Brita Standard Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Handhabung & Komfort:
Erfahrungsbericht von Akrischa
bloß nicht verkalken...
Pro:
in kalkhaltigen Gegenden muss man nicht ständig Kaffemaschine und Wasserkocher entkalken Tee schmeckt einfach besser
Kontra:
Filterkartuschen recht teuer
Empfehlung:
Ja
Während der letzten Jahre habe ich in einer Gegend mit ziemlich kalkhaltigem Wasser gewohnt. Irgendwann war ich es leid, alle zwei Wochen den Wasserkocher entkalten zu müssen, also entschloss ich mich, einen Brita-Wasserfilter zu kaufen.
°°°°° Wozu eigentlich ein Wasserfilter? °°°°°
Ein Wasserfilter ist in meinen Augen unverzichtbar für jeden, der gerne Tee oder Kaffee trinkt und in einer Region mit kalkhaltigem Wasser wohnt. Abgesehen davon, daß Wasserkocher bzw. Kaffeemaschine nicht mehr verkalken schmeckt es nämlich auch einfach besser.
Anfangs stand ich den Wasserfiltern noch reltiv skeptisch gegenüber, der Vergleich mit zwei Tassen Tee -eine mit normalem und eine mit Brita gefitertem Wasser - hat mich auch nicht überzeugen können, hätte ja auch gefälscht sein können. Aber der Unterschied ist tatsächlich so extrem! Da ich meinen Tee immer in einer Glaskanne koche, hatte ich dann auch die direkte Vergleichsmöglichkeit, und siehe da: mit gefiltertem Wasser sieht der Tee gleich viel heller aus und schmeckt auch weniger bitter.
°°°°° Zubehör °°°°°
Der Wasserfilter besteht insgesamt aus 5 Teilen: dem Wassergefäß, dann einem Aufsatz, in den die Filterkartusche eingesetzt wird, ein Drehzähler, an dem man das Datum des letzten Kartuschenwechsels einstellen kann, dem Deckel und letzten Endes der Filterkartusche. Bei mir war damals eine Filterkartusche dabei, nach einem Monat musste ich also die nächsten Kartuschen kaufen gehen.
°°°°° Funktionsweise °°°°°
Das Filtermaterial der BRITA Filterkartusche enthält ein lebensmittelgeprüftes Gemisch aus Ionenaustauschern und gesilberter Aktivkohle. Die verwendeten Materialien sind lebensmittelecht. Füllt man das Trinkwasser in den Trichter, so läuft es durch die Filterkartusche und Kalk und andere Schadstoffe aus dem Wasser werden entfernt. Dabei reduziert der Ionenaustauscher die Karbonathärte (Kalk) und - wenn vorhanden - Schwermetalle wie z. B. Kupfer und Blei. Die beigemischte Aktivkohle vermindert vorhandene geschmacksstörende Stoffe wie z. B. Chlor und Chlorverbindungen. Durch die Silberung der Aktivkohle wird eine Vermehrung von Keimen gehemmt.
Laut Auskunft von Brita wurde durch zahlreiche Tests belegt, dass die dem Wassern entzogenen Schadstoffe nicht mehr an das Wasser abgegeben werden können.
°°°°° Handhabung °°°°°
Das Zusammenbauen des BRITA-Wasserfilters ist nicht weiter schwierig: Filter in die Halterung einsetzen, Wasser einfüllen, Deckel drauf und (fast) fertig. Es wird empfohlen, die ersten beiden Wasserfilterungen nicht zum Trinken zu benutzen, da hier noch Filterrückstände drin sein könnten. Also besser an die Blumen gießen. Ist die Filterkartusche einmal eingesetzt, so muss immer genug Wasser in dem Filter sein, dass die Kartusche nicht trocken wird.
Allein aus hygienischen Gründen sollte die Filterkartusche einmal pro Monat gewechselt werden, egal ob er schon vollständig verbraucht ist oder nicht. So wird vermieden, dass sich im Filter übermäßig viele Bakterien bilden, denn die will man ja nicht unbedingt im Wasser haben. Das Wechseln der Filterkartusche ist relativ einfach, man muss lediglich das Teil, in dem die Kartusche eingesetzt ist, herausnehmen, dann kann man die Kartusche problemlos wechseln.
Oft bekommt man als Kritikpunkt genannt, dass es so lange dauert, bis das Wasser durchgelaufen ist. Da der Filter allerdings sowieso immer im Wasser stehen sollte, hat man ca. 1 bis 1,5 Liter immer sofort verfügbar und soo lange dauert es nun auch wieder nicht, bis das nächste Wasser durchgelaufen ist. Und falls es doch länger dauert, ist es ein recht sicheres Anzeichen dafür, dass es mal wieder an der Zeit ist, die Kartusche zu wechseln.
