Atlanta Testbericht

Atlanta
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Erfahrungsbericht von Raimok

\"I have a Dream....\"

Pro:

interessante Großstadt

Kontra:

Kriminalität

Empfehlung:

Ja

dies habe ich mir sicherlich schon oft gesagt. Aber von mir stammen diese bekannten Worte nicht, sondern von dem vielleicht berühmtesten Sohn der Stadt, um die es heute geht ? Atlanta. Die Stadt kreuzte unseren Weg im September 2001, wenige Tage vor dem Anschlägen in New York, als die Welt noch friedlich und in Ordnung schien und wir uns auf großer Rundfahrt durch den Südosten der USA befanden. Die reise begann in Philadelphia, führte uns über das Shennandoah-Valley und Charlotte eben nach Atlanta, ehe wir in Savannah unseren südlichsten Punkt erreichten und an der Küste entlang zurück nach Philadelphia fuhren, von wo aus uns ein Flugzeug noch für eine Woche auf die Karibikinsel St. Thomas bringen sollte. Aber diese Rundreise soll ja nicht Thema dieses Berichtes sein, sondern lasst uns über Atlanta reden.

Allgemeines
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Wie Phönix aus der Asche ist sie auferstanden, die Stadt. Im Bürgerkrieg total zerstört, ist Atlanta heute eine pulsierende und aufregende Metropole, in der Neues und Altes miteinander harmonieren. Lange Zeit unter dem Namen ?Cinderella (Aschenputtel) des Südens? verspottet, erlebt die Stadt seit Jahren einen beispiellosen Aufschwung und steht für den erfolgreichen ?Neuen? Süden.

Geografisch befindet sich Atlanta im nördlichen Teil des Bundesstaates Georgia, im Anschluss an die Blue Ridge Mountains, einem Ausläufer der Appalachen. Gleichzeitig ist die Stadt auch die Hauptstadt Georgias und der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt für den gesamten Südosten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Hauptstadt des Bundesstaates Georgia selbst erstreckt sich über ein riesiges Areal. Die insgesamt 6 Counties umfassen eine Fläche von 5.043 km² mit rund 2,1 Millionen Einwohnern. Wobei diese Zahl wahrscheinlich nicht mehr ganz aktuell ist, da die Stadt ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum aufweist.

Atlanta ist eine der schwärzesten Städte der Vereinigten Staaten. 85% der Einwohner sind Farbige, davon ca. 65% Schwarze. Diese haben die Rassentrennung des Südens mittlerweile überwunden.

Die Welt aus der Zeit, als ?Vom Winde verweht? in Atlanta spielte, ist in dieser Stadt unwiederbringlich vorbei. Wenn man ihn sucht, ist man in Städten wie Savannah besser aufgehoben.

Übrigens ist Nürnberg die deutsche Partnerstadt von Atlanta, Salzburg die österreichische.

Geschichte
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Atlanta entstand 1830 als Eisenbahnknotenpunkt.

Georgia war während des Bürgerkrieges ein bedeutender Konföderierten-Staat. Die Städte Atlanta und Macon waren mit ihren Bahnhöfen die zentralen Verkehrsknotenpunkte der konföderierten Truppen. Die Einnahme dieser zwei Städte durch die Nordstaaten führte zur Entscheidung in diesem Kriege. Dabei wurde das historische Atlanta von den Nordstaatentruppen fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht. Der Brand von Atlanta ist weltberühmt geworden durch den Film ?Vom Winde verweht?

1886 wurde in Atlanta das wohl weltbekannteste Getränk von Dr. John Pemberton erfunden. Ursprünglich diente der Sirup als Nerventonikum. Durch Zugabe von Sodawasser entstand das Getränk in seiner heutigen Form. Seit über 100 Jahren hält Coca Cola die Rezeptur für seine Limonade im Safe der Sun Trust Bank in Atlanta verschlossen. Das Unternehmen geht sogar so weit, Mitarbeitern, die Teile der Rezeptur kennen, gemeinsame Geschäftsreisen zu verbieten. Mittlerweile werden weltweit jede Sekunde eines jeden Tages 13.000 Coca-Colas bzw. Getränke des Konzerns getrunken.

