Biophar Akazien-Honig Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von Anonym126
Brave Bienen !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer sich für eine Sorte Honig entscheiden muss hat es schwer. Die Auswahl an Geschmacksrichtungen ist sehr groß. So gibt es Klee- und Akazienhonig, Raps -und Wildblütenhonig, Lavendelhonig und noch viele Sorten mehr. In einer Fernsehsendung, die ich zufällig verfolgte, wurde ein Imker befragt, wie z.B. ein reiner Rapshonig zustande kommt und ob die Bienen das auch wüssten. Der Fachmann gab zu, dass es kaum möglich sei, reine Honigsorten von nur einer Blütenart herzustellen, da man den Bienen ja schlecht vorschreiben könne, zu welchen Blüten sie fliegen dürfen und zu welchen nicht. Nur wenn wirklich kilometerweit eine einzige Pflanzenart angebaut wird, besteht die Möglichkeit, dass der Nektar von nur einer Blütensorte eingesammelt würde. Doch die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges sei nicht sicher.
Darüber hatte ich mir, ehrlich gesagt, bis zu dieser Sendung keine Gedanken gemacht. Bei meinem nächsten Honigkauf entschied ich mich für Lavendelhonig, doch mit etwas gemischten Gefühlen. Also wird auch bei diesem Naturprodukt kräftig gemischt, verbessert und zugefügt. Dieses Wissen hielt mich aber nicht von weiteren Käufen ab, denn Honig ist und bleibt weitaus natürlicher als Zucker oder andere Süßungsmittel es jemals sein könnten.
Der Honig:
_________
Ich kaufte einen Lavendelhonig von Biophar. Verpackt ist der Honig in einem Glas mit honigfarbenem Schraubdeckel. Die Farbe der Etikette auf dem Deckel und auf der Vorderseite des Glases sind lavendel-lila. In dem Glas befinden sich 500g Honig und ich bezahlte 2,99 Euro dafür.
Der Hersteller verspricht eine werterhaltende Abfüllung des Honigs und das der Honig sorgfältig geimkert wurde. Die aufgedruckte Kontrollnummer soll die Garantie einer sehr guten Qualität sein. Der Biopharhonig ist ein Naturprodukt, das aber aus der konventionellen Imkerei stammt. Es ist kein Erzeugnis aus ökologischem Landbau.
Meine Biophar- Honig- Erfahrung:
_____________________________
Wer einen Honig aus kontrolliert biologischem Anbau möchte, muss ihn schon im Bio- oder Naturkostladen kaufen, wie ich es auch lange tat. Der Preis für den Biohonig liegt jedoch meistens über vier Euro und das ist viel Geld. Bei uns wird täglich Honig konsumiert. Wir trinken viel Tee und süßen gern mit Honig. Da sind 500g schnell verbraucht. Deshalb habe ich meinen Biohonig stark reduziert und kaufe öfter wieder einmal den normalen Honig.
Dieser Lavendelhonig kommt aus dem Süden und Südosten Frankreichs. Hier gibt es unüberschaubare, weithin duftende Lavendelfelder, von denen die Bienen magisch angezogen werden. Und hier wird der köstliche Lavendelhonig auch hergestellt. Vielleicht wird er mit anderen Honigsorten verlängert oder geschmacklich beeinflusst, wer weiß. Doch lecker ist er so oder so.
Übrigens ist die schöne lila Farbe vorn auf dem Glas identisch mit der Farbe echter Lavendelblüten, die im Hochsommer in meinem Garten stehen und wunderbar duften. Die länglichen Blütendolden sind immer umschwärmt von fleißigen Bienen.
Sobald ich den Deckel abgeschraubt habe riecht es bereits nach Honig. Es duftet aus dem Glas süß und leicht nach Lavendel. Der Geruch ist aber zurückhaltend und nicht sehr intensiv. Der Anblick des Honigs macht Freude auf eine Kostprobe. Die Honigmasse ist vollkommen glatt und unberührt. Sie glänzt wunderschön und hat die Farbe von einem matten, warmen, hellen Gelb- Weiß.
