Hansaplast Universal Strips Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2004
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Erfahrungsbericht von Anonym113
DIE PFLASTERN MEINEN WEG!!!
Pro:
verschiedene Größen, wasserabweisend, haften gut
Kontra:
bei längerem Kontakt mit Wasser saugt es sich voll, die großen Pflaster braucht man fast nie
Empfehlung:
Ja
Liebe Leserinnen und Leser
In jeder Hausapotheke findet man meist als erstes Pflaster. Das ist bei mir genau so, denn in meiner Hektik kommt es schon mal vor, dass ich mich bei der Küchenarbeit schneide. Wenn ich mich an meine Kindheit zurück erinnere, dann denke ich mit Schrecken daran, wie weh es früher tat, wenn man ein Pflaster entfernen musste. Das war bei mir oft der Fall, denn ich hatte meist aufgeschlagene Knie, wenn ich vom Spielen nach Hause kam. Heute tun die meisten Pflaster beim Abziehen aber nicht mehr so weh und das ist auch gut so. Ich habe unter anderem immer eine kleine Packung Hansaplast und darüber berichte ich heute.
1.) Produkt
Hansaplast
Universal
Water Resistant
Inhalt 40 Strips
Preis: 2,49 Euro
2.) Hersteller
Beiersdorf AG
Konzern-Kommunikation
Online-Redaktion
Unnastraße 48
D-20245 Hamburg
Tel.: 040/ 4909 0
Fax: 040 4909 3434
3.) Inhalt
In dem Päckchen sind 40 Strips und diese haben folgende Größen: 8 runde Strips mit 22 mm Durchmesser, 4 große Strips mit 50 x 72 mm, 12 mittlere Strips mit 30 x 72 mm und 16 schmale Strips mit 19 x 72 mm
Meine Erfahrungen mit
*************************
4.) Aussehen, Verwendung, Haltbarkeit
Die Strips stecken in einer 10 x 8 cm kleinen Pappschachtel, die von den Farben Blau und Weiß bestimmt wird. Vorne abgebildet ist von jedem der vier Pflaster eins, dass man eine Vorstellung davon hat, was sich im Inneren befindet. Daneben eine gezeichnete Hand mit einem Pflaster und Wassertropfen, die andeuten sollen, dass die Pflaster wasserresistent sind. Der Hersteller verspricht darüber hinaus eine gute Klebkraft und ein angenehmes Tragegefühl. Mal sehen, was er davon halten kann.
Was im Einzelnen in der Packung ist, habe ich ja oben schon beschrieben. Die Strips sind jeweils in Papierhüllen eingeschweißt, damit sie hygienisch sauber bleiben und die Wunde nicht zusätzlich mit Bakterien infiziert wird. Die großen Pflaster sind einzeln, die kleinen hängen zu zweit aneinander und die runden zu viert. Öffnen kann man ein Pflaster ganz schnell indem man an der mit einem Pfeil markierten Stelle das obere und untere Papier von einander trennt. Zum Vorschein kam hier speziell in meinem Beispiel ein Pflaster von der Größe 19 x 72 mm. Das reichte gerade für meinen Schnitt, den ich mir beim Kartoffelschneiden zugefügt hatte. Das Pflaster hat eine glatte Oberfläche, die mit winzig kleinen Löchern versehen ist. Diese sollen dafür sorgen, dass die Haut noch Luft bekommt. Apropos Haut: Die Pflaster sind alle Hautfarben, sodass sie nicht gleich jedem ins Auge springen.
Auf der Rückseite sind zwei Schutzfolien aufgebracht, die sowohl die Klebestellen, als auch das Wundkissen schützen. Die Schutzfolie ist von beiden Seiten angebracht und überlappt in der Mitte. Hier konnte ich sie dann auch anfassen und durch Ziehen in beide Richtungen entfernen. Das darunter liegende Wundkissen war hier 1 cm breit und 2,5 cm lang. Die Wundkissen bestehen alle aus glattem, weißem Vlies und haben ebenfalls Luftlöcher. Das Pflaster klebte ich mir so auf meine Wunde, dass das Wundkissen diese vollkommen bedeckte Bei mir war diese am Finger und so klebte ich die Enden rund um den Finger. Jetzt saß es fest.
