Star Wars: Knights of the Old Republic (PC Rollenspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Tethra
Was für ein Erlebnis!!!
Pro:
packende Story, klasse Kämpfe, Gesinnungswahl, abwechslungsreiche Planeten....
Kontra:
überflüssige Minispiele, kein Multiplyer
Empfehlung:
Ja
Da ich mal wieder etwas Abwechslung von Rollenspielen in Fantasywelten wollte und ich ein großer Fan der Star Wars-Filme bin, habe ich mir letztens für 30€ „Star Wars: Knights of the old Republic“ zugelegt und bin von dem Spiel richtig begeistert. Warum das so ist und warum es Topwertungen vieler Spielezeitschriften und die Auszeichnung des Spiels des Jahres 2003 erhalten hat, möchte ich euch im Folgenden erkläre.
Inhalt der Verpackung und Installation
********************************************
In der DVD-Box, auf der auf der Vorderseite einige Jedis abgebildet sind, befinden sich 4 CDs, von denen alle vier zur Installation und eine auch zum Spielen benötigt werden und ein 76 seitiges Handbuch, das sehr ausführlich und verständlich ist.
Da das Spiel 4 GB auf der Festplatte belegt, dauert die Installation entsprechend lange (ca. 10-15 Minuten).
Starten des Spiels
*********************
Damit das überhaupt möglich ist sollte man laut Hersteller mindestens über einen Computer mit folgenden Komponenten verfügen:
Betriebssystem: Windows 98/98SE/Me/200/XP
Prozessor: Intel oder AMD 1 GHz
Arbeitsspeicher: 128 MB RAM
Grafikkarte: 32 MB
Soundkarte: 100% DirectX 9.0b kompatibel
CD-Rom: 4x CD-ROM Laufwerk
Nachdem man das Spiel gestartet hat erscheinen erst einmal die Logos des Herstellers BioWare und des Publishers Lucas Arts und dann das Hauptmenü.
Dort kann man entweder ein neues Spiel starten oder Spielstände laden oder auch die bisher im Spielverlauf gesehenen Filmsequenzen noch einmal genießen.
Außerdem kann man dort Punkt Optionen den Schwierigkeitsgrad, die Tastenbelegung, Untertitel, Grafik- und Soundeinstellungen und vieles mehr und vieles mehr dem jeweiligen Bedürfnis anpassen.
Charaktererschaffung und Story
*************************************
Nachdem man ein neues Spiel gestartet hat, muss man erst einmal einen Charakter erschaffen. Man kann zwischen Geschlecht und den drei Klassen Späher, Gauner und Soldat wählen. Dann wählt man ein passendes Gesicht für seinen Recken und legt dessen Fähigkeiten, Attribute und Talente fest, von denen es über 40 gibt. Nun kann man ihm/ihr noch einen Namen verpassen und schon kann’s losgehen.
Nach einer kurzen Filmsequenz findet man sich 4000 Jahre vor den Ereignissen der Filme auf einem Raumschiff wieder, das von den bösen Sith angegriffen wird und auf dem sich auch die Jedi Bastila befindet.
Dieses erste Level dient auch als Tutorial. Nun muss man sich einen Weg zu den Rettungskapseln des Raumschiffs finden und von dem Raumschiff flüchten. Dabei wird man von einem Kämpfer begleitet und Carth, der Kommandant des Schiffes gibt einem per Funk Befehle. Nachdem man die Rettungskapseln erreicht hat stürzt man mit ihr auf den Planeten Taris ab. Auch Carth und Bastila haben es auf den Planeten geschafft. Das einzige Problem ist, das Bastila weit weg von einem in den Slums der großen Stadt, in der man gelandet ist, heruntergekommen ist. Nach einer Zwischensequenz wacht der Held in einem Apartment der Stadt auf und neben ihm steht Carth, der einem erzählt wie man hier hergekommen ist, da der Held bei dem Absturz bewusstlos geworden ist. Carth ist auch gleich das erste Mitglied in der Party des Helden und zusammen machen sie sich auf die Suche nach Bastila.
Die sehr spannende Story wird meist in Dialogen und schön gemachten Zwischensequenzen weitererzählt und hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Später im Spiel wird man dann auch zum Jedi, was eigentlich das interessanteste am Spiel ist. Ab dann bekommt man endlich ein Lichtschwert und kann nun auch verschiedene Machtfertigkeiten anwenden.
Auch die vielen überraschenden Wendungen, vor allem in der Mitte und am Ende des Spiels, tragen dazu bei, dass die Geschichte sehr abwechslungsreich ist.
Insgesamt ist die Story wirklich gelungen und trägt sehr zur Spannung des Spiels bei.
Grafik
********
Die Grafik kommt auf meinem PC nicht so gut rüber, da dieser recht langsam ist, aber als ich das Spiel auf dem Computer meines Bruders gesehen habe, war ich schon ganz schön beeindruckt.
Die Welten sind alle sehr detailliert dargestellt und haben alle das dazugehörige Flair: z.B. hängt in den tiefen Wäldern von Kashyyyk dichter Nebel bis auf den Boden hinunter, wodurch die Sicht stark eingeschränkt ist.
Auch wird das Gras z.B. nicht einfach durch eine Bodentextur, sondern durch viele einzelne Grashalme dargestellt, was natürlich die Welten noch besser rüberbringt.
Auch die Figuren bewegen sich sehr flüssig und Mäntel kleben nicht einfach an ihrem Besitzer sondern bewegen sich beim Laufen. Außerdem ist die Mimik auch gut gelungen: So kneift etwa eine verärgerte Figur die Augen zusammen oder zieht bei Überraschungen die Augenbrauen hoch.