Die Konsistenz des Lavendelhonigs ist ziemlich fest. Ich kann ihn, ohne das es tropft, in Ruhe mit einem Löffele entnehmen. Bei flüssigeren Honigsorten muss man sehr schnell sein und den Löffel immer wieder drehen, um zu verhindern, dass es heruntertropft. Das ist bei diesem Biophar Lavendelhonig nicht so. Die Beschaffenheit ist aber doch so weich, dass der Honig streichfähig bleibt. Er kann ganz leicht auf dem Brot oder Brötchen verteilt werden. Auch hier behält er seine schöne glänzende Farbe und sieht sehr appetitlich aus.
Wir süßen gern unseren Tee mit Honig und dabei ist es wichtig, dass sich der Honig gut auflöst. Obwohl der Lavendelhonig eher als fest zu bezeichnen ist, verschwindet er rasch im heißen Tee. Auch ist der Lavendelgeschmack nicht so überwiegend. Das unverwechselbare Lavendelaroma ist zwar da, aber es ist mild und sanft und überwiegt den Teegeschmack nicht. Er gibt dem Tee eine milde feine Geschmacksnote.
Bei einer aufziehenden Erkältung mit Halsschmerzen kann man ruhig einen Teelöffel Lavendelhonig langsam im Mund zergehen lassen. Honig beruhigt den Rachen und wirkt desinfizierend. Der Lavendelhonig eignet sich durch seine festere Konsistent sehr gut dazu. Auch ist die Honigmasse fein und ohne Klümpchen. So kann der Honig gut gelutscht werden. Klümpchen können allerdings nach einer längeren Lagerung entstehen. Dann kristallisiert der Zucker, was als weiße Schicht sichtbar werden kann. Es gibt auch Honigsorten, bei denen sich auf der Oberfläche Flüssigkeit absetzt. Das beeinträchtigt die Qualität des Honigs nicht. Zuckerkristalle und Flüssigkeit lösen sich im Tee, im Mund oder in warmen Gerichten sofort auf.
Mit Lavendelhonig süße ich nicht nur unseren Tee, sondern ich brauche ihn auch zum Backen oder für Salatsoßen. Der Lavendelhonig hat einen individuellen Eigengeschmack, der für manch einen vielleicht zu deutlich hervortreten kann. Wer diesen Geschmack in Gerichten oder Soßen nicht mag sollte auf einen geschmacksneutralen Honig zurück greifen. Wir haben damit zum Glück keine Probleme.
Fazit:
_____
Der Biophar Lavendelhonig ist ein sehr feiner, milder und doch aromatischer Honig, der vielseitig eingesetzt werden kann. Mit einem Preis von 2,99 Euro für ein 500g Glas liegt er weit unter den Preisen der meisten anderen Hersteller. Ich habe an ihm nichts auszusetzen und empfehle ihn gern an alle Honigliebhaber oder diejenigen, die es noch werden möchten, weiter.
Liebe Grüße
Catty
Darüber hatte ich mir, ehrlich gesagt, bis zu dieser Sendung keine Gedanken gemacht. Bei meinem nächsten Honigkauf entschied ich mich für Lavendelhonig, doch mit etwas gemischten Gefühlen. Also wird auch bei diesem Naturprodukt kräftig gemischt, verbessert und zugefügt. Dieses Wissen hielt mich aber nicht von weiteren Käufen ab, denn Honig ist und bleibt weitaus natürlicher als Zucker oder andere Süßungsmittel es jemals sein könnten.
Der Honig:
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Ich kaufte einen Lavendelhonig von Biophar. Verpackt ist der Honig in einem Glas mit honigfarbenem Schraubdeckel. Die Farbe der Etikette auf dem Deckel und auf der Vorderseite des Glases sind lavendel-lila. In dem Glas befinden sich 500g Honig und ich bezahlte 2,99 Euro dafür.
Der Hersteller verspricht eine werterhaltende Abfüllung des Honigs und das der Honig sorgfältig geimkert wurde. Die aufgedruckte Kontrollnummer soll die Garantie einer sehr guten Qualität sein. Der Biopharhonig ist ein Naturprodukt, das aber aus der konventionellen Imkerei stammt. Es ist kein Erzeugnis aus ökologischem Landbau.
Meine Biophar- Honig- Erfahrung:
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Wer einen Honig aus kontrolliert biologischem Anbau möchte, muss ihn schon im Bio- oder Naturkostladen kaufen, wie ich es auch lange tat. Der Preis für den Biohonig liegt jedoch meistens über vier Euro und das ist viel Geld. Bei uns wird täglich Honig konsumiert. Wir trinken viel Tee und süßen gern mit Honig. Da sind 500g schnell verbraucht. Deshalb habe ich meinen Biohonig stark reduziert und kaufe öfter wieder einmal den normalen Honig.
