Asgaard Testbericht
ab 183,70 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Wirkungsgrad:
Erfahrungsbericht von LeaofRafiki
Lokalkolorit im Glas
Pro:
lecker und würzig
Kontra:
nicht immer und überall erhältlich
Empfehlung:
Ja
Eigentlich ist es ja Schwachsinn, auf internationalen Verbraucherinformationsplattform ein regionales Produkt vorzustellen, hör ich doch schon die gequälten Aufschreie all derer, die nicht in den leibhaften Genuß dieses Getränkes kommen werden, aber manchmal muß ein büschen Lokalpatriotismus einfach sein, sag ich mal frech als ebenfalls Zugereiste.
Aber vielleicht ist ja die Neukreation dieses Schleswiger Brauhauses, ein Premium Pils in Bio-Qualität, demnächst bundesweit zu haben, aber um dieses geht es heute nicht, sondern um das schnöde \"Normal-Bier\". Ich erwähne das jetzt nicht beschriebene auch nur deswegen, weil ich dadurch erst auf diese Brauerei aufmerksam geworden bin. Ich hatte nämlich das Bio-Bier für sündhaft teure 4,09 Euro pro Six-Pack in meinem Lieblingsbioladen erworben, als ich wenige Tage später glaubte, selbiges in meinem Edeka für schlappe 1,49 Euro entdeckt zu haben. Zuhause erst stellte ich fest, daß ich mich geirrt hatte und so ging\'s mir wie in dem Kinderspruch: \"Vertan, vertan, sprach der Igel und stieg von der Bürste...\"
Nun gut, was ich vorweg nun sagen kann ist, auch das Nicht-Bio-Bier schmeckt hervorragend - mir jedenfalls!
ASGAARD nun ist ja ein recht ungewöhnlicher Name und schreit förmlich nach einer Erklärung, die da lautet:
Benannt ist dieses Bier nach dem sagenumwobenen Wohnsitz der Asen, der nordischen Götter und passend zum Namen ist die Vermarktung auf Wikinger abgestimmt. Auf dem roten Etikett sind neben einem Wikingerschiff zwei Brakteate (Goldscheiben) abgebildet, auf denen biertrinkende Asen dargestellt sind. Daneben sind goldene zwei Runen zu sehen, die WUNDER und ALU (Starkbier der Wikinger) bedeuten. Was ich auch noch nie vorher gesehen hatte, war das blau Kleingedruckte: \"WICHTIG: Saufen gefährdet die Gesundheit\", was wohl als Warnung an die zu verstehen ist, die es den Saufgelagen der Wikinger gleich zu machen versuchen. Jeweils 6 Fläschchen zu 0,33 l werden von einer Pappe zusammengehalten, auf der das Relief des Portals einer norwegischen Stabkirche in Hylestad dargestellt ist, auf dem ebenfalls Szenen aus der nordischen Sagenwelt wiederzufinden sind. (Wenn ich diese Erklärung nicht auf deren Homepage www.asgaard.de gefunden hätte, hätte ich wahrscheinlich etliche schlaflose Nächte um das Rätsel dieser Abbildung verbracht.)
Das, was ich billigst (siehe oben) verkosten durfte, war übrigens das Braunbier, \"ein dunkles Spitzenbier mit Seltenheitswert\", welches seinen Namen von der rötlich-braunen Färbung hat und sich dadurch schon optisch von anderen Bieren unterscheidet. Geschmacklich liegt es zwischen dem etwas milderen Altbier, das ich als regionale Spezialität noch aus dem Ruhrgebiet kenne und einem herben Pils. Für die, die sowas nicht kennen, vielleicht gewöhnungsbedürftig, mir aber heimatlich sehr willkommen.
