Bild der Wissenschaft Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von DieGoldie
Meine Zeitschrift
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wir leben in der Zeit der Informationen und des Wissens. Ohne diese Dinge ist man heute aufgeschmissen, das Wissen auf der Erde vervielfacht sich schneller, als es ein einzelner Mensch erkennen, geschweige denn aufnehmen könnte. Je mehr man weiß, umso mehr möchte man erfahren - dieses Gefühl kennt Ihr sicher.
Damit ich im Alltagstrubel wenigstens ein wenig von den Neuigkeiten aus Wissenschaft und Forschung erfahre (das eine oder andere verstehe ich sogar), lese ich seit etwa anderthalb Jahren Bild der Wissenschaft. Diese Zeitschrift erscheint einmal pro Monat und bringt auf 116 Seiten aus den verschiedensten Bereichen der Forschung Berichte. Ein einzelnes Heft kostet DM 12,-(weiß euro net). Das ist nicht gerade billig, aber wie ich finde preiswert. Für die Fülle an Informationen, die gegeben werden, finde ich diesen Preis korrekt, zudem sich der Anteil an Werbeanzeigen in Grenzen hält. Wir haben die Zeitschrift abonniert, da kostet der Spaß pro Jahr DM 122,40 incl. Porto und Versand - macht also einen \"Einheftpreis\" von DM 10,20(weiß euro net).
Mir gefällt an einem Abo, dass ich quasi automatisch dazu animiert werde, wieder eine neue Zeitschrift zu lesen. Ob ich sie mir jeden Monat am Kiosk kaufen würde, weiß ich nicht, da würde wohl öfter mal die Bequemlichkeit siegen. So aber freue ich mich jedes Mal (so um den 20. herum): prima, mal lesen, was es diesmal Neues gibt!
Bild der Wissenschaft ist in folgende Bereiche gegliedert:
Science-Park, Leben und Umwelt, Erde und Weltall, Kultur und Gesellschaft, Technik und Kommunikation und Techno-Park. Damit man sich schneller zurechtfindet, hat jeder Bereich \"seine\" Farbe (z.B. Erde und Weltall - blau), die sich im Inhaltsverzeichnis, den Seitenzahlen, Erläuterungen etc. wiederfindet. Die Bereiche sind in etwa gleichstark vertreten. Und auch innerhalb dieser Bereiche wird Wert auf eine gute Mischung gelegt. Bis auf das Titelthema natürlich.
In jedem Heft gibt es ein bestimmtes Titelthema. Im Oktoberheft war es \"Der perfekte Mensch\", hier ging es um Genveränderungen bei Menschen, im Novemberheft \"Wenn die Sonne die Erde frisst\", ein Thema, das zu \"Erde und Weltall\" gehört. Zu diesen Titelthemen gehört dann jeweils eine Reihe von Artikeln.
Mir gefällt die Vielseitigkeit der Zeitschrift. Im \"Science-Park\" werden aus ganz unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen und deren Anwendungsmöglichkeiten einzelne Ergebnisse vorgestellt. Das Schöne hier: man muss kein Wissenschaftler sein, um es zu verstehen. Die Journalisten, die für Bild der Wissenschaft schreiben, legen großen Wert auf eine allgemeinverständliche Erklärungsweise.
Unter der Rubrik \"Leben und Umwelt\" wird in der Novemberausgabe z.B. über neue Erkenntnisse über Rinderwahnsinn, von chemischen Waffen in der Ostsee und über Heuchelei in der Forschung berichtet. Witzig auch ein Bericht über einen norwegischen Forscher und Fotografen, der Schmetterlinge fotografiert. Und zwar nicht beliebige Schmetterlinge, sondern solche, auf deren Flügel besondere Muster zu beobachten sind oder gar Motive, die wie Buchstaben oder Ziffern aussehen. Ehrlich, das ist kein Blödsinn! In den USA wird bereits seit einiger Zeit ein sogenanntes \"Schmetterlingsalphabet\" als Poster verkauft.
Unter der Überschrift \"Kultur und Gesellschaft\" findet man neben aktuellen Berichten zu Buchmessen, Forschungsdiskussionen oder über Ernährung auch interessante Sachen über ungewöhnliche Ausflüge der Wissenschaftler. So wird ein Heft 10 ein Projekt vorgestellt, bei welchem untersucht wird, was Babies (bis 18 Monate) schon so alles können. Die Ergebnisse sind erstaunlich - und ich verrate sie Euch nicht, Ihr könnt ja das Heft lesen! Unter dieser großen Überschrift sind auch viele Artikel über Geschichte und Archäologie zu finden, über Sprachen oder die Entwicklung der Gesellschaft an sich.
