Birma Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Familientauglichkeit:  sehr gering
  • Futterkosten:  durchschnittlich
  • Pflegeaufwand:  gering
  • Platzbedarf:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Jakini

Eien wirklich hübsche Rassekatze

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Warum ich über diese Rasse schreibe:
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Die Großmutter meines Mannes suchte eine neue Katze, auf Grund ihres Alters sollte es eine ruhige Katze sein, so hätte sie gerne wieder eine Perser Katze gehabt, doch hier hatte man ihr dann einen Balimesen/Perser angedreht, der keines Falls ruhig ist und deswegen nun bei uns zu Hause ist. Ihre Suche fing dann also wieder von vorne an, und sie kam dann zu einer anderen ruhigeren Rasse, die aber pflegeleichter ist, nämlich eine Heilige Birma, die auch ich besonders hübsch finde.

Wie sehen die Heiligen Birma aus:
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Heilige Birma Katzen erinnern ein klein wenig an Perserkatzen, denn auch sie haben ein längeres Fell, genau genommen ein halblanges Fell. Doch dieses Fell ist glücklicher Weise nicht so pflegeaufwendig, wie bei Persern, denn es ist insgesamt kürzer und Birma Katzen haben kein Unterfell.

Auch haben Birma Katzen ein hübsches Gesicht, nicht so eingedrückt wie Persern. Es gibt Birma Katzen in verschiedenen Farben, die Bezeichnunge hängen von der Art der Färbung ab. Ist diese eher rund, ist es ein piont, ist sie gestreift und sieht auf der Stirn wie ein M aus, dann handelt es sich um die Bezeichnung tabbi. Bei den Birma finden sich die Färbungen in verschiedenen Tönen, Seal, Chocolate, Blu, Lilac oder Read. Hier sind dann aber nur Kopf, Schwanz und Beine gefärbt, der Rest des Körpers ist fast weiß, ein ganz helles beige.

Eines haben Birma Katzen gemeinsam, sie haben weiße Pfoten, und genau das zeichnet diese Rasse aus.

Einer Sage nach zu urteilen ist diese Rasse entstanden, und somit auch die weiße Pfoten, die sich Handschuhe nennen. So begann alles mit einer Birma eines Pristers:

Als dieser eines Tages beim Meditieren vor einer göttlichen Statue ermordet wurde sprang die Katze auf ihn, um die Göttin anzubeten. In dem Moment ging die Seeles des Pristers in die Katze, ihre Augen wurden saphierblau, sie nahm die Färbung der Siam Katzen an, bekam ein goldenes Restfell und behielt weiße Pfoten, weil diese mit dem toten Prister in Berührung waren.

Der Körperbau der Birma Katzen ist als kräftig zu bezeichnen, in meinen Augen endlich mal eine Rasse, die man wirklich als schön bezeichnen kann, viele Rassekatzen, auch welche, die schon Preise gewonnen haben, finde ich persönlich überhaupt nicht schön, sie sind schlank, überzüchtet, haben einen unnantürlichen Körperbau, und sind in meinen Augen eigentlich eher hässlich, wo die Tiere aber nichts für können, es liegt an den Menschen, die sie so grausam aussehen lassen. Doch das ist bei Birma Katzen nicht der Fall, die haben einen hübschen Gesichtsaudruck, ein schönes Fell und einen ansehnlichen Körperbau.

Wie sind meine Erfahrungen mit der Birma Katze:
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Großartige Erfahrungen kann ich eigentlich nicht bieten, ich bekomme einiges mit, was die Großmutter meines Mannes mit ihrem Kater erlebt, bei dessen Kauf ich sie damals begleitet hatte. Bisher hatte sie einen Perserkater, als solcher wurde ihr unser Kater damals auch verkauft, doch inzwischen hatte man ihr von Perserkatzen abgeraten, da die Krankheit, der ihr alter Kater im November 2002 erlag, bei Persern leider sehr häufig vorkommen soll. So suchte sich nach einer anderen ruhigen Rasse, denn ruhig sollte die Katze schon sein, und so fand sie die heilige Birma, die es mir ehrlich gesagt beim Lesen von Katzenbüchern schon immer angetan hatte.

In Nordeutschland ist es gar nicht so einfach, eine Heilige Birma Katze zu finden, in Hamburg gibt es derzeit wohl nur einen Züchter, zumindest haben wir keinen weiteren gefunden. Und entsprechend teuer sind die Katzen natürlich auch, unter 500 Euro bekommt man keine Birma Katze, auch wenn es nur eine Liebhaberkatze ist.
Die Großmutter meines Mannes hatte keine große Auswahl mehr, lediglich ein Kater stand noch zur Auswahl, alle anderen waren schon untergebracht, mit Ausnahme einer Schwester, die bei der Familie bleiben sollte. Der Kater ist goldfarbend mit einer leichten roten Färbung an Schwanz, Beinen und im Gesicht. Doch die Färbung ist sehr schwach, geht in das goldene Restfell gut über.

