Arc de Triomphe Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von dieanke
Der Horror für Autofahrer ist einen Ausflug wert...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Neben dem Eiffelturm ist der Triumphbogen mit Sicherheit das bekannteste Wahrzeichen von Paris. Ein Besuch hat auf einer Parisreise sicher schon fast obligatorischen Wert. Kein Wunder also, dass auch ich ihn mal besuchen musste, allein um zu sehen, ob er wirklich so wahnsinnig schön ist, wie immer erzählt wird.
Der Arc de Triumphe und seine Geschichte
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Der berühmte Pariser Triumphbogen ist den ruhmreichen französischen Armeen der Revolution und des ersten Kaiserreiches gewidmet. Napoleon I. gab 1809 den Auftrag, erlebte aber seine Vollendung im Jahre 1636 nicht mehr. Die Entwürfe stammen vom Architekten J.F. Chalgrin (1739-1811).
Das Gebäude ist 50m hoch und 45m breit. Sowohl die Ost- als auch die Westfassade zieren gigantische Reliefs von überlebensgroßen Soldaten, die den Auszug und die glorreiche Wiederkehr der französischen Armeen darstellen. Unter anderem erkennt man das als „Marseillaise“ bekannte Relief „Aufbruch der Freiwilligen“. Ich fand das besonders toll, weil wir das Relief mal in einer Geschichts-LK Arbeit beschreiben mussten…
An der Innenseite des Bogens entdeckt man die Namen von über 600 Feldherren und von über 100 siegreichen Schlachten.
1921 wurde zu Füßen des Bogens das erste Kriegerdenkmal errichtet. Jeden Abend um 18.30 Uhr kommt eine Delegation ehemaliger Soldaten, um ihrer gefallenen Gefährten zu gedenken, und die ewige Flamme wieder anzuzünden. Ich fand das Denkmal an einem solchen Platz ziemlich interessant und klasse gewählt, da man so die unglaublichen Opfer, die so ein Krieg so mit sich bringt, in Verbindung bringt mit dem großen Triumph.
1988-89 wurde der Bogen komplett restauriert und erstrahlt seit dem wieder in neuem Glanz *gg*.
Klar kann man sich drüber streiten, ob ein solch monumentales Siegestor wirklich nötig ist, aber jetzt ist es nun einmal da und da kann man es ruhig besichtigen!!!!
Die Aussichtsplattform
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Von hier aus findet man wirklich ein beeindruckendes Panorama. Der Triumphbogen steht auf einer Art Kreisverkehr, auf dem sämtliche Straßen (u.a. die Champs Elysee) zulaufen. Man sieht von hier alle berühmten Sehenswürdigkeiten (Louvre, Sacre Coeur, den Place de la Concorde etc.) Gerade im Dunkeln ist dies ein wirklich unvergesslicher Anblick. Wir waren gerade gegen 17 Uhr da, als die Sonne unterging und das war schon echt der absolute Wahnsinn.
Autos
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Einmal um den Triumphbogen mit dem Auto, das ist doch einfach, werden viele sagen. Aber dass es doch schwerer ist, als ich dachte, hab ich nach dem ersten Versuch gemerkt…
Dazu vielleicht erst mal eine Vorbemerkung. Für ein Auto ist eine Beule in Paris Ehrensache. Die Pariser fahren einfach so ziemlich ohne Rücksicht: Einfach Scheuklappen, der andere wird schon Platz machen.
Unter dieser Vorraussetzung fährt ein argloser Führerscheinneuling wie ich in Paris Auto. Über die Champs Elysee geht’s auf den Triumphbogen zu. Das ist ziemlich beeindruckend, weil man ihn wirklich schon von weiten auf dieser schnurgeraden Strecke sieht. Solange man geradeaus fährt, ist das ja noch OK, aber dann in den Kreisverkehr. Leider sind dort auch keine Spuren aufgezeichnet. Ohne einen Blinker zu setzen (die meisten Blinker haben scheinbar in Paris den Geist aufgegeben zu haben) fahren die Pariser rein, in die Mitte der breiten Fahrbahn, um dann nach 10 m wieder nach Außen zu ziehen, um aus den Kreisel wieder rauszukommen. Ich hab in diesem Kreisel innerhalb von 2 Minuten so viele Beinaheunfälle, wie in meiner ganzen Fahrschulzeit nicht… Es ist echt ein Erlebnis.
