Anacondas - Die Jagd nach der Blut-Orchidee (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Taekid

Gedopte Anakondas

Pro:

Musik,Action,Animation

Kontra:

Schauspieler

Empfehlung:

Ja

Herzlich willkommen liebe verehrte Yopi- Leser des guten Geschmacks, ich will es gleich einmal vorweg nehmen und mitteilen, falls Sie den Zweck verfolgen oder erwägen, sich diesen Film (Anakondas) anzuschauen, empfehle ich Ihnen meinerseits: Lassen sie sich von Nichts abbringen und tun sie es! Wenn sie näheres wissen möchten und unbedingt erfahren wollen, warum? Lesen sie einfach weiter. Diesmal versuche ich mich mal in einem anderen Bereich mit dem Berichte schreiben und zwar mit Filmen, deswegen bitte ich euch jetzt schon mir nach Beendigung des Lesens ruhig ein paar Tipps zu geben, die mir helfen können den Bericht zu verbessern. Kommen wir nun zum wesentlichen Teil des Ganzen ^^:
Vor einigen Tagen wurde ich spontan von meinen werten Eltern dazu genötigt mit Ihnen ein Videoabend zu veranstalten. Gott sei Dank hatte ich das große Vergnügen bei der Auswahl des Films ein Wörtchen mitzureden. Wie gewohnt machten sich mein Dad und ich auf die Socken und latschten zum Videoverleiher. Da überall Plakate für den Film „Anacondas- Die Jagd nach der Blut- Orchidee“ hingen und diese Einladung für uns viel versprechend aussah, liehen wir uns diesen und noch andere Filme aus, aber das spielt in diesem Bericht keine Rolle! „Naja, so schlimm kann der Film nun nicht sein“, dachten wir uns beide. Wir waren leidenschaftliche DVD- Glotzer mit Geschmack und vertrauten unserem Gefühl. Bis dahin hatte weder mein Vater noch ich von dem Renner gehört, weder im Kino, Fernseher oder sonst noch irgendwo. Wer unbedingt lesen will, was dabei herausgekommen ist und wie meine Mam auf den Film reagiert hat, der soll nicht aufhören zu lesen. Ich habe gesagt nicht aufhören!! Aber eins kann ich euch schon sagen, trotz der pessimistischen Haltung meiner Mutter, wurde sie, aber auch wir positiv überrascht.

Wie immer unterteile ich meinen Bericht in Folgende Punkte:
- Story
- Filmdaten
- Regisseur
- Schauspieler
- Kamera/Effekte
- Meinung
- Rezension
- Fazit
Hinzu kommt noch ein kleines Fazit und eine Rezension, die ich am Ende für die Ungeduldigen und Unbändigen unter Euch verfasse. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Review, auf das ihr einen guten Eindruck von „Anacondas- Die Jagd nach der Blut- Orchidee“ bekommt!

Story:
Ein amerikanisches Forscherteam aus Pharmakologen entdeckt im feuchten, tiefen Dschungel
von Borneo¹ eine Blume. Diese Blut- Orchidee soll einen Wirkstoff in sich tragen, der Menschen, genauer gesagt, die Zellen nicht altern lässt. Man kennt es ja aus Märchen und Sagen, nur unter dem Namen „Jungbrunnen“. Wenn man mit Hilfe dieser Orchidee ein Medikament entwickeln würde, wäre das ein großer Schritt für die Medizin und für die Menschheit, die Unsterblichkeit zu erlangen. Und das wichtigste dabei, was man natürlich nicht vergessen darf. Der Konzern, der die Expedition und auch dieses Medikament ins Leben ruft, würde dabei natürlich kräftig Kohle machen. „Diese Erfindung würde erfolgreicher sein, als Viagra „(ein Zitat aus dem Film). Der ökologische Jungbrunnen aber gedeiht nur alle 7 Jahre und so muss sich die Forschergruppe beeilen, denn die Zeit rasst. Doch das war nicht das einzige Problem in dem Film! Es bleibt weiter spannend. Da in Borneo zur Zeit Regenzeit herrscht und das Hightech- Schiff der Pharmakologen nicht pünktlich geliefert werden kann, findet sich auch logischer Weise niemand der Einheimischen bereit, die Forscher zum Zielort zu fahren. Aber zum Glück existiert ja ein amerikanischer Ex-Soldat (Bill Johnsons) in Borneo, der diese Verantwortungen, natürlich nur gegen entsprechende Belohnung, auf sich nimmt und sie mit seinem veralteten Kutterboot in den Kern des gefährlichen Dschungels fährt.
Was die Forscher jedoch nicht wissen, ist , dass die Expedition kein Augenschmaus sein wird und nicht nur die winzigen Dschungeleinwohner Ihnen zusetzen werden, sondern auch noch andere gigantische Gefahren. Riesige menschenverachtende/fressende Anakondas, die ihre Reviere verteidigen und nur so auf die Paarungszeit warten. Wieso warten? Ach zum Glück ist diese Zeit genau dann, wenn die Forscher sich im Dschungel verirren ^^.
So das reicht, die Inhaltsangabe wird sonst zu lang und ich will ja nicht das Ende verraten,
es soll sich ja auch noch lohnen den Film an zuschauen. Obwohl ich allzu gerne weiter erzählen würde …