Dr. Martin Luther King wurde in Atlanta geboren und hier hat er auch seine letzte Ruhestätte gefunden. Ein weiterer berühmter Sohn der Stadt ist der Friedensnobelpreisträger Jimmy Carter.

Vergessen sollte man auch auf keinen Fall die olympischen Sommerspiele 1996, die in der Stadt stattfanden und die durch das Olympia-Attentat traurige Berühmtheit erlangten.

Anreise
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Die wohl einfachste Methode von Deutschland aus nach Atlanta zu kommen, bietet wohl Delta Airlines. Täglich führen Nonstop-Flüge von Franfurt, München und Stuttgart zum Hartsfield International Airport, dem größten Flughafen der Welt und gleichzeitig der Drehascheibe von Atlanta. Nach ca. 9 Stunden Flugzeit erreicht man schließlich sein Ziel.

Natürlich führen von Atlanta Interstates in alle möglichen Himmelsrichtungen. Wie ein riesiger Ring umspannt der Interstate 285 die Stadt. Von der erreicht man die Interstates, die strahlenförmig von der Stadt wegführen. Vom Osten aus South Carolina kommend, erreicht der Interstate 20 die Stadt, um im Westen in Richtung El Paso zu verschwinden. Der 75iger Interstate kreuzt die Stadt vom Mordwesten kommend und nach Südosten Richtung Miami weiterführend und der Interstate verläuft von Nordosten nach Südwesten. Alles in allem also ideale Verkehrsbedingungen. Es ist einfach faszinierend, über eine Straße mit 6 Spuren in einer Richtung zu fahren, wie es in der Nähe des Flughafens teilweise ist.

Des Weiteren ist die Stadt an das AMTRAK (Zug) und Greyhound (Bus)- System angeschlossen.

Nahverkehr
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Etwas muß man Atlanta lassen ? die Stadt hat ein durchdachtes Nahverkehrssystem unter dem Namen MARTA. ? betrieben von der Metropolitan Atlanta Rapid Transit Authority. Neben einem gut funktionierenden Bus-System mit ca. 150 Linien gibt es auch 3 Metrolinien, mit denen man alle wichtigen Plätze schnell und zuverlässig erreicht. Auch der Flughafen wird von der Metro angefahren, so dass man, wenn man in Atlanta bleibt, nicht unbedingt auf einen Mitwagen angewiesen ist. Der Fahrpreis beträgt 1,75$ und gilt pro Strecke inclusive Umsteigen. Man muß unbedingt drauf achten, die Summe passend zu haben, da nicht gewechselt wird.
Die Züge verkehren zwischen 05.00Uhr und 01.00Uhr (am Wochenende etwas kürzer) alle 8 Minuten.

Alles in allem besitzt Atlanta, auch auf Grund der Olympischen Spiele, eines der modernsten Nahverkehrssysteme der USA!!

Klima
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Atlanta liegt auf der selben Höhe wie Gibraltar. Das bedeutet natürlich, dass die Sonne um einiges intensiver ist als wie wir es in Mitteleuropa gewöhnt sind. Die Sommer sind meist extrem heiß und extrem schwül. Gerade im Hochsommer gibt es häufig Gewitter. Die angenehmste Reisezeit für einen Trip in die City sind der Frühling und der Herbst, wenn die Temperaturen wesentlich erträglicher sind.

Hotels
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Hotels gibt es sicherlich in jeder Kategorie und Preislage. Wer edel wohnen möchte, der quartiert sich in dem mit 72 Stockwerken höchsten Hotel Amerikas, dem Westin Peachtree Plaza ein. Schon die Fahrt mit dem gläsernen Fahrstuhl ist ein Erlebnis. Mit diesem erreicht man auch die hochgelegene Bar, wo man bei einem Drink (das Geld für den Fahrstuhl wird angerechnet) über die Stadt blicken kann. Insbesondere Nachts lohnt sich der Blick.