Einfacher kommt man mit der Metro, der RER und den Buslinien 22, 30, 31, 52 und 73 hin. Und wenn man mal in Paris ist, sollte man sich das echt mal angucken. Man braucht da zwar keinen ganzen Tag, aber 2 Stunden sollte man sich schon mal Zeit nehmen, um die Aussichtsplattform zu erklimmen (mit dem Aufzug). Der Ausblick lohnt sich gerade in den Abendstunden. Und es lohnt sich, dieses gigantische Bauwerk, dieses Zeichen des Triumphes mal zu bestaunen…
In diesem Sinne
Eure Anke
Der Arc de Triumphe und seine Geschichte
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Der berühmte Pariser Triumphbogen ist den ruhmreichen französischen Armeen der Revolution und des ersten Kaiserreiches gewidmet. Napoleon I. gab 1809 den Auftrag, erlebte aber seine Vollendung im Jahre 1636 nicht mehr. Die Entwürfe stammen vom Architekten J.F. Chalgrin (1739-1811).
Das Gebäude ist 50m hoch und 45m breit. Sowohl die Ost- als auch die Westfassade zieren gigantische Reliefs von überlebensgroßen Soldaten, die den Auszug und die glorreiche Wiederkehr der französischen Armeen darstellen. Unter anderem erkennt man das als „Marseillaise“ bekannte Relief „Aufbruch der Freiwilligen“. Ich fand das besonders toll, weil wir das Relief mal in einer Geschichts-LK Arbeit beschreiben mussten…
An der Innenseite des Bogens entdeckt man die Namen von über 600 Feldherren und von über 100 siegreichen Schlachten.
1921 wurde zu Füßen des Bogens das erste Kriegerdenkmal errichtet. Jeden Abend um 18.30 Uhr kommt eine Delegation ehemaliger Soldaten, um ihrer gefallenen Gefährten zu gedenken, und die ewige Flamme wieder anzuzünden. Ich fand das Denkmal an einem solchen Platz ziemlich interessant und klasse gewählt, da man so die unglaublichen Opfer, die so ein Krieg so mit sich bringt, in Verbindung bringt mit dem großen Triumph.
1988-89 wurde der Bogen komplett restauriert und erstrahlt seit dem wieder in neuem Glanz *gg*.
Klar kann man sich drüber streiten, ob ein solch monumentales Siegestor wirklich nötig ist, aber jetzt ist es nun einmal da und da kann man es ruhig besichtigen!!!!
Die Aussichtsplattform
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Von hier aus findet man wirklich ein beeindruckendes Panorama. Der Triumphbogen steht auf einer Art Kreisverkehr, auf dem sämtliche Straßen (u.a. die Champs Elysee) zulaufen. Man sieht von hier alle berühmten Sehenswürdigkeiten (Louvre, Sacre Coeur, den Place de la Concorde etc.) Gerade im Dunkeln ist dies ein wirklich unvergesslicher Anblick. Wir waren gerade gegen 17 Uhr da, als die Sonne unterging und das war schon echt der absolute Wahnsinn.
Autos
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Einmal um den Triumphbogen mit dem Auto, das ist doch einfach, werden viele sagen. Aber dass es doch schwerer ist, als ich dachte, hab ich nach dem ersten Versuch gemerkt…
Dazu vielleicht erst mal eine Vorbemerkung. Für ein Auto ist eine Beule in Paris Ehrensache. Die Pariser fahren einfach so ziemlich ohne Rücksicht: Einfach Scheuklappen, der andere wird schon Platz machen.
Unter dieser Vorraussetzung fährt ein argloser Führerscheinneuling wie ich in Paris Auto. Über die Champs Elysee geht’s auf den Triumphbogen zu. Das ist ziemlich beeindruckend, weil man ihn wirklich schon von weiten auf dieser schnurgeraden Strecke sieht. Solange man geradeaus fährt, ist das ja noch OK, aber dann in den Kreisverkehr. Leider sind dort auch keine Spuren aufgezeichnet. Ohne einen Blinker zu setzen (die meisten Blinker haben scheinbar in Paris den Geist aufgegeben zu haben) fahren die Pariser rein, in die Mitte der breiten Fahrbahn, um dann nach 10 m wieder nach Außen zu ziehen, um aus den Kreisel wieder rauszukommen. Ich hab in diesem Kreisel innerhalb von 2 Minuten so viele Beinaheunfälle, wie in meiner ganzen Fahrschulzeit nicht… Es ist echt ein Erlebnis.
Einfacher kommt man mit der Metro, der RER und den Buslinien 22, 30, 31, 52 und 73 hin. Und wenn man mal in Paris ist, sollte man sich das echt mal angucken. Man braucht da zwar keinen ganzen Tag, aber 2 Stunden sollte man sich schon mal Zeit nehmen, um die Aussichtsplattform zu erklimmen (mit dem Aufzug). Der Ausblick lohnt sich gerade in den Abendstunden. Und es lohnt sich, dieses gigantische Bauwerk, dieses Zeichen des Triumphes mal zu bestaunen…
In diesem Sinne
Eure Anke
32 Bewertungen, 1 Kommentar
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13.09.2008, 10:20 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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