Anschaffung einer Zweitkatze Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
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Erfahrungsbericht von nikosternchen
Tigger und Clarens- ein Happy End
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Prinzipiell war ich nie in der Absicht mir überhaupt ein Tier anzuschaffen. Aber als Anfang Oktober meine Cousine mit einem kleinen graugetiggertem etwas auf dem Arm bei mir vor der Haustür stand hätte das auch noch so abgebrühte Antikatzenherz nicht widerstehen können. Das Resultat :
TIGGER ZOG EIN:
Prima, wie die Jungfrau zum Kinde bekam ich eine Mitbewohnern. Klein, sehr lebhaft, mit O-Beinen und noch nicht ganz stubenrein. Madame erwünschte meine volle Aumerksamkeit, morgens, mittags, nachts und dazwischen auch. Also konnte ich kaum einen Schritt in meiner Wohnung machen ohne ein kleines graues Wollknäuel an meinem Hosenbein hängen zu haben.
Alles war prima, bis auf die Momente wenn ich mal das Haus verlassen wollte. Und das ist natürlich normalerweise ziemlich oft. Beruf, Einkauf, Freizeit.... alles in allem ist man/frau ja weniger zu hause als unterwegs. Tigger machte mir jeden Gang aus dem Haus zu einem wahren Gewissenskonflikt. Ich zog den Mantel an, sie legt mir ihren Ball vor die Füße. Ich nehme die Schlüssel und will sie noch mal streicheln, sie dreht sich um und geht langsam und traurig hinters Sofa.
Lange hält das kein Katzenmama-Herz durch, also begann ich recht schnell über eine Alternative Gedanken zu machen um Tigger ein glückliches Leben zu geben.
CLARENS, MEIN SCHIELENDER LÖWE.....
Alternative Nr. 1, nämlich Tigger wegzugeben, war für mich völlig indiskutabel. Also musste ich mir über Alternative Nr. 2 , ein Kumpel musste her, Gedanken machen.
Zufällig und wenn nicht gar schicksalhaft, wohnt ja die hier bei Ciao auch sehr bekannte Autorin Jenni29Mai80 quasi direkt bei mir um die Ecke. Zufällig ist genau diese Jenni mit ihren 5 Katzen eine Katzenübermutti. Da ausgerechnet 2 von ihren 5 Katzen auch rein zufällig trächtig waren bot es sich doch an dort nach einem geeigneten Partner für Tigger Ausschau zu halten.
WORAUF ACHTE ICH:
Die Eltern?
Ich kannte Jennis Katzen, und alle 5 wiesen keinerlei Verhaltensstörungen auf. Sie sind jede für sich sehr lieb, zutraulich, nicht aggressiv und gepflegt. Glücklicherweise, da ihre Katzen sich nur gegenseitig geschwängert haben konnten, wussten wir wer nur als Papa in Frage kam. Und da ich den sowieso schon sehr in mein Herz geschlossen hatte und auch die Mutter eine sehr liebe, friedliche und hübsche Katze war wusste ich das die kleinen Katzen auch nur ganz besonders liebe Exemplare werden konnten.
Das soziale Umfeld?
In einer Gemeinschaft mit ohnehin schon 5 Katzen und hinter 12 (weil 7 kleine zum Vorschein kamen), sollte ich davon ausgehen das der/ die kleine alle sozialen Verhaltensweisen die kleine Miezen erlernen müssen auch erlernen. Zudem ist das aufwachsen mit Hunden von Vorteil, da bei mir auf dem Hof auch ein, zwar etwas alterschwacher, aber dennoch sehr katzenlieber Hund wohnt.
Die Katzenpflegemutter?
Auch darauf sollte man achten. Jenni pflegte und hütete die kleinen mit aller Liebe und Sorgfalt, beim kleinsten Wehwehchen wurden allesamt zum Tierarzt geschleift und versorgt. Auch der Pflegemama war es sehr wichtig wohin ihre Zöglinge kommen und das es ihnen im Nachhinein sehr gut geht.
TIGGER UND CLARENS
Da Tigger eine doch sehr zickige, eigenbrötlerische und giftige kleine Katze war, konnte ich sehr schlecht einschätzen wie sie auf einen Neuankömmling reagiert. Zumal sie, da sie noch sehr, sehr klein war als sie zu mir kam doch sehr auf mich fixiert war und ist. Die Angst vor Eifersüchteleien, nicht akzeptieren und noch schlimmeren war nicht unbegründet, wie mir die Tierärztin bestätigte.
