Arktis Autobatterie Testbericht
ab 40,12 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
Erfahrungsbericht von bidone
Arktis - die preiswerte Alternative
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer kennt das nicht, kaum ist die Temperatur unter den Gefrierpunkt abgefallen, schon springt das Fahrzeug schlechter an. Deshalb ist es besonders im Winter wichtig immer eine voll geladene und ausreichend leistungsfähige Autobatterie im Fahrzeug zu haben.
Arctis? Noch nie gehört!
Arctis ist das Vertriebslabel derATU-Batterien. Deshalb findet man diese Batterien auch nur bei ATU. Da gibt es sie in zwei Ausführungen und in einer Vielzahl von verschiedenen Bauformen, Anschlussvarianten und Kapazitäten.
Wenn man sich bei ATU umsieht fällt einem auf, das es zwei grundverschiedene Arktis-Batterien gibt. Sie unterscheiden sich rein äußerlich von der Gehäusefarbe, technisch von der Leistungsfähigkeit und wie könnte es anders sein natürlich vom Preis.
Die preiswerte Variante besitzt ein weißes Gehäuse und die bessere und teurere ein schwarzes Gehäuse.
Warum eine Arctis Autobatterie?
Vor fünf Jahren kaufte ich mir einen zwei Jahre alten Citroen XM 2.5 Turbodiesel, nach etwa einem Jahr wurde die Batterie schwach. Es musste also eine neue her. Die Markenwerkstatt kam nicht in Frage, da man dort sprichwörtlich abgezockt wird. Eine Batterie kostet wesentlich mehr als im freien Handel.
Zufällig kaufte ich damals eine Arktis-Batterie. Diese hat bis zu diesem Herbst klaglos seinen Dienst verrichtet, schwächelte aber jetzt ein bisschen, so daß ich mich entschloss eine neue Batterie zu kaufen.
Beim lesen der ADAC-Motorwelt stieß ich auch auf einen Batterietest. Da belegte die Arctis den dritten Platz, knapp geschlagen von Hoppecke und Moll. Die Markenbatterien von Varta belegten z.B. die hinteren Plätze obwohl sie einen viel höheren Preis haben!
Beim Nachfragen nach Hoppecke-Batterien erhielt ich überall nur Kopfschütteln – niemand kannte die Firma. Nach Nachfrage beim Verfasser des Hoppecke-Berichtes (Danke Kulosa!) erhielt ich eine Adresse – allerdings hatte die Firma in der Zwischenzeit Pleite gemacht!
Also blieb mir nichts anderes übrig als zum drittplatzierten Produkt zu greifen.
Der Kauf:
Also, auf zu ATU. Wenn man sich nicht mit der Materie auskennt empfiehlt es sich die Batterie von einem Mitarbeiter auswählen zu lassen, da man auf Bauform, Kapazität, Anschluss und Befestigungsart achten muss.
Ansonsten sucht man sie selbst aus und in fünf Minuten ist die Sache erledigt.
Wenn man seine alte Batterie nicht gleich zurückgibt ist ein Pfand fällig. Wie hoch dieser liegt kann ich leider nicht sagen, früher kostete es 15 DM.
Der Batteriewechsel:
Wenn man seine Batterie selbst wechselt muss man auf einige grundlegende Sachen achten. Zuerst klemmt man das Massekabel der alten Batterie ab und dann den Pluspol, nach auswechseln der Batterie und dem erfolgtem festschrauben der neuen klemmt man zuerst den Pluspol und dann den Masseanschluss an.
Unwichtig? Nein! Wenn man die Anschlüsse nicht in der beschriebenen Folge löst und befestigt kann es, falls man mit dem Schraubenschlüssel an die Karosserie kommt, zu einem Kurzschluss kommen! Bei einer Autobatterie können mehrere tausend Ampere fließen – dann glüht ein Schraubenschlüssel im Handumdrehen und ein Fahrzeugbrand ist möglich!
Vorher ist es günstig die beiden Pole der Batterie mit etwas Polfett einzuschmieren, damit sich keine Oxidschichten auf den Polen bilden, die einen guten Stromfluss behindern.
Preis:
Der Preis betrug vor drei Wochen 70,50€. Klingt viel? Ist aber günstig, da ich eine sehr große Batterie für den Diesel brauche. Eine kleine Batterie kann man schon wesentlich günstiger bekommen.
