Bad Company (VHS) Testbericht

Bad-company-vhs-thriller
ab 53,06
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

Erfahrungsbericht von loppo

Schießerei und Verfolgerung in Prag...

Pro:

actiongeladen

Kontra:

wenig anspruchsvoll

Empfehlung:

Ja

Mein neuster Bericht handelt, wie schon so oft, von einem Film, dieses mal " Bad Company "! Ich habe mir den Film vor gut 4 Tagen wieder mal angeschaut! Ich habe den Film damals schon einst im Kino gesehen und war dort schon nicht so sonderlich begeistert, aber ich habe mir gedacht, dass es vielleicht etwas bringen könnte, ihn noch mal auf DVD zu sehen. Ob sich an meiner Meinung zum Film etwas geändert hat, das erfahrt ihr im Folgenden, viel Spaß beim Lesen!

Inhalt

Der Film startet und wir sehen den CIA Agenten Kevin Pope (Chris Rock), der sich Undercover auf einem Schwazmarkt für Terorristen eingeschleust hat. Sein Ziel ist es, eine Atombombe zu kaufen, die vor einiger Zeit einst der US-Regierung gestohlen wurde.
Problem ist jedoch, dass er nicht der einzige interessierte Käufer ist, sondern eine terorristische Organisation vom Balkan ist ebenfalls hinter der A-Bombe her. Zwischen den Terroristen und Pope kommt es zu einer Auseinandersetzung in der Pope dan auch getötet wird.
Nun scheint für die CIA alles gelaufen zu sein, da man nun keinen Undercovermann mehr in diesem Terroristenmillieu hat, und so keine Chance mehr hat, die Atombombe zurückzukaufen.
Jedoch hat die CIA ein wenig Glück gehabt, dass fast keiner weiß, dass Pope tot ist. Durch Zufall finden sie auch heraus, dass Pope noch einen Zwillingsbruder, der aber im Endeffekt nur die Ähnlichkeit mit Pope teilt und vom Charakter her ganz verschieden ist.
Agent Oakes (Sir Anthony Hopkins) ist nun beauftragt worden, diesen Zwillingsbruder zudem Pope zu machen, der sich einst auf dem Schwarzmarkt etablierte.
Der Zwillingsbruder Hayes (auch Chris Rock) macht natürlich nur Probleme, da er sich, wie ich schon erwähnte, von Pope völlig unterscheidet.
Hayes ist z.B. auch nicht so intellektuell hochbegab, wie einst sein Bruder!

Hayes muss also Pope werden. Ein schwerwiegendes Problem...

Hier wird nun nicht mehr verraten!


Mein Eindruck

Kommen wir als erstes wiedermal auf die Story zu sprechen. Der Film bietet einen Mix aus Humor und Spannung, wobei die Spannung leider nur zum Teil rüber kommt. Das 3. Element im Film ist ganz klar die Action! Die aber für Produzent Jerry Bruckheimer spätestens seit (The Rock, Con Air, Pearl Harbor) bekannt sein dürfte. Ich persönlich finde, dass die Spannung durch den ganzen Humor immer wieder verloren geht. In Sachen Humor bietet der Film schon eine Menge! Gerade diese Umwandlung Hayes zu Pope macht den Film schon aus! Wer den namen Bruckheimer schon mal gehört hat, der weiß, dass es in seinen Filmen immer richtig schön kracht. Ob Explosionen, Schießereien oder heiße Autoverfolgungen. So ist das auch hier.
Wenn ich ehrlich binm, ziehe ich Parallelen zum Film Bad Boys (auch Produzent Bruckheimer), der eigentlich ähnlich versuchte erfolgreich zu werden und es auch schaffte! Dort vermischte man, wie acuh bei Bad Company, Action mit Humor und das kam beim Publikum an!
Das eher weniger Filme Bruckheimers wirklich von der Story her anspruchsvoll waren, merkt man sicher, wenn man ein paar gesehen hat. Auch hier muss man nicht zu viel drüber nachdenken, denn wirklich gut ist die Story im Grunde nicht. Sie wirkt zum Teil sogar wirklich plump!


Bei den Schauspielern stehen natürlich 2 Leute im Vordergrund, Sir Anthony Hopkins und Chris Rock.
Ich habe bis jetzt einige Film von Hopkins gesehen, wie z.B. Schweigen der Lämmer oder auch auf Messers Schneide, die mir beide ausgesprochen gut gefallen haben, weil gerade Hopkins mit seiner schauspielerischen Leistung hier brillierte.
Für Hopkins ist Bad Company nun ein ganz neues Genre, in dem er sich erst etablieren muss, aber nicht schafft. Es liegt nicht direkt an ihm, sondern wohl mehr an den Machern, die ihm einfach keine Chance gegeben haben, mehr draus zu machen. Leider, denn so kann sich Hopkins sicherlich seinen Ruf verschlechtern. Ich finde auch, dass Hopkins Thriller oder ähnliche Filme wohl doch mehr liegen! Da müssen wir uns wohl noch auf "der Rote Drache" freuen, einem Prequel zu " das Schweigen der Lämmer ", das demnächst auch in unseren deutschen Kinos anlaufen wird!
Chris Rock ist dafür bekannt, dass er mehr der Komiker ist und sich dabei acuh wohlfühlt. Ich glaube, ihn vergleicht man gerne mal mit Martin Lauwrence. Rock spielt seinen Part, wie Hopkins, nicht super, aber brauchbar. Jedoch kann er sich auch nicht richtig entfalten! Schade!

Regie führte Joel Schumacher, den man vielleicht am ehesten aus dem Film 8mm mit Nicolas Cage kennt, der für ordentlich Furore sorgte. Aber bei dem Film merkte man ziemlich gut, dass Schumacher es versteht, einen guten spannenden Thriller zu inszenieren. Das sind seine Spezialitäten. Bei diesem Film kommt dies durch die Komik leider nicht so gut zur Geltung und ich glaube für Bad Company wäre als Regisseur vielleicht Michael Bay besser gewesen!


Filmdaten

USA 2002

Filmlänge: 116 Minuten

FSK: ab 16 Jahren

Regie: Joel Schumacher

Cast: Sir Anthony Hopkins, Chris Rock

deutscher Kinostart: 22. August 2002


Mein Fazit

Der Film gehört nicht zu den besseren Filmen, aber wirklich schlecht ist er dann auch nicht. Ein mittelmäßiger Film, den man sich ruhig mal anschauen kann, da er doch auch ein wenig Spaß bietet. Die deutschen Kritiker haben den Film wieder ins Bodenlose heruntergezogen!
Mit gutem Gewissen kann ich den Film nicht empfehlen, da er einfach nciht jedermanns Geschmack sein wird.
Meine Richtlinie: Wer Bad Boys mochte, wird vielleicht an Bad Company Spaß finden, obwohl Bad Boys um Längen besser war!



bis dann


euer Marcel

54 Bewertungen