°°°°° Reinigung °°°°°
Der BRITA Wasserfilter sollte aus hygienischen Gründen regelmäßig gereinigt werden. Leider war das Wassergefäß zu groß für meine Spülmaschine, daher musste ich es immer per Hand waschen. Aber die restlichen Teile habe ich immer in die Spülmaschine gestellt, finde das einfach Hygienischer. Als Vorteil eines Filters ohne automatische Verbrauchsanzeige stellt sich hierbei die Tatsache heraus, dass auch der Deckel spülmaschinengeeignet ist ;-)
°°°°° Kosten °°°°°
Die Kosten für den Wasserfilter und die Wechselfilter sind zwar nicht soo niedrig, allerdings gibt es auch immer wieder Angebote - man muß sie nur finden. Ich habe mich damals für das Standard-Modell entschieden, das meiner Meinung nach vollkommen ausreichend ist - auf jeden Fall bei normalen Ansprüchen. Wem es natürlich wichtig ist, eine digitale Verbrauchsanzeige für den Filter zu haben, sollte sich doch eher für ein anderes Modell entscheiden.
Die Preis für die Filterkartuschen sind in den letzten Jahren rasant nach oben gestiegen, während ich vor 3 Jahren noch 4 Kartuschen für 10 Euro bekommen habe, habe ich inzwischen schon 3 Kartuschen für 12 Euro gesehen... ebay ist hier evtl. eine preiswertere Alternative zum Supermarkt, je nach Bestellmenge.
°°°°° Fazit °°°°°
Falls jemand in einer Gegend mit kalkhaltigem oder anders verunreinigtem Wasser wohnt, kann ich den BRITA Wasserfilter nur weiterempfehlen. Zwar sind die Kosten für die Filterkartuschen nicht ganz ohne, aber ich finde es lohnt sich. Seit einiger Zeit wohne ich nun in einer Gegend, wo die Wasserhärte wesentlich geringer ist, da ist mein Wasserfilter nun auch im Schrank verschwunden, aber wenn ich wieder mal irgendwo mit härterem Wasser wohnen sollte, bin ich mir sicher, dass ich ihn wieder benutzen werde.
°°°°° Wozu eigentlich ein Wasserfilter? °°°°°
Ein Wasserfilter ist in meinen Augen unverzichtbar für jeden, der gerne Tee oder Kaffee trinkt und in einer Region mit kalkhaltigem Wasser wohnt. Abgesehen davon, daß Wasserkocher bzw. Kaffeemaschine nicht mehr verkalken schmeckt es nämlich auch einfach besser.
Anfangs stand ich den Wasserfiltern noch reltiv skeptisch gegenüber, der Vergleich mit zwei Tassen Tee -eine mit normalem und eine mit Brita gefitertem Wasser - hat mich auch nicht überzeugen können, hätte ja auch gefälscht sein können. Aber der Unterschied ist tatsächlich so extrem! Da ich meinen Tee immer in einer Glaskanne koche, hatte ich dann auch die direkte Vergleichsmöglichkeit, und siehe da: mit gefiltertem Wasser sieht der Tee gleich viel heller aus und schmeckt auch weniger bitter.
°°°°° Zubehör °°°°°
Der Wasserfilter besteht insgesamt aus 5 Teilen: dem Wassergefäß, dann einem Aufsatz, in den die Filterkartusche eingesetzt wird, ein Drehzähler, an dem man das Datum des letzten Kartuschenwechsels einstellen kann, dem Deckel und letzten Endes der Filterkartusche. Bei mir war damals eine Filterkartusche dabei, nach einem Monat musste ich also die nächsten Kartuschen kaufen gehen.
°°°°° Funktionsweise °°°°°
Das Filtermaterial der BRITA Filterkartusche enthält ein lebensmittelgeprüftes Gemisch aus Ionenaustauschern und gesilberter Aktivkohle. Die verwendeten Materialien sind lebensmittelecht. Füllt man das Trinkwasser in den Trichter, so läuft es durch die Filterkartusche und Kalk und andere Schadstoffe aus dem Wasser werden entfernt. Dabei reduziert der Ionenaustauscher die Karbonathärte (Kalk) und - wenn vorhanden - Schwermetalle wie z. B. Kupfer und Blei. Die beigemischte Aktivkohle vermindert vorhandene geschmacksstörende Stoffe wie z. B. Chlor und Chlorverbindungen. Durch die Silberung der Aktivkohle wird eine Vermehrung von Keimen gehemmt.
