Atomium, Brüssel Testbericht

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Erfahrungsbericht von Sternchen75

Das baufällige Atomium

Pro:

der Anblick von aussen ist gigantisch

Kontra:

baufällig, es ist undicht und regnet hinein

Empfehlung:

Nein

Anfang Januar haben wir einen Wochenendtrip nach Brüssel gemacht.
Die Sehenswürdigkeit, die ich unbedingt besichtigen wollte, war das Atomium.
Dieses wurde zur Weltausstellung (EXPO) 1958 erbaut und ist das Wahrzeichen von Brüssel.

Als wir aus der Metro ausgestiegen sind (Haltestelle Heysel), war der Anblick gigantisch. Das Atomiun stellt ein Eiskristall dar, welches 156 milliardenfach vergrössert ist.
Es ist insgesamt ca. 100 m hoch und hat besteht aus neun Kugeln, wobei man nur 3 betreten kann. Die andern sind zu baufällig

Der Eintritt beträgt zur Zeit 6,00 Euro.
Nachdem wir den Eintritt bezahlt haben, kam gleich ein Fotograf zu uns, der uns zusammen mit einem als Marsupilami verkleideten Menschen fotografiert hat. (das Bild kann man übrigens erwerben, allerdings ist darauf nicht viel zu sehen und für 8 Euro überteuert)

Mit Dem Aufzug fährt man 92 m hoch und kommt danach in der höchsten Kugel an, in der sich u.a. ein Restaurant befindet. Von dieser Kugel aus hat man die beste Sicht über Brüssel. Die Ferngläser können kostenlos benutzt werden und anhand der Informationstafeln, erfährt man was man gerade sieht.
Leider fing es zu regnen an und die Sicht war dementsprechend schlecht

Nach unserem Rundgang in dieser Kugel sind wir mit dem Aufzug in die „Austellungskugeln“ gefahren.
Zur Zeit findet dort eine Ausstellung zum Thema Farben , Klänge und optische Täuschung statt. Es gibt unter anderem auch einen Film, der die Entstehung es Atomiums zeigt. Ist ziemlich interessant und dauert nicht zu lange.
Danach konnte man eine Treppe hinunterlaufen, die zu einer mini Ausstellung führte, die mich total erschrocken hat.
In einem Teil der Kugel wurden umgedrehte Blumentöpfe aufgehängt, die als Glocken dienen sollten. Diese haben auch geläutet7 bzw. Geräusche von sich gegeben, aber nur deshalb, weil die Kugeln des Atomium total undicht sind und der Wind durchpfeifft . An dieser Stelle hat es hereingeregnet und die Treppe war glitschig.
Am Rand hing ein Schild: „Dieses Schauspiel können Sie noch bis Sept. 2004 besichtigen, danach wir das Atomium restauriert“
Für mich war das aber leider kein Schauspiel, sondern für mich stellte sich eher die Frage, wie kann man ein Wahrzeichen nur so herunterkommen lassen.
Danach führen Rolltreppen in den anderen Teil der Kugel.
Wechselt man in eine andere Kugel, dann gibt es lange Rolltreppen.
Auf diesen Treppen habe ich mich gefühlt wie auf dem Weg zur Hölle. Aus den Lautsprechern kam schaurige Musik und alles war rot/blau beleuchtet
An diesen Stellen hat man auch gesehen wir undicht das Atomium ist. Überall kam der Regen rein und blätterte der Verputz ab

Die Ausstellung in den anderen 2 Kugeln war nicht sehr berauschend. Man konnte sehen und hören wie verschiedene Materialien unterschiedliche Geräusche machen, wenn Sie bewegen. Die Geräusche waren teilweise so schrill, dass man schnell vorbeigehen musste, da man ansonsten Ohrenschmerzen bekommen hat.
Ansonsten gab es noch ein paar Bilder, die die optische Täuschung erklärten.

Die letzte Rolltreppe (die war modern und nicht düster) führt wieder zum Eingang.
Hier konnte man sich die Bilder, die am Anfang zusammen mit dem Marsupilami geknipst wurden, kaufen.

Mein Fazit: von aussen sieht das Atomium besser aus als von innen. Vielleicht wird es nach der Renovierung, die ab September 2004, stattfindet besser. Ich finde es schade, ein so gigantisches Bauwerk derart verfallen zu lassen.

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