Ich spürte den Klebstoff auf der Haut und ich konnte den Finger gerade noch so beugen. Das Pflaster ist ziemlich stabil und hält dagegen. Sonst fühlte es sich aber nicht unangenehm an. Ich konnte damit soweit alles machen, was ich sonst ohne auch tue, aber man passt unweigerlich mehr auf. Was mich hier am meisten interessierte ist die Frage ob es wirklich gegen Wasser resistent ist. Gerade im Haushalt muss man ja ständig Händewaschen. Ich war während des Tragens also öfter unterm Wasserhahn und bei kurzen Kontakten mit dem Wasser war auch alles soweit gut. Beim Spülen von Hand merkte ich dann aber schnell, dass das Wasser sich unter das Pflaster setzte und das Wundkissen nass wurde. Klar durch die Löcher kann halt nicht nur die Luft durch, sondern da kann auch Wasser eindringen. Wenn ich die Hände abgetrocknet hatte, dann war das Pflaster von außen wieder okay, aber das nasse Wundkissen gab mir ein ungutes Gefühl. Es war ein bisschen störend und ich habe es vorsichtshalber mal gewechselt.
Das Abziehen klappte ganz gut und war auch schmerzfrei. Ich musste aber schon etwas fester ziehen, denn es haftete wirklich sehr gut. Der Kleber war sogar so gut, dass er noch Reste am Finger zurück ließ. Diese ließen sich aber leicht abrubbeln. Mein Finger sah unter dem Pflaster ein bisschen schrumpelig aus, so wie die Hände aussehen, wenn man zu lange in der Wanne sitzt. Das Wundkissen hatte das Wasser gespeichert und so war der Finger ständig nass. Das Blut von der Schnittwunde hatte es aber ebenfalls gut aufgenommen, wenngleich es durch das Wasser auch verwischt war. Ich trocknete meinen Finger ab und klebte ein neues drauf. Am nächsten Tag konnte ich es dann komplett entfernen, denn der Schnitt war soweit zu, dass es keinen Grund mehr gab ihn zu schützen oder irgendwas vor Blutflecken zu bewahren.
5.) Schlusswort
Mein Urteil lautet empfehlenswert, aber 100 %ig wasserresistent sind sie nicht. Spritzwasser ist kein Problem, aber bei längerem Kontakt mit Wasser saugt es sich voll. Schmutzabweisend ist es in einem gewissen Grad schon, kommt halt darauf an, was man macht. Wenn ich damit im Garten grabe oder Rote Beete schneide, dann sieht es sicher auch schmuddelig aus. Zum Tragegefühl kann ich nur sagen, dass es auch hier darauf ankommt wo die Wunde sich befindet. Klebe ich es außen auf die Handfläche oder an den Arm, dann stört es nicht, aber um den Finger gewickelt, spürt man es schon die ganze Zeit. Übrigens fällt mir gerade ein, dass es am Arm beim Abziehen schon ziept. Ich hatte kürzlich eins am Unterarm. Durch die Härchen am Arm ziept es da ganz schön, aber es ist auszuhalten.
Das praktische an solchen Sets ist aber, dass man immer schnell das richtige Pflaster zur Hand hat und nicht erst noch eine Schere suchen muss. Dadurch, dass sie einzeln verpackt sind, kann man auch schon mal ein paar davon in die Handtasche legen, falls mal unterwegs ein kleines Missgeschick passiert. Wer sie im Auto lagern will, der sollte bei heißen Temperaturen daraus achten, dass die Klebefähigkeit nicht durch die Hitze leidet. Getestet habe ich es noch nicht, aber ich könnte mir vorstellen, das es da zu Beeinträchtigungen kommen könnte. Das Wundkissen ist bei den verschiedenen Größen immer so angepasst, dass es für die meisten Verletzungen ausreichend ist.
Ich bin mit diesen Strips sehr zufrieden und das schon seit vielen Jahren. Es gibt auch noch andere Sorten wie Sensitive, Elastic usw. Schaut mal in der Apotheke oder auf der HP vorbei, es müsste für jeden etwas zu finden sein. Von mir gibt es 4 Sterne, einen ziehe ich ab, weil es nicht wirklich wasserresistent ist.
