Bauknecht TRK 5840 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von schneeweisschen
Endlich kuschelweiche Handtücher
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zwei Wochen vor der Geburt unseres Kindes fassten wir einen folgenschweren Entschluss:
wir schafften uns endlich einen Wäschetrockner an.
Genauer: den Bauknecht TRK 5840.
Übers Internet machte ich mich vorher schlau über die verschiedenen Arten von Wäschetrocknern, da ich bis dahin so gut wie keine Ahnung hatte.
Die wichtigste Überlegung, die ihr anstellen solltet, ist die Wahl zwischen Abluft- und Kondensationstrockner. Ablufttrockner sind in der Regel etwas preiswerter, aber das ist auch schon der einzige Vorteil gewesen.
Wenn ihr mit aufmerksamen Blick durch euer Wohnviertel lauft, entdeckt ihr vielleicht ab und zu riesengroße Schlauchungetüme, die sich ihren Weg durch ein Kellerfenster nach draußen bahnen. Die gehören zu den älteren Trocknertypen, und sind wirklich nur zu benutzen, wenn das Gerät in einem Raum mit Fenster steht. Außerdem riechen die Ausdünstungen in der Regel auch nicht besonders toll. Also laßt von solchen Geräten lieber die Finger.
Der TRK 5840 ist ein sogenannter Kondensationstrockner. Das überflüssige Wasser wird während des Trockenvorgangs in einen Wasserbehälter geleitet, der jedesmal nach Benutzung gelehrt werden muß. Ist soweit ok, aber am glücklichsten könnt ihr euch schätzen, wenn es bei euch auch einen Anschluß für den Schlauch des Trockners gibt (Schneeweisschen ist so eine glückliche). Dann wird das Wasser einfach wie bei der Waschmaschine weggeleitet, und ihr müßt euch nicht mehr darum kümmern. Wenn euch der Trockner geliefert wird, kann es passieren, daß die schlauen „Monteure“ behaupten, man bräuchte dafür ein extra Anschlußsystem, da es so nicht passen würde. Da ich zu diesem Zeitpunkt ja einen riesigen Bauch vor mir herschob, konnte ich diese Aussage nicht selbst überprüfen, sonst wäre ich wohl zwischen Wand und Trockner steckengeblieben und hätte mein Kind so zur Welt bringen müssen. Gottseidank sah sie mein schlauer Ehegatte die Sache am Abend noch einmal genauer an, und siehe da: er schaffte es ohne extra Zubehör, den Schlauch anzuschließen. Die netten Monteure waren einfach nur zu faul, mir das Teil richtig anzuschließen. Trocknen konnte ich vorher trotzdem schon, ich mußte halt nur den Wasserbehälter ausleeren. Dann wird das Wasser einfach wie bei der Waschmaschine weggeleitet, und ihr müßt euch nicht mehr darum kümmern.
Dieser Trockner sieht fast aus wie eine normale Waschmaschine. Er hat sogar ein Guckfenster für diejenigen unter uns, die sich nichts schöneres vorstellen können, als ihre Wäsche beim Trocknen zu beobachten. * ich muß zugeben, am Anfang fand ich es auch sehr faszinierend.
Man kann ihn auf die Waschmaschine stellen, es sei denn, ihr habt einen Toploader (Pech gehabt). Laßt euch ja kein Aufsatzset aufschwatzen (kostet ca. 80 DM), um den Trockner auf der Maschine zu montieren. Bei uns steht der Trockner felsenfest ohne irgendwelche extra Halterungen.
Vorsicht nur, wenn eure Waschmaschine zur Spezies der „ich mach jetzt mal einen Spaziergang“ – Geräten gehört. Dann solltet ihr vielleicht doch so ein Set in Erwägung ziehen.
Meine Schwiegermutter rief beim Anblick des Trockners erstaunt: „Der hat aber ein tolles Fassungsvermögen“. Fallt bloß nicht darauf rein. Die Wäsche braucht viel Platz zum Trocknen, ihr solltet nie 2 Maschinenladungen auf einmal trocknen. Die offiziellen maximalen Füllmengen sind:
Baumwolle 5 kg
Baumwolle mit Zusatzfunktion Kurz 3,5 kg
Pflegeleicht 2,5 kg
Feinwäsche 1,5 kg
Man sollte darauf achten, möglichst ähnliche Sachen in einem Durchgang zu trocken, also nicht eure feinen Viskose-Sachen zusammen mit robusten Baumwollhandtüchern. Manchmal mache ich das trotzdem, wenn z.B. nur ein Handtuch zu trocknen ist, und der Rest aus empfindlichen Kleidungsstücken besteht.