Die beiden letzten Komplexe (Technik und Kommunikation und der Techno-Park) gehören der Zukunft. Im Novemberheft geht es vorrangig um die Frage, was man der Natur noch alles abgucken könnte - besonders der Automobilbau ist hier am \"faken\". Der Techno-Park beinhaltet sehr viele Kurzmeldungen und Hinweise, keine langen Berichte. Das gefällt mir, ich kann auch kurz über mir unbekannte Dinge etwas erfahren, ohne erst mal Grundlagenforschungen zu betreiben. Denn wie gesagt, die Journalisten verstehen es, komplizierte Sachverhalte so anschaulich darzustellen und mit so praktischen Vergleichen zu arbeiten, dass ich auch von Dingen, die mir bis dato absolut unbekannt waren, etwas anfangen kann.
Von Vera F. Birkenbihl habe ich das Denkmodell übernommen, wonach alles, was ein Mensch weiß und kennt, ein gigantisches Netz bildet. Um mehr zu wissen, muss man sein Wissensnetz ständig erweitern, sozusagen Maschen anstricken. In diese Maschen können sich dann Infos zu diesem Thema beim ersten Auftauchen vollautomatisch festhaken. Auf diese Weise lernt man. Und dazu nutze ich Bild der Wissenschaft ganz speziell. Durch die angenehme Schreibweise wird der Zugang auch zu unbekannten oder vermeintlich schwierigen Themen möglich und so kann ich immer wieder neue \"Maschen\" anknüpfen.
*Fazit*
Wer sich regelmäßig ein Stück Wissenschaft zu Gemüte führen möchte und zwar auf eine unterhaltsame Weise, ohne primitiv zu werden und unverhältnismäßig zu vereinfachen, sollte Bild der Wissenschaft unbedingt probieren. Ein Abo ist finanziell günstiger als der monatliche Gang zum Kiosk, Studenten zahlen übrigens noch weniger, nämlich nur DM 99,60(sry weiß euro net) incl. Porto und Versand. Und dies ist nicht zu viel, um die kleinen grauen und weißen Zellen da oben ein bisschen auf Trab zu bringen. Natürlich gibt es auch eine Internetpräsenz der Zeitschrift, aber das ist schon wieder ein neuer Bericht.
***Alle Rechtschreibfehler gehören mir***
Damit ich im Alltagstrubel wenigstens ein wenig von den Neuigkeiten aus Wissenschaft und Forschung erfahre (das eine oder andere verstehe ich sogar), lese ich seit etwa anderthalb Jahren Bild der Wissenschaft. Diese Zeitschrift erscheint einmal pro Monat und bringt auf 116 Seiten aus den verschiedensten Bereichen der Forschung Berichte. Ein einzelnes Heft kostet DM 12,-(weiß euro net). Das ist nicht gerade billig, aber wie ich finde preiswert. Für die Fülle an Informationen, die gegeben werden, finde ich diesen Preis korrekt, zudem sich der Anteil an Werbeanzeigen in Grenzen hält. Wir haben die Zeitschrift abonniert, da kostet der Spaß pro Jahr DM 122,40 incl. Porto und Versand - macht also einen \"Einheftpreis\" von DM 10,20(weiß euro net).
Mir gefällt an einem Abo, dass ich quasi automatisch dazu animiert werde, wieder eine neue Zeitschrift zu lesen. Ob ich sie mir jeden Monat am Kiosk kaufen würde, weiß ich nicht, da würde wohl öfter mal die Bequemlichkeit siegen. So aber freue ich mich jedes Mal (so um den 20. herum): prima, mal lesen, was es diesmal Neues gibt!
Bild der Wissenschaft ist in folgende Bereiche gegliedert:
Science-Park, Leben und Umwelt, Erde und Weltall, Kultur und Gesellschaft, Technik und Kommunikation und Techno-Park. Damit man sich schneller zurechtfindet, hat jeder Bereich \"seine\" Farbe (z.B. Erde und Weltall - blau), die sich im Inhaltsverzeichnis, den Seitenzahlen, Erläuterungen etc. wiederfindet. Die Bereiche sind in etwa gleichstark vertreten. Und auch innerhalb dieser Bereiche wird Wert auf eine gute Mischung gelegt. Bis auf das Titelthema natürlich.
