Erfahrungsbericht von Trollsplitter
Action vom Fließband mit einer Prise Humor!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor einigen Monaten sah ich in einer Sneak Preview meines Stammkinos den Film Bad Company, in dem Sir Anthony Hopkins und Comedystar Chris Rock probieren, einen Terroranschlag zu verhindern.
Früher oder später wird\'s den Film auf DVD geben, deshalb hier mein Erfahrungsbericht!
Die Story
Jake Hayes (Chris Rock) führt ein lockeres Leben in New York: er verdient mit Schach und dem Verticken von begehrten Eintrittskarten zu Sportevents sein Geld, ohne sich sehr um seine Zukunft zu kümmern. Doch dann verlässt ihn überraschend seine Freundin, sie sieht keine Zukunft mehr mit Jake, obwohl sie ihn sehr liebt.
Als könnte seine Situation nicht schlimmer werden, tritt plötzlich der CIA-Veteran Gaylord Oakes (Anthony Hopkins) in sein Leben. Oakes berichtet Hayes, dass er einen Zwillingsbruder hatte, von dem er bis dato aber nichts wusste. Zu einem glücklichen Wiedersehen kann es aber nicht mehr kommen, da der Bruder, seines Zeichens auch CIA-Agent, bei einem Einsatz in Prag erschossen worden ist.
Der Zwillingsbruder von Hayes war zusammen mit Oakes an einem höchtstbrisanten Fall: es ging darum, unter falscher Identität einen Nuklearsprengkörper vom Schwarzmarkt zu kaufen, den Bieter festzunehmen und die Bombe sicherzustellen. Die Mission wurde zwei Jahre lang vorbereitet, nun darf sie auf keinen Fall scheitern, da es viele Bieter für die Bombe gibt und sie nicht in die falschen Hände geraten darf.
Oakes versucht Hayes zu überreden, in die Fußstapfen seines Bruders zu treten, um den Deal zu Ende zu bringen. Hayes blieben nur neun Tage Zeit, um sich zum Agenten ausbilden zu lassen, bei erfolgreicher Ausführung des Auftrages winkt jedoch jede Menge Geld, das seine Zukunftssorgen lösen würde. In der Hoffnung, dadurch auch seine Freundin zurückzubekommen, nimmt er den Auftrag an.
Hayes wird von Oakes persönlich ausgebildet, um seinen Bruder doublen zu können. Er muss die Verhaltensweisen, die Sprache und das Auftreten perfekt imitieren können, um den Deal erfolgreich abzuschließen. Deshalb fahren die beiden mit einigen anderen Agenten nach einigen \"Einführungstest\" auch bald nach Prag, wo der Kauf abgeschlossen werden soll. Doch nicht nur die Liebschaften seines Zwillingsbruders machen Hayes Probleme, andere Interessenten, die den Zuschlag für die Bombe nicht erhalten haben, sind fest entschlossen, alles dafür zu tun, den Nuklearsprengkopf in ihre Gewalt zu bringen! Somit fliegt allsbald jede Menge Blei durch die Luft und Oakes hat alle Mühe damit, seinen Schützling zu retten.
Wie genau der Film weiter verläuft wird natürlich nicht verraten, aber ich denke, die Story ist soweit klar, sie hält, soviel vorweg, eh keine Überraschungen mehr bereit!
Die Umsetzung des Films
Das Drehbuch von Bad Company muss einfach schwach sein, denn der Film bietet dem Kinogänger nichts innovatives oder neues! Die Schauspieler agieren routiniert und glaubwürdig, Chris Rock sorgt mit seiner erfrischenden Art für viele Lacher und Anthony Hopkins für die nötige Seriösität als Agent. Oberflächlich betrachtet wurde der Film also gut umgesetzt, doch warum sollte man sich den 117 Minuten langen Film ansehen, wenn man eh schon weiß, was alles passieren wird? Eine Bombe muss beschafft werden, ein Komiker taucht in eine für ihn unbekannte Welt ein und der CIA-Veteran muss versuchen, ihn am Leben zu halten.
