Birkenfeige Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2009
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Erfahrungsbericht von darkunit
Auf die Feigen warte ich heute noch...
Pro:
immergrün, dekorativ, pflegeleicht und anspruchslos
Kontra:
kein
Empfehlung:
Ja
Die Birkenfeige oder noch besser ist sie bekannt unter dem Namen Ficus benjamina ist eine immergrüne Pflanze und in meinen Augen sehr dekorativ. Jetzt will ich natürlich auch versuchen was Neues zu erzählen denn einige Berichte zu dem Thema gibt es ja schon.
Wie gesagt sie sieht gut aus, Grün ist sowieso meine Lieblingsfarbe, aber für die Anschaffung sprach für mich hauptsächlich das die Birkenfeige anspruchslos und pflegeleicht ist. Zehn Jahre reicht nicht, dass mehrere Ficus benjamina in meiner Pflege sind.
(`*•.¸_Aussehen_¸.•*´)
Die Birkenfeige hat leicht hängende Zweige und lanzettenartige oder eiförmige Blätter. Es gibt viele ähnliche Arten die sich sogar zum verwechseln ähnlich sehen wie Ficus stricta oder Ficus retusa. Oft unterscheiden sie sich auch nur in der Blattfärbung.
Im Laufe der Jahre entwickelt sich so eine zierliche Birkenfeige zum ausgewachsenen Zimmerbaum. Und obwohl ich es mir viele Jahre nicht traute, mittlerweile schneide ich ihn rabiat zurück und es bekommt ihm gut, denn selbst bei dürren Ästen hatte ich Angst mit Schneiden mehr Schaden als Nutzen zu bringen. Also ruhig Form rein bringen und Triebspitzen auch mal abschneiden, wenn euer Ficus benjamina groß genug geworden ist. Das Beste daran, die Triebe können dann gleich zur Vermehrung verwendet werden. Nur acht geben, noch lebende Triebe kleckern dann mit weißer Milch rum... lässt sich aber mit pulverisierter Holzkohle „stopfen“
Es heißt zwar Feige, jedoch trägt sie/er weder Blüten noch Früchte, obwohl ich Feigen so gerne mag.
(`*•.¸_Pflege_¸.•*´)
Am besten gedeiht die Birkenfeige an einem hellen Standort, jedoch braucht sie nicht unbedingt so viel Licht und keine direkte Sonne. Ich würde sie als anpassungsfähig in Bezug auf die Temperaturen bezeichnen, im Sommer schön warm bis 30° kein Problem und im Winter nicht unter 17°C.
Also schön warm, eine angenehme Luftfeuchtigkeit und dem Verzetteln steht nichts mehr im Wege. Ich habe nämlich damals mehrere kleine Pflanzen regelrecht zusammen geflochten. Sieht prima aus!
Gießen mag sie ganz gern, er, der Wurzelballen, sollte nicht austrocknen. Wir fahren ja immer sehr lange in den Urlaub, mal 4 Wochen kein Wasser hat er immer gut vertragen.
Alle paar Wochen gebe ich ein bisschen Flüssigdünger mit ins Gießwasser und im Winter wird er nicht verwöhnt, also nicht gedüngt und nur ganz, ganz selten gegossen.
Ich nutze ganz normale Blumenerde und umgetopft wird sicher wie bei fast allen Blumen im Frühling, aber das muss nicht oft sein. So groß wie meine Ficus benjamina sind, topfe ich gar nicht mehr um, noch größere Töpfe habe ich eh nicht mehr, aber man sieht sie verbrauchen Erde und oben in den Topf fülle ich dann ein wenig auf.
Steht eure Birkenfeige zu dunkel, dann bringt sie nicht genug Blätter. Das Problem hatte ich auch mal und bin bald verzweifelt, denn ich fand es dort gar nicht so dunkel. In diesem Fall wirkt zurückschneiden sogar wachstumsanregend. Und richtig gut sieht ein Ficus benjamina halt nur aus wenn er Berge von Blättern hat. Zum zusätzlichen Strahlen bringe ich die Blätter mit Blattglanz, denn der Ficus benjamina ist eine der wenigen Pflanzen die im Sommer nicht raus auf die Terrasse oder hinter das Haus kommen. Um Blätter zum glänzen zu kriegen kann man übrigens auch Magermilch nehmen.
Was Viele auch nicht wissen, die Birkenfeige kann sogar klettern, an Stäben oder Schnüren hangelt sie sich hoch.
Braune Flecken bekommen die Blätter auch nur wenn ihnen Licht oder was zu trinken fehlt. Nichts desto trotz kann schon mal der eine oder andere Schädling zuschlagen. Schild- oder Wollläuse, man kennt das ja wenn die Luftfeuchtigkeit nicht stimmt, befallen die Blätter. Vereinzelt ist zwar nicht schlimm, doch bevor man zur chemischen Keule greift ein Wattebausch mit Alkohol. Die mögen das auch ;)
Spinnmilben saugen gern an der Blattunterseite. Die hatte ich auch schon, einfach ein Insektizit das Pyrethrum spritzen. Ich rücke meist erstmal mit der spanischen Fliege an, ach quatsch das war nur spanisches Insektenspree...
(`*•.¸_Vermehrung_¸.•*´)
Tja ich war zwar dabei...
Fakt ist ich weiß wie es geht. Nämlich ganz einfach. Spitzen- oder Seitentriebe, die sollten ca. 10 cm lang sein, im Frühjahr genau über einem Blattpaar abschneiden. In ein Sand- Torfgemisch stecken auf der Fensterbank schön warm stellen. Die Wärme von unten fördert die Wurzelbildung. Mehr ist nicht.
