Kosmos Babel Testbericht

Kosmos-babel
ab 9,75
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  gut
  • Spaßfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von Trillian28

Tempelbauen um die Wette!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wieder einmal ein tolles Spiel von KOSMOS!

*Spielablauf*

Das Spiel lehnt an die Geschichte des Turmbau zu Babel an. Jeder Spieler hat 5 Bauplätze auf denen er Tempel bauen muss. Der Spieler muss versuchen viele und möglichst hohe Tempel zu bauen. Ein Tempel besteht aus 6 Stufen. Das bedeutet, dass es Kärtchen gibt, die von eins bis sechs durchnummeriert sind. Durch Übereinanderlegen der Plättchen in der richtigen Reihenfolge wird ein Tempel gebaut. Die Plättchen werden immer von einem (gut gemischten) Stapel aufgedeckt (2 pro Spielzug) und können vom Spieler verbaut werden, wenn sie auf seinen Tempel passen. Allerdings nur dann, wenn er auch mit der Spielfigur bei dem entsprechenden Tempel steht, was die Sache erheblich erschwert.

Beim Bau kann man sich der Fähigkeiten von 5 Völkern bedienen: Assyrer, Perser, Meder, Hethiter und Sumerer. Diese hat man als Handkarten auf der Hand und kann sie an verschiedene Tempel anlegen. Nutzen kann man die Fähigkeiten nur, wenn mind. 3 Karten einer Volkgruppe untereinander liegen.
Die Völker haben unterschiedliche Fähigkeiten, wie z.B. Zerstörung eines Tempels, Klau einer Baustufe vom Gegner etc.
Man muss natürlich sehr geschickt dabei sein, die richtigen Völker an den richtigen Baustellen zu platzieren, um sie im richtigen Zeitpunkt benutzen zu können.
Zum Glück kann man seine Völker auch in begrenztem Maße wandern lassen und sie so in eine günstige Position bringen!

Die Völkerkarten benutzt man übrigens auch, um seine Spielfigur von einem Bauplatz zum anderen zu bewegen. Jeder Bauplatz ist einer der 5 Volksgruppen zugeordnet. Will man dorthin reisen, muss man die entsprechende Handkarte ausspielen. Pech, wenn man diese gerade nicht hat!

*Bewertung*

Zunächst war ich skeptisch, als ich die wenigen Spielteile sah, aber wurde prompt eines Besseren belehrt.

Das Schöne an dem Spiel ist für mich vor allem, dass es von Anfang bis Ende spannend bleibt. Selbst wenn man hinten liegt, hat man immer die Chance durch einen geschickten Spielzug, das Spielglück zu wenden. Hierbei ist es wichtig, dass meine seine Völkerkarten geschickt auslegt und umlegt, um deren Fähigkeiten zur richitigen Zeit an der richtigen Stelle nutzen zu können!

Man kämpft hierbei direkt gegen seinen Mitspieler, zerstört seine Tempel, \"klaut\" seine Völker etc. Das macht natürlich den besonderen Reiz an diesem Spiel aus...birgt aber auch die Gefahr, dass man nach dem Spiel kein Wort mehr miteinander redet...

Zweiter und nicht unwesentlicher Vorteil für mich ist, dass das Spiel kurz ist. Nach ca. 45 min ist das Spiel zu Ende. Man kann es also einfach mal zwischendurch spielen.
Übrigens ist es auch relativ leicht und schnell zu erklären!

Ein kleines Schmankerl: die beiden Spielfiguren sind aus Stein (oder einem ähnlichen Material). Ein schönes Detail in der heutigen Zeit der Billigplastikspielfigürchen!


Ich habe irgendwo gelesen, dass eine Erweiterung zu Babel geplant ist, die die Sprachverwirrung als Element mit einbeziehen soll. Na, da bin ich ja mal gespannt!

Viel Spaß beim Tempel bauen...und vor allem beim wieder kaputt machen :-)

34 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Tubenquetscher

    13.06.2002, 15:56 Uhr von Tubenquetscher
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich hatte es mal zusammen mit Lost Cities von einem freund ausgeliehen, aber leider nie gespielt...dafür LC um so mehr... :-)

  • aldobar

    11.06.2002, 13:54 Uhr von aldobar
    Bewertung: sehr hilfreich

    Kein Wort mehr miteinander reden - oh ja, das kenn ich. Wenn ich das Spiel mit meiner Freundin spiele kommt es mit schöner Regelmäßigkeit zu Mord und Totschlag *g*; aldobar

  • Bluebirdunfa

    10.06.2002, 15:49 Uhr von Bluebirdunfa
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter Bericht