Dieser Lavendelhonig kommt aus dem Süden und Südosten Frankreichs. Hier gibt es unüberschaubare, weithin duftende Lavendelfelder, von denen die Bienen magisch angezogen werden. Und hier wird der köstliche Lavendelhonig auch hergestellt. Vielleicht wird er mit anderen Honigsorten verlängert oder geschmacklich beeinflusst, wer weiß. Doch lecker ist er so oder so.
Übrigens ist die schöne lila Farbe vorn auf dem Glas identisch mit der Farbe echter Lavendelblüten, die im Hochsommer in meinem Garten stehen und wunderbar duften. Die länglichen Blütendolden sind immer umschwärmt von fleißigen Bienen.
Sobald ich den Deckel abgeschraubt habe riecht es bereits nach Honig. Es duftet aus dem Glas süß und leicht nach Lavendel. Der Geruch ist aber zurückhaltend und nicht sehr intensiv. Der Anblick des Honigs macht Freude auf eine Kostprobe. Die Honigmasse ist vollkommen glatt und unberührt. Sie glänzt wunderschön und hat die Farbe von einem matten, warmen, hellen Gelb- Weiß.
Die Konsistenz des Lavendelhonigs ist ziemlich fest. Ich kann ihn, ohne das es tropft, in Ruhe mit einem Löffele entnehmen. Bei flüssigeren Honigsorten muss man sehr schnell sein und den Löffel immer wieder drehen, um zu verhindern, dass es heruntertropft. Das ist bei diesem Biophar Lavendelhonig nicht so. Die Beschaffenheit ist aber doch so weich, dass der Honig streichfähig bleibt. Er kann ganz leicht auf dem Brot oder Brötchen verteilt werden. Auch hier behält er seine schöne glänzende Farbe und sieht sehr appetitlich aus.
Wir süßen gern unseren Tee mit Honig und dabei ist es wichtig, dass sich der Honig gut auflöst. Obwohl der Lavendelhonig eher als fest zu bezeichnen ist, verschwindet er rasch im heißen Tee. Auch ist der Lavendelgeschmack nicht so überwiegend. Das unverwechselbare Lavendelaroma ist zwar da, aber es ist mild und sanft und überwiegt den Teegeschmack nicht. Er gibt dem Tee eine milde feine Geschmacksnote.
Bei einer aufziehenden Erkältung mit Halsschmerzen kann man ruhig einen Teelöffel Lavendelhonig langsam im Mund zergehen lassen. Honig beruhigt den Rachen und wirkt desinfizierend. Der Lavendelhonig eignet sich durch seine festere Konsistent sehr gut dazu. Auch ist die Honigmasse fein und ohne Klümpchen. So kann der Honig gut gelutscht werden. Klümpchen können allerdings nach einer längeren Lagerung entstehen. Dann kristallisiert der Zucker, was als weiße Schicht sichtbar werden kann. Es gibt auch Honigsorten, bei denen sich auf der Oberfläche Flüssigkeit absetzt. Das beeinträchtigt die Qualität des Honigs nicht. Zuckerkristalle und Flüssigkeit lösen sich im Tee, im Mund oder in warmen Gerichten sofort auf.
Mit Lavendelhonig süße ich nicht nur unseren Tee, sondern ich brauche ihn auch zum Backen oder für Salatsoßen. Der Lavendelhonig hat einen individuellen Eigengeschmack, der für manch einen vielleicht zu deutlich hervortreten kann. Wer diesen Geschmack in Gerichten oder Soßen nicht mag sollte auf einen geschmacksneutralen Honig zurück greifen. Wir haben damit zum Glück keine Probleme.
Fazit:
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Der Biophar Lavendelhonig ist ein sehr feiner, milder und doch aromatischer Honig, der vielseitig eingesetzt werden kann. Mit einem Preis von 2,99 Euro für ein 500g Glas liegt er weit unter den Preisen der meisten anderen Hersteller. Ich habe an ihm nichts auszusetzen und empfehle ihn gern an alle Honigliebhaber oder diejenigen, die es noch werden möchten, weiter.
Liebe Grüße
Catty
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