Dieser Action-Thriller bleibt einem im Gedächtnis. „Anacondas“ ist unvorhersehbar, schockierend und unfassbar spannend zugleich. Für den Action-Horror-Fan ein Muss!

Filmdaten:
- Originaltitel: Anacondas: The Hunt For The Blood Orchid
- Genre: Adventure / Horror / Thriller
- Sound Mix: DTS / Dolby Digital / SDDS
- Tagline: The hunters will become the hunted.
- Drehland und Jahr : USA 2004
- Filmdauer: 96 Minuten
- FSK: ab 16 Jahren
- Starttermin: 9.12.2004
- Regie: Dwight H. Little
- Drehbuch: Jim Cash, John Claflin, Daniel Zelman,
- Schauspieler: Matthew Marsden, Maria Theodorakis, Karl Yune, Johnny Messner, Morris Chestnut, Eugene Byrd, Nicholas Hope, Nicholas Gonzalez, Salli Richardson, Kadee Strickland, Peter Curtis
- Internet: http://www.sonypictures.com/movies/anacondas/site/

Regie/Drehbuch:
Kommen wir zu der Regie. Die Regie führte in diesem Film Dwight Little, der sowohl zu dem Film „ Halloween 4: Return of Michael Myers (1988)“ als auch für „ Mord im weißen Haus (1997) Regie geführt hat. Oder was ist mit den Filmen „Free Willy 2 (1995)“ oder ein paar Serien zu „Akte X“? Wenn das nicht zur puren Spannung und fantastischen Handlung führt, dann weiß ich auch nicht!! Das Drehbuch zu „Anacondas“ wurde von David Hodgin und Wayne Beach verfasst, die auch schon im Film „ Mord im weißen Haus“ eine wichtige Stellung hatten. Insgesamt ist die Filmlänge jetzt ca. 96 Minuten.
Meiner Meinung hat zwar die Filmidee nichts Neues als zum Vorgänger, bei dem auch Jennifer Lopez mitgespielt hat, das war glaub ich 1998, aber die Action .. im Dschungel ist doch um einiges besser geworden. Hut ab !!

Schauspieler:
Es sind ziemlich viele talentierte Schauspieler dabei, über die ich euch etwas erzählen möchte:
- Matthew Marsden als Dr. Jack Byron. Bekannt aus dem Film „Black Hawk Down (2001)“. Wenn ich mich nicht irre, sang sie auch mal eine Zeit lang bei den „Destinys Child“
- Johnny Messner als Bill Johnson. Auch bekannt aus Filmhighlights, wie „Keine halben Sachen 2 (2004)“, „Tränen der Sonne (2003)“ oder „Super süß und super sexy (2002).“
- Kadee Strickland als Samantha Sam Rogers. War in den Filmen „The Grudge (2004)“ mit Sarah Michelle Gellar, „Die Frauen von Stepword (2004)“, „Was das Herz begehrt (2003)“ und „The Sixth Sense (1999)“.
- Karl Yune als Tran. Einige Rollen hat er in „Forbidden Warriors (2003)“ und „Hold Up (2004)“ .
- Morris Chestnut als Gordon Mitchell. War in den Filmen „Die Akte Jane (1999)“ und „Alarmstufe Rot 2 (1995)“. 2005 hat sie glaub ich vor, bei „The Cave“ mitzuspielen.
- Salli Richardson-Whitfield als Gail Stern. Hatte eine lustige Rolle in „Biker Boyz (2003)“ und in den Serien „CIS Miami“, „SG-1 Stargate“ oder „Star Trek: Deep Space Nine“
- Eugene Byrd als Cole Burris. Habe mich erkundigt, dass er bei “8mile (2002)“ und in „Sleepers (1996)“ mitgespielt hat.
- Nicholas Gonzalez als Ben Douglas. Spielte in Filmen wie Spun (2002) und Scenes of the Crime (2001).