Clarens kam mit ca. 9 Wochen. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir zwar das es ein Kater sei, aber ich wusste es nicht definitiv. Die Chance das sie einen Kater akzeptiert war doch um einiges größer.
ZUSAMMENFÜHRUNG
Ich nahm den kleinen also und setzte ihn ihr Vor die Füße. Wichtig ist das die beiden sich zunächst einmal uneingeschränkt beschnuppern können, und merken das von beiderseits keine Gefahr ausgeht.
Für Tigger:
Sie war sicher in der einfachehern Lage. Ein kleiner Kater bricht in IHR Revier. Sie war allerdings in der gewohnten Umgebung, mit gewohnten Menschen. Vielleicht war es auch ein glücklicher Umstand das sie noch ein bisschen rollig war und somit sofort auf dieses Katzenkind positiv ansprang.
Für Clarens:
Von der Mama, den Geschwistern und der gewohnten Umgebung weggerissen. Eine aufregende Autofahrt, neue Gesichter, neue Gerüche, eine neue Umgebung. Das ein kleiner Kater ein bisschen Zeit braucht dies alles zu verarbeiten dürfte klar sein.
Ich ließ die beiden erst mal einige Zeit ganz in Ruhe. Aber ich war natürlich anwesend und beobachtete sehr genau das Geschehen. Wenn Tigger sich aggressiv verhalten hätte, hätte ich sicher etwas unternehmen müssen. Achdem die beiden sich einige Zeit vorsichtig beschnuppert hatte, mittlerweile auch schon ein bisschen miteinander gespielt haben musste ich zum praktischen Teil übergehen:
Clarens das Katzenklo und das Futter zeigen.
Auch in der darauffolgenden Zeit muss Herrchen oder Frauchen sehr genau beobachten.
Gibt es eventuell Probleme mit Besitzansprüchen von Spielzeug?
Wie klappt das gemeinsame Benutzen EINER Katzentoilette?
Lassen beide den anderen ans Fressen?
Gibt es Eifersüchteleien?
Gibt es ernsthafte Kämpfe?
MEINE BEIDEN! EIN LIEBESPAAR!!!
Scheinbar war es bei meinen beiden Liebe auf den ersten Blick. Sie verstehen sich prächtig, und sind wohl auch sehr glücklich . Die meiste Zeit des Tages liegen sie zusammengekuschelt auf irgendeiner Decke und schlafen, kuscheln oder schmusen. Wenn sie nicht schlafen, dann spielen sie, wobei sie sich jagen und kloppen. Allerdings hatte ich noch nicht einmal das Gefühl das ich dazwischen gehen müsste.
Dramatisch wird die Situation wenn einer der beiden den anderen aus den Augen verliert. Clarens, als kleiner Mann geht nun mal tagsüber und auch nachts gerne auf die Pirsch. Das kann Tigger gar nicht leiden , jammert , und sitzt auf dem Balkon und „ruft“ ihn. Umgekehrt jammert Clarens wenn er mal wieder vom Balkon geplumpst ist und nicht mehr hochkommt.
Von anderen Zweifach-Katzenbesitzern höre ich oft von Problemen mit dem fressen oder der Katzentoilette. Meine beiden fressen aus EINEM Schälchen, gleichzeitig. Und sie benutzen die Katzentoilette manchmal auch gleichzeitig. Aber genau solche Dinge sollte man sehr genau beobachten, denn da treten wohl häufiger Probleme auf.
BEZUG ZU MIR:
Tigger war früher extrem auf mich fixiert. Wie schon erwähnt , konnte ich keinen Weg ohne sie machen. Wenn ich zu hause war musste ich sie Dauerbeschäftigen. Dies fällt nun komplett flach. Ein bisschen Angst hatte ich , das sie das Interesse an mir völlig verliert und sich die beiden nur noch miteinander beschäftigen. Dem ist aber nicht so, beide fordern ihre tägliche Spiel und Schmusezeit auch von mir !
FAZIT
Prinzipiell würde ich sagen das der Einzug von Clarens das beste ist was Tigger und mir passieren konnte. Ich glaube es gibt kaum entspannenderes als dauernd irgendwo einen kleinen Katzenschmusehaufen rumliegen zu haben. Sie tun sich selbst gegenseitig gut und auch mir.
Wer glaubt das zwei Katzen mehr arbeit machen als eine der täuscht sich gewaltig. Es kostet vielleicht das doppelte Futter, aber insgesamt gesehen ist der Aufwand wesentlich geringer und man bekommt mehr von beiden Tieren zurück. Ich habe kein schlechtes Gewissen mehr wenn ich die Tiere auch mal eine Nacht alleine lasse, und generell wenn sie allein sind.
