Aquarium Testbericht
ab 177,60 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von Macmuenze
Einen Gartenteich selbst gebaut
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eigentlich wollte ich eine extra-Rubrik für mein Thema finden, aber ich denke, dass man dies auch unter \"Großraumaquaristik\" laufen lassen kann :-)
Da ich selbst soeben meinen eigenen Gartenteich vollendet habe, muss ich nun unbedingt meine Erfahrungen an Euch Leser weitergeben, da ich bisher im Netz nichts richtiges zu diesem Thema gefunden habe. Also wir fangen mal ganz von Vorn an, so wie sich das gehört:
Planung
Zur Planung selbst gibt es einige nützliche Tipps und Tricks zu lesen. Meine Erfahrungen daraus zeigen, dass der Standort nicht ständig der Sonne ausgesetzt sein soll, aber auch nicht ein \"Dauerschattenplatz\" sein sollte. Direkt unter einem Baum ist sicherlich auch nicht der beste Standort, da man sicherlich nicht ständig die Blätter aus dem Teich fischen will.
Ich selbst hatte diesen Platz nicht, dashalb habe ich mir mit Pflanzkübeln (in jedem OBI erhältlich) eine Mauer gestaltet, die an der höchsten Stelle 2 m ist und somit einiges an Schatten spendet.
Nach dem Finden der passenden Stelle sollte man sich über die zukünftige Form einig sein. Ich habe zur besseren Orientieren einen Strick genommen und die geplante Fläche damit markiert. Danach habe ich mich gleich mal belesen, wie tief denn so ein Gartenteich sein sollte und ich bin bei meinem geplanten Fischbestand auf eine Tiefe von 1,50 m gekommen.
Die harten Arbeiten
Sierlich das körperlich anstrengenste ist das, was ich in diesem Abschnitt beschreibe. Da ein Teich ja in der Regel mit Wasser gefüllt ist, dachte ich mir, dass ich eine vernünftige und vor allem in der Waage liegende Begrenzung brauche. Dazu habe ich mir einfach ein paar Rasenkantensteine gekauft und die Umrandung damit gesetzt. Damit alles fein auf einer Ebene liegt, habe ich mit dazu eine Schlauchwaage gebaut. Das ist ganz einfach: Man nehme einen durchsichtigen Schlauch und fülle ihn mit Wasser. Das eine Ende wird dann an die schon stehende Seite gehalten, das andere Ende an die geplante Höhe. Man sollte nur aufpassen, dass das Wasser im Schlauch nicht höher ist wie an den Enden, denn somit sollte sich diese selbst gebaute Wasserwaage verflüssigen *gg.
Wenn nun die Rasenkanten gesetzt sind (ich habe diese mit Beton befestigt, aber auch in Kies sollte dies möglich sein), geht man an das eigentliche Graben für den Teich.
Ein erfahrener Teichbauer sagte mir, dass man den Teich in verschiedenen Ebenen anlegen sollte. Die Erste ist die Uferzone. Sie sollte ca. 5 bis 30 cm tief sein die die Ränder in Richtung Wasser ein klein wenig erhaben, damit das Bepflanzte und das Untergrundmaterial am Ufer nicht in die Mitte des Teiches rutsch. Die 2. Stufe (habe ich nur an 2 Stellen gemacht) sollte als zukünftige Teppe und als Bepflanzungszone für 30-60 cm hohe Pflanzen dienen.
Die 3. Stufe ist ca. 1 m tief und die größte Fläche im Teich. Dort sollen in Zukunft die Fische ihre Runden drehen können und die Pumpe Platz finden.
Die 4. Stufe ist nun die Tiefste mit ca. 1,50 m. Dort ist Platz für eine Seerose und dieser dient auch als Überwinterungsstelle für die Fische.
Bei den Schrägen sollte man den Winkel nicht über 40 Grad anlegen, damit der Untergrund nich nachrutsch, aber auch bei Wartungsarbeiten im Teich sollte man etwas Fuß fassen können.