Meine persönliche Meinung zu den Schauspielern findet Ihr unter „Eigene Meinung“ wieder, also schön weiterlesen.

Kamera/Effekte:
Zu den Effekten und Kameraeinstellungen habe ich nur wenige zu sagen.
Doch ein Lob an die Filmemacher. Man erkennt als Laie keine Computereffekte und die Kameraeinstellungen waren immer super. Man konnte die Handlung immer präzise erkennen.
Die Schlangen sind im Gegensatz zum ersten Film um vieles besser gelungen. Und sie wurden ziemlich oft und deutlich gezeigt. Das sage ich, weil im Film „Hulk“ die Computeranimation immer durch Lichteffekte kaschiert worden sind. So z.B.- Hulk kämpft mit 2 mutierten Hunden in der Dunkelheit- Die beste Szene, aber von der wenig/nix mitgekriegt.

Meinung:
Die Story finde ich sehr anspruchsvoll und interessant, weil dieses Thema mit den Zellen und dem „länger Leben“ auch ein aktuelles Thema und immer noch ziemlich überall präsent ist. Wobei unsere Menschheit und Medizin doch immer nach ewigem Leben und der Gesundheit streben. Etwas zu der Landschaft und den Szenen: Passt wunderbar zur Geschichte und einer Orchidee, die bis jetzt von keinem Menschen gefunden wurde. Der Kamerasprung vom amerikanischen Arbeitszimmer nach Indonesien wirkt wie ein Spiegel, der eine andere Welt zeigt und so das Interesse des Zuschauers weckt. Fabelhaft!!
Zu den Anakondas habe ich auch ein Lob auszusprechen, den dass es Computeranimation sind, merkt man fast gar nicht, sie wirken nass, schmutzig, gefährlich und somit sehr realistisch. Obwohl es nur Animationen sind spielen die Schauspieler ihre Rollen sehr glaubwürdig, dass muss man ihnen schon lassen. Zwar kannte ich keinen von den Schauspieler so richtig, aber naja, hätte mir gewünscht, dass wenigstens noch 2 einigermaßen bekannte Schauspieler mitspielen. Die Schauspieler haben meiner Meinung gut gespielt auch wenn ich meinte das einige Rollen besser zu jemanden anderen gepasst hätten.
Ein Charakter gefiel mir aber überhaupt nicht. Ben Douglas (Nicholas Gonzalez) hatte eine ziemliche Machorolle, die er aber überhaupt nicht überzeugend gespielt hat, vielleicht hat ihn deshalb zuerst die Anakonda verschluckt, so dass ich sein schauspielerisches Nichtkönnen nicht allzu lange ertragen musst, wer weiß? Der Rest der anderen Schauspieler wirkten in ihren Rollen durchaus überzeugend, auch war von Macho über Computerfreak bis zur absoluten zicken Pessimistin alles dabei.

Doch einige Kritik habe ich doch. Wieso schafft ein erfolgreicher amerikanischer Konzern es nicht, sich über das Wetter in Borneo zu informieren und sich ein Boot zu holen, welches auch am Ort erwartet wird? Was haben die Orchideen mit den Anakondas gemacht, dass sie so groß sind? Die Schlangen sind doch Fleischfresser und nicht Gemüsekauer. Eine weitere komische Angelegenheit ist die, dass beim Wasserfallsturz alle überleben und keinen Kratzer abbekommen haben, aber das Holzboot kaputt geht. Okay an manchen Stellen kann man die Story und die Charaktere in die Tonne treten, aber es bleibt ja noch die Spannung und Action.
„Anacondas“ ist ein liebloser gedrehter Kinofilm, der sehr viele Tier-Horror-Klischees steckt und nur noch am Leben ist, um sich noch schnell einen Dollar zu verdienen. Lediglich die schöne grüne Regenwaldlandschaft weiß zu siegen.

