Billabong (geschlossen) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Zauderer
Ein zweiter Besuch lohnt ich nicht
Pro:
schmeckt gut
Kontra:
Atmosphäre, die Preise
Empfehlung:
Nein
Es ist natürlich Geschmackssache, aber ich werde kein zweites mal ins Billabong gehen. Für ein australisches Restaurant ist es einer Meinung nach enttäuschend. Ich bevorzuge dann schon eher das Never Never Land, über das ich letztens geschrieben habe.
Ich möchte vorsichtshalber darauf hinweisen, dass dieser Bericht nicht abwertend gegenüber Dritten sein soll, sondern ausschließlich meine persönliche Meinung ist.
Das Billabong gibt es seit 1997 und man findet es in der Rungestraße 17 in Berlin-Mitte, zwei Minuten Fußweg von der Jannowitzbrücke oder der Heinrich-Heine-Straße. Der Gegend ent-sprechend ist es ein „gehobeneres“ Restaurant. Das bemerkt man schon, nachdem man es be-treten hat.
Die Atmosphäre wirkte auf mich nicht besonders gemütlich und eher etwas steril. Nach einer kurzen Begrüßung erhielten wir die Speisekarte und staunten erst mal nicht schlecht, ob der Preise. Vorspeisen ab 8€ aufwärts finde ich ganz schön happig. Obwohl zu teuer, bestellten wir uns eine Mixed Grill Platte für zwei Personen. Diese bestand aus je zwei kleinen Stücken vom Krokodil, Strauß, Känguru und Haifischsteak, garniert mit Wokgemüse und dazu in einer lan-gen Holzschale Kartoffeln und Chips mit Kräutersoße.
Um mal nicht nur zu meckern sei gesagt, dass es schön garniert serviert wurde und auch ge-schmeckt hat. Besonders lecker fand ich den Aprikosensenf. Ich habe vorher nicht einmal ge-wusst, dass es so was gibt, schmeckt aber zum Fleisch richtig gut.
Lecker waren auch die Säfte, die wir uns bestellt haben. Papaya und Mango. Gar nicht lecker hingegen fand ich, dass diese in der Dose serviert wurden. Und überhaupt gar nicht lecker fand ich den Preis: 2,50€ für 0,2l !!!
Wie gesagt, am Essen gab es nichts auszusetzen, aber für 38€ (!!!) kann man das auch erwar-ten. Von einen fairen Preis-Leistungs-Verhältnis kann man nicht reden.
Die Speisekarte ist reichhaltig und abwechslungsreich bestückt. Es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein und sogar Vegetarier kommen nicht zu kurz.
Ich habe leider nicht sehr viel von der Einrichtung mitbekommen, da ich am hintersten Ende mit dem Rücken zum Raum saß. Die Bilder an der Wand habe ich sehr wohl gesehen. Die fünf bis sechs Kängurus auf dem Bild wirkten auf mich kitschig und unnatürlich und waren in einem ganz seltsamen orange gemalt. Da das zweite Bild ähnlich war, hat sich damit mein Interesse an mehr erledigt.
Obwohl sich die Bedienungen ehrlich bemühten, kam bei mir kein gemütliches Gefühl auf. Wie schon erwähnt passten meine Begleitung und ich nicht unbedingt in dieses Ambiente (ich kam mit meiner alten Lederjacke) und ich wurde das Gefühl nicht los, dass wir schnellst möglich „abserviert“ wurden. Von allen, die da waren sind wir als Letzte gekommen und hatten als Erste unser Essen. Nachdem wir das Billabong verließen, hatten die Leute am Nebentisch im-mer noch nichts zu Essen bekommen.
Ein paar Besonderheiten bietet das Billabong auch. So bezeichnet es sich als „Australian BYO Restaurant“. Das heißt, dass man, wie in Australien üblich seine Getränke selbst mitbringen kann, wobei man ein sogenanntes „Korkgeld“ von 6€ (!) pro Flasche Wein bezahlen muss. Das finde ich reichlich unverschämt.
Des weiteren bietet das Billabong den sogenannten „Rent a Cook“ Service an. Dabei werden alle anfallenden Arbeiten, die man bei einer Party hat erledigt. Angefangen vom Einkauf, über Tisch decken und kochen, bis hin zum Abwasch wird alles erledigt. Auf Wunsch kann man sich eine australische Dekoration (kostenfrei) ausleihen und wenn man Didgeridoo Musik haben will, wird auch das organisiert.