Laut Auskunft von Brita wurde durch zahlreiche Tests belegt, dass die dem Wassern entzogenen Schadstoffe nicht mehr an das Wasser abgegeben werden können.
°°°°° Handhabung °°°°°
Das Zusammenbauen des BRITA-Wasserfilters ist nicht weiter schwierig: Filter in die Halterung einsetzen, Wasser einfüllen, Deckel drauf und (fast) fertig. Es wird empfohlen, die ersten beiden Wasserfilterungen nicht zum Trinken zu benutzen, da hier noch Filterrückstände drin sein könnten. Also besser an die Blumen gießen. Ist die Filterkartusche einmal eingesetzt, so muss immer genug Wasser in dem Filter sein, dass die Kartusche nicht trocken wird.
Allein aus hygienischen Gründen sollte die Filterkartusche einmal pro Monat gewechselt werden, egal ob er schon vollständig verbraucht ist oder nicht. So wird vermieden, dass sich im Filter übermäßig viele Bakterien bilden, denn die will man ja nicht unbedingt im Wasser haben. Das Wechseln der Filterkartusche ist relativ einfach, man muss lediglich das Teil, in dem die Kartusche eingesetzt ist, herausnehmen, dann kann man die Kartusche problemlos wechseln.
Oft bekommt man als Kritikpunkt genannt, dass es so lange dauert, bis das Wasser durchgelaufen ist. Da der Filter allerdings sowieso immer im Wasser stehen sollte, hat man ca. 1 bis 1,5 Liter immer sofort verfügbar und soo lange dauert es nun auch wieder nicht, bis das nächste Wasser durchgelaufen ist. Und falls es doch länger dauert, ist es ein recht sicheres Anzeichen dafür, dass es mal wieder an der Zeit ist, die Kartusche zu wechseln.
°°°°° Reinigung °°°°°
Der BRITA Wasserfilter sollte aus hygienischen Gründen regelmäßig gereinigt werden. Leider war das Wassergefäß zu groß für meine Spülmaschine, daher musste ich es immer per Hand waschen. Aber die restlichen Teile habe ich immer in die Spülmaschine gestellt, finde das einfach Hygienischer. Als Vorteil eines Filters ohne automatische Verbrauchsanzeige stellt sich hierbei die Tatsache heraus, dass auch der Deckel spülmaschinengeeignet ist ;-)
°°°°° Kosten °°°°°
Die Kosten für den Wasserfilter und die Wechselfilter sind zwar nicht soo niedrig, allerdings gibt es auch immer wieder Angebote - man muß sie nur finden. Ich habe mich damals für das Standard-Modell entschieden, das meiner Meinung nach vollkommen ausreichend ist - auf jeden Fall bei normalen Ansprüchen. Wem es natürlich wichtig ist, eine digitale Verbrauchsanzeige für den Filter zu haben, sollte sich doch eher für ein anderes Modell entscheiden.
Die Preis für die Filterkartuschen sind in den letzten Jahren rasant nach oben gestiegen, während ich vor 3 Jahren noch 4 Kartuschen für 10 Euro bekommen habe, habe ich inzwischen schon 3 Kartuschen für 12 Euro gesehen... ebay ist hier evtl. eine preiswertere Alternative zum Supermarkt, je nach Bestellmenge.
°°°°° Fazit °°°°°
Falls jemand in einer Gegend mit kalkhaltigem oder anders verunreinigtem Wasser wohnt, kann ich den BRITA Wasserfilter nur weiterempfehlen. Zwar sind die Kosten für die Filterkartuschen nicht ganz ohne, aber ich finde es lohnt sich. Seit einiger Zeit wohne ich nun in einer Gegend, wo die Wasserhärte wesentlich geringer ist, da ist mein Wasserfilter nun auch im Schrank verschwunden, aber wenn ich wieder mal irgendwo mit härterem Wasser wohnen sollte, bin ich mir sicher, dass ich ihn wieder benutzen werde.
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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13.08.2004, 20:38 Uhr von Brita2905
Bewertung: sehr hilfreich... dann muß ich zwangsläufig grinsen, auch wenn ich dieselbigen nicht verwende... ;)) In diesem Sinne, versuche auch ich, die ich ja von Geburt an den gleichen Namen trage, auch nicht zu verkalken ;))) ...
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