Berentzen Dirty Harry Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Wirkungsgrad:
- Nachwirkungen:
Erfahrungsbericht von krawallo
SCHMUTZIGE GEDANKEN...? Nicht bei Krawallo...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Mein Ausflug auf die „Pro Wein“ in Düsseldorf, auf der zahlreiche neue Weine und Spirituosen vorgestellt wurden, bescherte mir wieder zahlreiche Produktproben.
Besonders die Firma Berenzen zeigte sich überraschend spendabel und ich wurde mich den von mir geliebten Minifläschchen gradewegs überhäuft.
Eine dieser Flaschen davon war selbst mir gänzlich unbekannt und musste somit schleunigst untersucht werden. Es handelte sich hierbei um den Lakritz-Likör „DIRTY HARRY“, der von der Flensburger Firma Dethleffsen, die mittlerweile vom Großkonzern Berenzen übernommen wurde, hergestellt wird.
„DIRTY HARRY“ ist eine sogenannte Fun-Spirituose mit Lakritzgeschmack. Diesen Geschmack erhält „DIRTY HARRY“ durch ausgewählte Lakritzaromen, welche mit Salz und Salmiak abgerundet werden. Zudem ist er der einzige Marken-Lakritzlikör und hat einen Alkoholgehalt von 25,0%vol.
Der Name Lakritz geht auf die griechischen Begriffe \"glykys\" (=süß) und \"rhiza\" (=Wurzel) zurück. Lakritz wird seit Jahrtausenden als Arzneimittel verwendet, römische Legionäre hatten Lakritz in Ihrer Verpflegung.
::::: Die Flasche :::::
Eine braune Flasche mit 0,02 Litern Inhalt findet man in der Regel durch den blauen Verschluss, auf dem dem das Logo des „grünen Punktes“ aufgedruckt ist.
Das kleine Fläschchen hat einen Höhe von 10 cm und in seiner breitesten Stelle eben mal 3cm. Der kurze Flaschenhals und die Öffnung von 1,5cm sind Standardmaße im Bereich der Miniflaschen.
Das Edikett lässt mich jedoch ein wenig rätseln. Ein Mann mit Hut in braunem Trenchcoat ist dort von einem blauen Rahmen eingefasst. In weißen Lettern steht auffällig groß der Produktname und die etwas kleiner die Produktbezeichnung „Lakritz-Likör“.
Der Likör ist überraschend hell, leicht durchsichtig, hat eine leicht grünliche Färbung und ist zudem sehr flüssig.
::::: Aroma/Geschmack :::::
Wie ein Lakritzbonbon mit leichter Alkoholnote duftet dieser Dirty Harry. Süß und dennoch anregend und mit einem Aroma, das ein wenig an eine Arznei erinnert.
Dieses Aroma finde ich aber dann doch recht spannend, alle Komponenten duften recht vielversprechend, harmonieren gut und sind wohlig aufeinander abgestimmt.
Der Geschmack wiederum ist absolut nichts für mich. Im ersten Augenblick schmeckt man ein leicht salziges Aroma heraus, um dann anschließend von einem sehr süßen Nachgeschmack geschockt zu werden.
Dieses eher ungewöhnliche und widersprüchliche Geschmackserlebnis hat meine Geschmacksnerven sehr verwirrt und auch hier bekommt man zum Abschluss den Eindruck, man würde eine Medizin zu sich nehmen.
Die 25% Alkoholanteil schmeckt man nur sehr schwach heraus, dafür bleibt mir der Geschmack der Lakritze auch noch 5 Minuten später eher unangenehm auf der Zunge.
Ich mag doch wohl eher Fruchtliköre, dieser Lakritzlikör ist jedenfalls nicht nach meinem Geschmack. Bei 25% Alkoholanteil ist ein Kater nach dem mehrfachen Genuss dieses Likörs durchaus möglich. Nach 2-3 dieser Minifläschchen wird es vermutlich am nächsten Morgen zu einem eher bösen Erwachen kommen.