Wer es einfacher möchte, kann sich wie wir ein Zimmer im Best Western Inn at Peachtrees mieten. Dies kostet z.B. im aktuellen FTI-Katalog ab 44 Euro pro Person. Der Vorteil dieses Hotels war, das ein amerikanisches Frühstück inklusive ist. Außerdem gab es nachmittags kostenlose Cocktails in der Lounge. Fg Wobei die Cocktails jeder Beschreibung spotteten. Das Hotel liegt einigermaßen zentral, so dass man die Hauptattraktionen zu Fuß erlaufen kann und das Auto in der Tiefgarage stehen lassen kann.

Shopping
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Peachtree Center und Omni Center bieten eine Reihe eleganter Boutiquen, genauso wie der Unterground. Wer eine große Mall sucht, sollte zur Lennox Suare Hall oder zur Phipps Plaza fahren. Diese zwei Shopping-Center liegen in den Vororten, sind aber auch sehr gut mit den Bussen der MARTA zu erreichen. Lenox Suare ist die größte Mall in den Südstaaten.

Sehenswürdigkeiten
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Five Points ? dieser Bereich zwischen Peachtree-, Marietta- und Edgewood- Street bildet die eigentliche Downtown Atlantas und ist gleichzeitig das südliche Ende des Finanz- und Geschäftsdistrikts. Hier befindet sich unter anderem der Woodruff-Park, ein Geschenk des früheren Coca-Cola Präsidenten. Five Point Station ist der zentrale Verkehrsknoten der Metro. Den Flughafen erreicht man von hier aus in 15 Minuten.

In unmittelbarer Nähe befindet sich der Underground Atlanta, ein ehemaliger Bahnhof. Dieser wurde zu einem Einkaufs- und Unterhaltungsparadies weiterentwickelt, ein unterirdischer Stadtteil mit Plätzen, Restaurants, über 100 Luxus-Geschäften, Nachtclubs, fliegenden Händlern und natürlich einem Food-Court. Der Unterground ist sehr gemütlich und lohnt einen längeren Bummel. Davon mal abgesehen, birgt sich hinter dem Underground auch ein historischer Hindergrund: Während des Bürgerkrieges, als fast die gesamte Stadt brannte, befand sich hier unten ein riesiges Lazarett.

The World of Coca-Cola ? Fans des braunen Gesöffs kommen hier voll auf ihre Kosten. Hier kann man Poster, alte Werbespots, Getränkeautomaten etc. besichtigen ? also alles, was des Liebhabers Herz begehrt. AM Ende des Museumsbesuches gibt es Coke bis zum Schlechtwerden- wenn einem der Besuch 7US$ wert ist. Ich persönlich bin der Meinung, dass man sich das Geld sparen kann.

Interessanter ist da schon eine Führung durch das Headquarter von CNN. Auch diese Tour kostet 7$US. Die Tour beginnt alle 15 min und dauert eine dreiviertel Stunde. Dabei erhält man Eindrücke über die Sendetechnik, Redaktionsabläufe und technische Aspekte sowie über die Zusammenstellung der aktuellen Nachrichten und Wetterberichte. Von einem Glasbalkon kann man den Nachrichtensprecher live verfolgen.

Das State Capitol ist der Regierungssitz des Staates Georgia. Das Gebäude beherbergt des Weiteren das Georgia State Museum und die Georgia Hall of Fame. Man erkennt das Capitol schon von weitem an seiner imposanten, 72 Meter hohen Kuppel aus Blattgold. Man kann es übrigens kostenlos besichtigen.

Ein Besuch des Centennial Park, dem Olympiapark, darf natürlich nicht fehlen. Dies ist eine wunderschön angelegte Parkanlage mit kleinen Pavillons, Brunnen und versteckt liegenden Sitzmöglichkeiten. An verschiedenen Tafeln wird an die Olympiasieger erinnert. Auf gar keinen Fall sollte man den Fountain of the Rings verpassen, diese durch Musik untermalten Wasserspiele. Die Show wird 4xmal täglich präsentiert ? meine persönliche Meinung ist aber, dass man sich die Show auf jeden Fall nach Einbruch der Dunkelheit anschauen sollte, um die Licht- und Wasserspiele in voller Pracht geniessen zu können.

