Biologie Testbericht
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Summe aller Bewertungen
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- Qualität der Lehrkräfte:
- Mensa:
- Chancen für Auslandssemester:
- Hochschulleben:
- Jahr der Immatrikulation:
Erfahrungsbericht von zische
Von Bienchen und Blümchen - Biologie in Münster
Pro:
Schöne Stadt, gute Uni, cooler Fachbereich
Kontra:
lernintensiv...
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leute....
Heute stelle ich Euch mal einen Teil der Universität in Münster vor.
Die Uni:
Die Westfälische Wilhelms Universität in Münster erstreckt sich über die gesamte Stadt. Das hat Vor- und Nachteile, zum einen lernt man so sowohl die Stadt selber als auch viele Menschen kennen, zum anderen muß man sich ab und an mal beeilen, um nicht zu spät zu kommen. Zum Glück haben die meisten Dozenten dafür Verständnis.
Für das Fach Biologie liegen die Hörsäle direkt am Schloß und auch die Übungsräume sind in unmittelbarer Nähe.
Die Nebenfächer Chemie, Physik und Mathematik finden sich in nähe der Mensa am Cosfelder- Kreuz.
Im 1. Semester:
Zuerst gibt es mal eine Orientierungswoche, an der man unbedingt teilnehmen sollte. Ersten lernt man hier direkt seine Kommilitonen kennen und man bekommt einen Mentor, den man fast zu allen Problemen zu Rate ziehen kann.
Außerdem lernt man die Gebäude kennen, die man später nicht lange suchen muß. Ein wichtiger Punkt im Ersten Semester ist es Leute kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen!!! Das hilft später beim Lernen...
In der Woche befaßt man sich auch mit dem Studienverlaufsplan, der im Grunde ziemlich festgelegt ist, außer im Wahlpflichtbereich, in dem man sich je nach Interesse orientieren kann.
Das Grundstudium:
Zuerst einmal muß man 3 Biologievorlesungen mit den dazugehörigen Vorlesungen besuchen. In den Übungen schreibt man Protokolle, Tests oder auch die eine oder andere Klausur. Wichtig ist besonders die gute Vorbereitung und die Nachbereitung, dann sind auch die Leistungsnachweise kein Problem.
In den Übungen zur Zoologie und Botanik werden zusätzlich Skizzen von dem angefertigt, was man unter dem Mikroskop sieht. Diese Skizzen bilden einen großen Teil der Übung und helfen bei der Vorbereitung auf die Vordiplomsprüfung.
Weiterhin muß man an zwei Bestimmungsübungen und den entsprechenden Vorlesungen teilnehmen, jeweils eine in Botanik und eine in Zoologie.
Damit man nun nicht als Fachidiot stirbt gibt es im Fach Botanik und Zoologie jeweils drei Exkursionen an denen man teilnehmen muß, die Auswahl ist relativ groß und man kann sie nach seinen Interessen auswählen.
Zum Abschluß fertigt man in Botanik noch ein Herbarium an, das ist eine Sammlung mit ca.60 Pflanzen, die man selbst gesammelt hat (z.B. auf den Exkursionen, oder in der Übung) und auch eigenständig bestimmt hat.
Im Nebenfach Chemie muß man zwei Scheine machen. Jeweils einen in anorganischer und organischer Chemie, wobei hier die Vorlesung besucht werden sollte, damit man das Praktikum, dass in den Semesterferien stattfindet auch mühelos bestehen kann. In den Praktika werden Versuche „gekocht“ und protokolliert, zum Ende wird eine Abschlußklausur geschrieben.
Im Nebenfach Mathematik war es bei mir so, dass wir für den Schein lediglich Hausaufgaben in Gruppen abgeben mußten. Ob das Sinn macht keine Ahnung, jedenfalls ist der Schein so gut wie geschenkt.
Nun das letzte Nebenfach Physik. Hier hat man eine Vorlesung und eine Übung, in der man auch Protokolle schreibt. Am Ende des Semesters wird eine Multiple- Choice- Klausur geschrieben, die nicht wirklich schwer ist, wenn man sich einigermaßen Vorbereitet hat.
Das Hauptstudium:
Es beginnt direkt im Anschluß auf die bestandene Vordiplomsprüfung. Hier kann man endlich seinen ganz speziellen Interessen frönen.
Je nach dem ob man nun Humangenetik, Mikrobiologie, Meeresbiologie, Zoologie oder ein anderes Fach studieren möchte muß man sich entscheiden, ob man nun an der Uni Münster bleibt, oder doch wechselt.
Da ich nach dem Grundstudium nicht mehr an der Uni Münster geblieben bin, kann ich zu Hauptstudium an dieser Uni auch leider nichts sagen... Sorry!
Die Dozenten:
Ich muß sagen, dass die Dozenten und Übungsleiter im Fach Biologie einfach super waren. Man konnte mit jedem Problem auf sie zukommen und hat nur sehr selten einen „Korb“ bekommen. Wenn man irgendetwas nicht verstanden hat, so erklärten sie es bis auch der letzte es begriffen hat.
