Bastelideen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Gundi1974
Der Bonbon-Baum wächst im Wohnzimmer! Eine Geschenkidee...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo, lieber Yopi-Leser,
heute möchte ich eine Bastelanleitung zu einer besonderen Geschenkidee beschreiben.
Den Bonbon-Baum habe ich schon sehr vielen Freunden und Verwandten geschenkt und kam immer
wieder sehr gut an:
Material
Man besorge sich folgendes:
Außerdem werden folgende Hilfsmittel benötigt:
Beschaffung der Materialien
Bei trockenem Wetter gehe ich in den Wald und begutachte auf dem Boden liegendes Gehölz. Hier findet sich immer ein geeigneter Ast, der sowohl die richtige Länge und auch Dicke hat. Wichtig ist, dass der Ast trocken und gerade ist. Er soll als Stamm des Bonbonbaums dienen.
Kieselsteine klaue ich mir aus Mama\'s Vorgarten.
Bastel-Zement und Styropor-Kugel gibt\'s im Bastelgeschäft, den Rest der Materialien findet sich in jedem größeren Super- oder Drogeriemarkt, das ein oder andere hat man auch oft noch zuhause vorrätig.
Bastelanleitung
Zuerst muss der Ast bearbeitet werden:
Der Ast, der als Stamm des Bonbon-Baums dient, muss an beiden Ende zurechtgesägt werden, so, dass sich oben und unten gerade Flächen befinden.
Danach wird der Ast von Schmutz und Sägestaub mit einem feuchten Putzlappen gereinigt.
Wenn der Ast ein dünneres und ein dickeres Ende hat, dann muss nun der Nagel in das dünnere Ende bis zur Nagelhälfte eingehämmert werden; ist der Ast an beiden Enden gleich dick, dann ist es egal, an welchem Ende der Nagel stecken soll.
Auf den Nagel stecke ich den Styroporball fest (aufspießen).
Nun wird der Zement angerührt. Das Verhältnis Zementpulver : Wasser ist normalerweise 3:1, aber trotzdem vorher die Anleitung auf der Zementpackung lesen, wie das Misch-Verhältnis vorgeschlagen wird. Ich schütte das Wasser gleich in den Blumenübertopf und gebe dann das Pulver unter ständigem Rühren hinzu. Hierbei versuche ich den oberen Teil des Topfes sauber zu halten; falls sich Gemischspritzer am Rand breit machen, gehe ich gleich mit einem nassen Lappen daran. Sobald eine knubbelfreie und homogene Masse durch das Rühren erreicht ist, höre ich auf zu rühren, um den Abbindeprozeß nicht zu stören.
Es genügt, wenn der Blumentopf zu 1/3 mit Zement gefüllt ist, ein bisschen weniger oder mehr ist nicht schlimm.
An dieser Stelle möchte ich nun erwähnen, dass der Topf relativ heiß wird, da das Zementgemisch sich beim Trocknen ausdehnt und somit den Topf physikalisch erwärmt. Ein normaler, stabiler Keramiktopf hält dieser Ausdehnung aber normal stand; mir ist dabei noch nie ein Topf zersprungen. Sollten Sie Bedenken haben, so lassen Sie einfach ein bisschen kühles Wasser an die Außenseite des Topfes laufen. Allerdings wird der Trockenprozess des Gemischs durch Kälte verlängert.
Noch bevor der Zement hart ist, muss der Ast mit dem kugellosen Ende senkrecht eingesetzt werden.
Nun braucht man ein bisschen Geduld, da der Stamm solange festgehalten werden muss, bis der Zement hart genug ist, diesen Ast selbst senkrecht zu tragen, was schon mal eine halbe Stunde dauern kann. Wer schlau ist, lehnt den Stamm irgendwo so an, dass er dennoch wirklich senkrecht im Topf stehen kann.
Die weiteren Arbeitsgänge können erst weiter verfolgt werden, wenn der Zement steinhart ist. Ich stelle daher das bisherige Ergebnis über Nacht auf den Balkon.
Nun kommt der kreativere Teil:
Die bunten Bonbons müssen mit den Stecknadeln am Styroporball befestigt werden. Dabei fängt man am Besten am unteren Ballteil an und arbeitet sich kreisförmig nach oben. Die Stecknadeln sticht man dabei durch das Bonbonpapier (nicht durch das Bonbon :-)).
