Belgrad Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von kater1
Belgrad - eine sehr sehenswerte Stadt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Während meiner Kreuzfahrt auf der Donau konnte ich im Jahr 1997 auch die jugoslawische Hauptstadt Belgrad besuchen und war überrascht, wieviele sehenswerte Orte diese Stadt aufweist. Jedoch gibt es auch viele häßliche Ecken besonders in der Neustadt, die aus typischen sozialistischen Plattenbauten besteht.
Doch hier wende ich mich jetzt den Sehenswürdigkeiten Belgrads zu. Am meisten ins Auge fällt die Festung Kalemegdan, die direkt über der Mündung der Save in die Donau thront. Heute befindet sich die Anlage in einem großen parkartigen Gelände, das beliebtes Wochenendausflugsziel der Belgrader ist. In der Oberen Burg befindet sich ein wenig schönes Militärmuseum. Besonders interessant sind einige der Tore.
Wunderbar der Ausblick auf die Flüsse und weit hinein ins Land.
Gesehen haben muss man bei einem Belgradbesuch unbedingt die Kathedrale St.Michael mit einer großartigen Ikonenausstattung sowie Holzschnitzereien. Direkt gegenüber und für eine kleine Rast geeignet das Kafehaus \"?\" aus dem Jahr 1879. Sehenswert ist auch die Sv.Sava-Kirche, die größte Jugoslawiens mit der Merkwürdigkeit, dass sie bereits 1885 geweiht wurde, jedoch nach vielen Unterbrechungen erst 1995 fertiggestellt wurde. Einer der sehenswerten Bauten ist oder besser war auch der Königliche Palast, der 1999 von der NATO großteils zerstört wurde.
Beeindruckt hat mich während des Aufenthalts auch die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Belgrader Bürger und die Gegnsätze in den Geschäften. Geschäften im absolut westlichen Stil - auch mit westlichen Preisen - stehen die Geschäfte gegenüber, in denen die breite Belgrader Bevölkerung einkaufen kann, so das größte Kaufhaus, das ich interessehalber besucht habe.
Halb ausgeräumt, reihenweise fast leere Regale, Treppenhaus mit fast ausschließlich kaputten Lampen, also Rolltreppen benutzen, denn da ist Licht, aber fahren tun sie natürlich nicht.
Das war 1997 und ich kann mir vorstellen, das es den Menschen jetzt, nach dem NATO-Krieg, noch viel schlechter geht.
Einen Besuch in der Stadt konnte ich zum Zeitpunkt des Schreibens nicht empfehlen, doch nun haben sich die Verhältnisse einigermaßen normalisiert und so ist Belgrad durchaus einen Besuch wert.
Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Bürger Jugoslawiens mit Sicherheit überwiegend noch nicht gut auf die Menschen aus den Staaten, die den Krieg führten, zu sprechen sind und nicht gerade größte Freude empfinden werden.
Die Flusskreuzfahrtschiffe werden aber - zumindest nach dem jetzigen Planungsstand - in 2002 wieder Belgrad anlaufen.
Doch hier wende ich mich jetzt den Sehenswürdigkeiten Belgrads zu. Am meisten ins Auge fällt die Festung Kalemegdan, die direkt über der Mündung der Save in die Donau thront. Heute befindet sich die Anlage in einem großen parkartigen Gelände, das beliebtes Wochenendausflugsziel der Belgrader ist. In der Oberen Burg befindet sich ein wenig schönes Militärmuseum. Besonders interessant sind einige der Tore.
Wunderbar der Ausblick auf die Flüsse und weit hinein ins Land.
Gesehen haben muss man bei einem Belgradbesuch unbedingt die Kathedrale St.Michael mit einer großartigen Ikonenausstattung sowie Holzschnitzereien. Direkt gegenüber und für eine kleine Rast geeignet das Kafehaus \"?\" aus dem Jahr 1879. Sehenswert ist auch die Sv.Sava-Kirche, die größte Jugoslawiens mit der Merkwürdigkeit, dass sie bereits 1885 geweiht wurde, jedoch nach vielen Unterbrechungen erst 1995 fertiggestellt wurde. Einer der sehenswerten Bauten ist oder besser war auch der Königliche Palast, der 1999 von der NATO großteils zerstört wurde.
Beeindruckt hat mich während des Aufenthalts auch die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Belgrader Bürger und die Gegnsätze in den Geschäften. Geschäften im absolut westlichen Stil - auch mit westlichen Preisen - stehen die Geschäfte gegenüber, in denen die breite Belgrader Bevölkerung einkaufen kann, so das größte Kaufhaus, das ich interessehalber besucht habe.
Halb ausgeräumt, reihenweise fast leere Regale, Treppenhaus mit fast ausschließlich kaputten Lampen, also Rolltreppen benutzen, denn da ist Licht, aber fahren tun sie natürlich nicht.
Das war 1997 und ich kann mir vorstellen, das es den Menschen jetzt, nach dem NATO-Krieg, noch viel schlechter geht.
Einen Besuch in der Stadt konnte ich zum Zeitpunkt des Schreibens nicht empfehlen, doch nun haben sich die Verhältnisse einigermaßen normalisiert und so ist Belgrad durchaus einen Besuch wert.
Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Bürger Jugoslawiens mit Sicherheit überwiegend noch nicht gut auf die Menschen aus den Staaten, die den Krieg führten, zu sprechen sind und nicht gerade größte Freude empfinden werden.
Die Flusskreuzfahrtschiffe werden aber - zumindest nach dem jetzigen Planungsstand - in 2002 wieder Belgrad anlaufen.
9 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.02.2002, 15:59 Uhr von newsboard
Bewertung: sehr hilfreichrecht ordentlicher bericht
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