Berliner-Verkehrs-Betriebe Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2005
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Erfahrungsbericht von maertens
Verkehrschaos? Nicht mit der BVG!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Oft habe ich schon von Touristen gehört, der öffentliche Nahverkehr in Berlin wäre schlecht, chaotisch und unübersichtlich. Dieser Meinung kann ich nicht zustimmen.
Berlin ist mit seinen gerade mal 3,4 Millionen Einwohnern im internationalen Vergleich eher eine kleine Stadt, allerdings ist die Fläche, auf der sich die Stadt erstreckt, ziemlich groß. Sie beträgt immerhin 889 km². Das ist auf dem Umstand zurückzuführen, dass Berlin eigentlich aus einer Vielzahl von Städten und Dörfern zusammen gewachsen ist. Entsprechend groß sind die Entfernungen, die man zurückzulegen hat.
Bereits 1815 begann der öffentliche Nahverkehr in Berlin, als der Droschkenbetrieb „Mortier“ für den Stadtverkehr mit 32 Wagen für je 2 Personen startete. 1839 folge eine Pferde-Omnibus-Linie, 1865 die erste Pferde-Straßenbahn.
Heute gibt es in der Stadt 9 U-Bahnlinien, 15 S-Bahnlinien, 28 Straßenbahnlinien, 163 Buslinien und 6 Fährverbindungen, mit denen man fast jeden Punkt der Stadt erreichen kann. Nicht zu vergessen sind einige Regionalzüge, welche die Stadt durchfahren, und mit welchen man ebenfalls mitfahren kann.
Preisstruktur und Preise:
Fahrkarten und Preise sind für alle Verkehrsmittel in der Stadt die gleichen. Es gibt drei Zonen, A, B und C, wobei A den Stadtkern betrifft und C dementsprechend die Randgebiete. Ist man in Berlin unterwegs, reicht in der Regel ein Ticket für die Zone AB. Hierzu löst man ein Normalticket zu einem Preis von 2,10 €. Das erscheint viel, jedoch kann man die dem Fahrschein ganze 2 Stunden beliebig jedes Verkehrsmittel mit beliebigem Umsteigen nutzen. Will man nach JWD (Janz Weit Draußen), also nach Potsdam, Straussberg, Oranienburg etc. benötigt man ein ABC-Ticket, welches mit 2,40 zubuche schlägt. Eine Kurzstrecke kostet 1,20 €, hiermit kann man 3 Stationen mit S- oder U-Bahn fahren, oder 6 mit Bus oder Straßenbahn.
Ist man den ganzen Tag unterwegs, könnte sich eine Tageskarte lohnen, welche für Bereich AB 6,10 € und für Bereich ABC 6,30 € kostet.
Touristen, die mehrere Tage in der Stadt sind, empfehle ich die sogenannte Welcome-Card, mit welcher man 72 Stunden fahren kann, und mit welcher man zudem Ermäßigungen in einer Reihe von Museen und anderen Orten der Stadt erhält. Sie kostet 18 €.
Berliner werden sicherlich eher auf Monatskarten oder Jahreskarten zurückgreifen, ich selber besitze ein Premium-Monatskarte im Abo, welche mit 53,33 € monatlich zubuche schlägt. Mit dieser Karte fahre ich einen Monat samt Rad, oder kann abends noch Jemanden mitnehmen.
Es gibt noch eine Reihe anderer Tarifvariante, die wichtigsten habe ich allerdings hiermit genannt.
Service, Sauberkeit und Freundlichkeit:
Sicher werden manchen Auswärtigen die zerkratzen Scheiben stören, auch mich, allerdings sieht man das gar nicht mehr. Irgendwie gehören auch die Zeitungsverkäufer, Punks und Bettler zur BVG wie das Salz in die Suppe. Wer sich hierüber aufregt, sollte lieber zu hause bleiben.
Ansonsten sind die Wagen und Bahnhöfe relativ sauber und sicher. An manchen Bushaltestellen sieht das schon anders aus. Hier merkt man: Berlin hat kein Geld...
Mit Bediensteten der Verkehrsbetriebe kommt man ja selten in Kontakt. Höchstens im Bus, und da heißt es aufpassen. Freundlichkeit ist nicht die Stärke der meisten Busfahrer. Ebenso sieht es mit den meisten Kontrolleuren aus, welche sich manchmal vorkommen wie Graf Rotz....
