Averna Kräuterlikör Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 02/2004
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Wirkungsgrad:
- Nachwirkungen:
Erfahrungsbericht von KennedyJohnF
„Un Averna per favore”…
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
… heißt es in Italien oftmals nach einem lukullischen Mahl.
Gaumenfreuden der besonderen Note bedürfen auch einem besonderen Digestif und als solcher ist der Averna in einem unserer südlichen Nachbarländer sehr beliebt, ja erfreut sich sogar einer höheren Beliebtheit als der in Deutschland und Österreich so beliebte, ähnlich schmeckende „Ramazotti“.
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Was ist Averna???
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Averna leitet sich aus dem Namen der Hersteller ab, die Gebrüder Averna, oder aber im Italienischen „Fratelli Averna“, die ihre heimatlichen Wurzeln in Sizilien haben, vertreiben als „Gruppo Averna“ (Averna Gruppe) mehrere Spirituosen, unter anderem den gleichnamigen Kräuterbitter, der sich durch seinen besonders milden Geschmack auszeichnet, doch dazu gleich.
Schon im Jahre 1868 wurde in der Familie Averna, einer Weinbauernfamilie, nach einer Möglichkeit gesucht die Kräuter und Gräser die man im großen Garten hinter dem Landhaus hatte, zu einer Mischung zu veredeln, die es durch besonders leicht verträgliche Inhaltsstoffe und einen milden Geschmack, den Magenschleimhäuten nach einem anstrengenden sizilianischen Essen etwas Ruhe gönnen sollte und die Verdauung anregen sollte.
Seit 1868 produzieren nun nachfolgende Generationen der Fratelli Averna diesen Kräuterbitter nach eben jener Rezeptur, die man damals ausgeklügelt hatte und sowohl an den Inhaltsstoffen, als auch der typischen Produktion hat sich nichts geändert.
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Wie schmeckt und riecht der Averna???
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Wie schon angesprochen handelt es sich beim Averna um einen Kräuterbitter und die haben alle eines gemeinsam, einen typischen, für manche wohl ekligen, für andere wiederum sehr angenehmen, beruhigenden, Kräuterduft. Der Geruch ist aber keineswegs so stark ausgeprägt, dass man beim Eingießen eines Schlückchens die Befürchtung haben müsste, das ganze Haus oder die ganze Wohnung würde riechen wie eine „Säuferbude“, nein ganz im Gegenteil, der Geruch ist sehr unaufdringlich und dezent gehalten, entwickelt erst eine richtige Blume wenn er im Glas für einige Zeit stehen gelassen wird und sich mit dem Sauerstoff so richtig verbindet.
Auch geschmacklich hat der Averna gewisse Vorzüge, anfänglich schmeckt man ein zartes Bitter, dass sich auf den Geschmackspapillen der Zunge gerade nach einem ausgedehnten Essen hervorragend als Abrundung präsentiert, doch nach wenigen Sekunden im Mund, und die damit zusammenhängende Temperaturanpassung an das sauer-warme Klima der Mundhöle, kommt, bedingt durch den extrem hohen Zuckeranteil die Süsse zum Tragen und es entfalten die Inhaltsstoffe ihre volle Blüte.
Gerade dieser angenehme, zuerst bittere, dann süss-kräuterliche Geschmack macht den Averna zu dem was er ist – einzigartig.
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Was kostet der Averna???
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Der Averna ist kein besonders teures Getränk, erhält man doch eine 0.7l Flasche dieses fabelhaften Kräuterbitters schon um etwa 10 €, also durchaus ein Schnäppchen, da man ja nicht allzu viel davon zu sich nimmt, sondern immer nur ein Schlückchen nach dem Essen nippen sollte.
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Conclusio / Fazit
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Der Averna ist ein in unverfälschter Weise erhaltenes Getränk aus dem Süden Italiens, wo Essen und Trinken einen sehr großen Stellenwert genießt, und das bemerkt man auch bei den meisten Produkten aus dieser Region, so auch bei jenem Kräuterbitter der „Fratelli Averna“.
Der Averna zeichnet sich nicht nur durch seinen wirklich fabelhaften Geschmack aus, sondern auch vor allem aufgrund seiner digestiven Wirkung, der die peristaltischen Tätigkeiten ankurbelt und gleichzeitig ein wenig von der Säure eines lukullischen Mahl nimmt - also die ideale Kombination an Geschmack und positiver Wirkung.
Auf zwei Dinge möchte ich noch hinweisen. Einerseits ist der Averna natürlich ein alkoholisches Getränk, auch wenn man den vermeintlichen Alkoholgehalt nicht herausfiltern kann, da man fast die Ahnung hat einen „Kräutersaft“ zu sich zu nehmen, so muss man dennoch aufpassen nicht zuviel davon zu nehmen.
Andererseits möchte ich, wie meistens wenn ich Ess- oder Trinkbares beschreibe, darauf hinweisen, dass dieses Getränk für Diabetiker absolut ungeeignet ist, aufgrund eines sehr hohen Zuckeranteils müssen gerade jene Menschen verdammt darauf aufpassen.
Vielen Dank fürs Lesen und...
...mögen alle Digestifs so gut schmecken.