Aber billig ist das nicht. Das sind die AGB´s, die man auf der Website ziemlich kleingedruckt am Ende lesen kann.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für den RentACook Service
1. Der Service ist auf Berlin beschränkt.
2. Wir berechnen eine Lieferpauschale von 70,00 €
3. Lieferung im Umland ist möglich gegen gesonderte Berechnung
4. Die angegebenen Preise beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer
5. Der Auftragswert muss mindestens 300,00 € betragen
6. Die Rechnungslegung erfolgt am selben Tag ausschließlich in Bar
7. Dekorationsmaterialen werden kostenfrei zur Verfügung gestellt und nur bei Verlust oder Beschädigung zum Neupreis berechnet.
8. Die Rückführung der Dekoration erfolgt durch den Auftraggeber innerhalb von 3 Werkta-gen an das Billabong byo Restaurant, Rungestrasse 17, 10179 Berlin.
9. Gerichtsstand ist Berlin
Es kann zwischen drei Menüs mit Fleisch und einem vegetarischen ausgesucht werden. Kleiner Auszug gefällig?
GARDEN SALAD & TIGER PRAWNS
Gartensalate mit Billabong Dressing
und Großgarnelen in Chili- Olivenöl gebraten
***
SOUTH AUSTRALIAN PUMPKIN SOUP
Süd Australische Kürbis- Sahne Suppe mit Croutinos
***
BUTTER-FISH IN MANGO- COCONUT SAUCE
PANFRIED VEGGIES, BASMATI RICE
Der Lieblingsfisch der Neuseeländer
mit Kokos- Mangosauce, Basmatireis
***
KANGAROO SIRLOIN STEAK
IN PORT REDUCTION, RATATOUILLE
POTATO CHIPS GRATIN
Kängurulende in Portweinsauce
mit Ratatouille, Kartoffelgratin
***
OUR OWN PAVLOVA
Das australische Nationaldessert
Frisches Baiser mit Maracujasahne und exotischem Fruchtsalat
Die Menüs kosten je nach Anzahl der Gänge unterschiedlich viel. Für drei Gänge löhnt man 26€, für vier Gänge 29€ und für fünf gleich 35€ pro Person.
Ich bin überzeugt, dass das alles gut organisiert ist und eine nette Feier werden kann, aber ich finde auch das einfach zu teuer.
Allgemeines:
Öffnungszeiten: Mo - Sa 17 – 24 Uhr ( Küche bis 23.00 Uhr)
Preise: zwischen 8€ (Vorspeise) – 38€ (für zwei Personen)
EC-Karten werden akzeptiert, sowie VISA und Eurocard
Anschrift:
Rungestraße 17; 10179 Berlin
Telefon: 030 – 278 63 36
Website: www.billabong.de
Email: [email protected]
Ich möchte vorsichtshalber darauf hinweisen, dass dieser Bericht nicht abwertend gegenüber Dritten sein soll, sondern ausschließlich meine persönliche Meinung ist.
Das Billabong gibt es seit 1997 und man findet es in der Rungestraße 17 in Berlin-Mitte, zwei Minuten Fußweg von der Jannowitzbrücke oder der Heinrich-Heine-Straße. Der Gegend ent-sprechend ist es ein „gehobeneres“ Restaurant. Das bemerkt man schon, nachdem man es be-treten hat.
Die Atmosphäre wirkte auf mich nicht besonders gemütlich und eher etwas steril. Nach einer kurzen Begrüßung erhielten wir die Speisekarte und staunten erst mal nicht schlecht, ob der Preise. Vorspeisen ab 8€ aufwärts finde ich ganz schön happig. Obwohl zu teuer, bestellten wir uns eine Mixed Grill Platte für zwei Personen. Diese bestand aus je zwei kleinen Stücken vom Krokodil, Strauß, Känguru und Haifischsteak, garniert mit Wokgemüse und dazu in einer lan-gen Holzschale Kartoffeln und Chips mit Kräutersoße.
Um mal nicht nur zu meckern sei gesagt, dass es schön garniert serviert wurde und auch ge-schmeckt hat. Besonders lecker fand ich den Aprikosensenf. Ich habe vorher nicht einmal ge-wusst, dass es so was gibt, schmeckt aber zum Fleisch richtig gut.
Lecker waren auch die Säfte, die wir uns bestellt haben. Papaya und Mango. Gar nicht lecker hingegen fand ich, dass diese in der Dose serviert wurden. Und überhaupt gar nicht lecker fand ich den Preis: 2,50€ für 0,2l !!!
Wie gesagt, am Essen gab es nichts auszusetzen, aber für 38€ (!!!) kann man das auch erwar-ten. Von einen fairen Preis-Leistungs-Verhältnis kann man nicht reden.
Die Speisekarte ist reichhaltig und abwechslungsreich bestückt. Es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein und sogar Vegetarier kommen nicht zu kurz.