Wartung:
Nicht wartungsfreie Autobatterien müssen regelmäßig auf ihren Säurestand überprüft werden.
Dazu schraubt man die Abdeckkappen der einzelnen Zellen auf und schaut auf die Min/Max Anzeige. Nun füllt man destilliertes Wasser bis zur Maximalmarkierung auf. Nie etwas anderes!
Aber Achtung: in der Batterie befindet sich Schwefelsäure, falls man damit in Kontakt kommt sofort abspülen. Auch dem Lack tut die Säure nicht gut.
Hin und wieder empfiehlt es sich die Anschlüsse mit Polfett einzureiben.
Erfahrungen:
Im großen und ganzen bin ich mit den Arktis Batterien sehr gut gefahren. Über die gesamte Lebensdauer der Batterie sprang das Auto auch im tiefsten Winter zuverlässig an.
Dabei muss man bedenken, das bei einem Dieselmotor vor dem Start noch das Vorglühen kommt, bei dem ein sehr hoher Strom fließt. Schon nach kurzer Fahrt war sie wieder vollständig aufgeladen.
Auch nach längerer Standzeit (2-3Wochen) sprang das Auto immer an, so daß man die Selbstentladung als gering bezeichnen kann.
Mit einem 10A Ladegerät benötigt man ca. 10 Stunden um eine entladene Batterie vollständig aufzuladen.
Fazit:
Gut das ich den Test in der Motorwelt gelesen habe und mir keine Varta gekauft habe, die zum höheren Preis eine schlechtere Leistung liefert.
Für den Preis bei ATU bekommt man einen fairen Gegenwert.
Die Batterien sind in jeder ATU-Filiale zu erwerben, allerdings kann es bei sehr kalter Witterung zu Engpässen kommen, da die Stromspender dann reihenweise ausfallen.
Die Lebensdauer von 4 Jahren finde ich ganz gut, obwohl ich in meinem Firmenwagen eine ältere Batterie habe, die immer noch tadellos funktioniert, deshalb ziehe ich einen Stern ab.
Viele erfolgreiche Startversuche in der Weihnachtszeit wünscht euch Jörg.
© 12/2002 bidone
P.S. Auf die technischen Einzelheiten zum Aufbau einer Bleibatterie und die chemischen Prozesse in der Batterie bin ich bewusst nicht eingegangen, da es den Beitrag unnötig verlängert hätte und für den Kauf unwesentlich ist.
Arctis? Noch nie gehört!
Arctis ist das Vertriebslabel derATU-Batterien. Deshalb findet man diese Batterien auch nur bei ATU. Da gibt es sie in zwei Ausführungen und in einer Vielzahl von verschiedenen Bauformen, Anschlussvarianten und Kapazitäten.
Wenn man sich bei ATU umsieht fällt einem auf, das es zwei grundverschiedene Arktis-Batterien gibt. Sie unterscheiden sich rein äußerlich von der Gehäusefarbe, technisch von der Leistungsfähigkeit und wie könnte es anders sein natürlich vom Preis.
Die preiswerte Variante besitzt ein weißes Gehäuse und die bessere und teurere ein schwarzes Gehäuse.
Warum eine Arctis Autobatterie?
Vor fünf Jahren kaufte ich mir einen zwei Jahre alten Citroen XM 2.5 Turbodiesel, nach etwa einem Jahr wurde die Batterie schwach. Es musste also eine neue her. Die Markenwerkstatt kam nicht in Frage, da man dort sprichwörtlich abgezockt wird. Eine Batterie kostet wesentlich mehr als im freien Handel.
Zufällig kaufte ich damals eine Arktis-Batterie. Diese hat bis zu diesem Herbst klaglos seinen Dienst verrichtet, schwächelte aber jetzt ein bisschen, so daß ich mich entschloss eine neue Batterie zu kaufen.
Beim lesen der ADAC-Motorwelt stieß ich auch auf einen Batterietest. Da belegte die Arctis den dritten Platz, knapp geschlagen von Hoppecke und Moll. Die Markenbatterien von Varta belegten z.B. die hinteren Plätze obwohl sie einen viel höheren Preis haben!
Beim Nachfragen nach Hoppecke-Batterien erhielt ich überall nur Kopfschütteln – niemand kannte die Firma. Nach Nachfrage beim Verfasser des Hoppecke-Berichtes (Danke Kulosa!) erhielt ich eine Adresse – allerdings hatte die Firma in der Zwischenzeit Pleite gemacht!