::::: Preis :::::
Zum Glück bekam ich eine kostenlose Warenprobe, da ich kein Freund von Lakritz bin und es vermutlich auch durch diesen Likör nicht werde.
Ich habe diesen Likör bislang erst einmal an einer Tankstelle entdeckt. Dort sollte er den Preis von 1,00 € kosten, was ich hierbei für einen Wucher halte.
Wer diesen Likör gerne einmal probieren mag, der kann ihn sich wunderbar übers Internet bestellen. Auf http://www.lakritz-shop.de/ gibt es den Dirty Harry zur Zeit im Angebot für 0,39€.
::::: Zubereitungsmöglichkeiten :::::
Aus diesen Minifläschchen trinkt man den Likör am Besten gekühlt, wenn möglich direkt aus dem Kühlregal. Ob man den DIRTY HARRY auch in Mixgetränke verwenden kann, wollte ich lieber nicht ausprobieren, dazu ist der Flascheninhalt aber auch etwas zu wenig. Zudem ist der extreme Eigengeschmack nichts für jeden.
Lakritzlikör schmeckt am besten wenn man in einige Zeit im Kühlschrank aufbewahrt, damit er deutlich kühler als die Raumtemperatur ist.
::::: Fazit :::::
Dies ist kein Likör für jedermann, man muss schon ein Freund von Lakritz sein und zudem ein wenig Alkohol vertragen können. Dazu muss man natürlich einen gewissen Hang zu etwas ungewöhnlichem haben, denn ungewohnt fand ich dieses Erlebnis schon.
Zum Probieren kann man den DIRTY HARRY durchaus einmal anbieten, er ist mit Sicherheit mal was anderes. Aber ob man davon soviel trinken kann und dabei genießt, das bezweifle ich dann doch eher.
Eine Empfehlung spreche ich bei DIRTY HARRY, dem Lakritz-Likör nicht aus. Mir gefällt die Wechselwirkung im Geschmack nicht und auch der lang anhaltende Belag auf der Zunge stört ungemein. Der Alkoholgehalt sorgt nach übermäßigem Genuss wahrscheinlich auch für schmutzige Gedanken...
Besonders die Firma Berenzen zeigte sich überraschend spendabel und ich wurde mich den von mir geliebten Minifläschchen gradewegs überhäuft.
Eine dieser Flaschen davon war selbst mir gänzlich unbekannt und musste somit schleunigst untersucht werden. Es handelte sich hierbei um den Lakritz-Likör „DIRTY HARRY“, der von der Flensburger Firma Dethleffsen, die mittlerweile vom Großkonzern Berenzen übernommen wurde, hergestellt wird.
„DIRTY HARRY“ ist eine sogenannte Fun-Spirituose mit Lakritzgeschmack. Diesen Geschmack erhält „DIRTY HARRY“ durch ausgewählte Lakritzaromen, welche mit Salz und Salmiak abgerundet werden. Zudem ist er der einzige Marken-Lakritzlikör und hat einen Alkoholgehalt von 25,0%vol.
Der Name Lakritz geht auf die griechischen Begriffe \"glykys\" (=süß) und \"rhiza\" (=Wurzel) zurück. Lakritz wird seit Jahrtausenden als Arzneimittel verwendet, römische Legionäre hatten Lakritz in Ihrer Verpflegung.
::::: Die Flasche :::::
Eine braune Flasche mit 0,02 Litern Inhalt findet man in der Regel durch den blauen Verschluss, auf dem dem das Logo des „grünen Punktes“ aufgedruckt ist.
Das kleine Fläschchen hat einen Höhe von 10 cm und in seiner breitesten Stelle eben mal 3cm. Der kurze Flaschenhals und die Öffnung von 1,5cm sind Standardmaße im Bereich der Miniflaschen.