Aber in den Kämpfen zeigt die Grafik meiner Meinung nach erst ihre wahre Klasse:
Funkensprühend treffen die Laserschwerter des Helden und das seines finsteren Kontrahenten aufeinander, eine Mitstreiterin des Helden springt mit einem Salto auf ihren Gegner zu und zwingt ihn mit einem gezielten Schlag auf die Knie, ein spratzelnder Lichtblitz löst sich aus der Hand des Helden und ein Energiestrom rüttelt seinen Gegner durch. Man könnte noch viele weitere Szenen beschreiben, aber ich denke diese drei bieten schon einen Eindruck davon, zu was die Grafik im Stande ist.
Was mich mit am meisten beeindruckt hat sind die spektakulären und klasse gemachten Zwischensequenzen: Es ist einfach aufregend, wenn sein eigenes Raumschiff von einigen Sith-Jägern durch den Weltraum gejagt wird und dann im letzten Moment noch entkommen kann.
Das einzige was mich an der Grafik gestört hat, war, dass man öfters an verschiedenen Figuren, den gleichen Kopf gesehen hat, was schon sehr fragwürdig ist.
Insgesamt ist die Grafik wirklich klasse und trägt stark zum bombastischen Spielerlebnis bei.
Sound
********
Der Sound gehört für mich zu einem der wichtigen Spielelemente, denn ohne passende Hintergrundmusik und gute Sprachausgabe macht mir ein Spiel nur halb so viel Spaß.
Die Hintergrundmusik passt sich zwar nicht dem Geschehen an, ist aber wirklich gut gelungen und passt perfekt zum Star Wars Szenario. Manchmal strömen ruhige, manchmal aber laute und unruhigere Töne aus den Boxen.
Auch die deutsche Sprachausgabe und die Untertitel sind wirklich gut gelungen:
So hat jede Figur einen zu ihr passenden Sprecher, die auch ihren Text nicht einfach runterleiern, sondern auch mit Herzblut dabei sind und ihren Gefühlen auch gekonnt Ausdruck geben. Auch die Texte sind gut übersetzt worden. Mir sind eigentlich fast keine Übersetzungsfehler aufgefallen, wodurch die Atmosphäre natürlich auch steigt.
Auch in den Kämpfen geht es soundmäßig ganz schön zur Sache: So treffen Lichtschwerter krachend aufeinander oder ein Blasterschuss löst sich mit einem Geräusch, wie man es aus den Filmen kennt aus dem Gewehr.
Insgesamt ist der Sound wirklich gut gelungen und bringt die Star Wars Atmosphäre gut rüber.
Spielprinzip
**************
Wie in den meisten anderen Rollenspielen zieht man durch die Welt und erledigen abwechslungsreiche Quests: Einmal soll man z.B. einen entflohenen Druiden wieder einfangen, andermal soll man die Entführung einiger Kinder aufdecken.
Kein Quest ähnelt dem anderen, was natürlich auch wieder sehr positiv ist.
Was mir besonders gut gefällt ist, dass man nicht nur entscheiden kann, ob man einen Quest annimmt, sondern vor allem wie man diesen erledigt. So kann man z.B. entscheiden, ob man ein Heilmittel gegen eine Seuche an einen Arzt, der es den Leuten billig weiterverkauft gibt und dafür nur eine niedrige Belohnung erhält, oder ob man es einem profitgierigen Unterweltboss überlässt, der eine hohe Belohnung zahlt, es den Leuten aber nur sehr teuer verkauft und somit viele Menschen sterben lässt.
Für Ersteres würde man Punkte für die Helle Seite, für Letzteres Punkte für die Dunkle Seite erhalten. Somit sind wir auch schon beim nächsten grandiosen Spielelement von „Knights of the old Republic“: der Gesinnungswahl.
Jede Entscheidung wirkt sich auf den weiteren Spielverlauf aus, so erwartet gute Jedis ein ganz anderes Spiel als böse Recken. Auch das Spielende unterscheidet sich vom anderen. Wie sein Held derzeit gesinnt ist kann man an einer Leiste im Charaktermenü gut erkennen: Ist der Markierungspunkt an dem Balken recht weit oben im blauen Bereich, so neigt man eher zur hellen Seite, beim Gegenteil logischerweise zur dunklen Seite. Dieses System verpasst dem Spiel einen hohen Wiederspielwert, da es sich wie schon gesagt, sehr auf das Spielerlebnis auswirkt.
Später im Spiel wird man dann auch zum Jedi, was eigentlich das interessanteste am Spiel ist. Ab dann bekommt man endlich ein Lichtschwert und kann nun auch verschiedene Machtfertigkeiten anwenden.
Steuerung
************
Die Steuerung ist sehr präzise, ist aber nur eingeschränkt frei belegbar, was mir allerdings nicht viel ausmacht, da ich mit den Standarteinstellungen sehr gut zurechtkomme.
Man schaut dem Helden beim Spielen von hinten über die Schulter und steuert ihn per W-A-S-D Tasten. Per Maus öffnet man Kisten, wählt eine Angriffsaktion aus oder spricht NPCs (computergesteuerte Spielfiguren) an.
Man kann das Spiel per Leertaste pausieren, was vor allem in Kämpfen sehr praktisch ist.
Auch das Inventar ist ganz gut gelungen, wenn es auch etwas übersichtlicher hätte sein können: So sind die verschiedenen Gegenstände nur in einer Leiste aufgelistet, die gegen Ende des Spiels schon sehr lang wird und man dann doch erst nach einer kleinen Sucherei den gesuchten Gegenstand findet. Neben dieser Leiste befindet sich ein Kästchen in dem eine Beschreibung des gerade angewählten Gegenstands zu finden ist und die eigentlich alle wichtigen Details zu diesen enthält.
Das Ausrüsten des Charakters erfolgt auch sehr einfach und schnell, da dieses Menü sehr übersichtlich gestaltet wurde. So gibt verschiedene Slots für Implantate, Helme, Handschuhe, Rüstungen, Energieschilde, Gürtel und Waffen.