Wichtig dabei ist, dass die Bonbons auch wirklich dicht an dicht sitzen, damit man das Weiß des Styropors nicht mehr sehen kann.
Wenn man es richtig gemacht hat, stehen die Bonbons dann gedrängt senkrecht vom Ball ab.
Schließlich sollte mit den Geschenkbändern noch ein bisschen verziert werden:
Mit dem breiten Geschenkband den Stamm umwickeln, dabei aber immer noch genug Ast sichtbar lassen, sonst könnte es zu kitschig werden. Dann das schmale Geschenkband mit einer scharfen Schere kräuseln (Band an der Schneide in einem Zug durchziehen), Schleifchen binden und mit Stecknadeln zwischen die Bonbons heften. Aber hier auch besser nicht zu viele Schleifchen stecken, um das eh schon recht kitschige aber schöne Bäumchen zu überladen.
Zum Schluss noch die Kieselsteine in den Blumentopf häufen, damit der Zement nicht mehr sichtbar und der Topf auch bis 2cm zum oberen Rand voll ist. Wer es lieber grün mag, der kann auch eine obere Schicht Moos (Bastelmoos) legen, was auch ganz nett aussieht.
F E R T I G
Fazit
Wer sich gerne die Zeit nimmt, kann in ca. 3 Stunden Arbeitsaufwand diese bezaubernde Geschenkidee verwirklichen, allerdings kann das Material ziemlich an den Geldbeutel gehen, wenn man nicht ein paar der benötigten Dinge vorrätig hat.
Ich habe nun bestimmt schon 10 solcher Bäumchen verschenkt und jedes Mal war die Freude und Überraschung sehr groß. Bei den meisten ziert er immer noch das Wohnzimmer, nur wenige konnten an sich halten und haben den Baum geplündert.
Daher gebe ich als Gesamtbewertung ein \"sehr gut\", da für mich das Ergebnis zählt und weniger der Preis mit Aufwand.
Viel Spaß beim Basteln!
heute möchte ich eine Bastelanleitung zu einer besonderen Geschenkidee beschreiben.
Den Bonbon-Baum habe ich schon sehr vielen Freunden und Verwandten geschenkt und kam immer
wieder sehr gut an:
Material
Man besorge sich folgendes:
- eine Styropor-Kugel, ca. 15cm Durchmesser
- ca. 1,5 - 2kg Bastel-Zement
- eine Packung einfache Stecknadeln
- breites Geschenkband (ca. 3-4cm)
- normales Geschenkband (zum Kräuseln)
- 6 Packungen bunte Bonbons (z.B. Campino)
- einen schönen, stabilen Blumenübertopf (ca. 15cm Durchmesser)
- einen größeren Nagel (ca. 4cm lang und 3mm dick)
- 6 händevoll Kieselsteine
- einen dicken, geraden und trockenen Ast (ca. 6-8cm dick und 50cm lang)
Außerdem werden folgende Hilfsmittel benötigt:
- Hammer
- Kelle, Spachtel oder einfach einen stabilen Stab (um Zement zu rühren)
- Handsäge
- fusselfreier Putzlappen
Beschaffung der Materialien
Bei trockenem Wetter gehe ich in den Wald und begutachte auf dem Boden liegendes Gehölz. Hier findet sich immer ein geeigneter Ast, der sowohl die richtige Länge und auch Dicke hat. Wichtig ist, dass der Ast trocken und gerade ist. Er soll als Stamm des Bonbonbaums dienen.
Kieselsteine klaue ich mir aus Mama\'s Vorgarten.
Bastel-Zement und Styropor-Kugel gibt\'s im Bastelgeschäft, den Rest der Materialien findet sich in jedem größeren Super- oder Drogeriemarkt, das ein oder andere hat man auch oft noch zuhause vorrätig.
Bastelanleitung
Zuerst muss der Ast bearbeitet werden:
Der Ast, der als Stamm des Bonbon-Baums dient, muss an beiden Ende zurechtgesägt werden, so, dass sich oben und unten gerade Flächen befinden.
Danach wird der Ast von Schmutz und Sägestaub mit einem feuchten Putzlappen gereinigt.
Wenn der Ast ein dünneres und ein dickeres Ende hat, dann muss nun der Nagel in das dünnere Ende bis zur Nagelhälfte eingehämmert werden; ist der Ast an beiden Enden gleich dick, dann ist es egal, an welchem Ende der Nagel stecken soll.
Auf den Nagel stecke ich den Styroporball fest (aufspießen).