Wen nun die Schachtarbeiten erledigt sind, kann man zu dem netteren Teil des Teichbaus übergehen:
Das Ausformen
Hier werden alle Unebenheiten entfernt, wenn vorhanden mit Sand ein wenig ausgeformt. Ich musste einige alte Glasscherben und Steine auslesen, was sich sicherlich bei der Teichfolie nicht besonders angenehm machen würde. Es gibt zwar Untergrundmaterialien für den Teich, jedoch habe ich einfach ein paar alte Teppiche und Auslegwaren zum Auskleiden genommen (Raumausstatter freuen sich über die Entsorgung dieser), das ist mit Sicherheit viel preiswerter und ebnso effektiv.
Die Teichfolie & das Füllen
Ich selbst habe für meinen Teich eine 10 mm starke Folie genommen, welche es in den Stärken von 0,5 bis 1,2 mm im Handel gibt. Es ist sicherlich mit einer dünneren Folie preiswerter, jedoch sollte ein Wasserverlust durch durchwachsende Wurzeln oder durch \"Knabbertiere\" dies nicht lohnen. Der Hersteller selbst gibt 20 Jahre Garantie, was sicherlich lange genug Freude machen sollte.
Für das Auslegen des Teiches mit der Folie habe ich mir einige Freunde eingeladen, da das Gewicht doch enorm ist (11 x 8 m Folie haben ca. 80 kg gewogen).
Die Folie wird dann in den Teich \"fallen gelassen\" und man lässt ohne weiteres Auskleiden das Wasser hinein. Beim Einlassen selbst begibt man sich dann an die tiefste Stelle und fängt von dort aus an, die Folie in möglichst wenige Falten zu legen. Dabei sollte man im Füllvorgang immer recht aktiv sein, damit man keinen \"Knitterteich\" bekommt. Ich selbst bin mt Socken in das Wasser gegangen, damit ich nicht durch meine Zehnägel zufällig ein Loch in die Folie bohre.
Wenn der Teich nun vollgelaufen ist und die Folie nach bestem Gewissen in Form gebracht ist, kann man die überstehende Folie mit in die Erde eingraben.
Somit sollte der Teich vollendet sein und man kann mit der Installation einer Pumpe und dem Begrünen anfangen. Für diese Schritte empfehle ich den Spezialisten \"Oase\" auf seiner Seite zu besuchen und einen Katalog anzufordern. Die Produkte von diesem Hersteller gibt es in jedem Fachmarkt oder man kann es direkt bestellen.
Ich hoffe Euch ein wenig geholfen zu haben und grüße Euch freundlich,
Euer Macmünze
Da ich selbst soeben meinen eigenen Gartenteich vollendet habe, muss ich nun unbedingt meine Erfahrungen an Euch Leser weitergeben, da ich bisher im Netz nichts richtiges zu diesem Thema gefunden habe. Also wir fangen mal ganz von Vorn an, so wie sich das gehört:
Planung
Zur Planung selbst gibt es einige nützliche Tipps und Tricks zu lesen. Meine Erfahrungen daraus zeigen, dass der Standort nicht ständig der Sonne ausgesetzt sein soll, aber auch nicht ein \"Dauerschattenplatz\" sein sollte. Direkt unter einem Baum ist sicherlich auch nicht der beste Standort, da man sicherlich nicht ständig die Blätter aus dem Teich fischen will.
Ich selbst hatte diesen Platz nicht, dashalb habe ich mir mit Pflanzkübeln (in jedem OBI erhältlich) eine Mauer gestaltet, die an der höchsten Stelle 2 m ist und somit einiges an Schatten spendet.
Nach dem Finden der passenden Stelle sollte man sich über die zukünftige Form einig sein. Ich habe zur besseren Orientieren einen Strick genommen und die geplante Fläche damit markiert. Danach habe ich mich gleich mal belesen, wie tief denn so ein Gartenteich sein sollte und ich bin bei meinem geplanten Fischbestand auf eine Tiefe von 1,50 m gekommen.
Die harten Arbeiten
Sierlich das körperlich anstrengenste ist das, was ich in diesem Abschnitt beschreibe. Da ein Teich ja in der Regel mit Wasser gefüllt ist, dachte ich mir, dass ich eine vernünftige und vor allem in der Waage liegende Begrenzung brauche. Dazu habe ich mir einfach ein paar Rasenkantensteine gekauft und die Umrandung damit gesetzt. Damit alles fein auf einer Ebene liegt, habe ich mit dazu eine Schlauchwaage gebaut. Das ist ganz einfach: Man nehme einen durchsichtigen Schlauch und fülle ihn mit Wasser. Das eine Ende wird dann an die schon stehende Seite gehalten, das andere Ende an die geplante Höhe. Man sollte nur aufpassen, dass das Wasser im Schlauch nicht höher ist wie an den Enden, denn somit sollte sich diese selbst gebaute Wasserwaage verflüssigen *gg.