Die Damen an den wenigen verbliebenen Schaltern sieht man leider auch oft an, dass es nicht ihr Traumjob ist. Der Service-Gedanke ist meiner Meinung nach noch nicht von der Vorstandsetage zum einzelnen Mitarbeiter angekommen.
Ein Lob muss ich für die fast reibungslose EURO-Umstellung aussprechen. Hier ging alles zügig und relativ problemlos. In der Übergangszeit fliegende Fahrkartenverkäufer als Verstärkung der nicht bedienbaren Automaten einzusetzen, fand ich sehr gut. Auch, dass sämtliche Preise nach Umstellung auf Euro niedriger liegen als zu DM-Zeiten verdient ein Lob!
S-Bahn:
Die S-Bahn bildet neben der U-Bahn das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs. Sie ist auch für das Nachbarland Brandburg von Bedeutung. Entstanden ist die S-Bahn aus der Überlegung heraus, die vielen Kopfbahnhöfe der Fernbahn der Stadt untereinander zu verbinden. Sie gehört nicht zu den Berliner Verkehrsbetrieben sondern ist als DB-Tochter eigenständig.
Im Juni 2002 wird das „alte“ S-Bahn-Netz, wie es vor dem Mauerbau bestand, fast vollständig wiederherstellt sein. Dann nämlich ist der innerstädtische S-Bahn-Ring wieder komplett.
Die S-Bahn fährt sowohl ober- als auch unterirdisch, was bei manchem Berlin-Besucher Verwirrung stiftet. Und das besonders an Knotenpunkten, an denen zB. dann die U-Bahn oberirdisch, die S-Bahn unterirdisch fährt. Also: Obacht!
Die S-Bahn ist wohl neben der Regionalbahn das schnellste Verkehrsmittel der Stadt.
An aktuellen Planungen stehen demnächst die Verlängerung der Strecken ins Umland an, wie z.B. nach Teltow oder Falkensee. Außerdem wird an einer neuen Linie mit der Nummer 21 gebastelt, welche durchs Stadtzentrum führen soll.
U-Bahn:
In diesem Jahr wird die U-Bahn 100 Jahre alt. Das sieht man manchen Strecken auch an. Besonders die „alten“ Linien wie U1 und U2 zuckeln relativ langsam sowohl unter- als auch überirdisch durch die Stadt. Von ihnen geht allerdings ein besonderer Charme aus, wie ich finde. Es gibt wunderschöne U-Bahnhöfe, von denen ich den „Heidelberger Platz“, den „Wittenbergplatz“ und die „Deutsche Oper“ am schönsten finde.
Das gesamte Streckennetz der U-Bahn beläuft sich auf 144 km. Die neueren Linien fahren auch wesentlich schneller als die alten.
Alle Planungen zum U-Bahn-Neubau oder Verlängerungen liegen derzeit auf Grand der Finanzlage Berlins auf Eis. So muss auf die Verlängerung der U5 bis Lehrter Stadtbahnhof wohl noch viele Jahre gewartet werden. Andere Projekte, wie z.B. die U13 nach Weißensee kann man derzeit ganz vergessen.
Straßenbahn:
Besonders im Ostteil der Stadt findet man ein ausgedehntes und engmaschiges Straßenbahnnetz. Mittlerweile hat man einige Strecken in den Westen verlängert, andere Projekte zur Reaktivierung der Straßenbahn im Westteil gibt es auch.
188 km beträgt gegenwärtig die Streckenlänge der Straßenbahn, welche neuerdings auch „Tram“ genannt wird. Auch bei der Tram wird an einigen neuen Strecken gebastelt, so soll demnächt eine Linie bis Potsdamer Platz führen und darüber hinaus.
Bus:
1267 km lang ist das Streckennetz der Busse. Es hat vor allem im Westteil die Straßenbahnen ersetzt. Um das schnelle Vorankommen in der staugeplagten Stadt zu erleichtern, sind mehr als 100 km Busspuren eingerichtet worden.
Für Touristen sind vor allem die Linien 100 und 200 interessant, die alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt abfahren. Start- und Endpunkt sind jeweils der Bahnhof Zoologischer Garten und die Station Mollstraße im Bezirk Prenzlauer Berg.
Fähren:
Insgesamt 6 BVG-Fähren gibt es in der Stadt, sogar über den Großen Wannsee kann man mit einem Normalfahrschein schippern.
