Biofit Katzen-Keramiknapf mit Fischgrätenmotiv Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von LeaofRafiki
LeaMoms Geburtstagsgeschenk
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wenn ich eines hasse an Geburtstagen, so ist es die Arbeit, die man damit hat... Die Wohnung auf Vordermann bringen und Unmengen von Kuchen backen und Kaffee kochen für die Scharen von Gästen, die es zu bewirten gilt, anschließend stundenlanges am Spülstein stehen für die Berge von Abwasch, die sich im Laufe eines solchen Tages angesammelt haben, zwischendurch acht von zehn Katzen suchen, die sich ob des Trubels irgendwo verkrümelt haben, oder auch natürlich die ganz zu hinterst stehenden Vasen aus dem Schrank holen müssen, damit die blumigen Mitbringsel nicht verdursten müssen, mich zerreißen zwischen Telefon und mailbox, Fax und lebendigen GratulantInnen - nee, nee, das wäre mir alles zu anstrengend und so habe ich des dieses Jahr gaaaaaaaanz anders gemacht.
Statt Geschenke einzuheimsen habe ich welche verteilt, unter anderem natürlich an meine krallenbewehrten Mitbewohner. Genauer gesagt vordringlich an die beiden ebenfalls im November geborenen, nämlich an Lea und Jojo:
Lea bekam ein neues Schmusekissen und Jojo zum Trost, weil er immer noch vordringlich die seiner Meinung nach doofe Nierenschonkost fressen soll, einen neuen Futternapf, auf den ich durch einen Bericht aufmerksam geworden war. Wenn das Futter schon nicht so dolle schmeckt, soll es wenigstens hübsch präsentiert werden, dachte ich mir und spendierte ihm einen weißen Keramiknapf mit lauter bunten, abgenagten Fischgräten darauf und darin, auch wenn ich so meine Bedenken habe, daß er lange hält, denn Keramik ist ja leider etwas bruchgefährdet, vor allem, wenn der schwere Kater den Napf dauernd vor sich her, und womöglich über die Tischkante schiebt. (Wer sich nun über die Tischkante wundert, dem sei gesagt, daß der werte Herr seinen Futterplatz auf dem Küchentisch hat, was für mich den Vorteil hat, daß ich mich weniger bücken muß, um zu verhindern, daß zig andere, die das Futter viel leckerer finden als ihr eigenes, sich selbiges aus seinem Napf stibitzen und umgekehrt...)
Der Preis von € 2,99 bei zooplus kam mir noch einigermaßen erschwinglich vor für die kleinere Ausführung, die bei 11,5 cm Durchmesser 0,3 l faßt und ich war gespannt, wie Prinz Charming auf sein neues Gourmet-Geschirr reagieren würde. Insgeheim, so muß ich gestehen, hatte ich ja die Hoffnung, daß er so neugierig auf die sich unter dem Trockenfutter auf dem Grund des ca. 5 cm hohen Schälchens befindlichen Fischchen sein würde, daß er seinen Napf in Windeseile leeren würde.
Pfffft..., falsch gehofft!
Mein Prinz guckte mich nur entrüstet und verständnislos an, was ich ihm denn da zumuten würde. Im ersten Augenblick dachte ich, er würde nun vollends in den Nierenschonkostfutterstreik treten, aber nein, sobald ich ihm das Futter in den billigen, weil Werbegeschenk von Happy Cat (also billig im Sinne von umsonst, nicht im übertragenen Sinne), blauen Kunststoffnapf umfüllte, bequemte er sich, einige Bröckchen zu sich zu nehmen.
Bei der nächsten Fütterung probierte ich es noch einmal, nachdem der wunderhübsche Fischgrätmotivnapf einmal gespült, und somit mit dem ihm bekannten Hausgeruch versehen war, aber oh weh, das gleiche Spiel. Er schaute mich erst gelangweilt, dann ungeduldig an, wann er denn nun endlich auch was zu fressen bekäme... Und erst, nachdem ich das ihm dreimal direkt vor die Nase geschobene Futter in seinen alten, schon fast blinden Edelstahlnapf umfüllte, war er zufrieden, wie ich an den knackenden Geräuschen hören konnte.