Alles schon mal da gewesen, die wenigen Wendungen in der Handlung des Films, die durchaus vorhanden sind, sorgen leider nur für wenig Spannung. Das ist wirklich schade, denn der Produzent Jerry Bruckheimer machte sich mit tollen Filmen wie Staatsfeind Nummer 1 oder Pearl Harbour einen wirklich großen Namen.
Positiv zu erwähnen ist die Filmmusik von Trevor Rabin, einer meiner Lieblings-Komponisten in punkto Soundtracks. Rabin unterstützt die Handlung des Films gewohnt sicher mit passenden Musikstücken, mal sehr ruhig, mal sehr schnell und hart. Somit wird der Zuschauer wenigstens etwas mehr von den Geschehnissen auf der Leinwand mitgerissen!
Fazit
Bad Company bietet sicherlich gute Schauspieler, die ihr Können voll ausspielen. Wie oben erwähnt können sie jedoch die Story nicht retten, sie ist wirklich lausig. Dennoch sorgen der Witz von Chris Rock und die bodenständigen Actionszenen dafür, dass der Film nicht zur langweiligen Qual wird.
Anthony Hopkins spielt den CIA-Vetranen sicher, manchmal wirkt mir Hopkins jedoch als rumballernder Agent etwas albern und unpassend.
Der Film ist mit seinen knapp zwei Stunden Spielzeit frei von Längen, die Geschichte wird immer voran gebracht, das Problem ist jedoch, dass der findige Zuschauer von Beginn an bereits das Ende des Films voraussehen kann. Somit wird man von leichter Kost berieselt, die einen kaum gefangen nimmt.
Die Frage ist, ob man zur Zeit, wo zig gute Filme im Kino laufen oder demnächst anlaufen werden, einen Film, der \"nach Schema F\" gedreht worden ist, wirklich braucht...
Ich denke, dass man den Film keinesfalls im Kino sehen muss, auf DVD oder im Fernsehen kann man ihn jedoch bedenkenlos laufen lassen. Bad Company hat sich nicht grundlos in den USA zum Flop entwickelt, es wird in Deutschland sicherlich nicht viel anders sein.
Ich gebe die Note 3, weil es einen gerade in einer Sneak Preview schlimmer hätte treffen können, außerdem ist Chris Rock wirklich gut in Form...
Viel Spaß beim Sehen (oder auch nicht!),
Trollsplitter
Früher oder später wird\'s den Film auf DVD geben, deshalb hier mein Erfahrungsbericht!
Die Story
Jake Hayes (Chris Rock) führt ein lockeres Leben in New York: er verdient mit Schach und dem Verticken von begehrten Eintrittskarten zu Sportevents sein Geld, ohne sich sehr um seine Zukunft zu kümmern. Doch dann verlässt ihn überraschend seine Freundin, sie sieht keine Zukunft mehr mit Jake, obwohl sie ihn sehr liebt.
Als könnte seine Situation nicht schlimmer werden, tritt plötzlich der CIA-Veteran Gaylord Oakes (Anthony Hopkins) in sein Leben. Oakes berichtet Hayes, dass er einen Zwillingsbruder hatte, von dem er bis dato aber nichts wusste. Zu einem glücklichen Wiedersehen kann es aber nicht mehr kommen, da der Bruder, seines Zeichens auch CIA-Agent, bei einem Einsatz in Prag erschossen worden ist.
Der Zwillingsbruder von Hayes war zusammen mit Oakes an einem höchtstbrisanten Fall: es ging darum, unter falscher Identität einen Nuklearsprengkörper vom Schwarzmarkt zu kaufen, den Bieter festzunehmen und die Bombe sicherzustellen. Die Mission wurde zwei Jahre lang vorbereitet, nun darf sie auf keinen Fall scheitern, da es viele Bieter für die Bombe gibt und sie nicht in die falschen Hände geraten darf.
Oakes versucht Hayes zu überreden, in die Fußstapfen seines Bruders zu treten, um den Deal zu Ende zu bringen. Hayes blieben nur neun Tage Zeit, um sich zum Agenten ausbilden zu lassen, bei erfolgreicher Ausführung des Auftrages winkt jedoch jede Menge Geld, das seine Zukunftssorgen lösen würde. In der Hoffnung, dadurch auch seine Freundin zurückzubekommen, nimmt er den Auftrag an.