Das Edikett lässt mich jedoch ein wenig rätseln. Ein Mann mit Hut in braunem Trenchcoat ist dort von einem blauen Rahmen eingefasst. In weißen Lettern steht auffällig groß der Produktname und die etwas kleiner die Produktbezeichnung „Lakritz-Likör“.
Der Likör ist überraschend hell, leicht durchsichtig, hat eine leicht grünliche Färbung und ist zudem sehr flüssig.
::::: Aroma/Geschmack :::::
Wie ein Lakritzbonbon mit leichter Alkoholnote duftet dieser Dirty Harry. Süß und dennoch anregend und mit einem Aroma, das ein wenig an eine Arznei erinnert.
Dieses Aroma finde ich aber dann doch recht spannend, alle Komponenten duften recht vielversprechend, harmonieren gut und sind wohlig aufeinander abgestimmt.
Der Geschmack wiederum ist absolut nichts für mich. Im ersten Augenblick schmeckt man ein leicht salziges Aroma heraus, um dann anschließend von einem sehr süßen Nachgeschmack geschockt zu werden.
Dieses eher ungewöhnliche und widersprüchliche Geschmackserlebnis hat meine Geschmacksnerven sehr verwirrt und auch hier bekommt man zum Abschluss den Eindruck, man würde eine Medizin zu sich nehmen.
Die 25% Alkoholanteil schmeckt man nur sehr schwach heraus, dafür bleibt mir der Geschmack der Lakritze auch noch 5 Minuten später eher unangenehm auf der Zunge.
Ich mag doch wohl eher Fruchtliköre, dieser Lakritzlikör ist jedenfalls nicht nach meinem Geschmack. Bei 25% Alkoholanteil ist ein Kater nach dem mehrfachen Genuss dieses Likörs durchaus möglich. Nach 2-3 dieser Minifläschchen wird es vermutlich am nächsten Morgen zu einem eher bösen Erwachen kommen.
::::: Preis :::::
Zum Glück bekam ich eine kostenlose Warenprobe, da ich kein Freund von Lakritz bin und es vermutlich auch durch diesen Likör nicht werde.
Ich habe diesen Likör bislang erst einmal an einer Tankstelle entdeckt. Dort sollte er den Preis von 1,00 € kosten, was ich hierbei für einen Wucher halte.
Wer diesen Likör gerne einmal probieren mag, der kann ihn sich wunderbar übers Internet bestellen. Auf http://www.lakritz-shop.de/ gibt es den Dirty Harry zur Zeit im Angebot für 0,39€.
::::: Zubereitungsmöglichkeiten :::::
Aus diesen Minifläschchen trinkt man den Likör am Besten gekühlt, wenn möglich direkt aus dem Kühlregal. Ob man den DIRTY HARRY auch in Mixgetränke verwenden kann, wollte ich lieber nicht ausprobieren, dazu ist der Flascheninhalt aber auch etwas zu wenig. Zudem ist der extreme Eigengeschmack nichts für jeden.
Lakritzlikör schmeckt am besten wenn man in einige Zeit im Kühlschrank aufbewahrt, damit er deutlich kühler als die Raumtemperatur ist.
::::: Fazit :::::
Dies ist kein Likör für jedermann, man muss schon ein Freund von Lakritz sein und zudem ein wenig Alkohol vertragen können. Dazu muss man natürlich einen gewissen Hang zu etwas ungewöhnlichem haben, denn ungewohnt fand ich dieses Erlebnis schon.
Zum Probieren kann man den DIRTY HARRY durchaus einmal anbieten, er ist mit Sicherheit mal was anderes. Aber ob man davon soviel trinken kann und dabei genießt, das bezweifle ich dann doch eher.
Eine Empfehlung spreche ich bei DIRTY HARRY, dem Lakritz-Likör nicht aus. Mir gefällt die Wechselwirkung im Geschmack nicht und auch der lang anhaltende Belag auf der Zunge stört ungemein. Der Alkoholgehalt sorgt nach übermäßigem Genuss wahrscheinlich auch für schmutzige Gedanken...
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