Bat out of Hell - Meat Loaf Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Wuschel_F
§§§ Fleischkloß aus der Hölle §§§
Pro:
einfach stark
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
So, damit ich nicht untätig rum sitze, während mein DSL-Zugang (oder mein Modem?) mal wieder nicht funktioniert, werde ich mir einfach noch eine weitere spitzen CD aus meinem breit gefächertem Vorrat rein ziehen und euch davon berichten. Es handelt sich um das 1977 erschienene Erstwerk von Meat Loaf „Bat out of hell“, welches meiner Meinung nach, bis heute noch sein bestes geblieben ist. Gekostet hat mich die CD etwa 9,90DM, der aktuelle Preis bei amazon beläuft sich auf …………………………
ÜBER DEN SÄNGER
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Meat Loaf heißt mit bürgerlichem Namen eigentlich Marvin Lee Aday. Geboren ist er am 27.09.1951 in Dallas/Texas. Nachdem er schon zu Schulzeiten übergewichtig war, hatte er schnell seinen Spitznamen weg, der auf deutsch so etwas wie Fleischkloß bedeutet. Seine Kindheit ist nicht besonders glücklich, da sein Vater ein gewalttätiger Alkoholiker ist und seine Mutter schon früh stirbt. Nach deren Tod geht er 1967 nach Los Angeles, wo er in verschiedenen Rockbands mitspielt. Er spielt auch in New York in den Broadway Musicals „Hair“ und „Jesus Christ Superstar“ mit, bis er 1975 die Rolle des aufrührerischen Eddie in dem Kultfilm „Rocky Horror Picture Show“ bekommt. Mit Jim Steinman nimmt er das 1977 erschienene Album „Bat out of hell“ auf, mit dem ihm schließlich der Durchbruch gelingt.
Nach diesem Album jedoch stürzt der Sänger ab, er erleidet eine schwere Stimmband Erkrankung und es sieht erst so aus, als könnte er nicht wieder singen, er gerät in Geldnot und wird drogensüchtig…Bekanntermaßen hat er es doch geschafft (unter anderem durch die Unterstützung seiner Frau, die ihn nach nur 3 Wochen Bekanntschaft heiratete und mit der erheute noch glücklich ist) und weitere Alben folgten. Auch hat Meat Loaf in seiner Laufbahn in einigen Filmen, wie „Fight Club“, „Roadie“ oder „Wayne´s World“ mitgespielt.
DISKOGRAFIE
^^^^^^^^^^^^^^
1971 Stoney & Meat Loaf (zusammen mit Stoney)
1977 Bat out of hell
1981 Dead ringer
1983 Midnight at the lost and found
1984 Hits out of hell (Sampler)
1984 Bad attitude
1986 Blind before I stop
1987 Live at Wembley
1989 Prime Cuts
1993 Bat out of hell 2: Back into hell
1993 Back from hell (Sampler)
1996 Welcome to the neighbourhood
1998 The very best of Meat Loaf (Sampler)
2003 Couldn´t have said it better
COVER
°°°°°°°°°
Schon alleine die Covergestaltung bei diesem Werk ist einfach genial. Die Idee stammt von Jim Steinman, dem Songwriter und Illustriert hat es Richard Corben. Es bezieht sich auf den Titel der CD und somit auch auf den Titelsong „Bat out of hell“. Es zeigt einen nackten, langhaarigen, muskulösen Mann, auf einem Motorrad mit dem Schädel eines Pferdes vorne dran. Er bricht mit einem Feuerschweif aus dem Auspuff durch den Boden eines Friedhofes, direkt aus der Hölle empor. Der Himmel im Hintergrund ist feurig rot, aus dem Auspuff der Maschine kommt ein grell weißer Feuerstrahl und auf einer Katakombe im Hintergrund breitet eine überdimensionale Fledermaus schreiend ihre Schwingen aus. Wirklich ein künstlerisches Meisterwerk – aber wenn ich nur das Bild wollte, hätte ich mir ein Poster davon und nicht die CD gekauft ;-) – deshalb nun zur CD selbst.