Vielen Dank für euer Interesse, fürs Bewerten und Kommentieren
In jeder Hausapotheke findet man meist als erstes Pflaster. Das ist bei mir genau so, denn in meiner Hektik kommt es schon mal vor, dass ich mich bei der Küchenarbeit schneide. Wenn ich mich an meine Kindheit zurück erinnere, dann denke ich mit Schrecken daran, wie weh es früher tat, wenn man ein Pflaster entfernen musste. Das war bei mir oft der Fall, denn ich hatte meist aufgeschlagene Knie, wenn ich vom Spielen nach Hause kam. Heute tun die meisten Pflaster beim Abziehen aber nicht mehr so weh und das ist auch gut so. Ich habe unter anderem immer eine kleine Packung Hansaplast und darüber berichte ich heute.
1.) Produkt
Hansaplast
Universal
Water Resistant
Inhalt 40 Strips
Preis: 2,49 Euro
2.) Hersteller
Beiersdorf AG
Konzern-Kommunikation
Online-Redaktion
Unnastraße 48
D-20245 Hamburg
Tel.: 040/ 4909 0
Fax: 040 4909 3434
3.) Inhalt
In dem Päckchen sind 40 Strips und diese haben folgende Größen: 8 runde Strips mit 22 mm Durchmesser, 4 große Strips mit 50 x 72 mm, 12 mittlere Strips mit 30 x 72 mm und 16 schmale Strips mit 19 x 72 mm
Meine Erfahrungen mit
*************************
4.) Aussehen, Verwendung, Haltbarkeit
Die Strips stecken in einer 10 x 8 cm kleinen Pappschachtel, die von den Farben Blau und Weiß bestimmt wird. Vorne abgebildet ist von jedem der vier Pflaster eins, dass man eine Vorstellung davon hat, was sich im Inneren befindet. Daneben eine gezeichnete Hand mit einem Pflaster und Wassertropfen, die andeuten sollen, dass die Pflaster wasserresistent sind. Der Hersteller verspricht darüber hinaus eine gute Klebkraft und ein angenehmes Tragegefühl. Mal sehen, was er davon halten kann.
Was im Einzelnen in der Packung ist, habe ich ja oben schon beschrieben. Die Strips sind jeweils in Papierhüllen eingeschweißt, damit sie hygienisch sauber bleiben und die Wunde nicht zusätzlich mit Bakterien infiziert wird. Die großen Pflaster sind einzeln, die kleinen hängen zu zweit aneinander und die runden zu viert. Öffnen kann man ein Pflaster ganz schnell indem man an der mit einem Pfeil markierten Stelle das obere und untere Papier von einander trennt. Zum Vorschein kam hier speziell in meinem Beispiel ein Pflaster von der Größe 19 x 72 mm. Das reichte gerade für meinen Schnitt, den ich mir beim Kartoffelschneiden zugefügt hatte. Das Pflaster hat eine glatte Oberfläche, die mit winzig kleinen Löchern versehen ist. Diese sollen dafür sorgen, dass die Haut noch Luft bekommt. Apropos Haut: Die Pflaster sind alle Hautfarben, sodass sie nicht gleich jedem ins Auge springen.
Auf der Rückseite sind zwei Schutzfolien aufgebracht, die sowohl die Klebestellen, als auch das Wundkissen schützen. Die Schutzfolie ist von beiden Seiten angebracht und überlappt in der Mitte. Hier konnte ich sie dann auch anfassen und durch Ziehen in beide Richtungen entfernen. Das darunter liegende Wundkissen war hier 1 cm breit und 2,5 cm lang. Die Wundkissen bestehen alle aus glattem, weißem Vlies und haben ebenfalls Luftlöcher. Das Pflaster klebte ich mir so auf meine Wunde, dass das Wundkissen diese vollkommen bedeckte Bei mir war diese am Finger und so klebte ich die Enden rund um den Finger. Jetzt saß es fest.