Nachtverkehr:
Den Nachtverkehr der Stadt wickeln 2 U-Bahnlinien (nur Fr/Sa und Sa/So: U9 und U12), 10 S-Bahnlinien (nur Fr/Sa und Sa/So), 5 Straßenbahnlinien und 56 Buslinien täglich im ca. 30Minuten-Takt ab. Besonders mit dem Bus und der Tram ist dem Nachtschwärmer geholfen, aber zumindest die Abfahrtszeiten sollte man sich notieren, sonst steht man schlimmstenfalls 30 Minuten in der Kälte. Ansonsten ist der Nachtverkehr hervorragend organisiert, auch die Gestaltung der Anschlussmöglichkeiten ist perfekt.
Online-Fahrpläne:
Wer sich vorinformieren möchte kann dies tagesaktuell über folgendes Link:
http://www.berlinonline.de/service/nahverkehr/.bin/query.cgi/dn oder hier:
http://www.oepnv-berlin.de/
Demnächst stehen einige wichtige Rekonstruktionsarbeiten bei der S-Bahn an. So wird im Frühsommer der S-Bahn-Nord/Süd-Tunnel gesperrt, was zu gravierenden Einschränkungen führen wird. Man sollte sich also auf einige Schwierigkeiten einstellen.
wichtige Telefonnummern:
BVG Auskunft: 19 4 49
BVG Fundbüro: 25 62 30 40
S-Bahn Kundentelefon: 29 74 33 33
S-Bahn Fundbüro: (01 805) 99 05 99
Fazit:
Berlin kann stolz auf seinen Nahverkehr sein. Für manchen mag das Liniennetz unübersichtlich sein, aber ich denke, das ist Ausdruck dafür, wie engmaschig und gut ausgebaut der öffentliche Nahverkehr in Berlin ist. Im Gegensatz zu anderen finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung.
Berlin ist mit seinen gerade mal 3,4 Millionen Einwohnern im internationalen Vergleich eher eine kleine Stadt, allerdings ist die Fläche, auf der sich die Stadt erstreckt, ziemlich groß. Sie beträgt immerhin 889 km². Das ist auf dem Umstand zurückzuführen, dass Berlin eigentlich aus einer Vielzahl von Städten und Dörfern zusammen gewachsen ist. Entsprechend groß sind die Entfernungen, die man zurückzulegen hat.
Bereits 1815 begann der öffentliche Nahverkehr in Berlin, als der Droschkenbetrieb „Mortier“ für den Stadtverkehr mit 32 Wagen für je 2 Personen startete. 1839 folge eine Pferde-Omnibus-Linie, 1865 die erste Pferde-Straßenbahn.
Heute gibt es in der Stadt 9 U-Bahnlinien, 15 S-Bahnlinien, 28 Straßenbahnlinien, 163 Buslinien und 6 Fährverbindungen, mit denen man fast jeden Punkt der Stadt erreichen kann. Nicht zu vergessen sind einige Regionalzüge, welche die Stadt durchfahren, und mit welchen man ebenfalls mitfahren kann.
Preisstruktur und Preise:
Fahrkarten und Preise sind für alle Verkehrsmittel in der Stadt die gleichen. Es gibt drei Zonen, A, B und C, wobei A den Stadtkern betrifft und C dementsprechend die Randgebiete. Ist man in Berlin unterwegs, reicht in der Regel ein Ticket für die Zone AB. Hierzu löst man ein Normalticket zu einem Preis von 2,10 €. Das erscheint viel, jedoch kann man die dem Fahrschein ganze 2 Stunden beliebig jedes Verkehrsmittel mit beliebigem Umsteigen nutzen. Will man nach JWD (Janz Weit Draußen), also nach Potsdam, Straussberg, Oranienburg etc. benötigt man ein ABC-Ticket, welches mit 2,40 zubuche schlägt. Eine Kurzstrecke kostet 1,20 €, hiermit kann man 3 Stationen mit S- oder U-Bahn fahren, oder 6 mit Bus oder Straßenbahn.
Ist man den ganzen Tag unterwegs, könnte sich eine Tageskarte lohnen, welche für Bereich AB 6,10 € und für Bereich ABC 6,30 € kostet.