Nichts ist enttäuschender als wenn ein Geschenk vom Beschenkten nicht angenommen wird... Um mir vielleicht doch noch ein kleines Erfolgserlebnis zu bescheren, versuchte ich anderntags, den gefüllten Napf einer meiner anderen Katzen unterzujubeln und stellte ihn mitten unter die Schar hungriger Mäuler.
Fehlanzeige. Auch sie schauten konsterniert über den Napf hinweg oder ignorierten ihn vollends, so daß ich fast bitterlich weinend aufgab.
Aber ich bin ja nicht blöd. Ich laß mir doch nicht von 40 Pfoten die Laune verderben und sann auf Abhilfe in Form einer anderen Verwendungsart. Und siehe da, am nächsten Abend war mir das Schicksal hold. Ich suchte dringend einen kleinen Behälter, in den ich MEINE abendlichen Knabberreien füllen konnte, als mein Blick auf d en verschmähten Katzenfutternapf fiel. Das war doch die Lösung!, dachte ich begeistert, da in dieses Schälchen nur eine kleine Menge (für menschliche Verhältnisse! aber genau richtig, um den Jieper zu stillen) hineinpaßt: vier oder fünf Lebkuchenherzen, eine Handvoll Chips oder Erdnüsse, oder was man sonst in Unmengen während das Pantoffelkinos zu sich zu nehmen pflegt und sich später als Rettungsring auf den Hüften (oder sonstwo) niederschlägt.
Als ich dann später mit dem Schälchen in der Hand mich gen Sofa begab, dankte ich im Stillen meinem krüschen Kater, wäre ich doch ohne ihn nie auf den Gedanken gekommen, daß das, was ich für ihn als Diäthilfe gedacht hatte, mir selbst zugute kommen würde...
Allerdings grübele ich noch immer, was ihn bewog, mein ihm zugedachtes Geschenk so zu verschmähen. Die einzige Erklärungen, die mir dazu einfallen, sind: entweder ist sein Kopf zu dick für den kleinen Napf bzw. ihm der Rand zu hoch - oder er mag einfach kein Porzellan...Womit dann der schwarze Peter bei mir bleibt, falls es doch einmal Scherben gibt.
Späterem zweibeinigen Besuch ist übrigens überhaupt nicht aufgefallen, daß es sich bei dem Schälchen ursprünglich um eines für meine vierpfotigen Mitbewohner handelt, da es wunderbar zu meinem ansonsten blauen Geschirr paßt...
© LeaofRafiki, 21.11.2002
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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, ab und an bei talkon, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener bei Ecomments, Griasdi oder gar Hitwin *grins*
Statt Geschenke einzuheimsen habe ich welche verteilt, unter anderem natürlich an meine krallenbewehrten Mitbewohner. Genauer gesagt vordringlich an die beiden ebenfalls im November geborenen, nämlich an Lea und Jojo:
Lea bekam ein neues Schmusekissen und Jojo zum Trost, weil er immer noch vordringlich die seiner Meinung nach doofe Nierenschonkost fressen soll, einen neuen Futternapf, auf den ich durch einen Bericht aufmerksam geworden war. Wenn das Futter schon nicht so dolle schmeckt, soll es wenigstens hübsch präsentiert werden, dachte ich mir und spendierte ihm einen weißen Keramiknapf mit lauter bunten, abgenagten Fischgräten darauf und darin, auch wenn ich so meine Bedenken habe, daß er lange hält, denn Keramik ist ja leider etwas bruchgefährdet, vor allem, wenn der schwere Kater den Napf dauernd vor sich her, und womöglich über die Tischkante schiebt. (Wer sich nun über die Tischkante wundert, dem sei gesagt, daß der werte Herr seinen Futterplatz auf dem Küchentisch hat, was für mich den Vorteil hat, daß ich mich weniger bücken muß, um zu verhindern, daß zig andere, die das Futter viel leckerer finden als ihr eigenes, sich selbiges aus seinem Napf stibitzen und umgekehrt...)
