Bensdorp Gold Trüffelcreme Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
Erfahrungsbericht von jozeil
*** Schokolade meiner Kindheit ... ***
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Es war einmal vor vielen Jahren. Ein kleiner Bub, stets hilfsbereit und immer auf Achse, Wiesen und Wälder durchschweifend auf der Suche nach Früchten der Natur, die Tiere auf den Weiten der Erde beobachtend und oft am Bach spielend. Da kam es dann auch schon einmal vor, dass der Pfarrer unserer Pfarre, zu der auch ein Grundstück am Bachrand gehörte eben dieses zu Mähen und von den herabfallenden Blättern der zahlreichen Bäume zu säubern hatte.
In anbedacht der zu erwartenden kleinen Gabe des Pfarrers waren wir da natürlich immer zur Stelle, um unsere kleine aber doch hilfreiche Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen. Danach gab es dann immer kleine, ich denke mal es werden 30 g, Täfelchen Schokolade. Meist nicht nur eine sondern gleich 3 für jeden.
Heute, wo ich groß, hat sich auch die Dimension der Tafeln verändert. Ich weiß gar nicht, ob es die Kleinen von Bensdorb noch gibt, ist mir aber auch egal, da ich ohnehin lieber zu einer 100 g Ausgabe greife. An die Kindheit zurückerinnernd hab ich mir eben dann heute wieder mal eine Bensdorb Gold ins Haus geholt, die mir zur damaligen Zeit eigentlich sehr gut zu munden es verstand.
Mit Trüffelcreme, die sollt es sein, welche da für 49 Cent in meine Tasche wanderte und sich wie zu alten Zeiten in einem goldgelben Papier versteckt. Auch das Logo, ein großes, blaues Rechteck mit weißer Bensdorb-Unterschrift ist nach wie vor dasselbe.
Entkleidet und von der üblichen Silberfolie befreit sind, um es mathematisch zu veranschaulichen: 6 Rippen zu jeweils 3 Stück was in eine Formel gebracht 6 x 3 = 18 Stück im Ergebnis bringt, aneinander gereiht.
Nasal begutachtet bilde ich mir ein, neben dem schokoladigen Duft ein leichtes und angenehm im Riechkolben juckendes Rumaroma wahrzunehmen. Dies muss jedoch auf eine klare Täuschung zurück zuführen sein, kann ich doch in der Zutatenliste neben Zucker, Fett, Kakaobutter, Süßmolkenpulver, Kakaomasse, Magermilchpulver, Milchzucker, Kakaopulver, Butterreinfett und Haselnüssen keinerlei Anzeichen von Rum im Inhalt entdecken.
Ein Stück von seinen Brüdern getrennt und auf die Zunge verfrachtet, macht sich ein starke Süße im Gaumen breit. Zart schmelzend, was für mich auf viel Fett in der Masse schließen lässt, fängt es an sich zu verflüssigen, bis es letztendlich, einen süß-herben Geschmack hinterlassend, den Hals hinunter rinnt. Jetzt, nachdem die süße etwas abgeklungen ist, lässt sich auch ein leichter Nussgeschmack definieren, der jedoch aufgrund der den Mund verklebenden Zuckerlastigkeit anfangs kaum zum Vorschein kommen konnte.
Von Suchard Schokolade Ges.m.b.H. in Bludenz aus Österreich kommend, habe ich diese Platte bei Spar in Linz erstanden. Nicht sicher bin ich, ob es sie auch in Deutschland zu kaufen gibt, was aber, so wage ich zu behaupten, nicht weiter schlimm sein dürfte, da es bei euch bei weitem bessere Tafeln zu einem günstigeren Preis zu erwerben gibt.
Fazit:
So gut sie mir auch in jungen Jahren geschmeckt hat. Ich weiß nicht mehr, welch Teufel mich geritten haben muss, mich an dieser Art von Schoko zu ergötzen, geschweige denn dafür auch noch zu arbeiten. Viel zu süß, zu fett und der eigentliche Geschmack kommt so gut wie gar nicht zur Geltung. Zudem, ich weiß nicht woher es kommt, machte sich ein flauiges Gefühl im Magen breit und eine leicht Übelkeit überkam mich kurz nach dem Verzehr. Einmal und nie wieder werde ich auf diese Art in meinen Kindheitserinnerungen schweben und beim nächsten Mal lieber zu Hofer laufen um dort eine, für einen günstig offerierten Preis, exzellente Tafel mein eigen nennen können.