Des weiteren solltet ihr prüfen, ob die Wäschstücke trocknergeeignet sind (steht auf diesen Schildern, wo auch die geeignete Waschtemperatur angegeben ist). Wer mutig ist, experimentiert aber auch ein wenig herum (so wie Schneeweisschen). Ich habe auch schon Wäschstücke getrocknet, die eigentlich nicht dafür geeignet sind. Das allerdings nur im Feinwäsche-Gang und nicht mit meinen absoluten Lieblingsteilen – das war mir dann doch etwas riskant.
Der Trockner verfügt über zahlreiche Programme, ich benutze aber immer nur folgende Versionen:
Feinwäsche bügeltrocken
Pflegeleicht schranktrocken plus in Kombination mit der Schontaste ober
Pflegeleicht bügeltrocken
Diese drei Programme reichen für meine Bedürfnisse vollkommen aus. Normales schranktrocken fühlt sich immer noch etwas klamm an, deshalb kann man sich das eigentlich sparen.
Der Trockner hat auch ein Zeitwahlprogramm, ihr könnt ihn also auch einfach mal für z.B. 20 Minuten arbeiten lassen, wenn ihr es eilig habt. Die normalen Programme laufen nämlich zwischen 60 und 90 Minuten. Allerdings würde ich euch das nicht empfehlen.
Denn eines der tollesten Einrichtungen dieses Trockners ist das langsame Herunterschalten der Temperatur. Das Gerät prüft automatisch den Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche und senkt die Temperatur, je trockener die Wäsche ist. Dies ist sehr schonend für das Gewebe.
Besonders toll werden immer die Handtücher. Kein Weichspüler der Welt macht auch aus den ältesten und härtesten Handtüchern der Welt solche kuscheligen Traumstücke. Auch für Bettwäsche ist ein Wäschetrockner super geeignet.
Und da mein kleiner Sohnemann dafür sorgt, daß alleine wegen ihm jeden 2./3. Tag die Waschmaschine läuft, will ich diesen tollen Trockner nicht mehr missen.
Das Gerät verfügt des weiteren über einen Knitterschutz. Wenn das Programm durchgelaufen ist, und die Wäsche nicht sofort entnommen wird, dreht sich die Trommel 70 Minuten lang in regelmäßigen Zeitabständen weiter und lockert so die Wäsche immer wieder auf.
Und ein Summer (ist abstellbar) sorgt am Programmende dafür, daß ihr sofort Bescheid wißt. Der ist natürlich sinnlos, wenn der Trockner (wie bei uns) im Waschkeller steht.
Als zusätzlichen Gag schaltet sich nach Programmstart für 30 Sekunden ein Licht in der Trommel an.
Von der Lautstärke her ist der Trockner auch absolut akzeptabel. Mehr als ein Summen (kommt von den Kugellagern in der Trommel) hört man eigentlich nicht.
Für diesen Trockner haben wir 899,- DM bezahlt. Normalerweiser kostet er zwischen 999,- und 1199,- DM, je nach Geschäft. Dank Internet haben wir aber dieses Schnäppchen ausfindig gemacht (Heco in Wiesbaden). Vom Preis-Leistungsverhältnis (auch wenn ihr ihn nicht so günstig bekommt wie wir, absolut empfehlenswert).
Natürlich gibt es auch etwas Negatives. Das haben alle Wäschetrockner gemeinsam. Vom Umweltaspekt her sind die Geräte allesamt selbstverständlich wahre Energiefresser. Aber schafft euch ein Kind an, spätestens dann ist euch Schlaf wichtiger als ein Umweltengel-Abzeichen (natürlich nicht unbegrenzt – Schneeweisschen achtet nach wie vor auf die Umwelt, wo es nur geht!)
Viel Spaß beim Trocknen wünscht euch
Euer Schneeweisschen
wir schafften uns endlich einen Wäschetrockner an.
Genauer: den Bauknecht TRK 5840.
Übers Internet machte ich mich vorher schlau über die verschiedenen Arten von Wäschetrocknern, da ich bis dahin so gut wie keine Ahnung hatte.