Der Preis von € 2,99 bei zooplus kam mir noch einigermaßen erschwinglich vor für die kleinere Ausführung, die bei 11,5 cm Durchmesser 0,3 l faßt und ich war gespannt, wie Prinz Charming auf sein neues Gourmet-Geschirr reagieren würde. Insgeheim, so muß ich gestehen, hatte ich ja die Hoffnung, daß er so neugierig auf die sich unter dem Trockenfutter auf dem Grund des ca. 5 cm hohen Schälchens befindlichen Fischchen sein würde, daß er seinen Napf in Windeseile leeren würde.
Pfffft..., falsch gehofft!
Mein Prinz guckte mich nur entrüstet und verständnislos an, was ich ihm denn da zumuten würde. Im ersten Augenblick dachte ich, er würde nun vollends in den Nierenschonkostfutterstreik treten, aber nein, sobald ich ihm das Futter in den billigen, weil Werbegeschenk von Happy Cat (also billig im Sinne von umsonst, nicht im übertragenen Sinne), blauen Kunststoffnapf umfüllte, bequemte er sich, einige Bröckchen zu sich zu nehmen.
Bei der nächsten Fütterung probierte ich es noch einmal, nachdem der wunderhübsche Fischgrätmotivnapf einmal gespült, und somit mit dem ihm bekannten Hausgeruch versehen war, aber oh weh, das gleiche Spiel. Er schaute mich erst gelangweilt, dann ungeduldig an, wann er denn nun endlich auch was zu fressen bekäme... Und erst, nachdem ich das ihm dreimal direkt vor die Nase geschobene Futter in seinen alten, schon fast blinden Edelstahlnapf umfüllte, war er zufrieden, wie ich an den knackenden Geräuschen hören konnte.
Nichts ist enttäuschender als wenn ein Geschenk vom Beschenkten nicht angenommen wird... Um mir vielleicht doch noch ein kleines Erfolgserlebnis zu bescheren, versuchte ich anderntags, den gefüllten Napf einer meiner anderen Katzen unterzujubeln und stellte ihn mitten unter die Schar hungriger Mäuler.
Fehlanzeige. Auch sie schauten konsterniert über den Napf hinweg oder ignorierten ihn vollends, so daß ich fast bitterlich weinend aufgab.
Aber ich bin ja nicht blöd. Ich laß mir doch nicht von 40 Pfoten die Laune verderben und sann auf Abhilfe in Form einer anderen Verwendungsart. Und siehe da, am nächsten Abend war mir das Schicksal hold. Ich suchte dringend einen kleinen Behälter, in den ich MEINE abendlichen Knabberreien füllen konnte, als mein Blick auf d en verschmähten Katzenfutternapf fiel. Das war doch die Lösung!, dachte ich begeistert, da in dieses Schälchen nur eine kleine Menge (für menschliche Verhältnisse! aber genau richtig, um den Jieper zu stillen) hineinpaßt: vier oder fünf Lebkuchenherzen, eine Handvoll Chips oder Erdnüsse, oder was man sonst in Unmengen während das Pantoffelkinos zu sich zu nehmen pflegt und sich später als Rettungsring auf den Hüften (oder sonstwo) niederschlägt.
Als ich dann später mit dem Schälchen in der Hand mich gen Sofa begab, dankte ich im Stillen meinem krüschen Kater, wäre ich doch ohne ihn nie auf den Gedanken gekommen, daß das, was ich für ihn als Diäthilfe gedacht hatte, mir selbst zugute kommen würde...
Allerdings grübele ich noch immer, was ihn bewog, mein ihm zugedachtes Geschenk so zu verschmähen. Die einzige Erklärungen, die mir dazu einfallen, sind: entweder ist sein Kopf zu dick für den kleinen Napf bzw. ihm der Rand zu hoch - oder er mag einfach kein Porzellan...Womit dann der schwarze Peter bei mir bleibt, falls es doch einmal Scherben gibt.
Späterem zweibeinigen Besuch ist übrigens überhaupt nicht aufgefallen, daß es sich bei dem Schälchen ursprünglich um eines für meine vierpfotigen Mitbewohner handelt, da es wunderbar zu meinem ansonsten blauen Geschirr paßt...
© LeaofRafiki, 21.11.2002
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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, ab und an bei talkon, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener bei Ecomments, Griasdi oder gar Hitwin *grins*
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