Antike Testbericht

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Erfahrungsbericht von Kahuna

Die alten Germanen oder als wir noch durch die Wälder zogen.

Pro:

schöne Zeit

Kontra:

schwere Zeit

Empfehlung:

Nein

Jeder weiß, das unsere Vorfahren die Germanen waren, schließlich wird Deutschland ja heute noch Germany genannt. Zur der Zeit waren sie noch keine großen Denker, sondern eher ein Volk von der robusteren Sorte.

Das war schließlich auch notwendig, da sie im Gegensatz zu den schon weiter entwickelten Griechen und Römern ein etwas kälteres Klima verkraften mußten und das noch ohne Zentralheizung. Da hatte man genug damit zu tun die harten Winter zu überstehen und konnte sich nicht noch Gedanken über die Wurzeln der Welt machen und philosophisch richtungsweisend tätig werden.
Schließlich war ja auch alles klar, die Welt war von ihren Göttern, den Thors, Wotans und Odins geschaffen und sie galt es gnädig zu stimmen.

Diese Germanen also waren in viele kleinere oder größere Stämme aufgeteilt wie z.B. die Teutonen oder die Cimbern. Sie lebten in Dorfgemeinschaften in mitten den damals noch zahlreichen Wäldern.
Ich stelle mir diese Zeit übrigens sehr romantisch vor, ob sie es wirklich war? Wohl eher nicht, aber seine Phantasie spielen lassen darf man ja wohl mal. Z. B. in einer solchen Dorfgemeinschaft zu leben, gemeinsam auf die Jagd zu gehen und Abends mit seiner Familie und dem ganzen Dorf am Lagerfeuer zu sitzen, von der Jagd zu erzählen, zu feiern und Wildschweine zu grillen.

Wenn ich so manchmal durch den Wald streife hoffe ich auch hinter dem einen oder anderen Busch vielleicht mal auf so eine alte germanische Siedlung zu stoßen, das wäre doch mal was ;-)
Übrigens hat sich ein Freund von mir einen Metalldetektor gekauft und ab und zu spazieren wir damit durch die Wälder um evtl. ein paar Hinterlassenschaften der Germanen oder Kelten ausfindig zu machen, eine Münze oder gar einen Kelch.
...bisher allerdings ohne größeren Erfolg :-(

...aber ich schweife ab.

Wann traten denn nun unsere Vorfahren, die Germanen in die Weltgeschichte ein? Dies konnte nur dann passieren, wenn sie in Kontakt mit den damals schon weit entwickelten Kulturen am Mittelmeer traten.

Und das kam so...

Wir schreiben das Jahr 100 v. Chr.

An den Küsten Germaniens braute sich ein Unwetter zusammen, es traten riesige Sturmfluten auf und die Dörfer im heutigen Schleswig-Holstein und Jütland wurden überschwemmt.

Die dort ansässigen Germanen hatten keine andere Wahl als ihre sieben Sachen zu packen und gen Süden zu ziehen. In Wagenburgen zogen sie durch Schlesien, das Donaugebiet, Süddeutschland und Südfrankreich. Unterwegs schlossen sich ihnen immer wieder einige Stämme an und irgendwann brachen sie dann auch in Italien ein.

Doch dort gab es schon eine recht gut entwickelte militärische Struktur und ein Volk, das sein Land nicht so einfach mit Fremden teilen wollte.

Es kam wie es kommen mußte und die wandernden Germanen wurden durch den römischen Feldherrn Marius besiegt und vernichtet.

Das war den Römern natürlich nicht genug sie starteten nun ihren Feldzug gegen Gallien und hier beginnt die Geschichte von Asterix und Obelix...

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