CD SELBST
°°°°°°°°°°°°°°
Für Text interessierte: es gibt ein Boklett dazu, in dem die Texte zu allen Liedern stehen.
TITEL
^^^^^^
1. Bat out of hell (9:51)
2. You took the words right out of my mouth (hot summer night) (5:04)
3. Heaven can wait (4:41)
4. All revved up with no place to go (4:20)
5. Two out of three ain´t bad (5:25)
6. Paradise by the dashboard light (8:28)
7. For crying out loud (8:44)
Zu 1 – “Bat out of hell”
Der Kracher schlechthin!!!! Es beginnt mit einer starken musikalischen Einleitung, sehr dynamisch, ziemlich lang, aber gut (fast 2 Minuten), bis es ruhiger wird und der Gesang einsetzt, Meat Loaf singt sehr gefühlvoll und reißt den Zuhörer vom ersten Augenblick an in seinen Bann. Der Refrain ist wieder sehr dynamisch und kraftvoll. Das Ganze Stück ist ein Wechsel von schnellen und langsamen Teilen. Besonders gut gefällt mir noch die Stelle, an der Meat die Dame direkt anspricht und singt „Oh Baby you´re the only thing in this hole world that´s pure and good and right…“, bei diesem Teil singt er fast ohne Begleitung, nur etwas Klavier, ganz sanft… Und natürlich das Motorrad kurz nach der Hälfte des Titels, das einen weiteren kurzen Instrumental einleitet und zum Finale überleitet. Es kommt der Höhepunkt, in dem der Protagonist des Songs dann auch stirbt : „…and I´m dying on the bottom of a pit in the blazing sun….and the last thing I see is my heart, still beating, breaking out of my body and flying away – like a bat out of hell“ – Wahnsinn! Ich glaube ich hab mich etwas mitreisen lassen, hoffe man versteht trotzdem, was ich meine ;-)
Zu 2 – “You took the words right out of my mouth (hot summer night)”
Das Lied beginnt damit, dass sich ein Mann (Stimme ist glaub ich Jim Steinman) mit einer Frau unterhält bzw. ihr Fragen stellt und sie antwortet, alles ohne Musik. Danach setzt erst diese ein. Das Lied ist etwas ruhiger (ist ja auch ein Liebeslied). Gut ist das Zusammenspiel von Meats Gesang und der Untermalung durch den Chor. Der Refrain ist zu beginn fast ohne Instrumentalbegleitung gehalten, die Instrumente setzen erst nach und nach ein. Besonders gut gelungen ist der Schluss, bei dem die Refrainzeilen immer wieder wiederholt werden, bis sie ohne Instrumentalbegleitung ausklingen.
Zu 3 – “Heaven can wait”
Dies ist einmal ein ganz ruhiger Titel. Zu Beginn hört man nur ein Klavier, das den sanften Gesang von Meat Loaf untermalt. Die Melodie des Klaviers klingt leicht und verspielt. Selbst der Refrain ändert nichts an der Stimmung. Hier kommt einzig und allein eine leichte Untermalung durch den Chor hinzu, welche dem Ganzen noch eine Stärkere Wirkung verleiht. Das Lied klingt auch ganz sanft aus…..da kann man wirklich eine Gänsehaut bekommen.
Zu 4 – “All revved up with no place to go”
Jetzt kommt gleich im Anschluss ein Kracher, das genaue Gegenteil des Vorsongs, es wird wieder ein härterer Ton angeschlagen. Ist eines meiner Lieblingssongs dieser CD. Hier ist auch das Zwischenspiel mit der Trompete sehr gelungen. Meat Loaf vollzieht wieder eine gesangliche Höchstleistung. Besonders gelungen ist hier das Finale, bei dem der normale Refrain noch mal viel schneller und dynamischer als während des restlichen Songs gesungen wird.