Touristen, die mehrere Tage in der Stadt sind, empfehle ich die sogenannte Welcome-Card, mit welcher man 72 Stunden fahren kann, und mit welcher man zudem Ermäßigungen in einer Reihe von Museen und anderen Orten der Stadt erhält. Sie kostet 18 €.
Berliner werden sicherlich eher auf Monatskarten oder Jahreskarten zurückgreifen, ich selber besitze ein Premium-Monatskarte im Abo, welche mit 53,33 € monatlich zubuche schlägt. Mit dieser Karte fahre ich einen Monat samt Rad, oder kann abends noch Jemanden mitnehmen.
Es gibt noch eine Reihe anderer Tarifvariante, die wichtigsten habe ich allerdings hiermit genannt.
Service, Sauberkeit und Freundlichkeit:
Sicher werden manchen Auswärtigen die zerkratzen Scheiben stören, auch mich, allerdings sieht man das gar nicht mehr. Irgendwie gehören auch die Zeitungsverkäufer, Punks und Bettler zur BVG wie das Salz in die Suppe. Wer sich hierüber aufregt, sollte lieber zu hause bleiben.
Ansonsten sind die Wagen und Bahnhöfe relativ sauber und sicher. An manchen Bushaltestellen sieht das schon anders aus. Hier merkt man: Berlin hat kein Geld...
Mit Bediensteten der Verkehrsbetriebe kommt man ja selten in Kontakt. Höchstens im Bus, und da heißt es aufpassen. Freundlichkeit ist nicht die Stärke der meisten Busfahrer. Ebenso sieht es mit den meisten Kontrolleuren aus, welche sich manchmal vorkommen wie Graf Rotz....
Die Damen an den wenigen verbliebenen Schaltern sieht man leider auch oft an, dass es nicht ihr Traumjob ist. Der Service-Gedanke ist meiner Meinung nach noch nicht von der Vorstandsetage zum einzelnen Mitarbeiter angekommen.
Ein Lob muss ich für die fast reibungslose EURO-Umstellung aussprechen. Hier ging alles zügig und relativ problemlos. In der Übergangszeit fliegende Fahrkartenverkäufer als Verstärkung der nicht bedienbaren Automaten einzusetzen, fand ich sehr gut. Auch, dass sämtliche Preise nach Umstellung auf Euro niedriger liegen als zu DM-Zeiten verdient ein Lob!
S-Bahn:
Die S-Bahn bildet neben der U-Bahn das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs. Sie ist auch für das Nachbarland Brandburg von Bedeutung. Entstanden ist die S-Bahn aus der Überlegung heraus, die vielen Kopfbahnhöfe der Fernbahn der Stadt untereinander zu verbinden. Sie gehört nicht zu den Berliner Verkehrsbetrieben sondern ist als DB-Tochter eigenständig.
Im Juni 2002 wird das „alte“ S-Bahn-Netz, wie es vor dem Mauerbau bestand, fast vollständig wiederherstellt sein. Dann nämlich ist der innerstädtische S-Bahn-Ring wieder komplett.
Die S-Bahn fährt sowohl ober- als auch unterirdisch, was bei manchem Berlin-Besucher Verwirrung stiftet. Und das besonders an Knotenpunkten, an denen zB. dann die U-Bahn oberirdisch, die S-Bahn unterirdisch fährt. Also: Obacht!
Die S-Bahn ist wohl neben der Regionalbahn das schnellste Verkehrsmittel der Stadt.
An aktuellen Planungen stehen demnächst die Verlängerung der Strecken ins Umland an, wie z.B. nach Teltow oder Falkensee. Außerdem wird an einer neuen Linie mit der Nummer 21 gebastelt, welche durchs Stadtzentrum führen soll.
U-Bahn:
In diesem Jahr wird die U-Bahn 100 Jahre alt. Das sieht man manchen Strecken auch an. Besonders die „alten“ Linien wie U1 und U2 zuckeln relativ langsam sowohl unter- als auch überirdisch durch die Stadt. Von ihnen geht allerdings ein besonderer Charme aus, wie ich finde. Es gibt wunderschöne U-Bahnhöfe, von denen ich den „Heidelberger Platz“, den „Wittenbergplatz“ und die „Deutsche Oper“ am schönsten finde.
Das gesamte Streckennetz der U-Bahn beläuft sich auf 144 km. Die neueren Linien fahren auch wesentlich schneller als die alten.
