Backstreet Boys Testbericht

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Erfahrungsbericht von clauds22

Tolle Stimmen, abwechslungsreiches Album

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

heute Nachmittag habe ich mal wieder ein wenig in den Meinungsforen Kategorien gestöbert und da Musik eines meiner Lieblingsthemen ist, kam ich zu dem ersten Album der Backstreet Boys. Und dort gab es Berichte... das hat mich schlichtweg umgehauen. Von wegen die Jungs hätten kein Talent, alles nur Kommerz, blöde Musik, blabla. Das kann’s ja nicht sein... nur weil da ein paar neidische Jungs Berichte mit einer Bewertung von einem Stern schreiben, enden meine Backstreet Boys mit einem schlechten Durchschnitt und alle Außenstehenden, die sie nicht kennen, denken tatsächlich sie seien schlecht. Also hab ich mich nun entschieden, heute einen Bericht über das erste Album der Jungs zu schreiben, um hier mal reinen Tisch zu machen und keine Vorurteile mehr gelten zu lassen ;) Und seid so nett und bewertet den Bericht, und nicht meine Meinung...

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Das erste Album der Backstreet Boys, welches übrigens sinnvollerweise auch Backstreet Boys heißt, erschien bereits 1996 unter dem Jive Label bei Transcontinental Records. Hier in Deutschland wurde es von BMG veröffentlicht und kostete knappe 15 Euro, ist allerdings inzwischen für gut 5-10 Euro weniger zu haben – oder aber noch billiger auf ebay oder bei ähnlichen Auktionshäusern.

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Im August 1995 kamen die Backstreet Boys - das sind übrigens Nick Carter, Brian Littrell, AJ McLean, Kevin Richardson und Howie Dorough - zum ersten mal nach Deutschland und bereits Ende desselben Jahres waren sie auch schon auf ihrer ersten Christmas Tour (bei der ich übrigens auch anwesend war). Ihre erste Single wurde ‚We’ve got it goin’ on’ – seit dem sind nun 6 Jahre vergangen und es folgten 4 weitere Alben und diverse Hit Singles... die Backstreet Boys Ära scheint noch nicht vorbei zu sein, wenn es auch schon öfter Trennungsgerüchte und schwere Schicksalsschläge gab. Wollen wir hoffen, das noch mehr gute Musik folgt...

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Das Cover dem Albums ist sehr simpel gehalten – ein Foto der 5 Jungs, kombiniert mit dem Backstreet Boys Schriftzug, alles recht dunkel in schwarz und rot gehalten. Das Booklet beinhaltet einige Fotos der Jungs, die THANK YOUS, Track listing und ein kurzes Profil zu jedem Backstreet Boy. Aber nun möchte ich euch mal jeden einzelnen der 13 Songs genauer vorstellen. Wen das nicht interessiert, der kann natürlich auch direkt zu meinem Fazit scrollen – wenn er das nicht schon gemacht hat *g*

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1. We’ve got it goin’ on: Das war, wie oben schon erwähnt, die erste Single, die die Backstreet Boys weltweit rausgebracht haben, eine fetzige Uptempo Nummer, die unheimlich tanzbar ist. Mittlerweile hat sie zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, besitzt aber immer noch einen gewissen Charme und ist auf Konzerten der absolute Knaller. Eine perfekte Einstiegs-Single in die Welt der Boybands *lol*
Bewertung: *****

2. Anywhere for you: Hier folgt gleich die nächste Single Auskopplung, eine romantische Ballade mit einem unheimlich süßen Text (wie schon der Titel verspricht), der allerdings für die unromantischen unter euch natürlich nur kitschig sein wird... Der Song beginnt schon mit einer Melodie, die einen einfach aufhorchen lässt. Er basiert sehr viel auf dem Gesang und den Harmonien der 5, welche sich einfach grandios ergänzen.
Bewertung: *****

3. Get down (you’re the one for me): Abwechslungsreich wie das nun mal sein sollte, kommt hier wieder eine poppige Partynummer, welche übrigens von Toni Cottura (Ex-Fun Factory Mitglied) geschrieben und produziert wurde. Der Song sorgt bei jeder Party und jedem Konzert für Stimmung, weil er einfach total zum Tanzen anregt und einen tollen Beat im Hintergrund hat. Der Refrain ist sehr eingängig und durchaus Ohrwurm-tauglich. Auch Toni Cottura sorgt mit einem kleinen Gast Rap für Abwechslung, insgesamt eine super Nummer.
Bewertung: *****

4. I’ll never break your heart: Die nächste Ballade, ebenfalls Single Auskopplung, und zwar die zweite hier in Deutschland, die soweit ich mich erinnere im Januar oder Februar 1996 erschienen ist. Der Song wird mit unheimlich viel Gefühl gesungen und ist wahrscheinlich dadurch auch so schön. Die Melodie ist aber ebenfalls sehr eingängig und romantisch, genau wie der Text.
Bewertung: *****

5. Quit Playing Games: Dieser Song war die erste Nummer 1 in Deutschland und das wie ich finde, absolut verdient. Es ist ein Mid-Tempo Song, also nicht schnell und auch nicht langsam, mit sehr viel Rhythmus und einer großen Tendenz zum Ohrwurm ;) Die Background Vocals kommen hier besonders gut zur Geltung, was bei einem Live Auftritt verständlicherweise noch deutlicher auffällt, aber auch auf der CD gut rauszuhören ist. Ebenfalls eine gut tanzbare Nummer.
Bewertung: *****