Zu 5 – “Two out of three ain´t bad”
Es folgt wieder ein ruhiges Lied. Zu beginn hört man wieder nur das Klavier und Meats Gesang. Er singt überaus gefühlvoll! Langsam setzt sanft ein Schlagzeug und die Percussion ein, wodurch das Lied aber nur eindringlicher, nicht dynamischer oder härter wird. Besonders gut finde ich die Stelle an der es doch langsam verzweifelter klingt und einen Höhepunkt erreicht, bis er singt „There is only one girl I will ever love and that was so many years ago … She never loved me back…“ auch der ei dem wie zu Beginn nur noch das Klavier seinen Gesang begleitet und somit ein geschlossenes Gebilde mit dem Anfang formt finde ich sehr gelungen!
Zu 6 – “Paradise by the dashboard light”
Ein Lied, das sehr an die Musik der 70er erinnert, dieses verspielte, leicht beschwingte…
Der Refrain wird vom Chor wieder sehr schön untermalt. Beim Lied selber singt Meat im Wechsel mit einer Sängerin. Dieser Wechsel bringt das Thema des Songs perfekt rüber! Es geht um ein junges Pärchen, das sein erstes Mal vor sich hat, sie zögert noch…. Als es endlich dazu kommen soll hört man einen Radiokommentator zu einem Baseball spiel, im Hintergrund hört man ein Stönen und schließlich singt sie „Stop right there – before we go any further – do you love me? Will you love me forever?“ – Im Wechsel kommt er und bittet sie „let me sleep on it“, er will sich nicht festlegen, doch sie besteht darauf, dass er ihr seine Liebe vorher gesteht und es entsteht eine dramatische Situation, die die beiden gekonnt rüber bringen, man merkt deutlich die Stimmung, ihre fast verzweifelte Verbissenheit es wissen zu müssen und seine Unentschlossenheit, bis er es endlich gesteht „I started swearing to my god and on my mother´s grave that I would love you till the end of time“. Der Schluss gefällt mir auch am besten ;-)
Zu 7 – “For crying out loud”
Noch ein ganz ruhiger Titel zum Schluss. Er beginnt wieder nur mit Klavier und einem sehr leisen, sanften Gesang…Das Lied erfährt eigentlich eine fast stetige, erst kaum merkliche Steigerung an Intensität bis zum Schluss. Auch hier kommt wieder das Talent von Meat Loaf sehr gut zum Vorschein. Ich glaube bei ruhigen Titeln ohne viel musikalische Untermalung merkt man ohnehin immer am Besten, ob jemand gesanglich was drauf hat. Mit der Steigerung der Intensität setzen auch andere Instrumente wieder ein. Der Schluss des Liedes ist auch sehr gelungen. Er gibt die Gründe, wofür er ihr dankt, wofür er sie braucht,…bis er zum Schluss sagt „For crying out loud – For that I love you“, also auch wieder eine Steigerung, was auch wieder musikalisch deutlich wird. Es wird immer lauter (passend zum Titel) und emotionaler.
Zum Album selbst ist noch zu sagen, dass es erst erhebliche Anlaufschwierigkeiten bei der Vermarktung hatte, weil die Lieder sehr lang sind vor allem, aber dann wurde es ein riesen Erfolg und erhielt sogar Einzug ins Guinnes Buch der Rekorde als „The longest charting Record“!!!!
FAZIT
°°°°°°°
Es ist schon ein super Werk, dass Jim Steinman da komponiert hat und mit Meat Loaf hat er genau den richtigen Sänger, mit genau der richtigen Stimme für seine “Minioperetten” – wie die Titel gerne von Kritikern genannt werden – gefunden. Da man bei einer CD ohnehin nicht auf das Aussehen des Sängers achtet, sondern auf seine musikalischen Qualitäten, ist der Griff zu dieser CD durchaus lohnenswert! Die Stimme von Meat Loaf ist einfach gewaltig und die Titel überzeugen. Jeder Titel drückt seine eigene Stimmung aus und schafft es immer wieder aufs Neue den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Wenn ich eine Top 10 der besten Alben aller Zeiten erstellen müsste, wäre dieses auf jeden Fall mit dabei.