Seit Anfang Juli ist der kleine Kater nun bei der Großmutter meines Mannes und wir besuchen sie natürlich regelmäßig, durch unser gemeinsames Katzeninteresse tauschen wir uns auch regelmäßig aus, so erfahre ich einiges über den kleinen Kerl.

Im Vergleich zu unserem Merlin ist der kleine Birma Kater viel ruhiger, er spielt zwar auch, aber er braucht nicht so sehr viel Bewegung, unser Kater braucht z.B. unsere Treppen, die er regelmäßig hinnauf und herunter läuft. Der kleine Birma Kater möchte viel schmusen, wobei er seine Liebe durch viele Bisse bekundet. So etwas habe ich mit Merlin auch schon mehrfach erlebt, es zwickt ein bisschen, tut aber nicht wirklich weh. Auch ist der Kater sehr verspielt, obwohl die Züchterin meinte, er würde Kinder nicht mögen, hat der Kater bisher immer sehr gerne mit meinen Töchtern gespielt, besonders mit meiner großen Tochter, die wild mit ihm tobte. Kleine Spielmäuse liebt er, zu fangen, besonders, wenn es durch eine Krabbelrolle ist.
Aber er besteht auch auf seine festen Zeiten, ist sein Futter nicht rechtzeitig an Ort und Stelle, dann wird er böse und beißt richtig zu.

Ich muß zugeben, am Anfang hat mir der kleine Karter nicht so recht gefallen, ich fand ich eigentlich nicht sonderlich hübsch, hätte ich die Wahl gehabt, dann hätte ich die Schwester genommen, da diese aber eine perfekte Katze ist, wäre sie nicht unter 1000 Euro zu kaufen gewesen. Inzwischen hat der Kater sich zu einem hübschen Tier entpupt, das auch mir gefallen würde und ich würde mich freuen, wenn er noch nicht so schnell kastriert werden würde, dann könnte es vielleicht mit unserer hübschen Hauskatze und ihm einen Wurf geben, denn einmal möchte ich meine Katze werfen lassen, ehe sie kastriert wird. Aber ich denke, die Chance werden wir nicht haben und die Großmutter wird den kleinen Kater zeitig krastieren lassen.

Spitznahmen hat der Kleine auch schon weg, so nennt meine Schwiegermutter ihn immer Clarence, denn er scheint ein bisschen zu schielen, wie der bekannte Löwe. Meinen Mann erinnert der Kleine an Fuchur, den Drachen aus der Unendlichen Geschichte und ich muß beiden Recht geben somit heißt er nun Clarence-Fuchur, auch wenn er eigentlich einen anderen Namen hat.

Die Fellpflege ist für die Großmutter meines Mannes sehr einfach, denn Birma Katzen haben kein dickes Unterfell, wie unser Mischling es z.B. geerbt hat. So muß sie nur mit einer feinen Bürste ab und zu das Fell bürsten, was Kater und Großmutter gefällt. Für die beiden ist das eine Schmusestunde, die ihnen gut tut.

Telefoniert die Großmutter meines Mannes, dann kann man den kleinen Kater im Hintergrund immer mauzen hören, lauthals fordert er Aufmerksamkeit oder Futter. Er hat eine kräftige Stimme, dafür hat er die ersten Wochen ohne Ton geschnurrt, was die Großmutter meines Mannes sehr störend fand. Inzwischen kann der kleine Kater aber auch laut schnurren, wenn er ausgibig gestreichelt und gebürstet wird.

Fazit:
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Eine Birma Katze ist eine recht ruhige Katze, die trotzdem viel spielt, aber eben nicht so viel tobt. Aber besonders verschmust ist diese Katze, die eigentlich nicht so gerne Kinder mag. Dennoch scheint der Kater der Großmutter meines Mannes den Besuch von uns, und besonders unseren Kindern zu genießen, die dann viel mit ihm spielen. Auf jeden Fall erwartet der Kater viel Aufmerksamkeit, weswegen man diese Rasse eigentlich auch besser zu zweit halten sollte. Aber als Wohnungskatzen sind Birma Katzen auf jeden Fall geeignet.
Wenn unsere Katzen mal nicht mehr sind, dann hätte ich gerne Birma Katzen, doch bis dahin ist hoffentlich noch lange, lange hin, ich rechne einfach mal mit 15 bis 20 Jahren und dann sind meine Kinder auch groß, so daß Birma Katzen sich bei uns wohl fühlen würden.
Somit ist eine Birma Katze eine gute Katze für ältere Menschen, und vorallem auch als Wohnungskatze geeignet. Auch wenn der Kater in unserer Familie unsere Kinder zu mögen scheint, so würde bei Familien von dieser Katze unbedingt abraten, und auch bei jüngeren Menschen, die ev. noch eines Tages Eltern werden wollen!!!

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