6. Boys will be boys: Dieser Song ist von der Art und dem Rhythmus ein wenig anders, als der Rest – etwas härter, die Melodie ein bisschen dance-mäßig, aber dennoch durch den Gesang und die Stimmen durchaus zum Rest des Albums passend. Der Text übrigens ziemlich witzig, aus dem Leben gegriffen, wie ich finde verrät der Titel da schon einiges: „You’ve got something so incredible in my eyes, my heart starts bumping, whenever you go round my whole world’s upside down, baby... I’m tryin’ to get closer, and you always push me away, you tell me it’s much too soon, but I just can’t help it…” Naja, das kennen wir ja alle *lol*
Bewertung: *****
7. Just to be close: Dieser sehr emotionale Track ist eine meiner absoluten Lieblingsnummern auf diesem Album. Schon zu Anfang ihrer Karriere haben die Jungs Just to be close immer und zu jeder Gelegenheit a capella gesungen und das hat mich unendlich beeindruckt. Wie die Stimmen miteinander harmonieren, wie man eine echte Melodie heraushört, obwohl ja eigentlich die Musik fehlt...gigantisch! Und als ich diesen Song dann schließlich auf dem Album gehört habe, war ich ganz hin und weg. So romantisch, so gefühlvoll, solch schöne Stimmen, der Text, die Melodie, die Background Vocals, die Harmonien... da passt einfach alles! Schade, dass ich nicht mehr als 5 Sterne vergeben kann ;)
Bewertung: ***** (*****) ;)

8. I wanna be with you: Zur Abwechslung mal wieder was schnelles, tanzbares, mit viel Rhythmus. Ein Song, der einem definitiv zum Aufstehen bewegt. Der Gesang ist teilweise ein bisschen Mischung zwischen Gesang und Sprechgesang, was sich bei diesem Titel hervorragend macht. Die Melodie ist durch die gleichbleibenden Beats sehr eingängig und mal wieder durchaus Ohrwurm-tauglich.
Bewertung: *****

9. Every time I close my eyes: Diesen Song finde ich persönlich ein klein wenig langweilig. Eine Ballade, der einfach das gewisse Etwas fehlt. Die Stimmen harmonieren wie immer perfekt, nur die Melodie ist ein bisschen eintönig und langweilig, was aber die Qualität des Albums nicht einschränkt, da es im Ganzen nicht so sehr auffällt, wenn man sich nicht auf jeden Song unheimlich konzentriert.
Bewertung: **

10. Darlin’: Erneut eine Ballade, die nicht ganz meinen Geschmack trifft, da ihr (wie auch oben schon erwähnt) die eingängige Melodie fehlt. Außerdem bin ich im allgemeinen nicht für gaaaaanz langsame Balladen, daher leider nicht die volle 5 Sterne Wertung.
Bewertung: ***

11. Let’s have a party: Da kommt doch schon beim Titel Stimmung auf, und die hält sich auch durch den ganzen Song hinweg. Eine Uptempo Nummer, die durch super Gesang glänzt und mit den eingängigen Beats sehr zum Tanzen anregt. Der Gesang passt ebenfalls wunderbar dazu und wird auch noch durch einen Rap ergänzt, der dieser Nummer den gewissen Touch gibt. Auch live brillieren die Backstreet Boys mit diesem Track.
Bewertung: *****

12. Roll with it: Nein, das ist kein Cover von dem Oasis Hit und hört sich auch nicht im mindesten so an ;) Es ist eine Midtempo Nummer mit einem recht traurigen Text, von welchem ich euch mal einen kleinen Ausschnitt präsentieren möchte: „If you ever feel, like as if no one cares, when you tyr your best, but you get nowhere, don’t give in, ´cause good times will come again’. Das kennt wohl auch jeder von uns, Nick Carter bringt das auch wunderbar rüber, dennoch fehlt der Melodie das gewisse Etwas, deswegen ein kleiner Punkteabzug.
Bewertung: ***

13. Nobody but you: Diese Nummer fängt ein bisschen dance-mäßig an, ändert sich aber dann zum Glück wieder und wird ein bisschen poppig, wenn der Gesang einsetzt. Diesmal übrigens Kevin (zusammen mit AJ) an den Leadvocals, der seine Sache auch definitiv gut macht. Midtempo Song, der auf jeden Fall ins Ohr geht und eigentlich soundmäßig recht untypisch für die Backstreet Boys ist.
Bewertung: *****

Die eben beschriebene Variante ist die des BSB Albums, welches in Deutschland erschienen ist. Auf der amerikanischen Variante gibt es noch Bonus Tracks, wie zum Beispiel eines meiner absoluten favorites – ‚Don’t leave me’. Wenn ihr also die Chance zwischen dem einen und dem anderen habt, wählt das mit Bonus Tracks!

Abschließend möchte ich einfach mal ein Lob aussprechen. Ich habe den Weg der Backstreet Boys von Anfang an verfolgt, habe sie schon getroffen, war auf 13 Konzerten (ja, tatsächlich, hab ich mich jetzt geoutet?!) und war jedes mal total begeistert. Wer sagt, sie können nicht singen, der soll mir mal jemanden zeigen, der es besser kann! Wer sagt, sie sehen nicht gut aus (hat das etwas mit der Musik zu tun?), der soll sich bessere Argumente aussuchen – hier geht es um die Musik, und die überzeugt. Mich zumindest. Und ich hoffe, ich habe den einen oder anderen von euch überzeugt, mal hineinzuhören. Wenn nicht – ihr seid es, denen etwas entgeht ;)

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