Gebraut wird es aber selbstverständlich nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 \"mit kristallklarem Wasser, Malz aus bester zweizeiliger Sommergerste, Saazer Naturdoldenhopfen und feinster Bierhefe\" in Schleswig an der Schlei, der ehemaligen Wikingersiedlung Sliesthorp, bzw. dem größten Wikingerhandelsplatz Haithabu, wo auch alle zwei Jahre die sogenannten Wikinger-Tage stattfinden, bei denen die Stadt Schleswig mit einem großen Fest ihrer Vorgeschichte gedenkt und die Welt der Wikinger wieder zum Leben erweckt. Wikingerschiffe laufen den Hafen in Schleswig an und erinnern an die Bedeutung Haithabus, ihr bedeutendster Hafen-, Handels- und Hand- werksplatz, von wo aus sie zwischen 800 und 1100 n.Ch. fremde Länder eroberten und die Meere überquerten. Nach der Zerstörung Haithabus im Jahre 1066 ging dessen Bedeutung als Wirtschaftszentrum auf das heutige Schleswig am nördlichen Ufer der Schlei über - von wo aus also nun der erneute Siegeszug, diesmal eines Bieres, die Lande erobern soll.
Nun stellt lt. Homepage die Brauerei Asgaard noch eine weitere Besonderheit her, nämlich das nördlichste Weizenbier Deutschlands. Da ich neugierig bin, werde ich mich natürlich bemühen, dieses ebenfalls in die Finger zu bekommen, um es anzutesten.
Info:
Brauerei Schleswig, Königstr. 27, D-24837 Schleswig,
Tel. +49 4621 29206 Fax. +49 4621 21655
www.asgaard.de
Diese Homepage wird gerade überarbeitet, ist aber in der alten Form noch aufzurufen und man kann sich dort nicht nur über das Bier schlaumachen, sondern auch die Restaurationsbetriebe begucken, sich über die Wikinger-Tage und das Wikinger-Museum informieren und im Shop Geld lassen für so witzige Dinge wie Gläser mit Hörnern oder behörnte Flaschenöffner.
Komme ich zum Ende:
Ich werde dieser Brauerei treu bleiben, da sie genau meinen Geschmack trifft und je nach Lust und Laune (und Geldbeutel) zwischen Braunbier, Bio-Pils und hoffentlich bald auch Weizenbier hin- und her wechseln.
© LeaofRafiki 29. April 2004
***************************************************
ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage www.leaofrafiki.de *grins*
Aber vielleicht ist ja die Neukreation dieses Schleswiger Brauhauses, ein Premium Pils in Bio-Qualität, demnächst bundesweit zu haben, aber um dieses geht es heute nicht, sondern um das schnöde \"Normal-Bier\". Ich erwähne das jetzt nicht beschriebene auch nur deswegen, weil ich dadurch erst auf diese Brauerei aufmerksam geworden bin. Ich hatte nämlich das Bio-Bier für sündhaft teure 4,09 Euro pro Six-Pack in meinem Lieblingsbioladen erworben, als ich wenige Tage später glaubte, selbiges in meinem Edeka für schlappe 1,49 Euro entdeckt zu haben. Zuhause erst stellte ich fest, daß ich mich geirrt hatte und so ging\'s mir wie in dem Kinderspruch: \"Vertan, vertan, sprach der Igel und stieg von der Bürste...\"
Nun gut, was ich vorweg nun sagen kann ist, auch das Nicht-Bio-Bier schmeckt hervorragend - mir jedenfalls!