Die wichtigste Überlegung, die ihr anstellen solltet, ist die Wahl zwischen Abluft- und Kondensationstrockner. Ablufttrockner sind in der Regel etwas preiswerter, aber das ist auch schon der einzige Vorteil gewesen.
Wenn ihr mit aufmerksamen Blick durch euer Wohnviertel lauft, entdeckt ihr vielleicht ab und zu riesengroße Schlauchungetüme, die sich ihren Weg durch ein Kellerfenster nach draußen bahnen. Die gehören zu den älteren Trocknertypen, und sind wirklich nur zu benutzen, wenn das Gerät in einem Raum mit Fenster steht. Außerdem riechen die Ausdünstungen in der Regel auch nicht besonders toll. Also laßt von solchen Geräten lieber die Finger.
Der TRK 5840 ist ein sogenannter Kondensationstrockner. Das überflüssige Wasser wird während des Trockenvorgangs in einen Wasserbehälter geleitet, der jedesmal nach Benutzung gelehrt werden muß. Ist soweit ok, aber am glücklichsten könnt ihr euch schätzen, wenn es bei euch auch einen Anschluß für den Schlauch des Trockners gibt (Schneeweisschen ist so eine glückliche). Dann wird das Wasser einfach wie bei der Waschmaschine weggeleitet, und ihr müßt euch nicht mehr darum kümmern. Wenn euch der Trockner geliefert wird, kann es passieren, daß die schlauen „Monteure“ behaupten, man bräuchte dafür ein extra Anschlußsystem, da es so nicht passen würde. Da ich zu diesem Zeitpunkt ja einen riesigen Bauch vor mir herschob, konnte ich diese Aussage nicht selbst überprüfen, sonst wäre ich wohl zwischen Wand und Trockner steckengeblieben und hätte mein Kind so zur Welt bringen müssen. Gottseidank sah sie mein schlauer Ehegatte die Sache am Abend noch einmal genauer an, und siehe da: er schaffte es ohne extra Zubehör, den Schlauch anzuschließen. Die netten Monteure waren einfach nur zu faul, mir das Teil richtig anzuschließen. Trocknen konnte ich vorher trotzdem schon, ich mußte halt nur den Wasserbehälter ausleeren. Dann wird das Wasser einfach wie bei der Waschmaschine weggeleitet, und ihr müßt euch nicht mehr darum kümmern.
Dieser Trockner sieht fast aus wie eine normale Waschmaschine. Er hat sogar ein Guckfenster für diejenigen unter uns, die sich nichts schöneres vorstellen können, als ihre Wäsche beim Trocknen zu beobachten. * ich muß zugeben, am Anfang fand ich es auch sehr faszinierend.
Man kann ihn auf die Waschmaschine stellen, es sei denn, ihr habt einen Toploader (Pech gehabt). Laßt euch ja kein Aufsatzset aufschwatzen (kostet ca. 80 DM), um den Trockner auf der Maschine zu montieren. Bei uns steht der Trockner felsenfest ohne irgendwelche extra Halterungen.
Vorsicht nur, wenn eure Waschmaschine zur Spezies der „ich mach jetzt mal einen Spaziergang“ – Geräten gehört. Dann solltet ihr vielleicht doch so ein Set in Erwägung ziehen.
Meine Schwiegermutter rief beim Anblick des Trockners erstaunt: „Der hat aber ein tolles Fassungsvermögen“. Fallt bloß nicht darauf rein. Die Wäsche braucht viel Platz zum Trocknen, ihr solltet nie 2 Maschinenladungen auf einmal trocknen. Die offiziellen maximalen Füllmengen sind:
Baumwolle 5 kg
Baumwolle mit Zusatzfunktion Kurz 3,5 kg
Pflegeleicht 2,5 kg
Feinwäsche 1,5 kg
Man sollte darauf achten, möglichst ähnliche Sachen in einem Durchgang zu trocken, also nicht eure feinen Viskose-Sachen zusammen mit robusten Baumwollhandtüchern. Manchmal mache ich das trotzdem, wenn z.B. nur ein Handtuch zu trocknen ist, und der Rest aus empfindlichen Kleidungsstücken besteht.
