Asbach Uralt Testbericht

Asbach-uralt
ab 75,26
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Erfahrungsbericht von krawallo

URALT... - ABER NIX FÜR KRAWALLSCHACHTEL !!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich bin sicher kein Freund von Weinbränden, habe mich dann aber entschlossen Asbach Uralt zu versuchen.
Aufgrund seines guten Rufes und seiner Tradition.
Weinbrand trinkt man als Digestif zum Abschluß eines Essens.
Überzeugt hat er mich aber nicht, obwohl ich ihn mir genau unter die Lupe genommen habe...;)


Herkunft:
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Die Bezeichnung Weinbrand geht auf Hugo Asbach zurück, der seinen gebrannten Wein ab 1902 Cocnac-Winbabd nannte.
Dieser Deutsche Weinbrand mit Tradtion hat 38% vol Alkoholgehalt.
Als den deutschen Herrstellerrn nach 1919 die Benenneung von Cocnac untersagt wurde, war durch ihn der Begriff Weinbrand schon eigeführt.
Dieser wurde 1923 ins deutsche Weingesetz übernommen und steht seither für deutsche Weindestillate.

Asbach Uralt wird durch die Firma Asbach in Rüdeheim am Rhein hergestellt.
Seit 1892 existiert die von Hugo Asbach gegründete Weinbrennerei.
Seit 1999 ist Asbach zu je 50% im Besitz von Bols und Underberg.

Homepage: www.asbach.de




Herstellung:
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Durch mehrfache Destillation und Lagerung in Fässern aus edlen Limosineichen bekommt Asbach Uralt seinen angeblich weichen Geschmack.
Seine Lagerung in keinen Eichenfäßern gibt ihn die nötige Farbe.
Bei der Herstellung dieses Weinbrandes sollen nach eigenen Angaben nur ausgesuchte Weine verwendet werden...
Aber was sollen die Hersteller anderes Schreiben...???



Flasche/Preis:
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Der Korkverschluß soll eine gewisse Tradition darstellen, genauso, wie die grüne Flasche mit Altem Stoff-Etikett und der goldenen Krone dies dem Konsumenten verkaufen soll.
Ich finde das Design der Flasche sehr anziehend, man hat schon etwas Ehrfurcht vor diesem Tropfen, wenn man von der angeblichen Vollmundigkeit und Vollkommenheit dieses Weinbrands aus der Flasche liest.

In den Handel wird Asbach Uralt in Flasche 0,7 zu Preis von 16,98 DM (real) und 22,99 DM (Karstadt) zum Verkauf feilgeboten.
Da Asbach Uralt so alt und bekannt ist, kann man ihn in vielen Verschiedenen Größen käuftlich erweben.
Das geht vom „Kurzen“ bis zur Megaflasche ( eine 5 Liter-Flasche hat in meiner Kindheit mein Sparschwein gespielt).

Wenn ihr also euren Opas, Omas, Freunden einen Gefallen tun wollt, dann Kauft lieber einen teureren Weinbrand, wenn ihr diese Jahr wieder total planlos seit was ihr denn zu Weihnachten oder so schenken sollt
Denn den vielleicht höheren Preis kriegt man schnell wieder raus, wenn man sich dabei die Kopfschmerztabletten einspart.







Selbstversuch: Geruch/ Geschmack
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Schon beim ersten Aroma verspüre ich einen sehr starken holzig-modrigen Geruch, der mich erstmal durchschüttelt.
Ich frage einen Gast, der mit seiner Frau an der Theke sitz, was sie meinen, wie dieses Getränk riechen würde.
Doch wir konnten uns einfach nicht auf eine eindeutige Aussage einigen.
Da vielen Begriffe wie Vanillearoma, Metall, Calvados und billiger Whiskey.
Aber keine wirkliche Einigung, die wir hatten.


Den Geschmack kann man durchaus als mild bezeichnen, mir dominiert der sehr agressive Geruch dieses Weinbrands einfach zu sehr.
Ein Schluck schüttelt mich ein weiteres mal durch und sofort wird mir ziemlich warm.
Weich schmeckt er irgendwie schon, auch süß ist er, mit leicht fruchtigem Abschluß.
Aber der Alkohol geht mir durch Mark und Bein...nein – das muß nicht sein !!!
Unter Garantie kein Getränk für mich...
Das ist weder mein Geschmack, noch mein Aroma, das ich bevorzuge und ich schaue immer wieder jeden schief an, der sich einen Asbach-Uralt bestellt, weil ich persönlich den Sinn diese Getränk nie begreifen werde.



Zubereitungsmöglichkeiten:
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Tja, die Zubereitungsmöglichkeiten...
Also, ich kenne einige Leute die trinken Asbach in Verbindung mit Cola.
Am besten mit Eis und etwas Zitronesaft.
Und Mixmöglichkeiten gibt’s dazu natürlich auch, aber ich bin weder ein Fan vom „Hütchen“ (Asbach-Cola), noch von Asbach in meinen geliebten Cocktails.
Daher verzichte ich diesmal auf einen Mixtip, denn der Asbach kommt mir in keinen Shaker.
Zu sehr dominiert er den Drink und verdirbt mir den Spaß am Mixen...grummel
Er soll in großen Cognacschwenker getrunken werden, damit sich der Geschmack und das Aroma am Besten entfalten .



Fazit:
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Das er so bekannt ist, muß nicht sofort heißen, das er auch gut ist...

In Deutschland entfällt auf eine 0,7l Flasche mit 38%vol Alkoholgehalt 6,79 DM Branntweinsteuer.

Rechnet man dazu die Kosten für den Wein, die Arbeitsvorgänge, die Lagerung, die Flasche und die Verpackung, die Spedition, die Werbung, den Gewinn des Handels und die im Preis enthaltenen Mehrwertsteuer, dann läßt sich leicht erkennen, das ein Weinbrand dessen Preis zwischen 17 und 22 DM liegt nicht das Nonplusultra sein kann.

Mein Geschmack ist es wirklich nicht.
Ich werde auch nie begreifen, warum man sich dieses Getränk antun kann, wo es doch so viele andere Leckereien gibt.
Die 2 Punkte bekommt er auf Grund seiner Tradition und weil er sich dennoch recht gut verkauft...

19 Bewertungen, 2 Kommentare

  • DDesch

    14.09.2002, 15:40 Uhr von DDesch
    Bewertung: sehr hilfreich

    Mit Cola ist Asbach schon auszuhalten ;) Gruß DDesch

  • bianca24

    16.03.2002, 18:56 Uhr von bianca24
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sowatt brennt im Hals ;)! Liebe Grüße und Bussi, Bianca