Besser geht's nicht (DVD) Testbericht

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ab 7,89
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von DSchäferhund

Jack in Höchstform!

5
  • Action:  viel
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Spannung:  spannend
  • Altersgruppe:  ab 12 Jahren
  • Meinung bezieht sich auf:  andere Version

Pro:

tolle Schauspieler, amüsante Dialoge

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Das Leben mit einem Zyniker kann ganz schön schwer sein , das beweisen die Menschen im Film was das Herz begehrt, aber die Wende kommt, mit Überraschungen.


-=| Die Story: |=-

Melvin ist ein Autor von Liebesromanen, er schreibt sehr gut über Frauen und eines Tags fragt ihn eine wie er so gut über Frauen schreiben kann? Er antworte: „ Ich stelle mir einen Mann vor und subtrahiere Verstand und Zurechnungsfähigkeit.“ Eine sehr zynische Antwort die Melvin aber ähnlich sieht.

Denn für seine Umwelt besonders für seine Mitmenschen hat er nichts gutes im Sinn. Sein Zynismus trifft seinen schwulen Nachbar Simon und auch dessen Zwergpinscher Vedell.
Nicht nur das er was gegen Schwule und Hunde hat sondern auch gegen Schwarze, denn Simons Freund Frank wird auch von ihm zynisch angegriffen.

Die Wende kommt als Simon überfallen wird und vor den Scherbenhaufen seiner Zukunft steht , darauf verdonnert Frank Melvin auf den Hund Vedell aufzupassen.
Das ist ihm am Anfang nicht geheuer aber er versorgt den Hund und Freundet sich langsam mit ihm an.

Außerdem ist Melvin in dem Restaurant das er fast täglich besucht auch nicht willkommen, denn er beschwert sich über Juden und brüllt so laut bis er was zu essen kriegt. Die Kellnerin Carol toleriert Melvin aber die Grenzen sind auch fast erreicht, Melvin überschreitet die Grenze als er sich über ihren Asthma kranken Sohn Spencer lustig macht.

Es passiert das womit man rechnen musste, Carol kommt nicht mehr zur Arbeit. Hat sie gekündigt wegen Melvin, nein ihr Sohn ist krank und sie hat sich einen Arbeitsplatz in der Nähe ihrer Wohnung gesucht. Darauf holt Melvin den Arzt Bettes der Spencer heilen soll.
Carol will dieses Angebot ablehnen ist aber unentschieden zwischen der Genesung ihres Sohnes und der Dankbarkeit gegenüber einen Mann den sie nicht mag. Sie willigt aber ein.

Simon wurde nie richtig akzeptiert auch nicht von seinen Eltern , aber zu denen muss er jetzt fahren um sich Hilfe zu erbitten aber das ist ein schwieriger Schritt und Melvin hilft ihm.

Ob er es schafft und was mit Carol passiert müsst ihr selber herausfinden denn das verrate ich nicht.



-=| Die Eigene Meinung: |=-

Der Film lebt von seinen sehr gelungenen und witzigen Dialogen die den Humor und eine Situationskomik anschaulich machen, so das der Zuschauer aus dem Lachen nicht mehr heraus kommt.

Der Regisseur Brooks führt die drei Personen(Melvin, Carol und Simon) zusammen und so lernen sie sich kennen. Am Anfang waren die Probleme der anderen ihnen egal, aber sie nähern sich einander immer mehr je weiter die Story voran geht.

Jack Nicholson ist die Rolle des ewig zynischen und sarkastischen Menschen auf den Leib geschneidert. Er will keine Emotionen zeigen und versteckt sich deshalb hinter einer Wand aus Sarkasmus und Zynismus.
Seine Entwicklung und der abnehmende egozentrische Lebensstil zeigen eine Entwicklung die vom gehassten psychopathischen Ekel zum liebenswürdigen Mitmenschen führt.

Wer nicht genug von Jack Nicholson kriegen kann, sollte sich den seinen Aktuellen Kinofilm Was das Herz begehrt mit Keanu Reeves und vielen anderen angucken.

Helen Hunt kann Nicholson immer Paroli bieten und so entstehen durch die beiden spritzige und witzige Rededuelle der gehobenen Art.

Die Musik passt immer sehr gut und lässt die Szenen noch besser wirken

Es warten 139 Minuten einer Komödie die eine Entwicklung zeigt wie sie selten vorkommt.
Ein Egoist wird geläutert und zum Guten bekehrt.


-=| Die Darsteller: |=-

Melvin wird von Jack Nicholson gespielt, welcher als Zyniker in diesem Film brilliert, seine Charakter lebt von seiner Mimik und seiner Gestik. Das er einen Oscar für seine Rolle bekommen hat finde ich berechtigt denn er war großartig in diesem Film. Er war die raue Schalle mit einem weichen Kern.

Ebenfalls hat Helen Hunt einen Oscar für ihre Rolle der Carol bekommen, sie spielte Carol gut und lies den Zuschauer Einblick gewähren in ihr Leben das von Ängsten und Sorgen bestimmt war.

Den naiven Künstler Simon spielte Greg Kinnear, er hätte einen höheren Tiefgang erleben sollen um in seiner Rolle zu brillieren.


Als Nebendarsteller: Cuba Gooding Jr. als Frank Sachs, Skeet Wlrich als Vincent Lopiano, Jesse James als Spencer Connelly, Harold Ramis als Dr. Bettes, Yeardley Smith als Jackie Simpson und Jill als Hund Verdell.



-=| Die Empfehlung: |=-

Ein Happyend wie es im Buche steht, ein wohl verdientes und auch erreichtes Happyend.
Der Film eine sehr schöne Komödie made in Hollywood.

Sehr zu empfehlen , besonders durch die Schauspieler.

13 Bewertungen