miko products Bierspiel Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Paukenfrosch
Brettspiel für Biertrinker
Pro:
lustig, witzig, kurzweilig; nette Aufmachung
Kontra:
man wird zum sinnlosen Saufen animiert
Empfehlung:
Ja
Ich spiele ja leidenschaftlich gern Gesellschaftsspiele. Mein Mann allerdings nicht. So dachte ich, als ich
„Das feuchtfröhliche Bierspiel“
in einem Katalog sah, daß dieses Spiel meinen Mann zum Brettspielliebhaber machen könnte.
* * * * * * * * * *
Hersteller dieses Spieles ist die Firma MIKO mit Sitz in den Niederlanden.
www.miko.nl
Gekostet hat es mich 12,95 €.
Da es bei diesem Spiel um den wirklichen Verzehr von Bier geht, ist dieses Spiel erst ab 18 Jahren geeignet. Man sollte also einen kleinen Biervorrat zu Hause haben oder das Spiel mit in die Kneipe nehmen.
* * * * *
Vom Spielekartoncover prangen 4 in Comicstil gemalte Personen, die schon recht angeheitert wirken. Auf der Rückseite ist das Spielbrett abgebildet und die Spielregeln werden kurz erläutert.
Der Inhalt ist recht mager. Selbstverständlich ist das Spielbrett inneliegend. Des Weiteren 1 Würfel, 32 Aktionskarten (hier Bierkarten genannt) und als Spielfiguren 4 verschiedenfarbige Flaschendeckel. Auch wenn diese etwas abgeflacht sind, habe ich sie gleich mit normalen Holzfiguren ausgetauscht, damit das Spielbrett keine Kratzspuren bekommt. Eine extra Spielanleitung ist nicht beigefügt. Die Regeln stehen einmal auf der Rückseite des Kartons und dann noch einmal auf dem Spielbrett selbst.
* * * * *
Das Spielbrett ist hübsch und farbenfroh gestaltet. Die Spielfelder verlaufen am Brettrand entlang. Jedes Spielfeld ist gleichzeitig ein Aktionsfeld, daß heißt, mit jedem neuen Zug, bekommt man eine neue Aufgabe, die meistens damit verbunden ist, daß man Bier trinken muß.
Auf jeder Strecke gibt es eine Kneipe. Da verlaufen dann einige Spielfelder in das Innere des Spielbrettes (denn ein Kneipenaufenthalt dauert bekanntlich).
Ebenso gibt es einige Bierfelder, wo man zum Ziehen einer Bierkarte aufgefordert wird. Die Aufgaben auf diesen Karten müssen ebenfalls erfüllt werden.
Aufgabenbeispiel: „Trink drei Finger Bier und küsse jeden Mitspieler des anderen Geschlecht!“ – „Trink jeweils aus jedem Glas der anderen einen Finger Bier!“ – „Man hat dich zum Obersäufer ernannt. Beweise es, indem du einen Killer in einem Zug austrinkst!“
Somit sei erwähnt, daß jeder Spieler 2 Gläser benötigt. Eines, aus dem je eine vorgeschriebene Fingerbreite getrunken wird und eines, das bei entsprechender Aufgabe auf Ex getrunken werden muß. Letzteres wird „Killer“ genannt.
* * * * * * * * * *
Nun ein paar Worte zum Spiel selbst. Jeder Spieler benötigt also 2 volle Gläser Bier und eine Spielfigur, die er auf das Startfeld des Spielbrettes stellt. Die Bierkarten werden gemischt und verdeckt auf dem Tisch bereitgelegt. Der standfesteste Trinker bekommt Zettel und Stift, um die Spielpunkte der Spieler zu notieren.
Nun wird reihum gewürfelt und die Figuren werden entsprechend der gewürfelten Augenzahl vorwärts gesetzt. Die Aufgabe auf dem Feld, wo die Figur zum Stehen kommt, muß ausgeführt werden (bedingungslos). Für manche erfüllte Aufgabe gibt es dann nicht nur Bier zu trinken, sondern zusätzlich sogar Punkte, die aufgeschrieben werden müssen.