ASGAARD nun ist ja ein recht ungewöhnlicher Name und schreit förmlich nach einer Erklärung, die da lautet:
Benannt ist dieses Bier nach dem sagenumwobenen Wohnsitz der Asen, der nordischen Götter und passend zum Namen ist die Vermarktung auf Wikinger abgestimmt. Auf dem roten Etikett sind neben einem Wikingerschiff zwei Brakteate (Goldscheiben) abgebildet, auf denen biertrinkende Asen dargestellt sind. Daneben sind goldene zwei Runen zu sehen, die WUNDER und ALU (Starkbier der Wikinger) bedeuten. Was ich auch noch nie vorher gesehen hatte, war das blau Kleingedruckte: \"WICHTIG: Saufen gefährdet die Gesundheit\", was wohl als Warnung an die zu verstehen ist, die es den Saufgelagen der Wikinger gleich zu machen versuchen. Jeweils 6 Fläschchen zu 0,33 l werden von einer Pappe zusammengehalten, auf der das Relief des Portals einer norwegischen Stabkirche in Hylestad dargestellt ist, auf dem ebenfalls Szenen aus der nordischen Sagenwelt wiederzufinden sind. (Wenn ich diese Erklärung nicht auf deren Homepage www.asgaard.de gefunden hätte, hätte ich wahrscheinlich etliche schlaflose Nächte um das Rätsel dieser Abbildung verbracht.)
Das, was ich billigst (siehe oben) verkosten durfte, war übrigens das Braunbier, \"ein dunkles Spitzenbier mit Seltenheitswert\", welches seinen Namen von der rötlich-braunen Färbung hat und sich dadurch schon optisch von anderen Bieren unterscheidet. Geschmacklich liegt es zwischen dem etwas milderen Altbier, das ich als regionale Spezialität noch aus dem Ruhrgebiet kenne und einem herben Pils. Für die, die sowas nicht kennen, vielleicht gewöhnungsbedürftig, mir aber heimatlich sehr willkommen.
Gebraut wird es aber selbstverständlich nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 \"mit kristallklarem Wasser, Malz aus bester zweizeiliger Sommergerste, Saazer Naturdoldenhopfen und feinster Bierhefe\" in Schleswig an der Schlei, der ehemaligen Wikingersiedlung Sliesthorp, bzw. dem größten Wikingerhandelsplatz Haithabu, wo auch alle zwei Jahre die sogenannten Wikinger-Tage stattfinden, bei denen die Stadt Schleswig mit einem großen Fest ihrer Vorgeschichte gedenkt und die Welt der Wikinger wieder zum Leben erweckt. Wikingerschiffe laufen den Hafen in Schleswig an und erinnern an die Bedeutung Haithabus, ihr bedeutendster Hafen-, Handels- und Hand- werksplatz, von wo aus sie zwischen 800 und 1100 n.Ch. fremde Länder eroberten und die Meere überquerten. Nach der Zerstörung Haithabus im Jahre 1066 ging dessen Bedeutung als Wirtschaftszentrum auf das heutige Schleswig am nördlichen Ufer der Schlei über - von wo aus also nun der erneute Siegeszug, diesmal eines Bieres, die Lande erobern soll.
Nun stellt lt. Homepage die Brauerei Asgaard noch eine weitere Besonderheit her, nämlich das nördlichste Weizenbier Deutschlands. Da ich neugierig bin, werde ich mich natürlich bemühen, dieses ebenfalls in die Finger zu bekommen, um es anzutesten.
Info:
Brauerei Schleswig, Königstr. 27, D-24837 Schleswig,
Tel. +49 4621 29206 Fax. +49 4621 21655
www.asgaard.de
Diese Homepage wird gerade überarbeitet, ist aber in der alten Form noch aufzurufen und man kann sich dort nicht nur über das Bier schlaumachen, sondern auch die Restaurationsbetriebe begucken, sich über die Wikinger-Tage und das Wikinger-Museum informieren und im Shop Geld lassen für so witzige Dinge wie Gläser mit Hörnern oder behörnte Flaschenöffner.
Komme ich zum Ende:
Ich werde dieser Brauerei treu bleiben, da sie genau meinen Geschmack trifft und je nach Lust und Laune (und Geldbeutel) zwischen Braunbier, Bio-Pils und hoffentlich bald auch Weizenbier hin- und her wechseln.
© LeaofRafiki 29. April 2004
***************************************************
ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage www.leaofrafiki.de *grins*
Bewerten / Kommentar schreiben