Bewerbungstipps Testbericht
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Erfahrungsbericht von diewicca
Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung - Teil 1
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Da ich selber Arbeitgeberin war, und auch diverse Bewerbungsschulungen gegeben und besucht habe, möchte ich mein erreichtes Wissen an Euch weiter geben.
Ich hoffe Euch weiter helfen zu können, denn eine gute Arbeitsstelle zu finden, ist heute gar nicht so einfach.
Zuerst sollte man sich folgende Fragen stellen:
1. Welche Aufgaben und Positionen kommen für mich infrage?
z.B. Welche Position in welcher Unternehmensgröße?
2. Welche Unternehmen (Branchen) kommen für mich infrage?
3. Wie stehe ich zu Weiterbildung und Aufstieg?
4. Welche Gehaltsvorstellungen habe ich?
z.B. Mindestgehalt oder realistisches Wunschgehalt
5. Wie viel Wert lege ich auf Sicherheit?
6. Was für eine Arbeitszeit wünsche ich mir oder nehme ich in Kauf?
7. Wie weit kann die Arbeitsstelle von meinem Wohnort entfernt sein?
Wenn das klar ist, kann man anfangen, Stellenanzeigen zu studieren.
Am Besten streicht man, die für sich interessanten Anzeigen, mit einen Farbstift an. Wenn ihr die Zeitung durch habt, schaut die markierten Anzeigen noch mal durch und sortiert sie, in der Reihenfolge ihres Wertes für Euch.
Checkliste Für die Auswertung und Analyse von Anzeigen:
1. Wie stellt sich das Unternehmen dar? (Betriebsgröße? Image? Marktanteil?)
2. Was wird über die Stelle ausgesagt? (Aufgabengebiet/Kompetenzen/Verantwortung? Aufstiegsmöglichkeiten? Einzel- oder Teamarbeit?)
3. Was wird gefordert/gewünscht? (Schul-/ Berufsausbildung? Berufserfahrung? Fach- und Spezialkenntnisse?)
4. Was bietet das Unternehmen? (gezielte Einarbeitung/Weiterbildung? Gehaltsangabe/zusätzliche Vergütungen? Soziale Leistungen?)
5. Weicht diese Position von meinem Werdegang ab?
Was will der Inserent haben?
1. Bewerbungsbrief
2. Lebenslauf
3. Zeugniskopien
4. Lichtbild
Bewerbungsbrief
Eine Kopfzeile wirkt immer ansprechend. Gut gestaltet (natürlich nicht mit Schnürgeleien)
Ist sie immer ein Blickfang.
Ansonsten beginnt der Absender i.d.R. in der 5. Zeile, beansprucht 4 Zeilen.
Anschriftenfeld:
-beginnt in der 13. Zeile, beansprucht max. 9 Zeilen, Wichtig: Eigen- und Firmennamen korrekt, Herrn und Frau ausgeschrieben, „z.H.“ weglassen.
Datum:
- internationale Gestaltung oder ausgeschrieben die alphanumerische Form
„Betreff“ wird nicht mehr geschrieben (24.Zeile). Der Betreff selber, kann fett gedruckt werden.
Anrede:
Sehr geehrte Damen und Herren, oder persönlich Anrede wenn Ansprechpartner genannt wurde (pers. Anrede immer am Besten, man kann zur Not anrufen und fragen, wer zuständig ist)
Einleitung
Bezug zum Stellenangebot.
-schreibt nicht was Ihr tun wollt oder mitteilen wollt, sondern handelt und teilt mit!
-Keine Einleitungsformeln, sondern Stellenanbieter an erste Stelle rücken. Und: „ich bewerbe“ mich anstatt „ich möchte mich bewerben“
-Eindeutiges Interesse signalisieren. Offen sagen, dass man den Anforderungen zwar zum größten Teil, aber nicht in jeder Hinsicht gewachsen ist.
Darstellung der Kenntnisse, des Könnens, der Berufserfahrung
Herausheben von den Punkten, die der Anzeige entsprechen.
Wichtig: Besonnenes und begründetes Zutrauen ausdrücken, bescheidenes Überzeugen (sachliche Argumente, konkrete Unterlagen, Zeugnisse, Bewerbung insgesamt)
Faustregel: Falls in der Anzeige nichts von Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten die Rede ist, die eigenen Wünsche in diese Richtung nicht hervorheben!
Gehaltsfrage
Wenn Gehaltswunsch erbeten wird, bestimmt in der Sache und verbindlichem Ton: „Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei...(Jahreseinkommen) oder „Mein jetziges Gehalt (Jahres) beträgt....
Wichtig: Sich so ausdrücken, dass Verhandlungsspielraum bleibt und sich des eigenen Wert bewusst sein und ohne falsche Bescheidenheit Gegenwert vorschlagen.