Anbei: Leere Gläser sind sofort wieder nachzufüllen!
Das Ende des Spiels kann man selbst bestimmen. Entweder wird eine Punktzahl festgesetzt, die erreicht werden muß oder man setzt sich ein Zeitlimit oder man beendet das Spiel, wenn kein Bier mehr vorrätig ist. Gewonnen hat auf jeden Fall der Spieler mit der höchsten Punktzahl. Betrunken ist nach dem Spiel wohl jeder (und somit auf seine Kosten gekommen).
* * * * * * * * * *
Meinung
------------
Nun ja, der Schuß ging für mich eher nach hinten los. Mein Mann allerdings hat sich tierisch über das kleine Weihnachtsgeschenk gefreut.
Derzeit haben wir es schon dreimal gespielt. Allerdings habe ich auf Saft zurückgegriffen, denn ich mag kein Bier. Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht. Es ist witzig und kurzweilig, weil man stets etwas zu tun hat. Mein Mann war besonders ärgerlich, wenn er aussetzen mußte und kein Bier trinken durfte…
Letzte Woche waren drei Arbeitskollegen von meinem Mann bei uns zu Besuch. Da präsentierte er natürlich auch dieses Spiel, welches sofort auf Begeisterung stieß. Man gut, daß wir „zufällig“ einen Kasten Bier im Haus hatten. Für mich war es herrlich anzusehen, wie schön doch Männer eigentlich spielen können. Es wurde getrunken und viel gelacht. Ohne das Spiel hätten sie vielleicht genau so viel getrunken, aber unter Garantie viel weniger gelacht.
Es ist kein Spiel für alle Tage. Doch wenn man feiert oder in gemütlicher Runde zusammensitzt, dann ist es ganz sicher ein kleiner Partyhöhepunkt.
Für dieses Spaßspiel gebe ich also gern meine Empfehlung. Ich möchte aber an dieser Stelle ausdrücklich vor den Folgen von zu viel Alkoholgenuß warnen.
PS: Ich weiß nicht mehr, in welchem Katalog ich dieses Spiel gesehen habe. Aber wer Interesse hat, der kann mal bei ebay stöbern. Dort ist es oft zu ersteigern.
„Das feuchtfröhliche Bierspiel“
in einem Katalog sah, daß dieses Spiel meinen Mann zum Brettspielliebhaber machen könnte.
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Hersteller dieses Spieles ist die Firma MIKO mit Sitz in den Niederlanden.
www.miko.nl
Gekostet hat es mich 12,95 €.
Da es bei diesem Spiel um den wirklichen Verzehr von Bier geht, ist dieses Spiel erst ab 18 Jahren geeignet. Man sollte also einen kleinen Biervorrat zu Hause haben oder das Spiel mit in die Kneipe nehmen.
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Vom Spielekartoncover prangen 4 in Comicstil gemalte Personen, die schon recht angeheitert wirken. Auf der Rückseite ist das Spielbrett abgebildet und die Spielregeln werden kurz erläutert.
Der Inhalt ist recht mager. Selbstverständlich ist das Spielbrett inneliegend. Des Weiteren 1 Würfel, 32 Aktionskarten (hier Bierkarten genannt) und als Spielfiguren 4 verschiedenfarbige Flaschendeckel. Auch wenn diese etwas abgeflacht sind, habe ich sie gleich mit normalen Holzfiguren ausgetauscht, damit das Spielbrett keine Kratzspuren bekommt. Eine extra Spielanleitung ist nicht beigefügt. Die Regeln stehen einmal auf der Rückseite des Kartons und dann noch einmal auf dem Spielbrett selbst.
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Das Spielbrett ist hübsch und farbenfroh gestaltet. Die Spielfelder verlaufen am Brettrand entlang. Jedes Spielfeld ist gleichzeitig ein Aktionsfeld, daß heißt, mit jedem neuen Zug, bekommt man eine neue Aufgabe, die meistens damit verbunden ist, daß man Bier trinken muß.
