Beyond the Veil - Tristania Testbericht

Beyond-the-veil-tristania
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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von BlackRose66

Gothic hinter dem Schleier...

5
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

sehr gut aufgebaute Songs mit schönen Melodien

Kontra:

höchstens, dass man die guten Dinge erst nach mehrmaligem hören feststellt

Empfehlung:

Ja

Hallo!
Diesmal dreht sich alles um ein sehr gelungenes Gothic Metal-Album der norwegischen Band Tristania. Und somit willkommen zu meinem neuen Bericht.


Ein paar Infos zur Band:
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Die Band Tristania stammt aus Norwegen. Mit ihrem ersten Album >Widow’s weed<, welches 1997 erschien, ließen sie einige in der Szene hellhörig werden. Zu dieser Zeit wurde die Band noch des öfteren mit den Kollegen von Theatre of Tragedy verglichen. Das hat den Bandmitgliedern allerdings nicht allzu gut gefallen.
Im Jahre 1999 erschien dann als zweites Album >Beyond the veil<, um welches es hier geht. Das Album wurde im Frühjahr 1999 in folgender Bandbesetzung eingespielt:

Morten Veland: Sänger & Gitarrist
Vibeke Stene: Sängerin
Einar Moen: Synthies
Kenneth Olsson: Schlagzeug
Anders H. Hidle: Gitarrist
Rune Osterhus: Bass

Des weiteren haben noch 3 Gastmusiker mitgewirkt.

Im Jahre 2001 erschien das bislang letzte Album >World of glass<.


Zu den Songs von Beyond the veil:
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1. °Beyond the veil° (6:37)
Dieses Stück beginnt mit sehr sanft mit leisem Gesang der Frontfrau Vibeke Stene, begleitet durch wenig Keyboard. Geht dann über in heftigeres Schlagzeug und gute Gitarrenmelodie. Der Sänger singt in einer Tonlage, welche etwas an Black Metal Bands erinnert, dazwischen gibt es klaren Gesang. Gegen Ende ruhiger und sanfter ausklingend.
>9 von/10 Punkten<

2. °Aphelion° (7:50)
Mit guten Gitarrenklängen und nicht zu schnellem Schlagzeug eingeleitetes Stück und mit guten Keyboardklängen verziertes Stück, neben dem „gegrunzten“ Gesang, schöne klare Frauenstimme. Kurzer Zwischenpart nur mit ruhiger Gitarre, gleich darauf wieder Black Metal angehaucht, und wieder ruhiger.
>9/10<

3. °A sequel of decay° (6:33)
Fängt leicht sphärisch an, dann setzt die Sängerin ein und darauf folgt eine sehr schöne Melodie, getragen von einer Violine, sanfte Gitarrenklänge folgen. Hauptsächlich klar gesungen, teilweise wie aus der Kirche oder dem Kloster. Das bisher ruhigste Stück auf diesem Album.
>10/10<

4. °Opus Relinque° (6:08)
Beginnt wie wenn hier das vorhergehende Stück noch ausklingen würde. Danach setzt wieder die düstere Stimme mit härteren Klängen ein. Zwischenparts ruhig, mit Frauenstimme und Keyboardklängen.
>10/10<

5. °Lethean River° (5:56)
Fängt wieder recht ruhig an, geht aber schnell in den härten Bereich über. Schöne Melodie zwischendurch und abwechselnd von Mann und Frau gesungen.
>10/10<

6. °…of Ruins and a red nightfall° (6:22)
Auch dieses Stück enthält alles, gut gemischt: Sanftere Klänge, düstere Stimme, Frauengesang und gute härtere Musik.
>9/10<

7. °Simbelmyné° (1:00)
Instrumentales Stück, vom Keyboard dargeboten, nicht schlecht, aber auch nicht besonders überragend.
>6/10<

8. °Angina° (4:39)
Wiederum härtere Musik mit sehr gelungenem Refrain und schöner Violin-Melodie.
Refrain: düstere Männerstimme: „thy carrion kind“
klare Frauenstimme: „angina strikes elysium
...a frail remembrance“
>10/10<

9. °Heretique° (4:51)
Ruhiger Beginn, worauf schneller Gitarren folgen, welche aber gleich wieder abreißen und dem Gesang Platz machen, kurz darauf aber wiederum einsetzen.
>9/10<


10. °Dementia° (2:21)
Beginnt mit ruhigen Synthyklängen/Keyboard. Das Stück bleibt insgesamt recht ruhig und enthält nur kurzen düsteren Gesang.
>8/10<


Fazit
******
Sicherlich nicht für jedermann geeignet, aber gehört sollte man diese Musik zumindest mal haben..:-)
Eine in meinen Augen sehr gelungene Gothic Metal-Scheibe. Hier passt die Mischung aus der harten Musik mit den vielen ruhigeren Parts und der sehr guten Stimme der Sängerin einfach klasse zusammen. Teils etwas bombastisch, was hier aber nicht schlecht ist. Allerdings nicht vergleichbar mit Bands wie Nightwish oder Within Temptation. Hier steckt mehr düstere Musik und ebensolcher Gesang drin. Eine gelungene Mischung aus harten Klängen und Romantik. Allen denen Bands wie Dimmu Borgir, Children of Bodom, etc. gefallen, sei hier mal ein reinhören empfohlen.
Ich selbst habe die Band bis vor einer Woche nur vom Namen her gekannt, da ich aber neugierig auf die Musik war und diese Woche mal wieder an Shake Heads teilnehmen wollte, habe ich mir diese CD von einem Freund ausgeliehen. Und die Scheibe hat mich begeistert.

Zur Wertung: 90 von 100 Punkten, entsprechend 5 Sternen. Zumindest mir gefällt diese Musik außerordentlich gut...

Noch etwas zum Booklet: Das Cover ist ja oben zu sehen, der Inhalt umfasst alle Texte sowie Fotos der einzelnen Bandmitglieder. Zum Abschluss ein Foto der gesamten Band und die üblichen Thanks.

Die CD ist bei Napalm Records erschienen und für etwa 13,-Euro im Handel erhältlich. Für weitere Informationen kann man auch die Homepage unter www.tristania.com aufsuchen.


Bis zum nächsten Mal,

BlackRose66
(c) für ciao & yopi

21 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Baby1

    19.08.2007, 20:24 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.