Canadian Club 6 Jahre Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2004
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Wirkungsgrad:
- Nachwirkungen:
Erfahrungsbericht von HelgeTeuscher
Nur zum Mixen ganz brauchbar
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Der \"Canadian Club\" ist ein typisch kanadischer Whisky: mild im Geschmack und qualitativ mit einem Malt nicht einmal im Ansatz vergleichbar. Dafür ist er überall relativ preiswert erhältlich und eine der eher populären Marken.
Für meinen Geschmack dominiert in dem teefarbenen, bräunlichen \"Canadian Club\" ein parfümierter Grundton - leider. Da er mit ein paar Jahren Lagerzeit auch extrem jung ist, bietet sich der \"Canadian Club\" fast ausschließlich für Cocktails oder Whisky-Cola an. Er sollte jedenfalls - im Gegensatz zu hochwertigen Whiskies - mit etwas Eis, auf jeden Fall kühl getrunken werden. Geschmacklich ist der Whisky recht mild und daher etwas für gelegentliche und nicht so anspruchsvolle Whiskytrinker.
Hiram Walker, ein Essigproduzent aus Walkerville (seiner eigenen Stadt) begann 1854 mit dem Whisky-Destillieren. Heraus kam nach einigen Experimenten der Canadian Club, den es seit 1884 als Marke gibt. Das Blending erfolgt vor der Fasslagerung. Der Canadian Club ist sechs Jahre alt bzw. als De Luxe-Version zwölf Jahre im Fass gelagert.
Ein Cocktailvorschlag:
Manhattan
Ein klassischer Cocktail, der angeblich von Winston Churchills Mutter erfunden wurde (eine von mehreren Legenden). Für einen Manhattan dry benötigt man:
4 cl Canadian Club
2 cl Vermouth Dry
1 dash (Spritzer) Angostura
Den Cocktail verrühren und mit einer Zitronenschale abspritzen.
Ein paar allgemeine Infos zu Canadian Whisky:
Diese sind generell eher leicht im Geschmack. Kanada produziert jährlich etwa 200 Millionen Flaschen Whisky und ist damit weltweit Nummer drei. Canadian Whisky wird zwar als Roggen-Whisky bezeichnet, besitzt jedoch mit dem amerikanischen Straight Rye kaum Ähnlichkeiten. Er ist ein Verschnitt aus Straight Whiskies (drei bis zehn Prozent Anteil) und Getreide- bzw. Neutralsprit. In einem Blend sind bis zu 20 verschiedene Whiskies miteinander vermischt, die auch aus verschiedenen Getreidsorten bestehen: Roggen, Mais oder Gerste, jeweils Roh oder gemälzt. Als Hilfsmittel werden auch Hefen eingesetzt. Die Blends werden unterschiedlich gelagert: vom Sherryfass bis zur Blechtonne ist alles vertreten. Die Reifung beträgt (mindestens) drei Jahre und sehr selten sechs, zwölf oder mehr Jahre. In Kanada ist der Zusatz von (maximal zwei Prozent) Flavourings zulässig - wie man auch beim Canadian Club bemerkt. Der Alkoholanteil liegt fast immer bei 40 Vol.-Prozent.
(Diesen Beitrag habe ich in etwas veränderter Form auch auf dooyoo.de veröffentlicht.)
Für meinen Geschmack dominiert in dem teefarbenen, bräunlichen \"Canadian Club\" ein parfümierter Grundton - leider. Da er mit ein paar Jahren Lagerzeit auch extrem jung ist, bietet sich der \"Canadian Club\" fast ausschließlich für Cocktails oder Whisky-Cola an. Er sollte jedenfalls - im Gegensatz zu hochwertigen Whiskies - mit etwas Eis, auf jeden Fall kühl getrunken werden. Geschmacklich ist der Whisky recht mild und daher etwas für gelegentliche und nicht so anspruchsvolle Whiskytrinker.
Hiram Walker, ein Essigproduzent aus Walkerville (seiner eigenen Stadt) begann 1854 mit dem Whisky-Destillieren. Heraus kam nach einigen Experimenten der Canadian Club, den es seit 1884 als Marke gibt. Das Blending erfolgt vor der Fasslagerung. Der Canadian Club ist sechs Jahre alt bzw. als De Luxe-Version zwölf Jahre im Fass gelagert.
Ein Cocktailvorschlag:
Manhattan
Ein klassischer Cocktail, der angeblich von Winston Churchills Mutter erfunden wurde (eine von mehreren Legenden). Für einen Manhattan dry benötigt man:
4 cl Canadian Club
2 cl Vermouth Dry
1 dash (Spritzer) Angostura
Den Cocktail verrühren und mit einer Zitronenschale abspritzen.
Ein paar allgemeine Infos zu Canadian Whisky:
Diese sind generell eher leicht im Geschmack. Kanada produziert jährlich etwa 200 Millionen Flaschen Whisky und ist damit weltweit Nummer drei. Canadian Whisky wird zwar als Roggen-Whisky bezeichnet, besitzt jedoch mit dem amerikanischen Straight Rye kaum Ähnlichkeiten. Er ist ein Verschnitt aus Straight Whiskies (drei bis zehn Prozent Anteil) und Getreide- bzw. Neutralsprit. In einem Blend sind bis zu 20 verschiedene Whiskies miteinander vermischt, die auch aus verschiedenen Getreidsorten bestehen: Roggen, Mais oder Gerste, jeweils Roh oder gemälzt. Als Hilfsmittel werden auch Hefen eingesetzt. Die Blends werden unterschiedlich gelagert: vom Sherryfass bis zur Blechtonne ist alles vertreten. Die Reifung beträgt (mindestens) drei Jahre und sehr selten sechs, zwölf oder mehr Jahre. In Kanada ist der Zusatz von (maximal zwei Prozent) Flavourings zulässig - wie man auch beim Canadian Club bemerkt. Der Alkoholanteil liegt fast immer bei 40 Vol.-Prozent.
(Diesen Beitrag habe ich in etwas veränderter Form auch auf dooyoo.de veröffentlicht.)
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