Georgia Tech. So wird von den Bürgern der Stadt das ?Georgia Institut of Technologie? genannt, eine der in den USA führenden Lehr- und Forschungsanstalten auf den Gebieten der Technik und Naturwissenschaften.

Das Margaret Mitchell House ? 1936 erschien ihre Bürgerkriegsromanze ?Gone with the Wind? und eroberte die ganze Welt. Für ihren Roman erhielt sie sogar die begehrteste Literaturauszeichnung, den Pullitzer-Preis. Leider ist das Haus durch Brandstiftung mehrmals abgebrannt. Mercedes Benz war in dieser Beziehung aber sehr großzügig und stellte 4,5 Mio $ zur Verfügung. Jetzt erstrahlt es wieder in voller Größe und Schönheit besichtigt werden. Übrigens wurde Miss Mitchell direkt vor ihrem Haus von einem Auto überfahren und tödlich verletzt.

Sie kam gerade von einem Besuch des Fox-Theaters zurück. Das Theater ist mit seiner orientalischen Bauweise, seinen fast 5000 Sitzplätzen und seiner Orgel mit 3610 Flöten zumindest einen kurzen Besuch wert.

Genauso wert ist der Besuch des Cycloramas. Hier befindet sich das größte Ölgemälde der Welt, welches die Schlacht von Atlanta zeigt. 1885 wurde es von deutschen Malern begonnen. Zu ihnen gesellte sich ein Teilnehmer an der Schlacht, welcher durch sein Wissen für die ungeheuere Genauigkeit des Gemäldes sorgte. Heute befindet sich dieses Gemälde in einem feuersicherem Gebäude und begeistert seine Besucher. Auch wir waren tief beeindruckt und ich kann einen Besuch nur empfehlen!!! Die 6.00 $ Eintritt sind auf jeden Fall gut angelegt.

Auch dem Sweet Auburn Historic Dirtrikt sollte man (tagsüber) einen Besuch abstatten. Hier wurde Martin Luther King geboren und hier ist auch ein Teil des Freedom Trails. Zwischen 1890 und 1940 war dieser Stadtteil ein blühendes Zentrum schwarzer Kaufleute und Händler ? zu der Zeit entstand auch der Name, weil hier das Geld wie Honig durch die Strassen fließen würde. Mittlerweile ist der Stadtteil mehr und mehr verfallen und nur tagsüber gilt die Gegend als relativ sicher. In diesem Stadtteil findet man das Geburtshaus und die Grabstätte des Friedensnobelpreisträgers.

Die letzte Sehenswürdigkeit, die ich erwähnen möchte, liegt 16 Meilen östlich von Atlanta. Stone Mountain ist eine riesengroße Parkanlage mit Seen und Wäldern und einem umfassenden Freizeitangebot und Sehenswürdigkeiten. Man kann sich hier den ganzen Tag aufhalten, um zu faulenzen oder aber den verschiedensten Attraktionen nachzugehen. Um dies aber alles zu nutzen muß man am Parkeingang erst mal 7$ Eintritt pro Fahrzeug bezahlen.
Die Hauptattraktion dieses Parks ist ein riesiger Monolith. Dieser Granitstein ist der größte der Welt, ist 250m hoch und hat einen Umfang von 11km. Das Alter wird auf 300 Millionen Jahre geschätzt. Auf dem Felsen befindet sich die größte Hochreliefskulptur der Welt (24 x 55m), welche die 3 Helden der Südstaaten Jefferson Davis, Stonewall Jackson und General Lee darstellt ? ein Gegenstück zu Mt. Rushmore sozusagen.
Man kann mit einer Seilbahn auf den Gipfel des Felsens fahren und hat dort oben einen herrlichen Blick auf Atlanta und die Umgebung.

Neben einer Umrundung des Parks mit dem Auto bietet sich noch eine Rundfahrt mit einem Raddampfer oder einer historischen Eisenbahn an. Man findet Picnic- und Campingplätze, weiße Sandstrände, Angelplätze und Paddelboote. Am Abend kann man eine Lasershow bewundern, bei der bunte Lichterstrahlen über den Berg wandern.