*~* El Presidente™ *~*
©KennedyJohnF, am 17.06.2002 für Ciao, nun für Yopi
Gaumenfreuden der besonderen Note bedürfen auch einem besonderen Digestif und als solcher ist der Averna in einem unserer südlichen Nachbarländer sehr beliebt, ja erfreut sich sogar einer höheren Beliebtheit als der in Deutschland und Österreich so beliebte, ähnlich schmeckende „Ramazotti“.
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Was ist Averna???
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Averna leitet sich aus dem Namen der Hersteller ab, die Gebrüder Averna, oder aber im Italienischen „Fratelli Averna“, die ihre heimatlichen Wurzeln in Sizilien haben, vertreiben als „Gruppo Averna“ (Averna Gruppe) mehrere Spirituosen, unter anderem den gleichnamigen Kräuterbitter, der sich durch seinen besonders milden Geschmack auszeichnet, doch dazu gleich.
Schon im Jahre 1868 wurde in der Familie Averna, einer Weinbauernfamilie, nach einer Möglichkeit gesucht die Kräuter und Gräser die man im großen Garten hinter dem Landhaus hatte, zu einer Mischung zu veredeln, die es durch besonders leicht verträgliche Inhaltsstoffe und einen milden Geschmack, den Magenschleimhäuten nach einem anstrengenden sizilianischen Essen etwas Ruhe gönnen sollte und die Verdauung anregen sollte.
Seit 1868 produzieren nun nachfolgende Generationen der Fratelli Averna diesen Kräuterbitter nach eben jener Rezeptur, die man damals ausgeklügelt hatte und sowohl an den Inhaltsstoffen, als auch der typischen Produktion hat sich nichts geändert.
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Wie schmeckt und riecht der Averna???
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Wie schon angesprochen handelt es sich beim Averna um einen Kräuterbitter und die haben alle eines gemeinsam, einen typischen, für manche wohl ekligen, für andere wiederum sehr angenehmen, beruhigenden, Kräuterduft. Der Geruch ist aber keineswegs so stark ausgeprägt, dass man beim Eingießen eines Schlückchens die Befürchtung haben müsste, das ganze Haus oder die ganze Wohnung würde riechen wie eine „Säuferbude“, nein ganz im Gegenteil, der Geruch ist sehr unaufdringlich und dezent gehalten, entwickelt erst eine richtige Blume wenn er im Glas für einige Zeit stehen gelassen wird und sich mit dem Sauerstoff so richtig verbindet.
Auch geschmacklich hat der Averna gewisse Vorzüge, anfänglich schmeckt man ein zartes Bitter, dass sich auf den Geschmackspapillen der Zunge gerade nach einem ausgedehnten Essen hervorragend als Abrundung präsentiert, doch nach wenigen Sekunden im Mund, und die damit zusammenhängende Temperaturanpassung an das sauer-warme Klima der Mundhöle, kommt, bedingt durch den extrem hohen Zuckeranteil die Süsse zum Tragen und es entfalten die Inhaltsstoffe ihre volle Blüte.
Gerade dieser angenehme, zuerst bittere, dann süss-kräuterliche Geschmack macht den Averna zu dem was er ist – einzigartig.
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Was kostet der Averna???
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Der Averna ist kein besonders teures Getränk, erhält man doch eine 0.7l Flasche dieses fabelhaften Kräuterbitters schon um etwa 10 €, also durchaus ein Schnäppchen, da man ja nicht allzu viel davon zu sich nimmt, sondern immer nur ein Schlückchen nach dem Essen nippen sollte.
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Conclusio / Fazit
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Der Averna ist ein in unverfälschter Weise erhaltenes Getränk aus dem Süden Italiens, wo Essen und Trinken einen sehr großen Stellenwert genießt, und das bemerkt man auch bei den meisten Produkten aus dieser Region, so auch bei jenem Kräuterbitter der „Fratelli Averna“.
Der Averna zeichnet sich nicht nur durch seinen wirklich fabelhaften Geschmack aus, sondern auch vor allem aufgrund seiner digestiven Wirkung, der die peristaltischen Tätigkeiten ankurbelt und gleichzeitig ein wenig von der Säure eines lukullischen Mahl nimmt - also die ideale Kombination an Geschmack und positiver Wirkung.
Auf zwei Dinge möchte ich noch hinweisen. Einerseits ist der Averna natürlich ein alkoholisches Getränk, auch wenn man den vermeintlichen Alkoholgehalt nicht herausfiltern kann, da man fast die Ahnung hat einen „Kräutersaft“ zu sich zu nehmen, so muss man dennoch aufpassen nicht zuviel davon zu nehmen.
Andererseits möchte ich, wie meistens wenn ich Ess- oder Trinkbares beschreibe, darauf hinweisen, dass dieses Getränk für Diabetiker absolut ungeeignet ist, aufgrund eines sehr hohen Zuckeranteils müssen gerade jene Menschen verdammt darauf aufpassen.
Vielen Dank fürs Lesen und...
...mögen alle Digestifs so gut schmecken.
*~* El Presidente™ *~*
©KennedyJohnF, am 17.06.2002 für Ciao, nun für Yopi
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