Das einzige was ich an der Steuerung bemängeln kann, ist, dass mein Held ab und zu eine Kiste, die man eigentlich hätte öffnen können, einfach nicht öffnen konnte.
Aber sonst ist die Steuerung wirklich sehr gelungen und stoppt den Spielfluss in keiner Weise.
Kämpfe
*********
Wird die Party angegriffen, pausiert das Spiel automatisch, wodurch man sich erst einmal orientieren und die ersten
Angriffsaktionen planen kann. Bei den Angriffsaktionen steht einem eine große Palette an Möglichkeiten zu Wahl: So kann man etwa einen Gegner im Nahkampf mit dem Laserschwert vermöbeln, ihm per gezielten Blasterschuss den gar ausmachen oder ihn per Betäubungsgranate lahm legen.
Da man in den Kämpfen jederzeit pausieren kann, spielen sich diese nicht zu hektisch und man kann immer in Ruhe die nächste Aktion planen. Auch kann man immer zwischen den verschiedenen Partymitgliedern hin- und herwechseln und diesen Befehle erteilen.
In schwierigen Kämpfen muss man immer eine gute Taktik parat haben, denn ohne geht dort oft nichts. Das finde ich sehr gut, da man somit nicht einfach blind auf die Monster klicken braucht um zu gewinnen, sondern die Fertigkeiten seiner Spielfiguren geschickt einsetzen muss um zu siegen, was immer wieder eine neue Herausforderung und oft nicht gerade einfach ist. Zwar braucht man um starke Gegner zu bezwingen oft einige Anläufe, aber da man jederzeit speichern kann ist das kein Problem. Wenn man es dann geschafft hat, ist es immer wieder ein großes Erfolgserlebnis und man kann richtig stolz auf sich sein, die richtige Taktik entwickelt zu haben. Zwischen den Kämpfen muss man ab und zu ein paar Rätsel lösen, die aber nicht zu schwer sind und dadurch den Spielfluss nicht sehr beeinträchtigen.
Insgesamt gefallen mir die Kämpfe sehr gut und da man es immer wieder mit neuen Gegnern zu tun hat, geht die Abwechslung auch nicht so schnell verloren.
Party-Mitglieder
******************
Im laufe seines Abenteuers lernt der Held 9 Leute kennen, die sich seiner Party anschließen. Darunter sind menschliche Blasterschützen, Jedis, ein Wookie, eine Twi’lek (eine Alienrasse) und zwei Druiden. Diese haben alle ihre individuellen Fähigkeiten und ihre eigene Hintergrundgeschichte, was ich sehr gut finde, da die Kumpanen im Laufe des Spiels zu waren Freunden werden, nicht wie bei anderen Spielen nur neben einem herlaufen und einem in Kämpfen helfen. Dabei kann man selbst entscheiden, wen man in seine Gruppe aufnehmen will und wen nicht. Z.B. kann man die der Dunklen Seite verfallenen Jedi Juhani einfach töten oder wieder zur Hellen Seite bekehren, wodurch man eine sehr starke Mitstreiterin erhält.
Die Party besteht aus höchstens drei Charakteren: einem selbst und zwei Helfern seiner Wahl. Darum bleiben die Kämpfe stets überschaubar und enden nicht im Chaos mit viel zu vielen Kämpfern. Am Ende des Spiels empfiehlt es sich jedoch fast nur noch auf Jedis zuzugreifen, da diese einfach am stärksten sind.
Insgesamt gefallen mir alle Party-Mitglieder sehr gut, da man sie eigentlich alle im Spielverlauf gut gebrauchen kann und sie, wie schon gesagt, alle richtige Persönlichkeiten sind.
Planeten
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Mithilfe seines Raumschiffes, der Ebon Hawk, kann man zwischen den acht Planeten des Spiels beliebig hin- und herreisen. Dabei wird die ganze Reise durch eine stimmige Zwischensequenz dargestellt.
Die Planeten unterscheiden sich alle stark von einander: So landet man einmal auf dem von riesigen Bäumen bewachsenen Heimatplaneten der Wookies Kashyyyk, andermal auf dem ganz von Wasser bedeckten Planeten Manaan.
Alle Planeten haben ihre individuellen Einwohner, die einem auch gerne von der Geschichte ihres Planeten erzählen.
Auf den meisten Planeten gibt es riesige Außen- und Innenareale, die alle klasse dargestellt sind und auch sehr abwechslungsreich sind. Vor allem bei der Vegetation unterscheiden alle Planeten sehr stark von einander: Wachsen auf Kashyyyk noch riesige Bäume in die Lüfte, so ragen auf dem Wüstenplaneten Tatooine nur vereinzelt kleine verdörrte Sträucher aus dem trockenen Sand
Auch die Gegner unterscheiden sich von Planet zu Planet: Muss man auf dem Planeten Dantooine noch meist gegen Wölfe kämpfen, so machen einem auf Tatooine die Sandleute das leben schwer.
Auch die Ladezeiten zwischen den einzelnen Levelabschnitten sind sehr kurz gehalten und dabei wird immer ein informativer Text über das Spiel eingeblendet.
Ein weiterer guter Punkt ist, dass sich meist genügend Medikits in den Levels befinden, so dass man sich nur selten welche im Laden kaufen muss.
Da das Territorium meist durch Bäume oder Felswände begrenzt ist, kann man sich meiner Meinung nach nicht so richtig verlaufen. Nur in einer Stadt auf Manaan habe ich oft minutenlang nach dem gewünschten Ort gesucht.
Insgesamt sind die Planeten alle wunderschön geschaffen worden und es gibt überall etwas zu entdecken.
