Bananenbäumchen Testbericht

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Erfahrungsbericht von Marchy

Frische Bananen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo Ihr Lieben

Römische Legionäre waren die ersten, die diese exotische Frucht bei uns bekannt machten, bereits vor 2000 Jahren. Die überaus schnell wachsende Staude hat einen kleinen Vetter, der sich problemlos im Zimmer halten lässt.

Gewaltige Stauden

Wer an Bananen denkt, der hat meistens Bäume vor Augen, an denen die leckeren Früchte reifen. Dabei ist die Banane kein Baum, sondern eine Staude, das heißt eine Pflanze, die in ihren Wurzeln überwintern kann.
Die kleinen Verwandten der tropischen Banane, die bei uns im Zimmer oder Wintergarten wachsen, sind problemlose Hausgenossen: Alles was sie brauchen ist viel Licht, Luft und Wasser.

Von den Römern geschätzt

Eigentlich ist die Banane ein Tropengewächs. Den römischen Legionären gefiel sie so gut, dass sie sie überall mitnahmen. Heute wächst sie überall, wo einst die römischen Kaiser herrschten.

Bananen fürs Zimmer

Eine ausgewachsen Banane, wie sie in freier Wildbahn wächst, würde jedes Zimmer sprengen. Aber es gibt viele Zwergformen, die sic hervorragend für den Zimmergarten eignen. Größere Sorten wachsen gern im Wintergarten. Wenn die Temperatur nicht unter 15°C sinkt, dann könnt Ihr Bananen aus eigener Zucht ernten.

Der richtige Platz

Der beste Platz für die Banane ist direkt an einem hellen, sonnigen Fenster. Die Pflanze verträgt relativ viel Sonne, solange die Blätter nicht nass sind.
Die Banane fühlt sich bei Zimmertemperatur wohl. Im Winter sollte es nicht kälter als 15°C werden. Trockene Luft mag sie ebenfalls nicht.

Das Gießen

Bananen wachsen schnell, sie brauchen daher viel Wasser und Nährstoffe. Im Sommer müsst Ihr sie zwei- bis dreimal in der Woche gießen. Im Winter reicht es aus, wenn Ihr sie alle zehn Tage gießt.

Das Düngen

Die Banane braucht viele Nährstoffe, deshalb sollte man sie das ganze Jahr über, alle zwei Wochen düngen.

Der neue Topf

Wichtig ist, dass die Pflanze genügend Nährstoffe bekommt. Im Frühjahr sollte man die Banane umtopfen: In den neuen Topf kommt viel nährstoffhaltige Blumenerde. Ist die Pflanze zu groß zum Umtopfen, so sollte zu mindest die oberste Schicht erneuert werden. Die Tropenpflanze braucht feuchte Luft. Am wohlsten fühlt sie sich zwischen anderen Urwaldpflanzen im Wintergarten. Steht sie im Zimmer allein, so muss sie zweimal wöchentlich besprüht werden. Wenn die Pflanze in der Sonne steht, solltet Ihr das Wasser von den Blättern wieder abschütteln, es besteht Verbrennungsgefahr!

Die Vermehrung

Die Banane könnt Ihr selbst vermehren. Wie von selbst wachsen die neben der Mutterpflanze kleine Ableger aus der Erde. Und so wird’s gemacht:
Zuerst nehmt Ihr die Pflanze aus dem Topf, dann trennt Ihr die Mutterpflanze vorsichtig von dem Ableger. Die Mutterpflanze wird mit viel guter Erde wieder in das Gefäß eingetopft. Die kleine Pflanze bekommt einen eigenen Topf mit Lehmerde. In der darauf folgenden Zeit braucht das kleine Pflänzchen hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von 18°C bis 21°C.
Am besten ist es, wenn Ihr das Töpfchen in eine Schale mit feuchter Torferde setzt und die Blätter regelmäßig besprüht. Es ist auch leicht möglich, Banane in Hydrokultur zuziehen.

Was fehlt der Pflanze?

• Treibt die Banane im Frühjahr keine neuen Blätter, so braucht sie Nährstoffe: Topft sie um und düngt sie regelmäßig.

• Beginnt der Stamm zufaulen, so ist Staunässe häufig die Ursache: Last die Erde trocknen und überprüft ob das Gießwasser noch ablaufen kann.

• Werden die Blattränder braun, so ist wahrscheinlich die Luft zu trocken: Besprüht die Pflanze regelmäßig und haltet die Erde feucht- nicht nass!


Ich hoffe ich konnte Euch helfen!

Liebe Grüsse Marchy

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