Rezension:
Aber nichts desto trotz ist der Film durchaus gelungen. Der Plot ist größtenteils anspruchsvoll, logisch und interessant, wenn auch ein bisschen unrealistisch. Der Drehort ist passend zum Film gewählt worden, so dass der Zuschauer völlig im Dschungel verloren ist ^^.
Die Computeranimationen sind recht ordentlich, denn meiner Meinung gehören Schlagenwesen zu den am schwierigsten zu animierenden Geschöpfen. Jeder kennt sie, jeder weiß wie komplex sie sind und wie sie aussehen.Zu den Schauspielern habe ich ja oben schon viel erwähnt und sage noch mal kurz, dass sie obwohl sie nicht berühmt sind, ihre Sache besser gemacht haben, als im ersten Filmteil „Anakonda“ mit Jennifer Lopez. Meine Empfehlung geht an die Zuschauer, die sich für Indianer Jons und Schatzsuche interessieren und ab und zu einwenig Spannung wünschen. Mit dem Budget von 27 Millionen Doller hat man mit dem Film wohl das bestmögliche gemacht. Die Optik des Films erinnert zwar etwas an Jurassic Park, ist aber dennoch recht gut gemacht, teilweise unheimlich andererseits schmutzig, halt Dschungel ;). Ohne megagroße Erwartungen habe ich mit meinem Dad "Anacondas" aus der Videothek ausgeliehen und waren positiv überrascht: die Story ist in Ordnung (ein bisschen klischeehaft), die Darsteller „talentiert“ und die Animationen auch ganz fabelhaft. Im Film fließt zwar kein Blut und so, aber der Film ist ab 16. Leute können, müssen aber damit nicht einverstanden sein. Bleibt jedem überlassen.

Meine Sterneverteilung (5Sterne) lautet wie folgt:
Story: 3 Sterne
Schauspieler: 4
Action: 4
Humor: 4 (Ja es gibt auch einwenig Humor, zwar nur wenig, aber ziemlich lustig)
Liebe: 2

Fazit: typischer Horror- Mix mit bekannten Gewürzen, diesmal aber überzeugender!

Alles zusammen ein Film, der von mir 4 Sterne bekommt, da die Handlung, sowie die Umsetzung mehr als gelungen sind. 5 Sterne gibt es von mir zwar nicht, weil die Leistung der Schauspieler manchmal zu wünschen lässt und es diesen großen Denkfehler in der Handlung gibt, aber trotzdem empfehle ich diesen Film allen die gerne Dschungelfilme angucken.

Das wars, endlich mal ein Filmbericht geschafft.
Es freut mich sehr, das meine Reviews auch weiterhin so gut hier ankommen.
Ich freue mich schon jetzt auf eure Bewertungen und natürlich auch die Kommentare, die hoffentlich wieder in so großer Zahl geschrieben werden!
Das einzige Hilfsmittel das ich für diesen Bericht benutzt habe, war die Technischen Daten über den Film und die Schauspieler, alles andere entsprang meiner Ideen.
Ich freue mich schon aufs nächste mal, das wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lässt,
also bist dann,

Danke für die Aufmerksamkeit, die Lesung, die Bewertung und mögliche Kommentare.
Viele Grüße
Euer Taekid

Anmerkung:
¹) Borneo ist eine Insel im Indonesischen Archipel. Viel besser bekannt als Kalimantan. Borneo ist auch die 3größte Insel der Welt. Die Merkmale von Borneo sind: geringe Bevölkerungsdichte und ein riesiger dichter Urwald.

26 Bewertungen, 2 Kommentare

  • fitz_geraldo

    24.04.2005, 22:34 Uhr von fitz_geraldo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Leider gibts ja nix höheres als sn, dein Bericht hätte dies auf alle Fälle bekommen.

  • plötzlichpapa

    23.04.2005, 23:42 Uhr von plötzlichpapa
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr gelungen, auch wenn ich diese Art von Filmen nicht mag. Ich finde es nicht gut, dass eine gewisse Tierart durch solch einen Film in einem falschen Licht dargestellt wird. Man hat ja gesehen, wohin das führt (Massenmord an Haien nach "Der Wei