Also, alles in allem wirklich äußerst pflegeleicht und nett anzuschauen, bei mir werden die Blätterberge immer bewundert. Eine Pflanze zum alt werden, denn sie ist fast nicht tot zu pflegen und wird viele Jahre alt.
Wie gesagt sie sieht gut aus, Grün ist sowieso meine Lieblingsfarbe, aber für die Anschaffung sprach für mich hauptsächlich das die Birkenfeige anspruchslos und pflegeleicht ist. Zehn Jahre reicht nicht, dass mehrere Ficus benjamina in meiner Pflege sind.
(`*•.¸_Aussehen_¸.•*´)
Die Birkenfeige hat leicht hängende Zweige und lanzettenartige oder eiförmige Blätter. Es gibt viele ähnliche Arten die sich sogar zum verwechseln ähnlich sehen wie Ficus stricta oder Ficus retusa. Oft unterscheiden sie sich auch nur in der Blattfärbung.
Im Laufe der Jahre entwickelt sich so eine zierliche Birkenfeige zum ausgewachsenen Zimmerbaum. Und obwohl ich es mir viele Jahre nicht traute, mittlerweile schneide ich ihn rabiat zurück und es bekommt ihm gut, denn selbst bei dürren Ästen hatte ich Angst mit Schneiden mehr Schaden als Nutzen zu bringen. Also ruhig Form rein bringen und Triebspitzen auch mal abschneiden, wenn euer Ficus benjamina groß genug geworden ist. Das Beste daran, die Triebe können dann gleich zur Vermehrung verwendet werden. Nur acht geben, noch lebende Triebe kleckern dann mit weißer Milch rum... lässt sich aber mit pulverisierter Holzkohle „stopfen“
Es heißt zwar Feige, jedoch trägt sie/er weder Blüten noch Früchte, obwohl ich Feigen so gerne mag.
(`*•.¸_Pflege_¸.•*´)
Am besten gedeiht die Birkenfeige an einem hellen Standort, jedoch braucht sie nicht unbedingt so viel Licht und keine direkte Sonne. Ich würde sie als anpassungsfähig in Bezug auf die Temperaturen bezeichnen, im Sommer schön warm bis 30° kein Problem und im Winter nicht unter 17°C.
Also schön warm, eine angenehme Luftfeuchtigkeit und dem Verzetteln steht nichts mehr im Wege. Ich habe nämlich damals mehrere kleine Pflanzen regelrecht zusammen geflochten. Sieht prima aus!
Gießen mag sie ganz gern, er, der Wurzelballen, sollte nicht austrocknen. Wir fahren ja immer sehr lange in den Urlaub, mal 4 Wochen kein Wasser hat er immer gut vertragen.
Alle paar Wochen gebe ich ein bisschen Flüssigdünger mit ins Gießwasser und im Winter wird er nicht verwöhnt, also nicht gedüngt und nur ganz, ganz selten gegossen.
Ich nutze ganz normale Blumenerde und umgetopft wird sicher wie bei fast allen Blumen im Frühling, aber das muss nicht oft sein. So groß wie meine Ficus benjamina sind, topfe ich gar nicht mehr um, noch größere Töpfe habe ich eh nicht mehr, aber man sieht sie verbrauchen Erde und oben in den Topf fülle ich dann ein wenig auf.
Steht eure Birkenfeige zu dunkel, dann bringt sie nicht genug Blätter. Das Problem hatte ich auch mal und bin bald verzweifelt, denn ich fand es dort gar nicht so dunkel. In diesem Fall wirkt zurückschneiden sogar wachstumsanregend. Und richtig gut sieht ein Ficus benjamina halt nur aus wenn er Berge von Blättern hat. Zum zusätzlichen Strahlen bringe ich die Blätter mit Blattglanz, denn der Ficus benjamina ist eine der wenigen Pflanzen die im Sommer nicht raus auf die Terrasse oder hinter das Haus kommen. Um Blätter zum glänzen zu kriegen kann man übrigens auch Magermilch nehmen.
Was Viele auch nicht wissen, die Birkenfeige kann sogar klettern, an Stäben oder Schnüren hangelt sie sich hoch.
Braune Flecken bekommen die Blätter auch nur wenn ihnen Licht oder was zu trinken fehlt. Nichts desto trotz kann schon mal der eine oder andere Schädling zuschlagen. Schild- oder Wollläuse, man kennt das ja wenn die Luftfeuchtigkeit nicht stimmt, befallen die Blätter. Vereinzelt ist zwar nicht schlimm, doch bevor man zur chemischen Keule greift ein Wattebausch mit Alkohol. Die mögen das auch ;)
Spinnmilben saugen gern an der Blattunterseite. Die hatte ich auch schon, einfach ein Insektizit das Pyrethrum spritzen. Ich rücke meist erstmal mit der spanischen Fliege an, ach quatsch das war nur spanisches Insektenspree...
(`*•.¸_Vermehrung_¸.•*´)
Tja ich war zwar dabei...
Fakt ist ich weiß wie es geht. Nämlich ganz einfach. Spitzen- oder Seitentriebe, die sollten ca. 10 cm lang sein, im Frühjahr genau über einem Blattpaar abschneiden. In ein Sand- Torfgemisch stecken auf der Fensterbank schön warm stellen. Die Wärme von unten fördert die Wurzelbildung. Mehr ist nicht.
Also, alles in allem wirklich äußerst pflegeleicht und nett anzuschauen, bei mir werden die Blätterberge immer bewundert. Eine Pflanze zum alt werden, denn sie ist fast nicht tot zu pflegen und wird viele Jahre alt.
20 Bewertungen, 1 Kommentar
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08.03.2006, 14:12 Uhr von willibald-1
Bewertung: sehr hilfreichWir hatten unsere im letzten Sommer zur Erholung im Garten ausgepflanzt. Jetzt steht sie wieder drinnen.
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