Wenn nun die Rasenkanten gesetzt sind (ich habe diese mit Beton befestigt, aber auch in Kies sollte dies möglich sein), geht man an das eigentliche Graben für den Teich.
Ein erfahrener Teichbauer sagte mir, dass man den Teich in verschiedenen Ebenen anlegen sollte. Die Erste ist die Uferzone. Sie sollte ca. 5 bis 30 cm tief sein die die Ränder in Richtung Wasser ein klein wenig erhaben, damit das Bepflanzte und das Untergrundmaterial am Ufer nicht in die Mitte des Teiches rutsch. Die 2. Stufe (habe ich nur an 2 Stellen gemacht) sollte als zukünftige Teppe und als Bepflanzungszone für 30-60 cm hohe Pflanzen dienen.
Die 3. Stufe ist ca. 1 m tief und die größte Fläche im Teich. Dort sollen in Zukunft die Fische ihre Runden drehen können und die Pumpe Platz finden.
Die 4. Stufe ist nun die Tiefste mit ca. 1,50 m. Dort ist Platz für eine Seerose und dieser dient auch als Überwinterungsstelle für die Fische.
Bei den Schrägen sollte man den Winkel nicht über 40 Grad anlegen, damit der Untergrund nich nachrutsch, aber auch bei Wartungsarbeiten im Teich sollte man etwas Fuß fassen können.
Wen nun die Schachtarbeiten erledigt sind, kann man zu dem netteren Teil des Teichbaus übergehen:
Das Ausformen
Hier werden alle Unebenheiten entfernt, wenn vorhanden mit Sand ein wenig ausgeformt. Ich musste einige alte Glasscherben und Steine auslesen, was sich sicherlich bei der Teichfolie nicht besonders angenehm machen würde. Es gibt zwar Untergrundmaterialien für den Teich, jedoch habe ich einfach ein paar alte Teppiche und Auslegwaren zum Auskleiden genommen (Raumausstatter freuen sich über die Entsorgung dieser), das ist mit Sicherheit viel preiswerter und ebnso effektiv.
Die Teichfolie & das Füllen
Ich selbst habe für meinen Teich eine 10 mm starke Folie genommen, welche es in den Stärken von 0,5 bis 1,2 mm im Handel gibt. Es ist sicherlich mit einer dünneren Folie preiswerter, jedoch sollte ein Wasserverlust durch durchwachsende Wurzeln oder durch \"Knabbertiere\" dies nicht lohnen. Der Hersteller selbst gibt 20 Jahre Garantie, was sicherlich lange genug Freude machen sollte.
Für das Auslegen des Teiches mit der Folie habe ich mir einige Freunde eingeladen, da das Gewicht doch enorm ist (11 x 8 m Folie haben ca. 80 kg gewogen).
Die Folie wird dann in den Teich \"fallen gelassen\" und man lässt ohne weiteres Auskleiden das Wasser hinein. Beim Einlassen selbst begibt man sich dann an die tiefste Stelle und fängt von dort aus an, die Folie in möglichst wenige Falten zu legen. Dabei sollte man im Füllvorgang immer recht aktiv sein, damit man keinen \"Knitterteich\" bekommt. Ich selbst bin mt Socken in das Wasser gegangen, damit ich nicht durch meine Zehnägel zufällig ein Loch in die Folie bohre.
Wenn der Teich nun vollgelaufen ist und die Folie nach bestem Gewissen in Form gebracht ist, kann man die überstehende Folie mit in die Erde eingraben.
Somit sollte der Teich vollendet sein und man kann mit der Installation einer Pumpe und dem Begrünen anfangen. Für diese Schritte empfehle ich den Spezialisten \"Oase\" auf seiner Seite zu besuchen und einen Katalog anzufordern. Die Produkte von diesem Hersteller gibt es in jedem Fachmarkt oder man kann es direkt bestellen.
Ich hoffe Euch ein wenig geholfen zu haben und grüße Euch freundlich,
Euer Macmünze
Bewerten / Kommentar schreiben