Nach diesem heißen Tipp meinerseits noch vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren und liebe Grüße vom Wuschel!!!!
ÜBER DEN SÄNGER
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Meat Loaf heißt mit bürgerlichem Namen eigentlich Marvin Lee Aday. Geboren ist er am 27.09.1951 in Dallas/Texas. Nachdem er schon zu Schulzeiten übergewichtig war, hatte er schnell seinen Spitznamen weg, der auf deutsch so etwas wie Fleischkloß bedeutet. Seine Kindheit ist nicht besonders glücklich, da sein Vater ein gewalttätiger Alkoholiker ist und seine Mutter schon früh stirbt. Nach deren Tod geht er 1967 nach Los Angeles, wo er in verschiedenen Rockbands mitspielt. Er spielt auch in New York in den Broadway Musicals „Hair“ und „Jesus Christ Superstar“ mit, bis er 1975 die Rolle des aufrührerischen Eddie in dem Kultfilm „Rocky Horror Picture Show“ bekommt. Mit Jim Steinman nimmt er das 1977 erschienene Album „Bat out of hell“ auf, mit dem ihm schließlich der Durchbruch gelingt.
Nach diesem Album jedoch stürzt der Sänger ab, er erleidet eine schwere Stimmband Erkrankung und es sieht erst so aus, als könnte er nicht wieder singen, er gerät in Geldnot und wird drogensüchtig…Bekanntermaßen hat er es doch geschafft (unter anderem durch die Unterstützung seiner Frau, die ihn nach nur 3 Wochen Bekanntschaft heiratete und mit der erheute noch glücklich ist) und weitere Alben folgten. Auch hat Meat Loaf in seiner Laufbahn in einigen Filmen, wie „Fight Club“, „Roadie“ oder „Wayne´s World“ mitgespielt.
DISKOGRAFIE
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1971 Stoney & Meat Loaf (zusammen mit Stoney)
1977 Bat out of hell
1981 Dead ringer
1983 Midnight at the lost and found
1984 Hits out of hell (Sampler)
1984 Bad attitude
1986 Blind before I stop
1987 Live at Wembley
1989 Prime Cuts
1993 Bat out of hell 2: Back into hell
1993 Back from hell (Sampler)
1996 Welcome to the neighbourhood
1998 The very best of Meat Loaf (Sampler)
2003 Couldn´t have said it better
COVER
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Schon alleine die Covergestaltung bei diesem Werk ist einfach genial. Die Idee stammt von Jim Steinman, dem Songwriter und Illustriert hat es Richard Corben. Es bezieht sich auf den Titel der CD und somit auch auf den Titelsong „Bat out of hell“. Es zeigt einen nackten, langhaarigen, muskulösen Mann, auf einem Motorrad mit dem Schädel eines Pferdes vorne dran. Er bricht mit einem Feuerschweif aus dem Auspuff durch den Boden eines Friedhofes, direkt aus der Hölle empor. Der Himmel im Hintergrund ist feurig rot, aus dem Auspuff der Maschine kommt ein grell weißer Feuerstrahl und auf einer Katakombe im Hintergrund breitet eine überdimensionale Fledermaus schreiend ihre Schwingen aus. Wirklich ein künstlerisches Meisterwerk – aber wenn ich nur das Bild wollte, hätte ich mir ein Poster davon und nicht die CD gekauft ;-) – deshalb nun zur CD selbst.
CD SELBST
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Für Text interessierte: es gibt ein Boklett dazu, in dem die Texte zu allen Liedern stehen.