Nun wird der Zement angerührt. Das Verhältnis Zementpulver : Wasser ist normalerweise 3:1, aber trotzdem vorher die Anleitung auf der Zementpackung lesen, wie das Misch-Verhältnis vorgeschlagen wird. Ich schütte das Wasser gleich in den Blumenübertopf und gebe dann das Pulver unter ständigem Rühren hinzu. Hierbei versuche ich den oberen Teil des Topfes sauber zu halten; falls sich Gemischspritzer am Rand breit machen, gehe ich gleich mit einem nassen Lappen daran. Sobald eine knubbelfreie und homogene Masse durch das Rühren erreicht ist, höre ich auf zu rühren, um den Abbindeprozeß nicht zu stören.
Es genügt, wenn der Blumentopf zu 1/3 mit Zement gefüllt ist, ein bisschen weniger oder mehr ist nicht schlimm.
An dieser Stelle möchte ich nun erwähnen, dass der Topf relativ heiß wird, da das Zementgemisch sich beim Trocknen ausdehnt und somit den Topf physikalisch erwärmt. Ein normaler, stabiler Keramiktopf hält dieser Ausdehnung aber normal stand; mir ist dabei noch nie ein Topf zersprungen. Sollten Sie Bedenken haben, so lassen Sie einfach ein bisschen kühles Wasser an die Außenseite des Topfes laufen. Allerdings wird der Trockenprozess des Gemischs durch Kälte verlängert.
Noch bevor der Zement hart ist, muss der Ast mit dem kugellosen Ende senkrecht eingesetzt werden.
Nun braucht man ein bisschen Geduld, da der Stamm solange festgehalten werden muss, bis der Zement hart genug ist, diesen Ast selbst senkrecht zu tragen, was schon mal eine halbe Stunde dauern kann. Wer schlau ist, lehnt den Stamm irgendwo so an, dass er dennoch wirklich senkrecht im Topf stehen kann.
Die weiteren Arbeitsgänge können erst weiter verfolgt werden, wenn der Zement steinhart ist. Ich stelle daher das bisherige Ergebnis über Nacht auf den Balkon.
Nun kommt der kreativere Teil:
Die bunten Bonbons müssen mit den Stecknadeln am Styroporball befestigt werden. Dabei fängt man am Besten am unteren Ballteil an und arbeitet sich kreisförmig nach oben. Die Stecknadeln sticht man dabei durch das Bonbonpapier (nicht durch das Bonbon :-)).
Wichtig dabei ist, dass die Bonbons auch wirklich dicht an dicht sitzen, damit man das Weiß des Styropors nicht mehr sehen kann.
Wenn man es richtig gemacht hat, stehen die Bonbons dann gedrängt senkrecht vom Ball ab.
Schließlich sollte mit den Geschenkbändern noch ein bisschen verziert werden:
Mit dem breiten Geschenkband den Stamm umwickeln, dabei aber immer noch genug Ast sichtbar lassen, sonst könnte es zu kitschig werden. Dann das schmale Geschenkband mit einer scharfen Schere kräuseln (Band an der Schneide in einem Zug durchziehen), Schleifchen binden und mit Stecknadeln zwischen die Bonbons heften. Aber hier auch besser nicht zu viele Schleifchen stecken, um das eh schon recht kitschige aber schöne Bäumchen zu überladen.
Zum Schluss noch die Kieselsteine in den Blumentopf häufen, damit der Zement nicht mehr sichtbar und der Topf auch bis 2cm zum oberen Rand voll ist. Wer es lieber grün mag, der kann auch eine obere Schicht Moos (Bastelmoos) legen, was auch ganz nett aussieht.
F E R T I G
Fazit
Wer sich gerne die Zeit nimmt, kann in ca. 3 Stunden Arbeitsaufwand diese bezaubernde Geschenkidee verwirklichen, allerdings kann das Material ziemlich an den Geldbeutel gehen, wenn man nicht ein paar der benötigten Dinge vorrätig hat.
Ich habe nun bestimmt schon 10 solcher Bäumchen verschenkt und jedes Mal war die Freude und Überraschung sehr groß. Bei den meisten ziert er immer noch das Wohnzimmer, nur wenige konnten an sich halten und haben den Baum geplündert.
Daher gebe ich als Gesamtbewertung ein \"sehr gut\", da für mich das Ergebnis zählt und weniger der Preis mit Aufwand.
Viel Spaß beim Basteln!
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