Waffen
*********
In „Knights of the old Republic“ gibt es sehr sehr viele unterschiedliche Waffen. So reicht die Auswahl von kleinen Blasterpistolen, über riesige Blastergewehren und normalen Schwertern, zu den wohl bekanntesten Waffen des Star Wars Universums: en Lichtschwertern. Alle Waffen haben ihre eigenen Angriffswerte, manche haben auch eine spezielle Modifikation, wie z.B. eine Giftklinge.
In Läden kann man sich für Credits teure Waffen kaufen. Ich habe davon aber eigentlich nie Gebrauch genommen, da diese erstens sehr teuer sind und man zweitens im Spielverlauf selbst meist stärkere Waffen findet.
Hochwertige Rüstungen, Gewehre, Schwerter oder Lichtschwerter kann man an einer Werkbank mit gefundenen Verbesserungsteilen verstärken, sodass z.B. ein Lichtschwert mehr Schaden anrichtet oder man mit einem Zielfernrohr für ein Blastergewehr bessere trifft.
Außerdem gibt es noch viele verschiedene Arten von Granaten, wie z.B. Splitter- oder Betäubungsgranaten, die in den Kämpfen oft sehr nützlich sein können.
Die Lichtschwerter sind meiner Meinung nach die coolsten Waffen, da es sie in verschiedenen Arten und Farben gibt und sie beim schwingen in der Luft auch ein passendes Surren erzeugen.
Charakterentwicklung
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Wenn einer seiner Helden durch erledigen von Monstern oder erfüllen von Aufträgen um ein Level aufsteigt, hat man zwei Möglichkeiten seinen Charakter zu verbessern. Entweder man überlässt das Steigern der Fähigkeiten dem Computer oder man übernimmt dies selbst, was ich sehr empfehlen würde, da der Computer oft unsinnige Talente steigert und es sehr wichtig ist einen gut ausgebildeten Helden zu haben, da die Kämpfe im späteren Spielverlauf doch oft sehr schwer werden.
Es gibt sehr viele verschiedene Talente, wie z.B. durchschlagskräftigere Attacken oder verbesserte Verteidigung. Auch die Charakterwerte sind sehr wichtig: Charaktere mit einem hohen Charismawert hat es etwa leichter seinen Gegenüber zu etwas zu überreden, starke Helden schlagen dagegen stärker zu.
Wenn man später im Spiel zum Jedi wird, ergeben sich wieder neue Möglichkeiten seinen Charakter zu verbessern. Dann erhält man nämlich Machtfähigkeiten, von einem durchschlagskräftigen Blitz, über Heilzauber zu einer Schutzaura gegen Machtangriffe.
Das ganze Talentsystem ist sehr motivieren, da es immer wieder anspornt weiter zu spielen um noch eine Stufe aufzusteigen, damit man eine neue Machtfähigkeit erlernen kann.
Ein weiterer sehr guter Punkt des Spiels ist, dass Charaktere, die gerade nicht mitkämpfen genauso viel Erfahrungspunkte erhalten, wie die anderen.
Dadurch ist passiert es nicht, dass man z.B. nur drei starke Charaktere hat und die restlichen mit einem großen Levelabstand dahinter liegen.
Allerdings kann jeder Held nur bis Stufe 20 aufsteigen, was aber kein Problem ist, da ich erst kurz vor Ende des Spiels diese Stufe erreicht habe.
Insgesamt heben die Entwickler die Charakterentwicklung wirklich sehr gut hinbekommen und es macht einfach Spaß zu sehen, wie die Gruppe immer stärker wird und es mit immer stärkeren Monstern aufnehmen kann.
Minispiele
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Dann gibt es da noch die drei verschiedenen Minispiele:
-Swoop Rennen: Eine Art Autorennen bei dem man mit seinem Swoop-Bike die Zeiten der Gegner unterbieten muss. Zu einem von diesen Rennen führt die Story hin, die anderen kann man freiwillig bestreiten und dabei auch noch einige Credits gewinnen.
-Pazaak: Ein Kartenspiel, das man freiwillig spielen kann und meiner Meinung nach recht langweilig ist. Man kann sein Deck im Laufe des Spiels weiter verbessern und mit gewonnen Spielen auch etwas Geld einstreichen.
-Sith jagen: Wenn man mit seinem Raumschiff von Planet zu Planet fliegt, wird man manchmal von Sith-Jägern angegriffen und muss diese per Bordkanone erledigen. Das ist aber sehr einfach, da nur ein Schuss genügt um ein Schiff zu zerstören. Wenn man es aber nicht schafft die Sith zu verjagen, fliegt das Raumschiff in die Luft und man muss den vorherigen Spielstand laden.
Insgesamt sind die Minispiele bis auf die Swoop-Rennen recht langweilig, lockern aber das Spiel etwas auf.
Fazit
******
Für mich ist „Knights of the old Republic“ eines der besten Spiele überhaupt.
Die taktischen Kämpfe, die viele Abwechslung, die packende Story und vieles mehr machen einfach einen Heidenspaß und die freie Gesinnungswahl spornt zum noch einmal durchspielen an.
Da manche Kämpfe wirklich sehr schwer zu gewinnen sind, freut man sich umso mehr, wenn man den schier unbesiegbar geglaubten Gegner mit der richtigen Taktik dann doch bezwungen hat.
Ich habe das Spiel nun einmal auf der Hellen Seite durchgespielt und werde aber kaum Zeit haben es auf der Dunklen Seite auch noch zu spielen, da der zweite Teil in wenigen Tagen erscheinen wird und ich ihn mir mit Sicherheit kaufen werde.
Das Spiel ist mit einer Spielzeit von ca. 100 Stunden seinen Preis von 30€ auf jeden Fall wert, da man dafür ein einfach klasse Spiel und mit großer Langzeitmotivation erhält.