TITEL
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1. Bat out of hell (9:51)
2. You took the words right out of my mouth (hot summer night) (5:04)
3. Heaven can wait (4:41)
4. All revved up with no place to go (4:20)
5. Two out of three ain´t bad (5:25)
6. Paradise by the dashboard light (8:28)
7. For crying out loud (8:44)
Zu 1 – “Bat out of hell”
Der Kracher schlechthin!!!! Es beginnt mit einer starken musikalischen Einleitung, sehr dynamisch, ziemlich lang, aber gut (fast 2 Minuten), bis es ruhiger wird und der Gesang einsetzt, Meat Loaf singt sehr gefühlvoll und reißt den Zuhörer vom ersten Augenblick an in seinen Bann. Der Refrain ist wieder sehr dynamisch und kraftvoll. Das Ganze Stück ist ein Wechsel von schnellen und langsamen Teilen. Besonders gut gefällt mir noch die Stelle, an der Meat die Dame direkt anspricht und singt „Oh Baby you´re the only thing in this hole world that´s pure and good and right…“, bei diesem Teil singt er fast ohne Begleitung, nur etwas Klavier, ganz sanft… Und natürlich das Motorrad kurz nach der Hälfte des Titels, das einen weiteren kurzen Instrumental einleitet und zum Finale überleitet. Es kommt der Höhepunkt, in dem der Protagonist des Songs dann auch stirbt : „…and I´m dying on the bottom of a pit in the blazing sun….and the last thing I see is my heart, still beating, breaking out of my body and flying away – like a bat out of hell“ – Wahnsinn! Ich glaube ich hab mich etwas mitreisen lassen, hoffe man versteht trotzdem, was ich meine ;-)
Zu 2 – “You took the words right out of my mouth (hot summer night)”
Das Lied beginnt damit, dass sich ein Mann (Stimme ist glaub ich Jim Steinman) mit einer Frau unterhält bzw. ihr Fragen stellt und sie antwortet, alles ohne Musik. Danach setzt erst diese ein. Das Lied ist etwas ruhiger (ist ja auch ein Liebeslied). Gut ist das Zusammenspiel von Meats Gesang und der Untermalung durch den Chor. Der Refrain ist zu beginn fast ohne Instrumentalbegleitung gehalten, die Instrumente setzen erst nach und nach ein. Besonders gut gelungen ist der Schluss, bei dem die Refrainzeilen immer wieder wiederholt werden, bis sie ohne Instrumentalbegleitung ausklingen.
Zu 3 – “Heaven can wait”
Dies ist einmal ein ganz ruhiger Titel. Zu Beginn hört man nur ein Klavier, das den sanften Gesang von Meat Loaf untermalt. Die Melodie des Klaviers klingt leicht und verspielt. Selbst der Refrain ändert nichts an der Stimmung. Hier kommt einzig und allein eine leichte Untermalung durch den Chor hinzu, welche dem Ganzen noch eine Stärkere Wirkung verleiht. Das Lied klingt auch ganz sanft aus…..da kann man wirklich eine Gänsehaut bekommen.
Zu 4 – “All revved up with no place to go”
Jetzt kommt gleich im Anschluss ein Kracher, das genaue Gegenteil des Vorsongs, es wird wieder ein härterer Ton angeschlagen. Ist eines meiner Lieblingssongs dieser CD. Hier ist auch das Zwischenspiel mit der Trompete sehr gelungen. Meat Loaf vollzieht wieder eine gesangliche Höchstleistung. Besonders gelungen ist hier das Finale, bei dem der normale Refrain noch mal viel schneller und dynamischer als während des restlichen Songs gesungen wird.