Jeder von ihnen hatte seine Eigenart, der eine einen absolut trockenen Humor der andere versuchte mit \" Uraltwitzen\" seine Vorlesung aufzupeppen.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Herr Freiburg, bei ihm hatte ich damals meine zoologischen Bestimmungsübungen, außerdem habe ich an einer seiner Exkursionen teilgenommen und war einfach nur von dem Mann begeistert. Er hat nicht nur Fachwissen, sondern auch fächerübergreifendes Wissen und konnte fast zu jeder Art eine Geschichte erzählen, wodurch man sich ziemlich leicht seine eigenen „Eselsbrücken“ bauen konnte.
Das Drumherum:
Münster ist eine absolute Studentenstadt. Man lernt unglaublich viele Leute kennen und das aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Abends und am Wochenende locken zahlreiche Kneipen, in denen man gemütlich zusammensitzen und fachsimpeln kann, oder auch einfach nur seinen Spaß haben kann.
Im Sommer ist der Schloßgarten besonders genial. Hier kann man lernen, sich vorbereiten, mit Leuten rumsitzen oder sonst was tun.
Meine Meinung:
Wer Biologie oder eine andere Naturwissenschaft studieren möchte ist in Münster sehr gut aufgehoben! Es war eine super schöne Zeit, auch wenn es ab und an anstrengend war, weil ich jeden Tag von Dortmund nach Münster gependelt bin. Ich kann nur empfehlen sich dort ein Zimmer zu suchen, wenn es eben möglich ist. Mir war es nicht möglich da ich hier schon eine eigene Wohnung für kleines Geld hatte. Dafür hätte ich in Münster lediglich ein Zimmer bekommen. Naja, trotzdem will ich auch die Zeit, die ich im Zug verbracht habe, nicht missen, denn auch hier habe ich `ne Menge Leute kennengelernt.
Ich kann Münster als Universitätsstadt nur empfehlen. Wer vor sich Beginn des Studiums ein Bild machen will, der kann sich einfach mal in die eine oder andere Vorlesung setzen. Es gibt auch in jedem Semester einen „Tag der offenen Tür“, der ist zwar nicht schlecht, aber leider nicht objektiv. Das habe ich allerdings nur festgestellt, weil ich denn Vergleich zu den „normalen“ Vorlesungen hatte.
Und wer denkt, dass der Studententag frühestens um 12 Uhr mittags beginnt, der hat sich geschnitten, den an fast jedem Tag beginnt die erste Vorlesung um 8 Uhr morgens...
So verbleibe ich und wünsche ein gutes Gelingen!!!
Heute stelle ich Euch mal einen Teil der Universität in Münster vor.
Die Uni:
Die Westfälische Wilhelms Universität in Münster erstreckt sich über die gesamte Stadt. Das hat Vor- und Nachteile, zum einen lernt man so sowohl die Stadt selber als auch viele Menschen kennen, zum anderen muß man sich ab und an mal beeilen, um nicht zu spät zu kommen. Zum Glück haben die meisten Dozenten dafür Verständnis.
Für das Fach Biologie liegen die Hörsäle direkt am Schloß und auch die Übungsräume sind in unmittelbarer Nähe.
Die Nebenfächer Chemie, Physik und Mathematik finden sich in nähe der Mensa am Cosfelder- Kreuz.
Im 1. Semester:
Zuerst gibt es mal eine Orientierungswoche, an der man unbedingt teilnehmen sollte. Ersten lernt man hier direkt seine Kommilitonen kennen und man bekommt einen Mentor, den man fast zu allen Problemen zu Rate ziehen kann.
Außerdem lernt man die Gebäude kennen, die man später nicht lange suchen muß. Ein wichtiger Punkt im Ersten Semester ist es Leute kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen!!! Das hilft später beim Lernen...
In der Woche befaßt man sich auch mit dem Studienverlaufsplan, der im Grunde ziemlich festgelegt ist, außer im Wahlpflichtbereich, in dem man sich je nach Interesse orientieren kann.
Das Grundstudium:
Zuerst einmal muß man 3 Biologievorlesungen mit den dazugehörigen Vorlesungen besuchen. In den Übungen schreibt man Protokolle, Tests oder auch die eine oder andere Klausur. Wichtig ist besonders die gute Vorbereitung und die Nachbereitung, dann sind auch die Leistungsnachweise kein Problem.
In den Übungen zur Zoologie und Botanik werden zusätzlich Skizzen von dem angefertigt, was man unter dem Mikroskop sieht. Diese Skizzen bilden einen großen Teil der Übung und helfen bei der Vorbereitung auf die Vordiplomsprüfung.
Weiterhin muß man an zwei Bestimmungsübungen und den entsprechenden Vorlesungen teilnehmen, jeweils eine in Botanik und eine in Zoologie.