Das einzige was mir etwas fehlt ist ein Multiplayermodus, aber das ist weiter auch nicht allzu schlimm, da der Einzelspielermodus alleine schon einfach auf Dauer richtig fesselt
Wegen all der genannten Gründe bekommt das Spiel von mir natürlich klare fünf Sterne und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!!
Viel Spaß beim Lesen, Bewerten und Kommentieren wünscht euch
Euer Andreas alias Tethra
Inhalt der Verpackung und Installation
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In der DVD-Box, auf der auf der Vorderseite einige Jedis abgebildet sind, befinden sich 4 CDs, von denen alle vier zur Installation und eine auch zum Spielen benötigt werden und ein 76 seitiges Handbuch, das sehr ausführlich und verständlich ist.
Da das Spiel 4 GB auf der Festplatte belegt, dauert die Installation entsprechend lange (ca. 10-15 Minuten).
Starten des Spiels
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Damit das überhaupt möglich ist sollte man laut Hersteller mindestens über einen Computer mit folgenden Komponenten verfügen:
Betriebssystem: Windows 98/98SE/Me/200/XP
Prozessor: Intel oder AMD 1 GHz
Arbeitsspeicher: 128 MB RAM
Grafikkarte: 32 MB
Soundkarte: 100% DirectX 9.0b kompatibel
CD-Rom: 4x CD-ROM Laufwerk
Nachdem man das Spiel gestartet hat erscheinen erst einmal die Logos des Herstellers BioWare und des Publishers Lucas Arts und dann das Hauptmenü.
Dort kann man entweder ein neues Spiel starten oder Spielstände laden oder auch die bisher im Spielverlauf gesehenen Filmsequenzen noch einmal genießen.
Außerdem kann man dort Punkt Optionen den Schwierigkeitsgrad, die Tastenbelegung, Untertitel, Grafik- und Soundeinstellungen und vieles mehr und vieles mehr dem jeweiligen Bedürfnis anpassen.
Charaktererschaffung und Story
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Nachdem man ein neues Spiel gestartet hat, muss man erst einmal einen Charakter erschaffen. Man kann zwischen Geschlecht und den drei Klassen Späher, Gauner und Soldat wählen. Dann wählt man ein passendes Gesicht für seinen Recken und legt dessen Fähigkeiten, Attribute und Talente fest, von denen es über 40 gibt. Nun kann man ihm/ihr noch einen Namen verpassen und schon kann’s losgehen.
Nach einer kurzen Filmsequenz findet man sich 4000 Jahre vor den Ereignissen der Filme auf einem Raumschiff wieder, das von den bösen Sith angegriffen wird und auf dem sich auch die Jedi Bastila befindet.
Dieses erste Level dient auch als Tutorial. Nun muss man sich einen Weg zu den Rettungskapseln des Raumschiffs finden und von dem Raumschiff flüchten. Dabei wird man von einem Kämpfer begleitet und Carth, der Kommandant des Schiffes gibt einem per Funk Befehle. Nachdem man die Rettungskapseln erreicht hat stürzt man mit ihr auf den Planeten Taris ab. Auch Carth und Bastila haben es auf den Planeten geschafft. Das einzige Problem ist, das Bastila weit weg von einem in den Slums der großen Stadt, in der man gelandet ist, heruntergekommen ist. Nach einer Zwischensequenz wacht der Held in einem Apartment der Stadt auf und neben ihm steht Carth, der einem erzählt wie man hier hergekommen ist, da der Held bei dem Absturz bewusstlos geworden ist. Carth ist auch gleich das erste Mitglied in der Party des Helden und zusammen machen sie sich auf die Suche nach Bastila.
Die sehr spannende Story wird meist in Dialogen und schön gemachten Zwischensequenzen weitererzählt und hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Später im Spiel wird man dann auch zum Jedi, was eigentlich das interessanteste am Spiel ist. Ab dann bekommt man endlich ein Lichtschwert und kann nun auch verschiedene Machtfertigkeiten anwenden.
Auch die vielen überraschenden Wendungen, vor allem in der Mitte und am Ende des Spiels, tragen dazu bei, dass die Geschichte sehr abwechslungsreich ist.
Insgesamt ist die Story wirklich gelungen und trägt sehr zur Spannung des Spiels bei.
Grafik
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Die Grafik kommt auf meinem PC nicht so gut rüber, da dieser recht langsam ist, aber als ich das Spiel auf dem Computer meines Bruders gesehen habe, war ich schon ganz schön beeindruckt.
Die Welten sind alle sehr detailliert dargestellt und haben alle das dazugehörige Flair: z.B. hängt in den tiefen Wäldern von Kashyyyk dichter Nebel bis auf den Boden hinunter, wodurch die Sicht stark eingeschränkt ist.
Auch wird das Gras z.B. nicht einfach durch eine Bodentextur, sondern durch viele einzelne Grashalme dargestellt, was natürlich die Welten noch besser rüberbringt.
Auch die Figuren bewegen sich sehr flüssig und Mäntel kleben nicht einfach an ihrem Besitzer sondern bewegen sich beim Laufen. Außerdem ist die Mimik auch gut gelungen: So kneift etwa eine verärgerte Figur die Augen zusammen oder zieht bei Überraschungen die Augenbrauen hoch.
Aber in den Kämpfen zeigt die Grafik meiner Meinung nach erst ihre wahre Klasse:
Funkensprühend treffen die Laserschwerter des Helden und das seines finsteren Kontrahenten aufeinander, eine Mitstreiterin des Helden springt mit einem Salto auf ihren Gegner zu und zwingt ihn mit einem gezielten Schlag auf die Knie, ein spratzelnder Lichtblitz löst sich aus der Hand des Helden und ein Energiestrom rüttelt seinen Gegner durch. Man könnte noch viele weitere Szenen beschreiben, aber ich denke diese drei bieten schon einen Eindruck davon, zu was die Grafik im Stande ist.
