Bibi Blocksberg (10) - Bibis neue Freundin (Hörbuch) Testbericht
ab 4,19 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
Erfahrungsbericht von Leela
Freunde für's Leben
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Irgendwie kann ich in letzter Zeit sehr schlecht schlafen, so auch gestern. Da lag ich nun wieder einmal wach im Bett und beschloss irgendwann, aufzustehen und Kassette zu hören.
Dabei konnte ich früher immer wunderbar einschlafen, am liebsten natürlich bei Bibi Blocksberg.
Diesmal suchte ich mir Folge 10 aus: “Bibi’s neue Freundin”.
Inhalt:
In Bibi’s Klasse kommt eine neue Schülerin: Monika Seifert. Diese kommt vom Land und ist außerdem grundsätzlich zickig und unfreundlich.
Die gesamte Schulklasse mag Moni nicht und versucht sie herauszuekeln - auch Bibi. Denn so ein doofes Landei passt ja gar nicht in die Klasse, und dann ist die auch noch so blöd!
Bibi erzählt zu Hause ihrer Mutter von der “doofen” Moni und lästert ordentlich darüber, dass diese vom land kommt.
Bibis Mutter ist schockiert, was ist bloß mit ihrer sonst so freundlichen Tochter los?
Sie weist Bibi darauf hin, dass sie doch auch auf dem Land gewohnt hat, bevor sie mit ihren Eltern nach Neustadt gezogen ist. Damals fand sie in der großen Stadt auch alles doof und wollte unbedingt zurück aufs Land.
Nun wird Bibi doch nachdenklich... Hat sie Moni vielleicht Unrecht getan?
Am nächsten tag, als Moni wieder keine Hausaufgaben hat, hext Bibi ihr Heft voll mit den richtigen Lösungen und Moni ist total überrascht.
Nach und nach freunden sich die beiden Mädchen an.
Als es Zeugnisse gibt, hat Moni lauter 6er und eine solche Angst, mir diesem Zeugnis nach Hause zu gehen, dass Bibi Monis Zeugnis besser hext. Eigentlich darf sie das ja nicht, aber das ist eine absolute Ausnahme, weil Moni doch solche Angst hat...
Bibi geht zu Moni und lernt ihre schrecklichen Eltern kennen, die ihre Tochter nur anbrüllen und ihr auch nichts vernünftiges zu essen geben.
Auch Monis und Bibis Klassenlehrer schaut bei Seiferts vorbei und fragt nach, wieso sich die Eltern gar nicht wegen diesem miserablen zeugis gemeldet haben.
Nun kommt natürlich der ganze Betrug heraus und Moni kriegt furchtbaren Ärger.
Bibi kann das ganze nicht mit ansehen und verhext die Eltern so, dass DIE die Kinder sind und Bibi und Moni die Eltern.
Jetzt merken die Eltern, wie schwer es ist, Kind zu sein und wie schlimm es ist, so schrecklich beschimpft zu werden.
Wieder zurück gehext, ist alles wieder in Ordnung und die Eltern sind wieder ganz lieb zu Moni.
Technisches/Allgemeines:
Diese Folge erschien Anfang der 80er jahre bei Kiosk nach einem Dialogbuch von Elfie Donelly und unter der Regie von Ulli Herzog.
heute kosten die Bibi Blocksberg-Kassetten um die 4,50 € und sind geeignet für Kinder ab 5 Jahren.
Sprecher in dieser Folge sind unter anderem:
Bibi Blocksberg: Susanna Bonasewicz
Barbara Blocksberg: Hallgard Bruckhaus
Erzähler: Joachim Nottke
Die Sprecher sind wieder einmal sehr gut, sie sprechen ihren Text klar und deutlich, außerdem nie zu schnell. Die Charaktere (insbesondere die am Anfang echt quengelige Moni) werden sehr gut dargestellt.
Hintergrundgeräusche sind bei Bibi Blocksberg-Kassetten immer sehr rar, was ich sehr gut finde, weil man so nicht abgelenkt oder irritiert wird. besonders gut ist das natürlich für kleine Kinder, die sowieso noch keine große Konzentrationsfähigkeit besitzen, sie können sich problemlos auf das Geschehen und die Dialoge konzentrieren.
Hintergrundgeräusche werden lediglich dort verwendet, wo sie den Lauf der Geschichte bzw. die Handlung sinngemäß unterstützen, also zum Beispiel viele Kinderstimmen auf dem Schulhof oder Tellerklappern, wenn jemand abwäscht.
Die Aufnahmequalität ist ausgezeichnet, es gibt kein störendes Rauschen oder Ähnliches. Außerdem ist die Qualität der Kassetten sehr gut, ich weiß, dass meine eigenen sehr lange gehalten haben, ohne je den Geist aufzugeben.
