Erfahrungsbericht von 0-8-15
Gedeih und Verderb per Fingerzeig
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Aussprüche wie \"Spiel des Jahres\", \"Einmal Gott sein\", \"Macht über Leben und Tod\" machten mich neugierig auf dieses Spiel. Und so werde ich euch nach etwa 10 Stunden Spiel meine Meinung unterbreiten:
* HANDLUNG *
Gott sein!
(Nebenhandlung: Die anderen Götter vernichten oder sie benutzen um andere zu vernichten)
* VERFÜGBARE MITTEL *
Als erstes wäre da die ultimative Hand Gottes. Mit ihr kann man sich auf der Welt (zumeist immer nur kleine Inseln) fortbewegen und die Ansicht zoomen oder den Blickwinkel verändern/drehen. Dies erfordert einige Eingewöhnungszeit, aber in Kombination mit der Tastatur ist diese Steuerung doch lernbar. Weiterhin kann man mit ihr Sachen aufnehmen (Steine, Bäume, Dorfbewohner, etc.) und diese nach belieben umherwerfen, absetzen, opfern, ertränken, usw.
Als zweites und ebenfalls sehr effektives Hilfsmittel gibt es eine Kreatur (man kann anfangs zwischen Kuh, Affe und Tiger wählen), deren Verhalten und Charakter frei formbar ist. Man entscheidet, wie sich die Kreatur ernähren soll, belohnt sie für gute Arbeit oder bestraft sie, wenn sie ungewollt Dorfbewohner frißt. Es liegt an einem selbst (schließlich ist man ja Gott), ob diese Kreatur gut oder böse wird, was abhängig ist von Ernährung, Streicheleinheiten, Schlägen. usw. Außerdem kann man sie an die \"Lern-Leine\" legen und ihr Zauber, div. Arbeiten, oder das Tanzen beibringen. Ihre Hauptaufgabe besteht aber im Kampf gegen die Kreaturen anderer Götter, wofür der kleine Helfer (der je nach Macht immer weiter anwächst) trainiert und gestärkt werden muss.
Und dann gibt es natürlich noch die Bewohner, die idealerweise dazu gebracht werden sich selbst zu versorgen und ihren Gott anzubeten (ahh, das tut gut) um diesem mehr Macht zu verleihen. Mit der so erworbenen Macht lassen sich Essenszauber, Feuerbälle oder Gewitter machen, die die Menschen von der göttlichen Stärke überzeugen.
Und zu guter letzt erhält man noch Beistand von zwei Beratern, dem Teufelchen und dem Engelchen, die mit nützlichen Ratschlägen aushelfen, wobei man meist zwischen einem guten (Engelchen) und einem bösen (Teufelchen) Ratschlag entscheiden muss.
* GRAFIK *
Die optische Umsetzung ist sehr gut gelungen, die Detailstufen sind selbst wählbar, so daß dieses Spiel auch auf älteren Systemen gut laufen sollte. Je nach Zooms (stufenlos) verschwinden unnötige Deatils (bzw. tauchen auf), so daß der göttlichen Übersicht kaum Grenzen gesetzt sind. Die Landschaften sind nicht gerade atemberaubend, aber trotzdem sehr gut gelungen. Auch das Wetter wurde berücksichtigt, Tag, Nacht Regen und Sonne machen das Spiel (sofern das überhaupt möglich ist) relativ realistisch. Die ausgeprägte Liebe zum Detail wird z.B. sichtbar, wenn man einen brennenden Baum in ein feindliches Dorf wirft, das flammende Gewächs sich in der Luft überschlagt und ein gegnerisches Gebäude trifft, woraufhin dieses sofort Feuer fängt, ... hach, soetwas begeistert.
* MULTIPLAYER *
Über die Multiplayerfunktion kann ich noch nicht so viel sagen, da ich diese noch nicht getestet habe. Ich kann nur soviel erzählen, daß es diverse Optionen gibt:
-Kooperativ
-Black & White World (Bis zu 8 Spieler)
-Black & White Universe (Praktisch unbegrenzte Anzahl an Spielern)
Außerdem soll es möglich sein, daß die Kreaturen eigene kleine Homepages anlegen (ebenfalls von mir noch nicht getestet)
* FAZIT *
Im Großen und Ganzen ein sehr gelungenes Spiel. Das Konzept, seine Entscheidungen ohne Zwang zu fällen, so daß diese aber trotzdem unterschiedlichste Auswirkungen haben, wurde hier sehr gut umgesetzt. Man kann je nach Verhalten selbst bestimmen, ob man gut oder böse ist, sowie man auch die Kreatur nach Belieben erziehen kann. Ob einen die Menschen aus Bewunderung oder aus Angst anbeten ist ja schließlich egal.
Allerdings werde ich den Eindruck nicht los, daß dieses Spiel viele seiner Elemente aus der Populous-Idee abgeschaut hat, das ganze dann noch ein wenig mit der Ressourcenproblematik von z.B. Warcraft gemischt, ein wenig neues hinzu und fertig. Tja, warum nicht, Hauptsache das Spiel ist gelungen und das ist es, sowahr ich ein Gott bin!
* SYSTEMVORAUSSETZUNGEN *
Benötigt:
Pentium II 333 MHz, 64 MB RAM, 8x CD-ROM, 8MB Grafikkarte mit D3D und 550 MB Festplattenspeicher
Empfohlen:
Pentium III 866 MHz, 256 MB RAM, 24x CD-ROM, 32 MB Grafikkarte mit D3D und 700 MB Festplattenspeicher
Mein System (auf dem es einwand- und ruckelfrei läuft):
Pentium III 667 MHz, 128 MB RAM, 40x CD-ROM, 32 MB Grafikkarte Nvidia TNT2 Pro
* HANDLUNG *
Gott sein!