Was mich mit am meisten beeindruckt hat sind die spektakulären und klasse gemachten Zwischensequenzen: Es ist einfach aufregend, wenn sein eigenes Raumschiff von einigen Sith-Jägern durch den Weltraum gejagt wird und dann im letzten Moment noch entkommen kann.
Das einzige was mich an der Grafik gestört hat, war, dass man öfters an verschiedenen Figuren, den gleichen Kopf gesehen hat, was schon sehr fragwürdig ist.
Insgesamt ist die Grafik wirklich klasse und trägt stark zum bombastischen Spielerlebnis bei.
Sound
********
Der Sound gehört für mich zu einem der wichtigen Spielelemente, denn ohne passende Hintergrundmusik und gute Sprachausgabe macht mir ein Spiel nur halb so viel Spaß.
Die Hintergrundmusik passt sich zwar nicht dem Geschehen an, ist aber wirklich gut gelungen und passt perfekt zum Star Wars Szenario. Manchmal strömen ruhige, manchmal aber laute und unruhigere Töne aus den Boxen.
Auch die deutsche Sprachausgabe und die Untertitel sind wirklich gut gelungen:
So hat jede Figur einen zu ihr passenden Sprecher, die auch ihren Text nicht einfach runterleiern, sondern auch mit Herzblut dabei sind und ihren Gefühlen auch gekonnt Ausdruck geben. Auch die Texte sind gut übersetzt worden. Mir sind eigentlich fast keine Übersetzungsfehler aufgefallen, wodurch die Atmosphäre natürlich auch steigt.
Auch in den Kämpfen geht es soundmäßig ganz schön zur Sache: So treffen Lichtschwerter krachend aufeinander oder ein Blasterschuss löst sich mit einem Geräusch, wie man es aus den Filmen kennt aus dem Gewehr.
Insgesamt ist der Sound wirklich gut gelungen und bringt die Star Wars Atmosphäre gut rüber.
Spielprinzip
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Wie in den meisten anderen Rollenspielen zieht man durch die Welt und erledigen abwechslungsreiche Quests: Einmal soll man z.B. einen entflohenen Druiden wieder einfangen, andermal soll man die Entführung einiger Kinder aufdecken.
Kein Quest ähnelt dem anderen, was natürlich auch wieder sehr positiv ist.
Was mir besonders gut gefällt ist, dass man nicht nur entscheiden kann, ob man einen Quest annimmt, sondern vor allem wie man diesen erledigt. So kann man z.B. entscheiden, ob man ein Heilmittel gegen eine Seuche an einen Arzt, der es den Leuten billig weiterverkauft gibt und dafür nur eine niedrige Belohnung erhält, oder ob man es einem profitgierigen Unterweltboss überlässt, der eine hohe Belohnung zahlt, es den Leuten aber nur sehr teuer verkauft und somit viele Menschen sterben lässt.
Für Ersteres würde man Punkte für die Helle Seite, für Letzteres Punkte für die Dunkle Seite erhalten. Somit sind wir auch schon beim nächsten grandiosen Spielelement von „Knights of the old Republic“: der Gesinnungswahl.
Jede Entscheidung wirkt sich auf den weiteren Spielverlauf aus, so erwartet gute Jedis ein ganz anderes Spiel als böse Recken. Auch das Spielende unterscheidet sich vom anderen. Wie sein Held derzeit gesinnt ist kann man an einer Leiste im Charaktermenü gut erkennen: Ist der Markierungspunkt an dem Balken recht weit oben im blauen Bereich, so neigt man eher zur hellen Seite, beim Gegenteil logischerweise zur dunklen Seite. Dieses System verpasst dem Spiel einen hohen Wiederspielwert, da es sich wie schon gesagt, sehr auf das Spielerlebnis auswirkt.
Später im Spiel wird man dann auch zum Jedi, was eigentlich das interessanteste am Spiel ist. Ab dann bekommt man endlich ein Lichtschwert und kann nun auch verschiedene Machtfertigkeiten anwenden.
Steuerung
************
Die Steuerung ist sehr präzise, ist aber nur eingeschränkt frei belegbar, was mir allerdings nicht viel ausmacht, da ich mit den Standarteinstellungen sehr gut zurechtkomme.
Man schaut dem Helden beim Spielen von hinten über die Schulter und steuert ihn per W-A-S-D Tasten. Per Maus öffnet man Kisten, wählt eine Angriffsaktion aus oder spricht NPCs (computergesteuerte Spielfiguren) an.
Man kann das Spiel per Leertaste pausieren, was vor allem in Kämpfen sehr praktisch ist.
Auch das Inventar ist ganz gut gelungen, wenn es auch etwas übersichtlicher hätte sein können: So sind die verschiedenen Gegenstände nur in einer Leiste aufgelistet, die gegen Ende des Spiels schon sehr lang wird und man dann doch erst nach einer kleinen Sucherei den gesuchten Gegenstand findet. Neben dieser Leiste befindet sich ein Kästchen in dem eine Beschreibung des gerade angewählten Gegenstands zu finden ist und die eigentlich alle wichtigen Details zu diesen enthält.
Das Ausrüsten des Charakters erfolgt auch sehr einfach und schnell, da dieses Menü sehr übersichtlich gestaltet wurde. So gibt verschiedene Slots für Implantate, Helme, Handschuhe, Rüstungen, Energieschilde, Gürtel und Waffen.
Das einzige was ich an der Steuerung bemängeln kann, ist, dass mein Held ab und zu eine Kiste, die man eigentlich hätte öffnen können, einfach nicht öffnen konnte.
Aber sonst ist die Steuerung wirklich sehr gelungen und stoppt den Spielfluss in keiner Weise.