Damit man nun nicht als Fachidiot stirbt gibt es im Fach Botanik und Zoologie jeweils drei Exkursionen an denen man teilnehmen muß, die Auswahl ist relativ groß und man kann sie nach seinen Interessen auswählen.
Zum Abschluß fertigt man in Botanik noch ein Herbarium an, das ist eine Sammlung mit ca.60 Pflanzen, die man selbst gesammelt hat (z.B. auf den Exkursionen, oder in der Übung) und auch eigenständig bestimmt hat.
Im Nebenfach Chemie muß man zwei Scheine machen. Jeweils einen in anorganischer und organischer Chemie, wobei hier die Vorlesung besucht werden sollte, damit man das Praktikum, dass in den Semesterferien stattfindet auch mühelos bestehen kann. In den Praktika werden Versuche „gekocht“ und protokolliert, zum Ende wird eine Abschlußklausur geschrieben.
Im Nebenfach Mathematik war es bei mir so, dass wir für den Schein lediglich Hausaufgaben in Gruppen abgeben mußten. Ob das Sinn macht keine Ahnung, jedenfalls ist der Schein so gut wie geschenkt.
Nun das letzte Nebenfach Physik. Hier hat man eine Vorlesung und eine Übung, in der man auch Protokolle schreibt. Am Ende des Semesters wird eine Multiple- Choice- Klausur geschrieben, die nicht wirklich schwer ist, wenn man sich einigermaßen Vorbereitet hat.
Das Hauptstudium:
Es beginnt direkt im Anschluß auf die bestandene Vordiplomsprüfung. Hier kann man endlich seinen ganz speziellen Interessen frönen.
Je nach dem ob man nun Humangenetik, Mikrobiologie, Meeresbiologie, Zoologie oder ein anderes Fach studieren möchte muß man sich entscheiden, ob man nun an der Uni Münster bleibt, oder doch wechselt.
Da ich nach dem Grundstudium nicht mehr an der Uni Münster geblieben bin, kann ich zu Hauptstudium an dieser Uni auch leider nichts sagen... Sorry!
Die Dozenten:
Ich muß sagen, dass die Dozenten und Übungsleiter im Fach Biologie einfach super waren. Man konnte mit jedem Problem auf sie zukommen und hat nur sehr selten einen „Korb“ bekommen. Wenn man irgendetwas nicht verstanden hat, so erklärten sie es bis auch der letzte es begriffen hat.
Jeder von ihnen hatte seine Eigenart, der eine einen absolut trockenen Humor der andere versuchte mit \" Uraltwitzen\" seine Vorlesung aufzupeppen.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Herr Freiburg, bei ihm hatte ich damals meine zoologischen Bestimmungsübungen, außerdem habe ich an einer seiner Exkursionen teilgenommen und war einfach nur von dem Mann begeistert. Er hat nicht nur Fachwissen, sondern auch fächerübergreifendes Wissen und konnte fast zu jeder Art eine Geschichte erzählen, wodurch man sich ziemlich leicht seine eigenen „Eselsbrücken“ bauen konnte.
Das Drumherum:
Münster ist eine absolute Studentenstadt. Man lernt unglaublich viele Leute kennen und das aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Abends und am Wochenende locken zahlreiche Kneipen, in denen man gemütlich zusammensitzen und fachsimpeln kann, oder auch einfach nur seinen Spaß haben kann.
Im Sommer ist der Schloßgarten besonders genial. Hier kann man lernen, sich vorbereiten, mit Leuten rumsitzen oder sonst was tun.
Meine Meinung:
Wer Biologie oder eine andere Naturwissenschaft studieren möchte ist in Münster sehr gut aufgehoben! Es war eine super schöne Zeit, auch wenn es ab und an anstrengend war, weil ich jeden Tag von Dortmund nach Münster gependelt bin. Ich kann nur empfehlen sich dort ein Zimmer zu suchen, wenn es eben möglich ist. Mir war es nicht möglich da ich hier schon eine eigene Wohnung für kleines Geld hatte. Dafür hätte ich in Münster lediglich ein Zimmer bekommen. Naja, trotzdem will ich auch die Zeit, die ich im Zug verbracht habe, nicht missen, denn auch hier habe ich `ne Menge Leute kennengelernt.
Ich kann Münster als Universitätsstadt nur empfehlen. Wer vor sich Beginn des Studiums ein Bild machen will, der kann sich einfach mal in die eine oder andere Vorlesung setzen. Es gibt auch in jedem Semester einen „Tag der offenen Tür“, der ist zwar nicht schlecht, aber leider nicht objektiv. Das habe ich allerdings nur festgestellt, weil ich denn Vergleich zu den „normalen“ Vorlesungen hatte.
Und wer denkt, dass der Studententag frühestens um 12 Uhr mittags beginnt, der hat sich geschnitten, den an fast jedem Tag beginnt die erste Vorlesung um 8 Uhr morgens...
So verbleibe ich und wünsche ein gutes Gelingen!!!
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