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Erfahrungsbericht von babsi2380
Maskenteller
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mein Schwager ist gerade in die vierte Klasse gekommen und er bastelt recht gerne. Da sonst in unserer Familie niemand ein Händchen dafür hat, muss ich immer ran. Bis jetzt haben wir immer nur Sachen nachgebastelt, die er in der Schule im Kunstkurs schon hatte. Leider fällt der Kunstkurs in der vierten Klasse aus und so habe ich mir selbst etwas überlegen müssen. Zu allem Unglück hatte ich nur sehr dünnes farbiges Papier zuhause und Bastelkarton schon gleich garnicht. Gottseidank sind mir die Pappteller vom letzten Kindergeburtstag wieder eingefallen. Weise, ganz normale Pappteller. Die meisten Leute, die gerne Basteln haben schon einmal Masken aus solchen Papptellern gemacht. Aber für alle anderen, es ist ganz leicht und mit etwas Unterstützung und Aufmunterung können das alle Kinder schaffen, die ganz gut mir einer Schere umgehen können. Also, ich habe ihm den Pappteller vor\'s Gesicht gehalten und versucht möglichst genau den Mittelpunkt seiner Augen darauf zu übertragen. Dann noch die Nase. Dann habe ich um die Punkte zwei große Ovale gezichten und er hat sie ausgeschnitten. Dann noch ein abgrundetes Dreieck für die Nase. Er hat inzwischen einen Mund auf rotes Papier aufgemalt, ausgeschnitten und aufgeklebt. Dann noch kleine farbige Punkte die wir auf die Stirn geklebt haben. Dann habe ich die Maske auf einen Bogen dunkelblaues (in ermangelung eines schwarzen) Papiers gelegt und die Form der Augen abgezeichnet. Er hat diese Form dann innen ausgeschnitten und ausen mit Zacken versehen. Nur unten haben wir nur einen schmalen geraden Streifen gelassen. Sozusagen ein Liedstrich. Aufgeklebt und schon hatten wir Wimpern. Dann noch ein paar Quadrate und für begabte Zeichner und Ausschneider auch ein paar kompliziertere Formen (ich habe eich \"Pik\" ein \"Kreuz\" und ein \"Karo\" von Rommékarten abgezeichnet)und aufgeklebt und schon ist ein interesanntes Gescicht fertig. Dann haben wir noch bunte Federn (gottseidank hatte ich noch welche, gibts in Baselläden) oben angeklebt und den Freigeblieben rest der maske rot und blau angemalt. Zzm schluss haben wir, weil die Maske fast wie einer Venezianische Faschingsmaske aussah, noch ein wenig klebstoff vom Klebestifft aufgetragen und mit normalem Schminkglitter bestreut. Noch schnell auf der Seite zwei Löcher durchgestochen und einen Hutgummi drangemacht und die Maske war fertig. Ich muss sagen sie ist schön geworden und der verregnete Nachmittag war auch herrrum. Es dauert zwar ein bischen aber gottseidank kommt Fasching erst nach dem Winter und wenn es so ein Winter wird, wie der Sommer war, dann werden wir wohl zu Fasching die ganze Verwantschaft mit Masken ausstatten können. Ich brauche dann nur bald neue Pappteller.
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