Kämpfe
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Wird die Party angegriffen, pausiert das Spiel automatisch, wodurch man sich erst einmal orientieren und die ersten
Angriffsaktionen planen kann. Bei den Angriffsaktionen steht einem eine große Palette an Möglichkeiten zu Wahl: So kann man etwa einen Gegner im Nahkampf mit dem Laserschwert vermöbeln, ihm per gezielten Blasterschuss den gar ausmachen oder ihn per Betäubungsgranate lahm legen.
Da man in den Kämpfen jederzeit pausieren kann, spielen sich diese nicht zu hektisch und man kann immer in Ruhe die nächste Aktion planen. Auch kann man immer zwischen den verschiedenen Partymitgliedern hin- und herwechseln und diesen Befehle erteilen.
In schwierigen Kämpfen muss man immer eine gute Taktik parat haben, denn ohne geht dort oft nichts. Das finde ich sehr gut, da man somit nicht einfach blind auf die Monster klicken braucht um zu gewinnen, sondern die Fertigkeiten seiner Spielfiguren geschickt einsetzen muss um zu siegen, was immer wieder eine neue Herausforderung und oft nicht gerade einfach ist. Zwar braucht man um starke Gegner zu bezwingen oft einige Anläufe, aber da man jederzeit speichern kann ist das kein Problem. Wenn man es dann geschafft hat, ist es immer wieder ein großes Erfolgserlebnis und man kann richtig stolz auf sich sein, die richtige Taktik entwickelt zu haben. Zwischen den Kämpfen muss man ab und zu ein paar Rätsel lösen, die aber nicht zu schwer sind und dadurch den Spielfluss nicht sehr beeinträchtigen.
Insgesamt gefallen mir die Kämpfe sehr gut und da man es immer wieder mit neuen Gegnern zu tun hat, geht die Abwechslung auch nicht so schnell verloren.
Party-Mitglieder
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Im laufe seines Abenteuers lernt der Held 9 Leute kennen, die sich seiner Party anschließen. Darunter sind menschliche Blasterschützen, Jedis, ein Wookie, eine Twi’lek (eine Alienrasse) und zwei Druiden. Diese haben alle ihre individuellen Fähigkeiten und ihre eigene Hintergrundgeschichte, was ich sehr gut finde, da die Kumpanen im Laufe des Spiels zu waren Freunden werden, nicht wie bei anderen Spielen nur neben einem herlaufen und einem in Kämpfen helfen. Dabei kann man selbst entscheiden, wen man in seine Gruppe aufnehmen will und wen nicht. Z.B. kann man die der Dunklen Seite verfallenen Jedi Juhani einfach töten oder wieder zur Hellen Seite bekehren, wodurch man eine sehr starke Mitstreiterin erhält.
Die Party besteht aus höchstens drei Charakteren: einem selbst und zwei Helfern seiner Wahl. Darum bleiben die Kämpfe stets überschaubar und enden nicht im Chaos mit viel zu vielen Kämpfern. Am Ende des Spiels empfiehlt es sich jedoch fast nur noch auf Jedis zuzugreifen, da diese einfach am stärksten sind.
Insgesamt gefallen mir alle Party-Mitglieder sehr gut, da man sie eigentlich alle im Spielverlauf gut gebrauchen kann und sie, wie schon gesagt, alle richtige Persönlichkeiten sind.
Planeten
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Mithilfe seines Raumschiffes, der Ebon Hawk, kann man zwischen den acht Planeten des Spiels beliebig hin- und herreisen. Dabei wird die ganze Reise durch eine stimmige Zwischensequenz dargestellt.
Die Planeten unterscheiden sich alle stark von einander: So landet man einmal auf dem von riesigen Bäumen bewachsenen Heimatplaneten der Wookies Kashyyyk, andermal auf dem ganz von Wasser bedeckten Planeten Manaan.
Alle Planeten haben ihre individuellen Einwohner, die einem auch gerne von der Geschichte ihres Planeten erzählen.
Auf den meisten Planeten gibt es riesige Außen- und Innenareale, die alle klasse dargestellt sind und auch sehr abwechslungsreich sind. Vor allem bei der Vegetation unterscheiden alle Planeten sehr stark von einander: Wachsen auf Kashyyyk noch riesige Bäume in die Lüfte, so ragen auf dem Wüstenplaneten Tatooine nur vereinzelt kleine verdörrte Sträucher aus dem trockenen Sand
Auch die Gegner unterscheiden sich von Planet zu Planet: Muss man auf dem Planeten Dantooine noch meist gegen Wölfe kämpfen, so machen einem auf Tatooine die Sandleute das leben schwer.
Auch die Ladezeiten zwischen den einzelnen Levelabschnitten sind sehr kurz gehalten und dabei wird immer ein informativer Text über das Spiel eingeblendet.
Ein weiterer guter Punkt ist, dass sich meist genügend Medikits in den Levels befinden, so dass man sich nur selten welche im Laden kaufen muss.
Da das Territorium meist durch Bäume oder Felswände begrenzt ist, kann man sich meiner Meinung nach nicht so richtig verlaufen. Nur in einer Stadt auf Manaan habe ich oft minutenlang nach dem gewünschten Ort gesucht.
Insgesamt sind die Planeten alle wunderschön geschaffen worden und es gibt überall etwas zu entdecken.
Waffen
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In „Knights of the old Republic“ gibt es sehr sehr viele unterschiedliche Waffen. So reicht die Auswahl von kleinen Blasterpistolen, über riesige Blastergewehren und normalen Schwertern, zu den wohl bekanntesten Waffen des Star Wars Universums: en Lichtschwertern. Alle Waffen haben ihre eigenen Angriffswerte, manche haben auch eine spezielle Modifikation, wie z.B. eine Giftklinge.