Ich habe leider nicht sehr viel von der Einrichtung mitbekommen, da ich am hintersten Ende mit dem Rücken zum Raum saß. Die Bilder an der Wand habe ich sehr wohl gesehen. Die fünf bis sechs Kängurus auf dem Bild wirkten auf mich kitschig und unnatürlich und waren in einem ganz seltsamen orange gemalt. Da das zweite Bild ähnlich war, hat sich damit mein Interesse an mehr erledigt.
Obwohl sich die Bedienungen ehrlich bemühten, kam bei mir kein gemütliches Gefühl auf. Wie schon erwähnt passten meine Begleitung und ich nicht unbedingt in dieses Ambiente (ich kam mit meiner alten Lederjacke) und ich wurde das Gefühl nicht los, dass wir schnellst möglich „abserviert“ wurden. Von allen, die da waren sind wir als Letzte gekommen und hatten als Erste unser Essen. Nachdem wir das Billabong verließen, hatten die Leute am Nebentisch im-mer noch nichts zu Essen bekommen.
Ein paar Besonderheiten bietet das Billabong auch. So bezeichnet es sich als „Australian BYO Restaurant“. Das heißt, dass man, wie in Australien üblich seine Getränke selbst mitbringen kann, wobei man ein sogenanntes „Korkgeld“ von 6€ (!) pro Flasche Wein bezahlen muss. Das finde ich reichlich unverschämt.
Des weiteren bietet das Billabong den sogenannten „Rent a Cook“ Service an. Dabei werden alle anfallenden Arbeiten, die man bei einer Party hat erledigt. Angefangen vom Einkauf, über Tisch decken und kochen, bis hin zum Abwasch wird alles erledigt. Auf Wunsch kann man sich eine australische Dekoration (kostenfrei) ausleihen und wenn man Didgeridoo Musik haben will, wird auch das organisiert.
Aber billig ist das nicht. Das sind die AGB´s, die man auf der Website ziemlich kleingedruckt am Ende lesen kann.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für den RentACook Service
1. Der Service ist auf Berlin beschränkt.
2. Wir berechnen eine Lieferpauschale von 70,00 €
3. Lieferung im Umland ist möglich gegen gesonderte Berechnung
4. Die angegebenen Preise beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer
5. Der Auftragswert muss mindestens 300,00 € betragen
6. Die Rechnungslegung erfolgt am selben Tag ausschließlich in Bar
7. Dekorationsmaterialen werden kostenfrei zur Verfügung gestellt und nur bei Verlust oder Beschädigung zum Neupreis berechnet.
8. Die Rückführung der Dekoration erfolgt durch den Auftraggeber innerhalb von 3 Werkta-gen an das Billabong byo Restaurant, Rungestrasse 17, 10179 Berlin.
9. Gerichtsstand ist Berlin
Es kann zwischen drei Menüs mit Fleisch und einem vegetarischen ausgesucht werden. Kleiner Auszug gefällig?
GARDEN SALAD & TIGER PRAWNS
Gartensalate mit Billabong Dressing
und Großgarnelen in Chili- Olivenöl gebraten
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SOUTH AUSTRALIAN PUMPKIN SOUP
Süd Australische Kürbis- Sahne Suppe mit Croutinos
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BUTTER-FISH IN MANGO- COCONUT SAUCE
PANFRIED VEGGIES, BASMATI RICE
Der Lieblingsfisch der Neuseeländer
mit Kokos- Mangosauce, Basmatireis
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KANGAROO SIRLOIN STEAK
IN PORT REDUCTION, RATATOUILLE
POTATO CHIPS GRATIN
Kängurulende in Portweinsauce
mit Ratatouille, Kartoffelgratin
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OUR OWN PAVLOVA
Das australische Nationaldessert
Frisches Baiser mit Maracujasahne und exotischem Fruchtsalat
Die Menüs kosten je nach Anzahl der Gänge unterschiedlich viel. Für drei Gänge löhnt man 26€, für vier Gänge 29€ und für fünf gleich 35€ pro Person.
Ich bin überzeugt, dass das alles gut organisiert ist und eine nette Feier werden kann, aber ich finde auch das einfach zu teuer.
Allgemeines:
Öffnungszeiten: Mo - Sa 17 – 24 Uhr ( Küche bis 23.00 Uhr)
Preise: zwischen 8€ (Vorspeise) – 38€ (für zwei Personen)
EC-Karten werden akzeptiert, sowie VISA und Eurocard
Anschrift:
Rungestraße 17; 10179 Berlin
Telefon: 030 – 278 63 36
Website: www.billabong.de
Email: [email protected]
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