Des weiteren solltet ihr prüfen, ob die Wäschstücke trocknergeeignet sind (steht auf diesen Schildern, wo auch die geeignete Waschtemperatur angegeben ist). Wer mutig ist, experimentiert aber auch ein wenig herum (so wie Schneeweisschen). Ich habe auch schon Wäschstücke getrocknet, die eigentlich nicht dafür geeignet sind. Das allerdings nur im Feinwäsche-Gang und nicht mit meinen absoluten Lieblingsteilen – das war mir dann doch etwas riskant.
Der Trockner verfügt über zahlreiche Programme, ich benutze aber immer nur folgende Versionen:
Feinwäsche bügeltrocken
Pflegeleicht schranktrocken plus in Kombination mit der Schontaste ober
Pflegeleicht bügeltrocken
Diese drei Programme reichen für meine Bedürfnisse vollkommen aus. Normales schranktrocken fühlt sich immer noch etwas klamm an, deshalb kann man sich das eigentlich sparen.
Der Trockner hat auch ein Zeitwahlprogramm, ihr könnt ihn also auch einfach mal für z.B. 20 Minuten arbeiten lassen, wenn ihr es eilig habt. Die normalen Programme laufen nämlich zwischen 60 und 90 Minuten. Allerdings würde ich euch das nicht empfehlen.
Denn eines der tollesten Einrichtungen dieses Trockners ist das langsame Herunterschalten der Temperatur. Das Gerät prüft automatisch den Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche und senkt die Temperatur, je trockener die Wäsche ist. Dies ist sehr schonend für das Gewebe.
Besonders toll werden immer die Handtücher. Kein Weichspüler der Welt macht auch aus den ältesten und härtesten Handtüchern der Welt solche kuscheligen Traumstücke. Auch für Bettwäsche ist ein Wäschetrockner super geeignet.
Und da mein kleiner Sohnemann dafür sorgt, daß alleine wegen ihm jeden 2./3. Tag die Waschmaschine läuft, will ich diesen tollen Trockner nicht mehr missen.
Das Gerät verfügt des weiteren über einen Knitterschutz. Wenn das Programm durchgelaufen ist, und die Wäsche nicht sofort entnommen wird, dreht sich die Trommel 70 Minuten lang in regelmäßigen Zeitabständen weiter und lockert so die Wäsche immer wieder auf.
Und ein Summer (ist abstellbar) sorgt am Programmende dafür, daß ihr sofort Bescheid wißt. Der ist natürlich sinnlos, wenn der Trockner (wie bei uns) im Waschkeller steht.
Als zusätzlichen Gag schaltet sich nach Programmstart für 30 Sekunden ein Licht in der Trommel an.
Von der Lautstärke her ist der Trockner auch absolut akzeptabel. Mehr als ein Summen (kommt von den Kugellagern in der Trommel) hört man eigentlich nicht.
Für diesen Trockner haben wir 899,- DM bezahlt. Normalerweiser kostet er zwischen 999,- und 1199,- DM, je nach Geschäft. Dank Internet haben wir aber dieses Schnäppchen ausfindig gemacht (Heco in Wiesbaden). Vom Preis-Leistungsverhältnis (auch wenn ihr ihn nicht so günstig bekommt wie wir, absolut empfehlenswert).
Natürlich gibt es auch etwas Negatives. Das haben alle Wäschetrockner gemeinsam. Vom Umweltaspekt her sind die Geräte allesamt selbstverständlich wahre Energiefresser. Aber schafft euch ein Kind an, spätestens dann ist euch Schlaf wichtiger als ein Umweltengel-Abzeichen (natürlich nicht unbegrenzt – Schneeweisschen achtet nach wie vor auf die Umwelt, wo es nur geht!)
Viel Spaß beim Trocknen wünscht euch
Euer Schneeweisschen
23 Bewertungen, 4 Kommentare
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09.03.2002, 20:41 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht, vielleicht liest man sich mal wieder 8-)
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21.02.2002, 16:22 Uhr von Alusru
Bewertung: sehr hilfreichEine Supermeinung über einen Trockner, Gruß uschi.
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21.02.2002, 16:19 Uhr von Goregrind
Bewertung: sehr hilfreich*lol* damit kenn ich mich net ganz aus.. aber es wird wohl so sein.. gruß gore
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21.02.2002, 16:13 Uhr von Stoewi
Bewertung: sehr hilfreichAusführlicher Bericht. Sehr informativ...
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