Ich spürte den Klebstoff auf der Haut und ich konnte den Finger gerade noch so beugen. Das Pflaster ist ziemlich stabil und hält dagegen. Sonst fühlte es sich aber nicht unangenehm an. Ich konnte damit soweit alles machen, was ich sonst ohne auch tue, aber man passt unweigerlich mehr auf. Was mich hier am meisten interessierte ist die Frage ob es wirklich gegen Wasser resistent ist. Gerade im Haushalt muss man ja ständig Händewaschen. Ich war während des Tragens also öfter unterm Wasserhahn und bei kurzen Kontakten mit dem Wasser war auch alles soweit gut. Beim Spülen von Hand merkte ich dann aber schnell, dass das Wasser sich unter das Pflaster setzte und das Wundkissen nass wurde. Klar durch die Löcher kann halt nicht nur die Luft durch, sondern da kann auch Wasser eindringen. Wenn ich die Hände abgetrocknet hatte, dann war das Pflaster von außen wieder okay, aber das nasse Wundkissen gab mir ein ungutes Gefühl. Es war ein bisschen störend und ich habe es vorsichtshalber mal gewechselt.
Das Abziehen klappte ganz gut und war auch schmerzfrei. Ich musste aber schon etwas fester ziehen, denn es haftete wirklich sehr gut. Der Kleber war sogar so gut, dass er noch Reste am Finger zurück ließ. Diese ließen sich aber leicht abrubbeln. Mein Finger sah unter dem Pflaster ein bisschen schrumpelig aus, so wie die Hände aussehen, wenn man zu lange in der Wanne sitzt. Das Wundkissen hatte das Wasser gespeichert und so war der Finger ständig nass. Das Blut von der Schnittwunde hatte es aber ebenfalls gut aufgenommen, wenngleich es durch das Wasser auch verwischt war. Ich trocknete meinen Finger ab und klebte ein neues drauf. Am nächsten Tag konnte ich es dann komplett entfernen, denn der Schnitt war soweit zu, dass es keinen Grund mehr gab ihn zu schützen oder irgendwas vor Blutflecken zu bewahren.
5.) Schlusswort
Mein Urteil lautet empfehlenswert, aber 100 %ig wasserresistent sind sie nicht. Spritzwasser ist kein Problem, aber bei längerem Kontakt mit Wasser saugt es sich voll. Schmutzabweisend ist es in einem gewissen Grad schon, kommt halt darauf an, was man macht. Wenn ich damit im Garten grabe oder Rote Beete schneide, dann sieht es sicher auch schmuddelig aus. Zum Tragegefühl kann ich nur sagen, dass es auch hier darauf ankommt wo die Wunde sich befindet. Klebe ich es außen auf die Handfläche oder an den Arm, dann stört es nicht, aber um den Finger gewickelt, spürt man es schon die ganze Zeit. Übrigens fällt mir gerade ein, dass es am Arm beim Abziehen schon ziept. Ich hatte kürzlich eins am Unterarm. Durch die Härchen am Arm ziept es da ganz schön, aber es ist auszuhalten.
Das praktische an solchen Sets ist aber, dass man immer schnell das richtige Pflaster zur Hand hat und nicht erst noch eine Schere suchen muss. Dadurch, dass sie einzeln verpackt sind, kann man auch schon mal ein paar davon in die Handtasche legen, falls mal unterwegs ein kleines Missgeschick passiert. Wer sie im Auto lagern will, der sollte bei heißen Temperaturen daraus achten, dass die Klebefähigkeit nicht durch die Hitze leidet. Getestet habe ich es noch nicht, aber ich könnte mir vorstellen, das es da zu Beeinträchtigungen kommen könnte. Das Wundkissen ist bei den verschiedenen Größen immer so angepasst, dass es für die meisten Verletzungen ausreichend ist.
Ich bin mit diesen Strips sehr zufrieden und das schon seit vielen Jahren. Es gibt auch noch andere Sorten wie Sensitive, Elastic usw. Schaut mal in der Apotheke oder auf der HP vorbei, es müsste für jeden etwas zu finden sein. Von mir gibt es 4 Sterne, einen ziehe ich ab, weil es nicht wirklich wasserresistent ist.
Vielen Dank für euer Interesse, fürs Bewerten und Kommentieren
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