Wirksame Zugabe
- sauberes Schriftbild
- DIN-Gerechte Schreibweise
- Guter Stil
- Klare, bestimmte Ausdrucksweise
- Fehlerlose Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung
- Gute Aufmachung
Anlagenformulierung
Ungünstig: Anbei, Anliegend, Beigefügt
Günstiger: Ich lege...bei; füge bei; mit diesem Brief sende ich Ihnen; hiermit erhalten Sie.
Schluss
z.B. „Über eine günstige Antwort würde ich mich freuen“. Klar freut man sich über eine gute Nachricht freut und hofft Antwort zu erhalten.
Der Schluss ist ebenso wichtig wie der Anfang, da entscheidend! Eher kann man schreiben: „Ich freue mich über ein persönliches Gespräch“. Nicht „ich würde“.
Gruß
Mit freundlichen Grüßen/freundlichem Gruß
Anlagen
Wenn es im Brief schon erwähnt wird, reicht das Wort „Anlagen“(linksbündig unter Grußblock, drei Leerzeilen vom Gruß), kann fettgedruckt und unterstrichen werden um es hervorzuheben
Lebenslauf
Stichwortartig in Tabellenform (ohne Rahmen)
So kann der Beurteiler schnell, wichtigste Daten erfassen, wieder finden, vergleichen und feststellen, ob der Bewerber im Stande ist, sich kurz zu fassen und das Wesentliche zu sagen.
Form: sachlich, neutral statt persönlich
Zeugnisse
Sehr wichtig, weil hier eine dritte Person über Eure Leistung spricht und hier Objektivität zu erwarten ist.
Wenn Ihr über Berufserfahrung verfügt, sind Schulzeugnisse wegzulassen.
Fotokopien genügen.
Foto
Max. 7x10 schwarz/weiß, nicht älter als 1-2 Jahre, Ablichtung vom Berufsfotograf, rechts oben auf dem Lebenslauf oder gesondertes Deckblatt (bevorz. ich), nur wenig Klebstoff, auf Rückseite des Bildes Name. (so mein persönlicher Tipp)
Reihenfolge der Unterlagen
Deckblatt mit Foto, Anschrift, Telefonnummer
Lebenslauf
Zeugnisse (das Neueste zuerst und zuletzt das Älteste)
Anschreiben obendrauf
Nachfassaktion:
Zeitpunkte: nach der Bewerbung, nach einem Zwischenbescheid oder nach dem Bewerbungsgespräch, ca. 20 tage verstreichen lassen
Telefonisch: positive Fragen stellen, mit Terminen arbeiten (Wann kann ich mit einer Nachricht rechne? Usw.)
Viel Glück!!!!!!!
diewicca
Teil zwei poste ich in Themen mit "B", weil das bewerbungsgespräch hier als Thema noch nicht präsent ist.
Ich hoffe Euch weiter helfen zu können, denn eine gute Arbeitsstelle zu finden, ist heute gar nicht so einfach.
Zuerst sollte man sich folgende Fragen stellen:
1. Welche Aufgaben und Positionen kommen für mich infrage?
z.B. Welche Position in welcher Unternehmensgröße?
2. Welche Unternehmen (Branchen) kommen für mich infrage?
3. Wie stehe ich zu Weiterbildung und Aufstieg?
4. Welche Gehaltsvorstellungen habe ich?
z.B. Mindestgehalt oder realistisches Wunschgehalt
5. Wie viel Wert lege ich auf Sicherheit?
6. Was für eine Arbeitszeit wünsche ich mir oder nehme ich in Kauf?
7. Wie weit kann die Arbeitsstelle von meinem Wohnort entfernt sein?
Wenn das klar ist, kann man anfangen, Stellenanzeigen zu studieren.
Am Besten streicht man, die für sich interessanten Anzeigen, mit einen Farbstift an. Wenn ihr die Zeitung durch habt, schaut die markierten Anzeigen noch mal durch und sortiert sie, in der Reihenfolge ihres Wertes für Euch.
Checkliste Für die Auswertung und Analyse von Anzeigen:
1. Wie stellt sich das Unternehmen dar? (Betriebsgröße? Image? Marktanteil?)
2. Was wird über die Stelle ausgesagt? (Aufgabengebiet/Kompetenzen/Verantwortung? Aufstiegsmöglichkeiten? Einzel- oder Teamarbeit?)
3. Was wird gefordert/gewünscht? (Schul-/ Berufsausbildung? Berufserfahrung? Fach- und Spezialkenntnisse?)
4. Was bietet das Unternehmen? (gezielte Einarbeitung/Weiterbildung? Gehaltsangabe/zusätzliche Vergütungen? Soziale Leistungen?)
5. Weicht diese Position von meinem Werdegang ab?
Was will der Inserent haben?
1. Bewerbungsbrief
2. Lebenslauf
3. Zeugniskopien
4. Lichtbild
Bewerbungsbrief
Eine Kopfzeile wirkt immer ansprechend. Gut gestaltet (natürlich nicht mit Schnürgeleien)
Ist sie immer ein Blickfang.
Ansonsten beginnt der Absender i.d.R. in der 5. Zeile, beansprucht 4 Zeilen.