Zu 5 – “Two out of three ain´t bad”
Es folgt wieder ein ruhiges Lied. Zu beginn hört man wieder nur das Klavier und Meats Gesang. Er singt überaus gefühlvoll! Langsam setzt sanft ein Schlagzeug und die Percussion ein, wodurch das Lied aber nur eindringlicher, nicht dynamischer oder härter wird. Besonders gut finde ich die Stelle an der es doch langsam verzweifelter klingt und einen Höhepunkt erreicht, bis er singt „There is only one girl I will ever love and that was so many years ago … She never loved me back…“ auch der ei dem wie zu Beginn nur noch das Klavier seinen Gesang begleitet und somit ein geschlossenes Gebilde mit dem Anfang formt finde ich sehr gelungen!
Zu 6 – “Paradise by the dashboard light”
Ein Lied, das sehr an die Musik der 70er erinnert, dieses verspielte, leicht beschwingte…
Der Refrain wird vom Chor wieder sehr schön untermalt. Beim Lied selber singt Meat im Wechsel mit einer Sängerin. Dieser Wechsel bringt das Thema des Songs perfekt rüber! Es geht um ein junges Pärchen, das sein erstes Mal vor sich hat, sie zögert noch…. Als es endlich dazu kommen soll hört man einen Radiokommentator zu einem Baseball spiel, im Hintergrund hört man ein Stönen und schließlich singt sie „Stop right there – before we go any further – do you love me? Will you love me forever?“ – Im Wechsel kommt er und bittet sie „let me sleep on it“, er will sich nicht festlegen, doch sie besteht darauf, dass er ihr seine Liebe vorher gesteht und es entsteht eine dramatische Situation, die die beiden gekonnt rüber bringen, man merkt deutlich die Stimmung, ihre fast verzweifelte Verbissenheit es wissen zu müssen und seine Unentschlossenheit, bis er es endlich gesteht „I started swearing to my god and on my mother´s grave that I would love you till the end of time“. Der Schluss gefällt mir auch am besten ;-)
Zu 7 – “For crying out loud”
Noch ein ganz ruhiger Titel zum Schluss. Er beginnt wieder nur mit Klavier und einem sehr leisen, sanften Gesang…Das Lied erfährt eigentlich eine fast stetige, erst kaum merkliche Steigerung an Intensität bis zum Schluss. Auch hier kommt wieder das Talent von Meat Loaf sehr gut zum Vorschein. Ich glaube bei ruhigen Titeln ohne viel musikalische Untermalung merkt man ohnehin immer am Besten, ob jemand gesanglich was drauf hat. Mit der Steigerung der Intensität setzen auch andere Instrumente wieder ein. Der Schluss des Liedes ist auch sehr gelungen. Er gibt die Gründe, wofür er ihr dankt, wofür er sie braucht,…bis er zum Schluss sagt „For crying out loud – For that I love you“, also auch wieder eine Steigerung, was auch wieder musikalisch deutlich wird. Es wird immer lauter (passend zum Titel) und emotionaler.
Zum Album selbst ist noch zu sagen, dass es erst erhebliche Anlaufschwierigkeiten bei der Vermarktung hatte, weil die Lieder sehr lang sind vor allem, aber dann wurde es ein riesen Erfolg und erhielt sogar Einzug ins Guinnes Buch der Rekorde als „The longest charting Record“!!!!
FAZIT
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Es ist schon ein super Werk, dass Jim Steinman da komponiert hat und mit Meat Loaf hat er genau den richtigen Sänger, mit genau der richtigen Stimme für seine “Minioperetten” – wie die Titel gerne von Kritikern genannt werden – gefunden. Da man bei einer CD ohnehin nicht auf das Aussehen des Sängers achtet, sondern auf seine musikalischen Qualitäten, ist der Griff zu dieser CD durchaus lohnenswert! Die Stimme von Meat Loaf ist einfach gewaltig und die Titel überzeugen. Jeder Titel drückt seine eigene Stimmung aus und schafft es immer wieder aufs Neue den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Wenn ich eine Top 10 der besten Alben aller Zeiten erstellen müsste, wäre dieses auf jeden Fall mit dabei.
Nach diesem heißen Tipp meinerseits noch vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren und liebe Grüße vom Wuschel!!!!
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