Meine Meinung zum Inhalt:
Diese Geschichte ist voll geballter Lehren. Da braucht man nicht viel interpretieren, die Botschaft ist sofort verständlich und selbst für das kleinste Kind offensichtlich.
Man soll keinen Menschen aufgrund seiner Herkunft verurteilen oder schlecht behandeln.
Egal, ob jemand vom Lande oder aus einer Großstadt kommt, sowas hat nichts über dessen Charakter zu sagen.
Zwar gibt es oft Differenzen zwischen Stadt- und Landkindern, weil sie einfach ganz unterschiedlich aufgewachsen sind, aber dennoch ist es nicht schwer, einen gemeinsamen Nenner zu finden - und oft stellt sich heraus, dass der andere gar nicht mal so übel ist.
Nun kann man dieses Beispiel natürlich übertragen, und zwar zum Beispiel auf die Hautfarbe oder irgendeine Krankheit/Behinderung.
kinder können sehr grausam sein und verstehen oft nicht, wieso jemand anders ausschaut als sie selber. Deshalb lehnen sie denjenigen oft ab.
Das Beispiel mit dem Kind vom Lande ist einfach nur ein Beispiel, welches sehr gut und verständlich ist.
Dazu kommt die Tatsache, dass man nicht sofort ein urteil fällen sollte, weil jemand permanent schlecht drauf ist.
Moni zickt in dieser Geschichte soviel herum, weil sie ein sehr schlimmes Elternhaus hat.
Das zeigt den Kinder auf eine sehr einleuchtende Art und Weise, dass man immer erst die Hintergründe herausfinden sollte, bevor man urteilt.
Vielleicht hat jemand ja ganz böse Probleme und ist deshalb immer ungenießbar.
Dazu kommt noch, dass Bibi sofort einschreitet, als sie mitbekommt, was bei Moni zu Hause los ist, und auch der Lehrer versucht, zu handeln.
Man darf nicht einfach daneben stehen, wenn jemand so behandelt wird, man muss etwas tun.
Also zeigt diese Kassete den Kindern sogar ein wenig, was Zivilcourage bedeutet.
Natürlich kommt auch in dieser Folge der Spaß nicht zu kurz, ganz im gegenteil: Bibi verhext zum Beispiel einen Mitschüler in ein Ferkel, weil dieser Moni geärgert hat und auch das unfreiwillige Rollenspiel der Eltern ist echt lustig!
Fazit:
Wieder eine glatte 1 von mir für eine absolut tolle Geschichte, aus der man wirklich viel mitnehmen kann!
Dabei konnte ich früher immer wunderbar einschlafen, am liebsten natürlich bei Bibi Blocksberg.
Diesmal suchte ich mir Folge 10 aus: “Bibi’s neue Freundin”.
Inhalt:
In Bibi’s Klasse kommt eine neue Schülerin: Monika Seifert. Diese kommt vom Land und ist außerdem grundsätzlich zickig und unfreundlich.
Die gesamte Schulklasse mag Moni nicht und versucht sie herauszuekeln - auch Bibi. Denn so ein doofes Landei passt ja gar nicht in die Klasse, und dann ist die auch noch so blöd!
Bibi erzählt zu Hause ihrer Mutter von der “doofen” Moni und lästert ordentlich darüber, dass diese vom land kommt.
Bibis Mutter ist schockiert, was ist bloß mit ihrer sonst so freundlichen Tochter los?
Sie weist Bibi darauf hin, dass sie doch auch auf dem Land gewohnt hat, bevor sie mit ihren Eltern nach Neustadt gezogen ist. Damals fand sie in der großen Stadt auch alles doof und wollte unbedingt zurück aufs Land.
Nun wird Bibi doch nachdenklich... Hat sie Moni vielleicht Unrecht getan?
Am nächsten tag, als Moni wieder keine Hausaufgaben hat, hext Bibi ihr Heft voll mit den richtigen Lösungen und Moni ist total überrascht.
Nach und nach freunden sich die beiden Mädchen an.
Als es Zeugnisse gibt, hat Moni lauter 6er und eine solche Angst, mir diesem Zeugnis nach Hause zu gehen, dass Bibi Monis Zeugnis besser hext. Eigentlich darf sie das ja nicht, aber das ist eine absolute Ausnahme, weil Moni doch solche Angst hat...
Bibi geht zu Moni und lernt ihre schrecklichen Eltern kennen, die ihre Tochter nur anbrüllen und ihr auch nichts vernünftiges zu essen geben.
Auch Monis und Bibis Klassenlehrer schaut bei Seiferts vorbei und fragt nach, wieso sich die Eltern gar nicht wegen diesem miserablen zeugis gemeldet haben.
Nun kommt natürlich der ganze Betrug heraus und Moni kriegt furchtbaren Ärger.
