Antike Testbericht

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Erfahrungsbericht von pygmaleon

Die Menschenalter der griechischen Mythologie/ eine kleine Nacherzählung

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Kronos:
Herrscher der Titanen, Gatte der Rheia, Sohn von Gaia und Uranos
Zeus:
oberster Gott, Gewalt über Regen, Sturm, Blitz und Donner, Sohn von Kronos und Rheia


Die ersten von Göttern aus Gold geschaffenen Menschen waren die Titanen, die, solange sie von Kronos beherrscht wurden, friedlich und glückselig die Erde bewohnten. Die Leiden des Todes waren ihnen unbekannt, sie versanken, wenn sie sterben sollten, nur in einen süßen Schlummer. Nachdem diese vom Schicksal von der Erde entfernt wurden, wandelten sie als Schutzgötter auf der erde herum als Geber alles guten, Behüter des Rechts und Rächer aller Vergehen.
Ihnen folgte ein anderes Menschengeschlecht, welches aus Silber war und hundert Jahre braucht, um vom Jüngling zum Manne zu reifen, und als dieser nur noch wenig Zeit für Heldentaten übrig hatte. Es war ein hochmütiges Geschlecht, das ununterbrochen miteinander haderte und das Opfern vernachlässigte. So nahm Zeus auch diese Menschen wieder von der Erde hinweg. Diese wandelten jedoch weiter als sterbliche Dämonen herum.
Das nächste Geschlecht erschuf Vater Zeus aus Erz. Es war grausam, gewalttätig, kriegslustig und glich somit dem silbernen keineswegs. Sie verschmähten die Feldfrüchte, sondern jagten und aßen Tiere, alles was sie fertigten, bestand aus Erz. Jedoch auch diese wurden vom Tode nicht verschont und in die Unterwelt hinabgestoßen.
So schuf Zeus ein drittes Geschlecht, edler und gerechter als das vorherige. Es war das Geschlecht der Heroen, auch Halbgötter genannt. Doch ging auch dieses in Kriegen zu Grunde: die einen fielen vor den sieben Toren Theben’s, die anderen, um der schönen Helena willen, vor dem Gefilde Troja’s. Sie bewohnen nun die Inseln der Seligen, am Rande des Weltalls, wohin sie Zeus geschickt hat.
Das fünfte Geschlecht war wieder ein ruhmloses eisernes, geplagt von Zwietracht und Haß. Überall zählt nur noch das Faustrecht und die gegenseitige Vernichtung dauert an. Unter ihnen blieb nichts als das traurige Elend zurück, und keine Rettung aus diesem Unheil ist zu erwarten.

Nach der sehr spannend geschriebenen Mythologiesammlung \\\"Die schönsten Sagen des klassischen Altertums\\\" von Gustav Schwab.

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