Warnung!!!
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Wichtig zu wissen ist, dass Atlanta zu den unsichersten Städten der USA gehört. Der Tourist wird davon aber wenig merken, wenn er sich an die grundlegenden Sicherheitsregeln hält. Die Armutsviertel liegen zwischen Downtown und Flughafen und diese gegend sollte man lieber meiden. Wie schon erwähnt, gilt die Gegend um das Martin Luther King Historical Distrikt ebenfalls als unsicher. Die U-Bahn sollte man bei Dunkelheit nicht außerhalb von Downzown benutzen.

Persönliches
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Atlanta erschloss sich mir in seiner Schönheit erst auf den zweiten Blick. Wir kamen an einem Sonntagnachmittag in Atlanta an und es regnete ununterbrochen. Die Downtown war wie ausgestorben und das Hotel machte auch nicht gerade den einladensten Eindruck, obwohl es ganz in Ordnung war. Deswegen schauten wir uns erst mal ganz komisch an und passten unsere Laune seiner Umgebung an. Gegen Abend entdeckten wir dann den Unterground und genossen die Umgebung und die Menschen, die plötzlich wieder um uns waren und die ganze Sache sah schon wieder viel besser aus.

Am nächsten Tag dann erwartete uns strahlender Sonnenschein. Wir hatten eine Bustour gebucht - Ich kann diese nur wärmstens empfehlen. Bei FTI z.B. im Katalog für 43 Euro pro Person. Das Angenehme war, dass wir die zwei einzigen Personen waren, die diese Tour nutzten. So saßen wir direkt beim Fahrer und er konnte sich bei seinen Erklärungen voll und ganz auf uns konzentrieren. So erfuhren wir wesentlich mehr, als wenn die Gruppe größer gewesen wäre. Nach 4,5 Stunden war die Tour mit allen wichtigen Sehenswürdigkeiten beendet und der Fahrer erhielt sein wohlverdientes Trinkgeld.

Auch ein Besuch des Flughafens musste natürlich sein, schließlich betraten wir hier 1994 das erste Mal amerikanischen Boden. Ein wenig Nostalgie muß schon sein.
Sehr interessant fand ich die CNN-Studios. Es war schon interessant, mal hinter die Kulissen zu schauen. Am Ende wurden wir sogar eingeladen, an einer Talkshow teilzunehmen, was wir aber wegen unserer Englischkenntnisse dankend ablehnten.
Der Besuch des Olympiaparkes und vor allem von Stone Mountain ist meines Erachtens ein Muß. Gerade in der heutigen Hektik Orte, an denen man ein wenig die Seele baumeln lassen und relaxen kann.

Überhaupt kam mir die Stadt ein wenig weniger hektisch vor als andere amerikanische Großstädte. Vielleicht liegt es an der Südstaatenmentalität. Von der hohen Kriminalitätsrate habe ich gar nichts mitbekommen, ich verspürte aber auch nicht unbedingt das Verlangen, durch die unsicheren Gegenden zu schlendern. So wandelte sich in den 3 Tagen mein Bild von der Stadt und am Ende des Aufenthaltes war ich ein wenig traurig, weiterfahren zu müssen.

Damit bin ich am Ende meines Berichtes angelangt. Vielen Dank an alle, die solange durchgehalten haben. Über nette Kommentare, Anregungen und auch Kritiken freue ich mich immer noch *gg*

Viele Grüße
Raimo

p.s. Warum ich mich zweimal auf den FTI- Katalog bezogen habe? ? Ich finde, dass dieser Veranstalter der beste Nordamerika-Veranstalter ist, den ich auch immer nutze, wenn ich mal etwas aus dem Katalog buche.

11 Bewertungen, 1 Kommentar

  • plötzlichpapa

    04.04.2005, 17:41 Uhr von plötzlichpapa
    Bewertung: sehr hilfreich

    Respekt. Der war echt klasse.