Aufklärung Testbericht

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Erfahrungsbericht von NinaT

Fruchtbarkeit

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Da ich jetzt schon etwas länger
ohne erfolg versuche ein Kind zu bekommen
habe ich diese Informationen zusammengetragen
und hoffe das sie auch für andere Menschen nützlich sind.

Verhütungsmittel
Viele Frauen setzen das Verhütungsmittel ab, weil sie schwanger werden wollen. Einige Verhütungsmittel können die Fruchtbarkeit jedoch auch nach dem Absetzen vorübergehend beeinträchtigen.
Bei Kondomen, einem Diaphragma oder chemischen Verhütungsmittel ist eine prompte Schwangerschaft kein Problem, da diese Mittel keinen langfristigen Einfluß auf den Körper der Frau nehmen, sondern lediglich als aktuelle Barriere für die Spermien dienen.
Anders sieht es bei der Spirale und bei der hormonellen Empfängnisverhütung aus.
Die Spirale kann in sehr seltenen Fällen die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, sofern es während der Tragezeit zu einer Infektion gekommen ist. Doch keine Sorge: Erstens kommen diese Infektionen selten vor, offenbar besonders dann, wenn Sie in einer festen Partnerschaft leben. Zweitens: Wenn mit Ihrer Spirale keine Infektionen aufgetreten sind, ist Ihre Fruchtbarkeit keineswegs beeinträchtigt worden.
Wenn Sie sich die Spirale ziehen lassen, weil Sie nun ein Kind bekommen wollen, sollten Sie zwei Zyklen lang auf andere Verhütungsmittel zurückgreifen (z.B. Kondome), da sich die Gebärmutterschleimhaut erst regenerieren muß. Dies gilt vor allen Dingen dann, wenn Sie eine Kupferspirale verwendet haben, die zusätzlich spermienabtötend wirkt.
Nach Einnahme der Pille kann es (muß aber nicht) einige Monate dauern bis Sie schwanger werden. Dies ist besonders dann der Fall, wenn Sie die Pille sehr lange genommen haben. Dann braucht Ihr Körper vielleicht einige Zeit, um wieder zu einen normalen Zyklus zurückzukehren. In der Regel findet nach drei Monaten wieder ein regulärer Eisprung statt, so dass 80% der Frauen in diesem Zeitraum schwanger werden.
Ein wenig anders sieht es bei anderen hormonellen Verhütungsmethoden aus:
Bei der Drei-Monatsspritze geht der Hersteller davon aus, dass eine Schwangerschaft nach Ablauf der drei Monate sofort wieder möglich ist, nämlich dann, wenn das injizierte Hormon vom Körper vollständig abgebaut wurde. Es sind jedoch auch Fälle beobachtet worden, bei denen es erst nach einem Jahr zu einer Schwangerschaft gekommen ist. Die Zeiten variieren wahrscheinlich individuell von Frau zu Frau.
Bei einem Gestagen-Implantat soll nach dem Entfernen des Implantats eine Befruchtung schon nach drei Tagen möglich sein. Aber auch hier wird vermutlich erst die Zukunft und weitere Forschungsergebnisse zeigen, ob es zu Verzögerungen kommen kann.
Bei einer Sterilisation wurden die Samenleiter des Mannes oder die Eileiter der Frau durchtrennt oder verschlossen. Eine Sterilisation rückgängig zu machen, ist durchaus möglich, garantiert aber keine Schwangerschaft. Bei Frauen beträgt die Erfolgsquote 60%, bei Männern hingegen nur 30 - 35 %.

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