Auf jeder Strecke gibt es eine Kneipe. Da verlaufen dann einige Spielfelder in das Innere des Spielbrettes (denn ein Kneipenaufenthalt dauert bekanntlich).
Ebenso gibt es einige Bierfelder, wo man zum Ziehen einer Bierkarte aufgefordert wird. Die Aufgaben auf diesen Karten müssen ebenfalls erfüllt werden.
Aufgabenbeispiel: „Trink drei Finger Bier und küsse jeden Mitspieler des anderen Geschlecht!“ – „Trink jeweils aus jedem Glas der anderen einen Finger Bier!“ – „Man hat dich zum Obersäufer ernannt. Beweise es, indem du einen Killer in einem Zug austrinkst!“
Somit sei erwähnt, daß jeder Spieler 2 Gläser benötigt. Eines, aus dem je eine vorgeschriebene Fingerbreite getrunken wird und eines, das bei entsprechender Aufgabe auf Ex getrunken werden muß. Letzteres wird „Killer“ genannt.
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Nun ein paar Worte zum Spiel selbst. Jeder Spieler benötigt also 2 volle Gläser Bier und eine Spielfigur, die er auf das Startfeld des Spielbrettes stellt. Die Bierkarten werden gemischt und verdeckt auf dem Tisch bereitgelegt. Der standfesteste Trinker bekommt Zettel und Stift, um die Spielpunkte der Spieler zu notieren.
Nun wird reihum gewürfelt und die Figuren werden entsprechend der gewürfelten Augenzahl vorwärts gesetzt. Die Aufgabe auf dem Feld, wo die Figur zum Stehen kommt, muß ausgeführt werden (bedingungslos). Für manche erfüllte Aufgabe gibt es dann nicht nur Bier zu trinken, sondern zusätzlich sogar Punkte, die aufgeschrieben werden müssen.
Anbei: Leere Gläser sind sofort wieder nachzufüllen!
Das Ende des Spiels kann man selbst bestimmen. Entweder wird eine Punktzahl festgesetzt, die erreicht werden muß oder man setzt sich ein Zeitlimit oder man beendet das Spiel, wenn kein Bier mehr vorrätig ist. Gewonnen hat auf jeden Fall der Spieler mit der höchsten Punktzahl. Betrunken ist nach dem Spiel wohl jeder (und somit auf seine Kosten gekommen).
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Meinung
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Nun ja, der Schuß ging für mich eher nach hinten los. Mein Mann allerdings hat sich tierisch über das kleine Weihnachtsgeschenk gefreut.
Derzeit haben wir es schon dreimal gespielt. Allerdings habe ich auf Saft zurückgegriffen, denn ich mag kein Bier. Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht. Es ist witzig und kurzweilig, weil man stets etwas zu tun hat. Mein Mann war besonders ärgerlich, wenn er aussetzen mußte und kein Bier trinken durfte…
Letzte Woche waren drei Arbeitskollegen von meinem Mann bei uns zu Besuch. Da präsentierte er natürlich auch dieses Spiel, welches sofort auf Begeisterung stieß. Man gut, daß wir „zufällig“ einen Kasten Bier im Haus hatten. Für mich war es herrlich anzusehen, wie schön doch Männer eigentlich spielen können. Es wurde getrunken und viel gelacht. Ohne das Spiel hätten sie vielleicht genau so viel getrunken, aber unter Garantie viel weniger gelacht.
Es ist kein Spiel für alle Tage. Doch wenn man feiert oder in gemütlicher Runde zusammensitzt, dann ist es ganz sicher ein kleiner Partyhöhepunkt.
Für dieses Spaßspiel gebe ich also gern meine Empfehlung. Ich möchte aber an dieser Stelle ausdrücklich vor den Folgen von zu viel Alkoholgenuß warnen.
PS: Ich weiß nicht mehr, in welchem Katalog ich dieses Spiel gesehen habe. Aber wer Interesse hat, der kann mal bei ebay stöbern. Dort ist es oft zu ersteigern.
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