In jedem Heft gibt es ein bestimmtes Titelthema. Im Oktoberheft war es \"Der perfekte Mensch\", hier ging es um Genveränderungen bei Menschen, im Novemberheft \"Wenn die Sonne die Erde frisst\", ein Thema, das zu \"Erde und Weltall\" gehört. Zu diesen Titelthemen gehört dann jeweils eine Reihe von Artikeln.
Mir gefällt die Vielseitigkeit der Zeitschrift. Im \"Science-Park\" werden aus ganz unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen und deren Anwendungsmöglichkeiten einzelne Ergebnisse vorgestellt. Das Schöne hier: man muss kein Wissenschaftler sein, um es zu verstehen. Die Journalisten, die für Bild der Wissenschaft schreiben, legen großen Wert auf eine allgemeinverständliche Erklärungsweise.
Unter der Rubrik \"Leben und Umwelt\" wird in der Novemberausgabe z.B. über neue Erkenntnisse über Rinderwahnsinn, von chemischen Waffen in der Ostsee und über Heuchelei in der Forschung berichtet. Witzig auch ein Bericht über einen norwegischen Forscher und Fotografen, der Schmetterlinge fotografiert. Und zwar nicht beliebige Schmetterlinge, sondern solche, auf deren Flügel besondere Muster zu beobachten sind oder gar Motive, die wie Buchstaben oder Ziffern aussehen. Ehrlich, das ist kein Blödsinn! In den USA wird bereits seit einiger Zeit ein sogenanntes \"Schmetterlingsalphabet\" als Poster verkauft.
Unter der Überschrift \"Kultur und Gesellschaft\" findet man neben aktuellen Berichten zu Buchmessen, Forschungsdiskussionen oder über Ernährung auch interessante Sachen über ungewöhnliche Ausflüge der Wissenschaftler. So wird ein Heft 10 ein Projekt vorgestellt, bei welchem untersucht wird, was Babies (bis 18 Monate) schon so alles können. Die Ergebnisse sind erstaunlich - und ich verrate sie Euch nicht, Ihr könnt ja das Heft lesen! Unter dieser großen Überschrift sind auch viele Artikel über Geschichte und Archäologie zu finden, über Sprachen oder die Entwicklung der Gesellschaft an sich.
Die beiden letzten Komplexe (Technik und Kommunikation und der Techno-Park) gehören der Zukunft. Im Novemberheft geht es vorrangig um die Frage, was man der Natur noch alles abgucken könnte - besonders der Automobilbau ist hier am \"faken\". Der Techno-Park beinhaltet sehr viele Kurzmeldungen und Hinweise, keine langen Berichte. Das gefällt mir, ich kann auch kurz über mir unbekannte Dinge etwas erfahren, ohne erst mal Grundlagenforschungen zu betreiben. Denn wie gesagt, die Journalisten verstehen es, komplizierte Sachverhalte so anschaulich darzustellen und mit so praktischen Vergleichen zu arbeiten, dass ich auch von Dingen, die mir bis dato absolut unbekannt waren, etwas anfangen kann.
Von Vera F. Birkenbihl habe ich das Denkmodell übernommen, wonach alles, was ein Mensch weiß und kennt, ein gigantisches Netz bildet. Um mehr zu wissen, muss man sein Wissensnetz ständig erweitern, sozusagen Maschen anstricken. In diese Maschen können sich dann Infos zu diesem Thema beim ersten Auftauchen vollautomatisch festhaken. Auf diese Weise lernt man. Und dazu nutze ich Bild der Wissenschaft ganz speziell. Durch die angenehme Schreibweise wird der Zugang auch zu unbekannten oder vermeintlich schwierigen Themen möglich und so kann ich immer wieder neue \"Maschen\" anknüpfen.
*Fazit*
Wer sich regelmäßig ein Stück Wissenschaft zu Gemüte führen möchte und zwar auf eine unterhaltsame Weise, ohne primitiv zu werden und unverhältnismäßig zu vereinfachen, sollte Bild der Wissenschaft unbedingt probieren. Ein Abo ist finanziell günstiger als der monatliche Gang zum Kiosk, Studenten zahlen übrigens noch weniger, nämlich nur DM 99,60(sry weiß euro net) incl. Porto und Versand. Und dies ist nicht zu viel, um die kleinen grauen und weißen Zellen da oben ein bisschen auf Trab zu bringen. Natürlich gibt es auch eine Internetpräsenz der Zeitschrift, aber das ist schon wieder ein neuer Bericht.
***Alle Rechtschreibfehler gehören mir***
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