Grüße von Tigger , Clarens und Nikolina
Die Produktdetails unten mal nicht so ernst nehmen ;o)
TIGGER ZOG EIN:
Prima, wie die Jungfrau zum Kinde bekam ich eine Mitbewohnern. Klein, sehr lebhaft, mit O-Beinen und noch nicht ganz stubenrein. Madame erwünschte meine volle Aumerksamkeit, morgens, mittags, nachts und dazwischen auch. Also konnte ich kaum einen Schritt in meiner Wohnung machen ohne ein kleines graues Wollknäuel an meinem Hosenbein hängen zu haben.
Alles war prima, bis auf die Momente wenn ich mal das Haus verlassen wollte. Und das ist natürlich normalerweise ziemlich oft. Beruf, Einkauf, Freizeit.... alles in allem ist man/frau ja weniger zu hause als unterwegs. Tigger machte mir jeden Gang aus dem Haus zu einem wahren Gewissenskonflikt. Ich zog den Mantel an, sie legt mir ihren Ball vor die Füße. Ich nehme die Schlüssel und will sie noch mal streicheln, sie dreht sich um und geht langsam und traurig hinters Sofa.
Lange hält das kein Katzenmama-Herz durch, also begann ich recht schnell über eine Alternative Gedanken zu machen um Tigger ein glückliches Leben zu geben.
CLARENS, MEIN SCHIELENDER LÖWE.....
Alternative Nr. 1, nämlich Tigger wegzugeben, war für mich völlig indiskutabel. Also musste ich mir über Alternative Nr. 2 , ein Kumpel musste her, Gedanken machen.
Zufällig und wenn nicht gar schicksalhaft, wohnt ja die hier bei Ciao auch sehr bekannte Autorin Jenni29Mai80 quasi direkt bei mir um die Ecke. Zufällig ist genau diese Jenni mit ihren 5 Katzen eine Katzenübermutti. Da ausgerechnet 2 von ihren 5 Katzen auch rein zufällig trächtig waren bot es sich doch an dort nach einem geeigneten Partner für Tigger Ausschau zu halten.
WORAUF ACHTE ICH:
Die Eltern?
Ich kannte Jennis Katzen, und alle 5 wiesen keinerlei Verhaltensstörungen auf. Sie sind jede für sich sehr lieb, zutraulich, nicht aggressiv und gepflegt. Glücklicherweise, da ihre Katzen sich nur gegenseitig geschwängert haben konnten, wussten wir wer nur als Papa in Frage kam. Und da ich den sowieso schon sehr in mein Herz geschlossen hatte und auch die Mutter eine sehr liebe, friedliche und hübsche Katze war wusste ich das die kleinen Katzen auch nur ganz besonders liebe Exemplare werden konnten.
Das soziale Umfeld?
In einer Gemeinschaft mit ohnehin schon 5 Katzen und hinter 12 (weil 7 kleine zum Vorschein kamen), sollte ich davon ausgehen das der/ die kleine alle sozialen Verhaltensweisen die kleine Miezen erlernen müssen auch erlernen. Zudem ist das aufwachsen mit Hunden von Vorteil, da bei mir auf dem Hof auch ein, zwar etwas alterschwacher, aber dennoch sehr katzenlieber Hund wohnt.
Die Katzenpflegemutter?
Auch darauf sollte man achten. Jenni pflegte und hütete die kleinen mit aller Liebe und Sorgfalt, beim kleinsten Wehwehchen wurden allesamt zum Tierarzt geschleift und versorgt. Auch der Pflegemama war es sehr wichtig wohin ihre Zöglinge kommen und das es ihnen im Nachhinein sehr gut geht.
TIGGER UND CLARENS
Da Tigger eine doch sehr zickige, eigenbrötlerische und giftige kleine Katze war, konnte ich sehr schlecht einschätzen wie sie auf einen Neuankömmling reagiert. Zumal sie, da sie noch sehr, sehr klein war als sie zu mir kam doch sehr auf mich fixiert war und ist. Die Angst vor Eifersüchteleien, nicht akzeptieren und noch schlimmeren war nicht unbegründet, wie mir die Tierärztin bestätigte.
Clarens kam mit ca. 9 Wochen. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir zwar das es ein Kater sei, aber ich wusste es nicht definitiv. Die Chance das sie einen Kater akzeptiert war doch um einiges größer.