(Nebenhandlung: Die anderen Götter vernichten oder sie benutzen um andere zu vernichten)
* VERFÜGBARE MITTEL *
Als erstes wäre da die ultimative Hand Gottes. Mit ihr kann man sich auf der Welt (zumeist immer nur kleine Inseln) fortbewegen und die Ansicht zoomen oder den Blickwinkel verändern/drehen. Dies erfordert einige Eingewöhnungszeit, aber in Kombination mit der Tastatur ist diese Steuerung doch lernbar. Weiterhin kann man mit ihr Sachen aufnehmen (Steine, Bäume, Dorfbewohner, etc.) und diese nach belieben umherwerfen, absetzen, opfern, ertränken, usw.
Als zweites und ebenfalls sehr effektives Hilfsmittel gibt es eine Kreatur (man kann anfangs zwischen Kuh, Affe und Tiger wählen), deren Verhalten und Charakter frei formbar ist. Man entscheidet, wie sich die Kreatur ernähren soll, belohnt sie für gute Arbeit oder bestraft sie, wenn sie ungewollt Dorfbewohner frißt. Es liegt an einem selbst (schließlich ist man ja Gott), ob diese Kreatur gut oder böse wird, was abhängig ist von Ernährung, Streicheleinheiten, Schlägen. usw. Außerdem kann man sie an die \"Lern-Leine\" legen und ihr Zauber, div. Arbeiten, oder das Tanzen beibringen. Ihre Hauptaufgabe besteht aber im Kampf gegen die Kreaturen anderer Götter, wofür der kleine Helfer (der je nach Macht immer weiter anwächst) trainiert und gestärkt werden muss.
Und dann gibt es natürlich noch die Bewohner, die idealerweise dazu gebracht werden sich selbst zu versorgen und ihren Gott anzubeten (ahh, das tut gut) um diesem mehr Macht zu verleihen. Mit der so erworbenen Macht lassen sich Essenszauber, Feuerbälle oder Gewitter machen, die die Menschen von der göttlichen Stärke überzeugen.
Und zu guter letzt erhält man noch Beistand von zwei Beratern, dem Teufelchen und dem Engelchen, die mit nützlichen Ratschlägen aushelfen, wobei man meist zwischen einem guten (Engelchen) und einem bösen (Teufelchen) Ratschlag entscheiden muss.
* GRAFIK *
Die optische Umsetzung ist sehr gut gelungen, die Detailstufen sind selbst wählbar, so daß dieses Spiel auch auf älteren Systemen gut laufen sollte. Je nach Zooms (stufenlos) verschwinden unnötige Deatils (bzw. tauchen auf), so daß der göttlichen Übersicht kaum Grenzen gesetzt sind. Die Landschaften sind nicht gerade atemberaubend, aber trotzdem sehr gut gelungen. Auch das Wetter wurde berücksichtigt, Tag, Nacht Regen und Sonne machen das Spiel (sofern das überhaupt möglich ist) relativ realistisch. Die ausgeprägte Liebe zum Detail wird z.B. sichtbar, wenn man einen brennenden Baum in ein feindliches Dorf wirft, das flammende Gewächs sich in der Luft überschlagt und ein gegnerisches Gebäude trifft, woraufhin dieses sofort Feuer fängt, ... hach, soetwas begeistert.
* MULTIPLAYER *
Über die Multiplayerfunktion kann ich noch nicht so viel sagen, da ich diese noch nicht getestet habe. Ich kann nur soviel erzählen, daß es diverse Optionen gibt:
-Kooperativ
-Black & White World (Bis zu 8 Spieler)
-Black & White Universe (Praktisch unbegrenzte Anzahl an Spielern)
Außerdem soll es möglich sein, daß die Kreaturen eigene kleine Homepages anlegen (ebenfalls von mir noch nicht getestet)
* FAZIT *
Im Großen und Ganzen ein sehr gelungenes Spiel. Das Konzept, seine Entscheidungen ohne Zwang zu fällen, so daß diese aber trotzdem unterschiedlichste Auswirkungen haben, wurde hier sehr gut umgesetzt. Man kann je nach Verhalten selbst bestimmen, ob man gut oder böse ist, sowie man auch die Kreatur nach Belieben erziehen kann. Ob einen die Menschen aus Bewunderung oder aus Angst anbeten ist ja schließlich egal.
Allerdings werde ich den Eindruck nicht los, daß dieses Spiel viele seiner Elemente aus der Populous-Idee abgeschaut hat, das ganze dann noch ein wenig mit der Ressourcenproblematik von z.B. Warcraft gemischt, ein wenig neues hinzu und fertig. Tja, warum nicht, Hauptsache das Spiel ist gelungen und das ist es, sowahr ich ein Gott bin!
* SYSTEMVORAUSSETZUNGEN *
Benötigt:
Pentium II 333 MHz, 64 MB RAM, 8x CD-ROM, 8MB Grafikkarte mit D3D und 550 MB Festplattenspeicher
Empfohlen:
Pentium III 866 MHz, 256 MB RAM, 24x CD-ROM, 32 MB Grafikkarte mit D3D und 700 MB Festplattenspeicher
Mein System (auf dem es einwand- und ruckelfrei läuft):
Pentium III 667 MHz, 128 MB RAM, 40x CD-ROM, 32 MB Grafikkarte Nvidia TNT2 Pro
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