Also blieb mir nichts anderes übrig als zum drittplatzierten Produkt zu greifen.
Der Kauf:
Also, auf zu ATU. Wenn man sich nicht mit der Materie auskennt empfiehlt es sich die Batterie von einem Mitarbeiter auswählen zu lassen, da man auf Bauform, Kapazität, Anschluss und Befestigungsart achten muss.
Ansonsten sucht man sie selbst aus und in fünf Minuten ist die Sache erledigt.
Wenn man seine alte Batterie nicht gleich zurückgibt ist ein Pfand fällig. Wie hoch dieser liegt kann ich leider nicht sagen, früher kostete es 15 DM.
Der Batteriewechsel:
Wenn man seine Batterie selbst wechselt muss man auf einige grundlegende Sachen achten. Zuerst klemmt man das Massekabel der alten Batterie ab und dann den Pluspol, nach auswechseln der Batterie und dem erfolgtem festschrauben der neuen klemmt man zuerst den Pluspol und dann den Masseanschluss an.
Unwichtig? Nein! Wenn man die Anschlüsse nicht in der beschriebenen Folge löst und befestigt kann es, falls man mit dem Schraubenschlüssel an die Karosserie kommt, zu einem Kurzschluss kommen! Bei einer Autobatterie können mehrere tausend Ampere fließen – dann glüht ein Schraubenschlüssel im Handumdrehen und ein Fahrzeugbrand ist möglich!
Vorher ist es günstig die beiden Pole der Batterie mit etwas Polfett einzuschmieren, damit sich keine Oxidschichten auf den Polen bilden, die einen guten Stromfluss behindern.
Preis:
Der Preis betrug vor drei Wochen 70,50€. Klingt viel? Ist aber günstig, da ich eine sehr große Batterie für den Diesel brauche. Eine kleine Batterie kann man schon wesentlich günstiger bekommen.
Wartung:
Nicht wartungsfreie Autobatterien müssen regelmäßig auf ihren Säurestand überprüft werden.
Dazu schraubt man die Abdeckkappen der einzelnen Zellen auf und schaut auf die Min/Max Anzeige. Nun füllt man destilliertes Wasser bis zur Maximalmarkierung auf. Nie etwas anderes!
Aber Achtung: in der Batterie befindet sich Schwefelsäure, falls man damit in Kontakt kommt sofort abspülen. Auch dem Lack tut die Säure nicht gut.
Hin und wieder empfiehlt es sich die Anschlüsse mit Polfett einzureiben.
Erfahrungen:
Im großen und ganzen bin ich mit den Arktis Batterien sehr gut gefahren. Über die gesamte Lebensdauer der Batterie sprang das Auto auch im tiefsten Winter zuverlässig an.
Dabei muss man bedenken, das bei einem Dieselmotor vor dem Start noch das Vorglühen kommt, bei dem ein sehr hoher Strom fließt. Schon nach kurzer Fahrt war sie wieder vollständig aufgeladen.
Auch nach längerer Standzeit (2-3Wochen) sprang das Auto immer an, so daß man die Selbstentladung als gering bezeichnen kann.
Mit einem 10A Ladegerät benötigt man ca. 10 Stunden um eine entladene Batterie vollständig aufzuladen.
Fazit:
Gut das ich den Test in der Motorwelt gelesen habe und mir keine Varta gekauft habe, die zum höheren Preis eine schlechtere Leistung liefert.
Für den Preis bei ATU bekommt man einen fairen Gegenwert.
Die Batterien sind in jeder ATU-Filiale zu erwerben, allerdings kann es bei sehr kalter Witterung zu Engpässen kommen, da die Stromspender dann reihenweise ausfallen.
Die Lebensdauer von 4 Jahren finde ich ganz gut, obwohl ich in meinem Firmenwagen eine ältere Batterie habe, die immer noch tadellos funktioniert, deshalb ziehe ich einen Stern ab.
Viele erfolgreiche Startversuche in der Weihnachtszeit wünscht euch Jörg.
© 12/2002 bidone
P.S. Auf die technischen Einzelheiten zum Aufbau einer Bleibatterie und die chemischen Prozesse in der Batterie bin ich bewusst nicht eingegangen, da es den Beitrag unnötig verlängert hätte und für den Kauf unwesentlich ist.
Bewerten / Kommentar schreiben