ZUSAMMENFÜHRUNG
Ich nahm den kleinen also und setzte ihn ihr Vor die Füße. Wichtig ist das die beiden sich zunächst einmal uneingeschränkt beschnuppern können, und merken das von beiderseits keine Gefahr ausgeht.
Für Tigger:
Sie war sicher in der einfachehern Lage. Ein kleiner Kater bricht in IHR Revier. Sie war allerdings in der gewohnten Umgebung, mit gewohnten Menschen. Vielleicht war es auch ein glücklicher Umstand das sie noch ein bisschen rollig war und somit sofort auf dieses Katzenkind positiv ansprang.
Für Clarens:
Von der Mama, den Geschwistern und der gewohnten Umgebung weggerissen. Eine aufregende Autofahrt, neue Gesichter, neue Gerüche, eine neue Umgebung. Das ein kleiner Kater ein bisschen Zeit braucht dies alles zu verarbeiten dürfte klar sein.
Ich ließ die beiden erst mal einige Zeit ganz in Ruhe. Aber ich war natürlich anwesend und beobachtete sehr genau das Geschehen. Wenn Tigger sich aggressiv verhalten hätte, hätte ich sicher etwas unternehmen müssen. Achdem die beiden sich einige Zeit vorsichtig beschnuppert hatte, mittlerweile auch schon ein bisschen miteinander gespielt haben musste ich zum praktischen Teil übergehen:
Clarens das Katzenklo und das Futter zeigen.
Auch in der darauffolgenden Zeit muss Herrchen oder Frauchen sehr genau beobachten.
Gibt es eventuell Probleme mit Besitzansprüchen von Spielzeug?
Wie klappt das gemeinsame Benutzen EINER Katzentoilette?
Lassen beide den anderen ans Fressen?
Gibt es Eifersüchteleien?
Gibt es ernsthafte Kämpfe?
MEINE BEIDEN! EIN LIEBESPAAR!!!
Scheinbar war es bei meinen beiden Liebe auf den ersten Blick. Sie verstehen sich prächtig, und sind wohl auch sehr glücklich . Die meiste Zeit des Tages liegen sie zusammengekuschelt auf irgendeiner Decke und schlafen, kuscheln oder schmusen. Wenn sie nicht schlafen, dann spielen sie, wobei sie sich jagen und kloppen. Allerdings hatte ich noch nicht einmal das Gefühl das ich dazwischen gehen müsste.
Dramatisch wird die Situation wenn einer der beiden den anderen aus den Augen verliert. Clarens, als kleiner Mann geht nun mal tagsüber und auch nachts gerne auf die Pirsch. Das kann Tigger gar nicht leiden , jammert , und sitzt auf dem Balkon und „ruft“ ihn. Umgekehrt jammert Clarens wenn er mal wieder vom Balkon geplumpst ist und nicht mehr hochkommt.
Von anderen Zweifach-Katzenbesitzern höre ich oft von Problemen mit dem fressen oder der Katzentoilette. Meine beiden fressen aus EINEM Schälchen, gleichzeitig. Und sie benutzen die Katzentoilette manchmal auch gleichzeitig. Aber genau solche Dinge sollte man sehr genau beobachten, denn da treten wohl häufiger Probleme auf.
BEZUG ZU MIR:
Tigger war früher extrem auf mich fixiert. Wie schon erwähnt , konnte ich keinen Weg ohne sie machen. Wenn ich zu hause war musste ich sie Dauerbeschäftigen. Dies fällt nun komplett flach. Ein bisschen Angst hatte ich , das sie das Interesse an mir völlig verliert und sich die beiden nur noch miteinander beschäftigen. Dem ist aber nicht so, beide fordern ihre tägliche Spiel und Schmusezeit auch von mir !
FAZIT
Prinzipiell würde ich sagen das der Einzug von Clarens das beste ist was Tigger und mir passieren konnte. Ich glaube es gibt kaum entspannenderes als dauernd irgendwo einen kleinen Katzenschmusehaufen rumliegen zu haben. Sie tun sich selbst gegenseitig gut und auch mir.
Wer glaubt das zwei Katzen mehr arbeit machen als eine der täuscht sich gewaltig. Es kostet vielleicht das doppelte Futter, aber insgesamt gesehen ist der Aufwand wesentlich geringer und man bekommt mehr von beiden Tieren zurück. Ich habe kein schlechtes Gewissen mehr wenn ich die Tiere auch mal eine Nacht alleine lasse, und generell wenn sie allein sind.
Grüße von Tigger , Clarens und Nikolina
Die Produktdetails unten mal nicht so ernst nehmen ;o)
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