In Läden kann man sich für Credits teure Waffen kaufen. Ich habe davon aber eigentlich nie Gebrauch genommen, da diese erstens sehr teuer sind und man zweitens im Spielverlauf selbst meist stärkere Waffen findet.
Hochwertige Rüstungen, Gewehre, Schwerter oder Lichtschwerter kann man an einer Werkbank mit gefundenen Verbesserungsteilen verstärken, sodass z.B. ein Lichtschwert mehr Schaden anrichtet oder man mit einem Zielfernrohr für ein Blastergewehr bessere trifft.
Außerdem gibt es noch viele verschiedene Arten von Granaten, wie z.B. Splitter- oder Betäubungsgranaten, die in den Kämpfen oft sehr nützlich sein können.
Die Lichtschwerter sind meiner Meinung nach die coolsten Waffen, da es sie in verschiedenen Arten und Farben gibt und sie beim schwingen in der Luft auch ein passendes Surren erzeugen.
Charakterentwicklung
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Wenn einer seiner Helden durch erledigen von Monstern oder erfüllen von Aufträgen um ein Level aufsteigt, hat man zwei Möglichkeiten seinen Charakter zu verbessern. Entweder man überlässt das Steigern der Fähigkeiten dem Computer oder man übernimmt dies selbst, was ich sehr empfehlen würde, da der Computer oft unsinnige Talente steigert und es sehr wichtig ist einen gut ausgebildeten Helden zu haben, da die Kämpfe im späteren Spielverlauf doch oft sehr schwer werden.
Es gibt sehr viele verschiedene Talente, wie z.B. durchschlagskräftigere Attacken oder verbesserte Verteidigung. Auch die Charakterwerte sind sehr wichtig: Charaktere mit einem hohen Charismawert hat es etwa leichter seinen Gegenüber zu etwas zu überreden, starke Helden schlagen dagegen stärker zu.
Wenn man später im Spiel zum Jedi wird, ergeben sich wieder neue Möglichkeiten seinen Charakter zu verbessern. Dann erhält man nämlich Machtfähigkeiten, von einem durchschlagskräftigen Blitz, über Heilzauber zu einer Schutzaura gegen Machtangriffe.
Das ganze Talentsystem ist sehr motivieren, da es immer wieder anspornt weiter zu spielen um noch eine Stufe aufzusteigen, damit man eine neue Machtfähigkeit erlernen kann.
Ein weiterer sehr guter Punkt des Spiels ist, dass Charaktere, die gerade nicht mitkämpfen genauso viel Erfahrungspunkte erhalten, wie die anderen.
Dadurch ist passiert es nicht, dass man z.B. nur drei starke Charaktere hat und die restlichen mit einem großen Levelabstand dahinter liegen.
Allerdings kann jeder Held nur bis Stufe 20 aufsteigen, was aber kein Problem ist, da ich erst kurz vor Ende des Spiels diese Stufe erreicht habe.
Insgesamt heben die Entwickler die Charakterentwicklung wirklich sehr gut hinbekommen und es macht einfach Spaß zu sehen, wie die Gruppe immer stärker wird und es mit immer stärkeren Monstern aufnehmen kann.
Minispiele
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Dann gibt es da noch die drei verschiedenen Minispiele:
-Swoop Rennen: Eine Art Autorennen bei dem man mit seinem Swoop-Bike die Zeiten der Gegner unterbieten muss. Zu einem von diesen Rennen führt die Story hin, die anderen kann man freiwillig bestreiten und dabei auch noch einige Credits gewinnen.
-Pazaak: Ein Kartenspiel, das man freiwillig spielen kann und meiner Meinung nach recht langweilig ist. Man kann sein Deck im Laufe des Spiels weiter verbessern und mit gewonnen Spielen auch etwas Geld einstreichen.
-Sith jagen: Wenn man mit seinem Raumschiff von Planet zu Planet fliegt, wird man manchmal von Sith-Jägern angegriffen und muss diese per Bordkanone erledigen. Das ist aber sehr einfach, da nur ein Schuss genügt um ein Schiff zu zerstören. Wenn man es aber nicht schafft die Sith zu verjagen, fliegt das Raumschiff in die Luft und man muss den vorherigen Spielstand laden.
Insgesamt sind die Minispiele bis auf die Swoop-Rennen recht langweilig, lockern aber das Spiel etwas auf.
Fazit
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Für mich ist „Knights of the old Republic“ eines der besten Spiele überhaupt.
Die taktischen Kämpfe, die viele Abwechslung, die packende Story und vieles mehr machen einfach einen Heidenspaß und die freie Gesinnungswahl spornt zum noch einmal durchspielen an.
Da manche Kämpfe wirklich sehr schwer zu gewinnen sind, freut man sich umso mehr, wenn man den schier unbesiegbar geglaubten Gegner mit der richtigen Taktik dann doch bezwungen hat.
Ich habe das Spiel nun einmal auf der Hellen Seite durchgespielt und werde aber kaum Zeit haben es auf der Dunklen Seite auch noch zu spielen, da der zweite Teil in wenigen Tagen erscheinen wird und ich ihn mir mit Sicherheit kaufen werde.
Das Spiel ist mit einer Spielzeit von ca. 100 Stunden seinen Preis von 30€ auf jeden Fall wert, da man dafür ein einfach klasse Spiel und mit großer Langzeitmotivation erhält.
Das einzige was mir etwas fehlt ist ein Multiplayermodus, aber das ist weiter auch nicht allzu schlimm, da der Einzelspielermodus alleine schon einfach auf Dauer richtig fesselt
Wegen all der genannten Gründe bekommt das Spiel von mir natürlich klare fünf Sterne und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!!
Viel Spaß beim Lesen, Bewerten und Kommentieren wünscht euch
Euer Andreas alias Tethra
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