Hayes wird von Oakes persönlich ausgebildet, um seinen Bruder doublen zu können. Er muss die Verhaltensweisen, die Sprache und das Auftreten perfekt imitieren können, um den Deal erfolgreich abzuschließen. Deshalb fahren die beiden mit einigen anderen Agenten nach einigen \"Einführungstest\" auch bald nach Prag, wo der Kauf abgeschlossen werden soll. Doch nicht nur die Liebschaften seines Zwillingsbruders machen Hayes Probleme, andere Interessenten, die den Zuschlag für die Bombe nicht erhalten haben, sind fest entschlossen, alles dafür zu tun, den Nuklearsprengkopf in ihre Gewalt zu bringen! Somit fliegt allsbald jede Menge Blei durch die Luft und Oakes hat alle Mühe damit, seinen Schützling zu retten.
Wie genau der Film weiter verläuft wird natürlich nicht verraten, aber ich denke, die Story ist soweit klar, sie hält, soviel vorweg, eh keine Überraschungen mehr bereit!
Die Umsetzung des Films
Das Drehbuch von Bad Company muss einfach schwach sein, denn der Film bietet dem Kinogänger nichts innovatives oder neues! Die Schauspieler agieren routiniert und glaubwürdig, Chris Rock sorgt mit seiner erfrischenden Art für viele Lacher und Anthony Hopkins für die nötige Seriösität als Agent. Oberflächlich betrachtet wurde der Film also gut umgesetzt, doch warum sollte man sich den 117 Minuten langen Film ansehen, wenn man eh schon weiß, was alles passieren wird? Eine Bombe muss beschafft werden, ein Komiker taucht in eine für ihn unbekannte Welt ein und der CIA-Veteran muss versuchen, ihn am Leben zu halten.
Alles schon mal da gewesen, die wenigen Wendungen in der Handlung des Films, die durchaus vorhanden sind, sorgen leider nur für wenig Spannung. Das ist wirklich schade, denn der Produzent Jerry Bruckheimer machte sich mit tollen Filmen wie Staatsfeind Nummer 1 oder Pearl Harbour einen wirklich großen Namen.
Positiv zu erwähnen ist die Filmmusik von Trevor Rabin, einer meiner Lieblings-Komponisten in punkto Soundtracks. Rabin unterstützt die Handlung des Films gewohnt sicher mit passenden Musikstücken, mal sehr ruhig, mal sehr schnell und hart. Somit wird der Zuschauer wenigstens etwas mehr von den Geschehnissen auf der Leinwand mitgerissen!
Fazit
Bad Company bietet sicherlich gute Schauspieler, die ihr Können voll ausspielen. Wie oben erwähnt können sie jedoch die Story nicht retten, sie ist wirklich lausig. Dennoch sorgen der Witz von Chris Rock und die bodenständigen Actionszenen dafür, dass der Film nicht zur langweiligen Qual wird.
Anthony Hopkins spielt den CIA-Vetranen sicher, manchmal wirkt mir Hopkins jedoch als rumballernder Agent etwas albern und unpassend.
Der Film ist mit seinen knapp zwei Stunden Spielzeit frei von Längen, die Geschichte wird immer voran gebracht, das Problem ist jedoch, dass der findige Zuschauer von Beginn an bereits das Ende des Films voraussehen kann. Somit wird man von leichter Kost berieselt, die einen kaum gefangen nimmt.
Die Frage ist, ob man zur Zeit, wo zig gute Filme im Kino laufen oder demnächst anlaufen werden, einen Film, der \"nach Schema F\" gedreht worden ist, wirklich braucht...
Ich denke, dass man den Film keinesfalls im Kino sehen muss, auf DVD oder im Fernsehen kann man ihn jedoch bedenkenlos laufen lassen. Bad Company hat sich nicht grundlos in den USA zum Flop entwickelt, es wird in Deutschland sicherlich nicht viel anders sein.
Ich gebe die Note 3, weil es einen gerade in einer Sneak Preview schlimmer hätte treffen können, außerdem ist Chris Rock wirklich gut in Form...
Viel Spaß beim Sehen (oder auch nicht!),
Trollsplitter
Bewerten / Kommentar schreiben