Anschriftenfeld:
-beginnt in der 13. Zeile, beansprucht max. 9 Zeilen, Wichtig: Eigen- und Firmennamen korrekt, Herrn und Frau ausgeschrieben, „z.H.“ weglassen.
Datum:
- internationale Gestaltung oder ausgeschrieben die alphanumerische Form
„Betreff“ wird nicht mehr geschrieben (24.Zeile). Der Betreff selber, kann fett gedruckt werden.
Anrede:
Sehr geehrte Damen und Herren, oder persönlich Anrede wenn Ansprechpartner genannt wurde (pers. Anrede immer am Besten, man kann zur Not anrufen und fragen, wer zuständig ist)
Einleitung
Bezug zum Stellenangebot.
-schreibt nicht was Ihr tun wollt oder mitteilen wollt, sondern handelt und teilt mit!
-Keine Einleitungsformeln, sondern Stellenanbieter an erste Stelle rücken. Und: „ich bewerbe“ mich anstatt „ich möchte mich bewerben“
-Eindeutiges Interesse signalisieren. Offen sagen, dass man den Anforderungen zwar zum größten Teil, aber nicht in jeder Hinsicht gewachsen ist.
Darstellung der Kenntnisse, des Könnens, der Berufserfahrung
Herausheben von den Punkten, die der Anzeige entsprechen.
Wichtig: Besonnenes und begründetes Zutrauen ausdrücken, bescheidenes Überzeugen (sachliche Argumente, konkrete Unterlagen, Zeugnisse, Bewerbung insgesamt)
Faustregel: Falls in der Anzeige nichts von Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten die Rede ist, die eigenen Wünsche in diese Richtung nicht hervorheben!
Gehaltsfrage
Wenn Gehaltswunsch erbeten wird, bestimmt in der Sache und verbindlichem Ton: „Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei...(Jahreseinkommen) oder „Mein jetziges Gehalt (Jahres) beträgt....
Wichtig: Sich so ausdrücken, dass Verhandlungsspielraum bleibt und sich des eigenen Wert bewusst sein und ohne falsche Bescheidenheit Gegenwert vorschlagen.
Wirksame Zugabe
- sauberes Schriftbild
- DIN-Gerechte Schreibweise
- Guter Stil
- Klare, bestimmte Ausdrucksweise
- Fehlerlose Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung
- Gute Aufmachung
Anlagenformulierung
Ungünstig: Anbei, Anliegend, Beigefügt
Günstiger: Ich lege...bei; füge bei; mit diesem Brief sende ich Ihnen; hiermit erhalten Sie.
Schluss
z.B. „Über eine günstige Antwort würde ich mich freuen“. Klar freut man sich über eine gute Nachricht freut und hofft Antwort zu erhalten.
Der Schluss ist ebenso wichtig wie der Anfang, da entscheidend! Eher kann man schreiben: „Ich freue mich über ein persönliches Gespräch“. Nicht „ich würde“.
Gruß
Mit freundlichen Grüßen/freundlichem Gruß
Anlagen
Wenn es im Brief schon erwähnt wird, reicht das Wort „Anlagen“(linksbündig unter Grußblock, drei Leerzeilen vom Gruß), kann fettgedruckt und unterstrichen werden um es hervorzuheben
Lebenslauf
Stichwortartig in Tabellenform (ohne Rahmen)
So kann der Beurteiler schnell, wichtigste Daten erfassen, wieder finden, vergleichen und feststellen, ob der Bewerber im Stande ist, sich kurz zu fassen und das Wesentliche zu sagen.
Form: sachlich, neutral statt persönlich
Zeugnisse
Sehr wichtig, weil hier eine dritte Person über Eure Leistung spricht und hier Objektivität zu erwarten ist.
Wenn Ihr über Berufserfahrung verfügt, sind Schulzeugnisse wegzulassen.
Fotokopien genügen.
Foto
Max. 7x10 schwarz/weiß, nicht älter als 1-2 Jahre, Ablichtung vom Berufsfotograf, rechts oben auf dem Lebenslauf oder gesondertes Deckblatt (bevorz. ich), nur wenig Klebstoff, auf Rückseite des Bildes Name. (so mein persönlicher Tipp)
Reihenfolge der Unterlagen
Deckblatt mit Foto, Anschrift, Telefonnummer
Lebenslauf
Zeugnisse (das Neueste zuerst und zuletzt das Älteste)
Anschreiben obendrauf
Nachfassaktion:
Zeitpunkte: nach der Bewerbung, nach einem Zwischenbescheid oder nach dem Bewerbungsgespräch, ca. 20 tage verstreichen lassen
Telefonisch: positive Fragen stellen, mit Terminen arbeiten (Wann kann ich mit einer Nachricht rechne? Usw.)
Viel Glück!!!!!!!
diewicca
Teil zwei poste ich in Themen mit "B", weil das bewerbungsgespräch hier als Thema noch nicht präsent ist.
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