Bibi kann das ganze nicht mit ansehen und verhext die Eltern so, dass DIE die Kinder sind und Bibi und Moni die Eltern.
Jetzt merken die Eltern, wie schwer es ist, Kind zu sein und wie schlimm es ist, so schrecklich beschimpft zu werden.
Wieder zurück gehext, ist alles wieder in Ordnung und die Eltern sind wieder ganz lieb zu Moni.
Technisches/Allgemeines:
Diese Folge erschien Anfang der 80er jahre bei Kiosk nach einem Dialogbuch von Elfie Donelly und unter der Regie von Ulli Herzog.
heute kosten die Bibi Blocksberg-Kassetten um die 4,50 € und sind geeignet für Kinder ab 5 Jahren.
Sprecher in dieser Folge sind unter anderem:
Bibi Blocksberg: Susanna Bonasewicz
Barbara Blocksberg: Hallgard Bruckhaus
Erzähler: Joachim Nottke
Die Sprecher sind wieder einmal sehr gut, sie sprechen ihren Text klar und deutlich, außerdem nie zu schnell. Die Charaktere (insbesondere die am Anfang echt quengelige Moni) werden sehr gut dargestellt.
Hintergrundgeräusche sind bei Bibi Blocksberg-Kassetten immer sehr rar, was ich sehr gut finde, weil man so nicht abgelenkt oder irritiert wird. besonders gut ist das natürlich für kleine Kinder, die sowieso noch keine große Konzentrationsfähigkeit besitzen, sie können sich problemlos auf das Geschehen und die Dialoge konzentrieren.
Hintergrundgeräusche werden lediglich dort verwendet, wo sie den Lauf der Geschichte bzw. die Handlung sinngemäß unterstützen, also zum Beispiel viele Kinderstimmen auf dem Schulhof oder Tellerklappern, wenn jemand abwäscht.
Die Aufnahmequalität ist ausgezeichnet, es gibt kein störendes Rauschen oder Ähnliches. Außerdem ist die Qualität der Kassetten sehr gut, ich weiß, dass meine eigenen sehr lange gehalten haben, ohne je den Geist aufzugeben.
Meine Meinung zum Inhalt:
Diese Geschichte ist voll geballter Lehren. Da braucht man nicht viel interpretieren, die Botschaft ist sofort verständlich und selbst für das kleinste Kind offensichtlich.
Man soll keinen Menschen aufgrund seiner Herkunft verurteilen oder schlecht behandeln.
Egal, ob jemand vom Lande oder aus einer Großstadt kommt, sowas hat nichts über dessen Charakter zu sagen.
Zwar gibt es oft Differenzen zwischen Stadt- und Landkindern, weil sie einfach ganz unterschiedlich aufgewachsen sind, aber dennoch ist es nicht schwer, einen gemeinsamen Nenner zu finden - und oft stellt sich heraus, dass der andere gar nicht mal so übel ist.
Nun kann man dieses Beispiel natürlich übertragen, und zwar zum Beispiel auf die Hautfarbe oder irgendeine Krankheit/Behinderung.
kinder können sehr grausam sein und verstehen oft nicht, wieso jemand anders ausschaut als sie selber. Deshalb lehnen sie denjenigen oft ab.
Das Beispiel mit dem Kind vom Lande ist einfach nur ein Beispiel, welches sehr gut und verständlich ist.
Dazu kommt die Tatsache, dass man nicht sofort ein urteil fällen sollte, weil jemand permanent schlecht drauf ist.
Moni zickt in dieser Geschichte soviel herum, weil sie ein sehr schlimmes Elternhaus hat.
Das zeigt den Kinder auf eine sehr einleuchtende Art und Weise, dass man immer erst die Hintergründe herausfinden sollte, bevor man urteilt.
Vielleicht hat jemand ja ganz böse Probleme und ist deshalb immer ungenießbar.
Dazu kommt noch, dass Bibi sofort einschreitet, als sie mitbekommt, was bei Moni zu Hause los ist, und auch der Lehrer versucht, zu handeln.
Man darf nicht einfach daneben stehen, wenn jemand so behandelt wird, man muss etwas tun.
Also zeigt diese Kassete den Kindern sogar ein wenig, was Zivilcourage bedeutet.
Natürlich kommt auch in dieser Folge der Spaß nicht zu kurz, ganz im gegenteil: Bibi verhext zum Beispiel einen Mitschüler in ein Ferkel, weil dieser Moni geärgert hat und auch das unfreiwillige Rollenspiel der Eltern ist echt lustig!
Fazit:
Wieder eine glatte 1 von mir für eine absolut tolle Geschichte, aus der man wirklich viel mitnehmen kann!
Bewerten / Kommentar schreiben