Alle Planungen zum U-Bahn-Neubau oder Verlängerungen liegen derzeit auf Grand der Finanzlage Berlins auf Eis. So muss auf die Verlängerung der U5 bis Lehrter Stadtbahnhof wohl noch viele Jahre gewartet werden. Andere Projekte, wie z.B. die U13 nach Weißensee kann man derzeit ganz vergessen.
Straßenbahn:
Besonders im Ostteil der Stadt findet man ein ausgedehntes und engmaschiges Straßenbahnnetz. Mittlerweile hat man einige Strecken in den Westen verlängert, andere Projekte zur Reaktivierung der Straßenbahn im Westteil gibt es auch.
188 km beträgt gegenwärtig die Streckenlänge der Straßenbahn, welche neuerdings auch „Tram“ genannt wird. Auch bei der Tram wird an einigen neuen Strecken gebastelt, so soll demnächt eine Linie bis Potsdamer Platz führen und darüber hinaus.
Bus:
1267 km lang ist das Streckennetz der Busse. Es hat vor allem im Westteil die Straßenbahnen ersetzt. Um das schnelle Vorankommen in der staugeplagten Stadt zu erleichtern, sind mehr als 100 km Busspuren eingerichtet worden.
Für Touristen sind vor allem die Linien 100 und 200 interessant, die alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt abfahren. Start- und Endpunkt sind jeweils der Bahnhof Zoologischer Garten und die Station Mollstraße im Bezirk Prenzlauer Berg.
Fähren:
Insgesamt 6 BVG-Fähren gibt es in der Stadt, sogar über den Großen Wannsee kann man mit einem Normalfahrschein schippern.
Nachtverkehr:
Den Nachtverkehr der Stadt wickeln 2 U-Bahnlinien (nur Fr/Sa und Sa/So: U9 und U12), 10 S-Bahnlinien (nur Fr/Sa und Sa/So), 5 Straßenbahnlinien und 56 Buslinien täglich im ca. 30Minuten-Takt ab. Besonders mit dem Bus und der Tram ist dem Nachtschwärmer geholfen, aber zumindest die Abfahrtszeiten sollte man sich notieren, sonst steht man schlimmstenfalls 30 Minuten in der Kälte. Ansonsten ist der Nachtverkehr hervorragend organisiert, auch die Gestaltung der Anschlussmöglichkeiten ist perfekt.
Online-Fahrpläne:
Wer sich vorinformieren möchte kann dies tagesaktuell über folgendes Link:
http://www.berlinonline.de/service/nahverkehr/.bin/query.cgi/dn oder hier:
http://www.oepnv-berlin.de/
Demnächst stehen einige wichtige Rekonstruktionsarbeiten bei der S-Bahn an. So wird im Frühsommer der S-Bahn-Nord/Süd-Tunnel gesperrt, was zu gravierenden Einschränkungen führen wird. Man sollte sich also auf einige Schwierigkeiten einstellen.
wichtige Telefonnummern:
BVG Auskunft: 19 4 49
BVG Fundbüro: 25 62 30 40
S-Bahn Kundentelefon: 29 74 33 33
S-Bahn Fundbüro: (01 805) 99 05 99
Fazit:
Berlin kann stolz auf seinen Nahverkehr sein. Für manchen mag das Liniennetz unübersichtlich sein, aber ich denke, das ist Ausdruck dafür, wie engmaschig und gut ausgebaut der öffentliche Nahverkehr in Berlin ist. Im Gegensatz zu anderen finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung.
19 Bewertungen, 4 Kommentare
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20.04.2002, 15:02 Uhr von langevolker
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht. Wittenbergplatz ist auch für mich die schönste U-Bahn-Station Berlins. Gruß VOLKER
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12.03.2002, 02:58 Uhr von schraddel
Bewertung: sehr hilfreichGründlich, gründlich! Einer der besten Yopi-Berichte, die ich bisher gelesen habe.
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05.03.2002, 22:07 Uhr von InterCeptor
Bewertung: sehr hilfreichMehr kann man nun wirklich nicht schreiben. Beeindruckend waren die Fakten über die Vielzahl von Fahrmöglichkeiten. Mfg Inter
-
04.03.2002, 15:02 Uhr von Stoewi
Bewertung: sehr hilfreichHab beim letzten Städtetrip die Tageskarte genutzt und bin super durch die Stadt gekommen. Gruß, Stoewi
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