Ich bedanke mich beim Lesen, Bewerten und Kommentieren, und sollte jemand ein Stück kosten wollen, bis auf eine Rippe ist die Tafel noch erhältlich.
Ad rem
Euer Jörg
© by Jozeil 1/2002
In anbedacht der zu erwartenden kleinen Gabe des Pfarrers waren wir da natürlich immer zur Stelle, um unsere kleine aber doch hilfreiche Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen. Danach gab es dann immer kleine, ich denke mal es werden 30 g, Täfelchen Schokolade. Meist nicht nur eine sondern gleich 3 für jeden.
Heute, wo ich groß, hat sich auch die Dimension der Tafeln verändert. Ich weiß gar nicht, ob es die Kleinen von Bensdorb noch gibt, ist mir aber auch egal, da ich ohnehin lieber zu einer 100 g Ausgabe greife. An die Kindheit zurückerinnernd hab ich mir eben dann heute wieder mal eine Bensdorb Gold ins Haus geholt, die mir zur damaligen Zeit eigentlich sehr gut zu munden es verstand.
Mit Trüffelcreme, die sollt es sein, welche da für 49 Cent in meine Tasche wanderte und sich wie zu alten Zeiten in einem goldgelben Papier versteckt. Auch das Logo, ein großes, blaues Rechteck mit weißer Bensdorb-Unterschrift ist nach wie vor dasselbe.
Entkleidet und von der üblichen Silberfolie befreit sind, um es mathematisch zu veranschaulichen: 6 Rippen zu jeweils 3 Stück was in eine Formel gebracht 6 x 3 = 18 Stück im Ergebnis bringt, aneinander gereiht.
Nasal begutachtet bilde ich mir ein, neben dem schokoladigen Duft ein leichtes und angenehm im Riechkolben juckendes Rumaroma wahrzunehmen. Dies muss jedoch auf eine klare Täuschung zurück zuführen sein, kann ich doch in der Zutatenliste neben Zucker, Fett, Kakaobutter, Süßmolkenpulver, Kakaomasse, Magermilchpulver, Milchzucker, Kakaopulver, Butterreinfett und Haselnüssen keinerlei Anzeichen von Rum im Inhalt entdecken.
Ein Stück von seinen Brüdern getrennt und auf die Zunge verfrachtet, macht sich ein starke Süße im Gaumen breit. Zart schmelzend, was für mich auf viel Fett in der Masse schließen lässt, fängt es an sich zu verflüssigen, bis es letztendlich, einen süß-herben Geschmack hinterlassend, den Hals hinunter rinnt. Jetzt, nachdem die süße etwas abgeklungen ist, lässt sich auch ein leichter Nussgeschmack definieren, der jedoch aufgrund der den Mund verklebenden Zuckerlastigkeit anfangs kaum zum Vorschein kommen konnte.
Von Suchard Schokolade Ges.m.b.H. in Bludenz aus Österreich kommend, habe ich diese Platte bei Spar in Linz erstanden. Nicht sicher bin ich, ob es sie auch in Deutschland zu kaufen gibt, was aber, so wage ich zu behaupten, nicht weiter schlimm sein dürfte, da es bei euch bei weitem bessere Tafeln zu einem günstigeren Preis zu erwerben gibt.
Fazit:
So gut sie mir auch in jungen Jahren geschmeckt hat. Ich weiß nicht mehr, welch Teufel mich geritten haben muss, mich an dieser Art von Schoko zu ergötzen, geschweige denn dafür auch noch zu arbeiten. Viel zu süß, zu fett und der eigentliche Geschmack kommt so gut wie gar nicht zur Geltung. Zudem, ich weiß nicht woher es kommt, machte sich ein flauiges Gefühl im Magen breit und eine leicht Übelkeit überkam mich kurz nach dem Verzehr. Einmal und nie wieder werde ich auf diese Art in meinen Kindheitserinnerungen schweben und beim nächsten Mal lieber zu Hofer laufen um dort eine, für einen günstig offerierten Preis, exzellente Tafel mein eigen nennen können.
Ich bedanke mich beim Lesen, Bewerten und Kommentieren, und sollte jemand ein Stück kosten wollen, bis auf eine Rippe ist die Tafel noch erhältlich.
Ad rem
Euer Jörg
© by Jozeil 1/2002
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