Black & White (PC Strategiespiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von e.macholdt

Black & White "Insel der Kreaturen" Molyneuxs Kreaturen-Park freut sich über Nach

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Geschichte

Ohne Frage war es eines der umstrittensten Spiele des vergangen Jahres: Peter Molyneuxs „Black & White“ wurde ganze vier Jahre inständig von PC-Spielern erwartet. Als es 2001 endlich erschien, geriet die Fangemeinde in Aufruhr: Ist „Black & White“ die erhoffte Offenbarung oder nur ein nettes Strategiespiel mit dicken Mängeln in der Bedienung? Die „Black & White“-Fans spalteten sich in zwei große Lager: die Strategiespieler und die Tierbändiger. Erstere befassten sich mit der außerordentlich packenden Aufgabe, die Missionen durchzuspielen und möglichst viele Dörfer zu besitzen und perfekt zu verwalten. Die andere Gruppe kümmerte sich aus Zeitgründen kaum um das Management ihrer Untertanen, sondern verfiel der Versuchung, dem anvertrauten Kuscheltier Leben und vor allem Intelligenz einzuhauchen.

Die jetzt erschienene Zustaz-CD „Insel der Kreaturen“ konzentriert sich, wie der Name vermuten lässt, ganz auf die Interaktion mit den „Black & White“-Kreaturen.

Add-On bzw. das Spiel:

Vorbei sind die Zeiten, in denen du gegen andere, konkurrierende Götter antreten musst. Denn auf der „Insel der Kreaturen“ gibt es nur einen Gott-dich. Doch das heißt noch lange nicht, dass das Leben auf der Insel dem im Paradies gleicht. Denn der erlesene Kreis der Kreaturen nimmt nicht jeden auf.
Um als Gott akzeptiert zu werden, muss dein Haustier die Sympathie aller 24 Mitglieder der „Bruderschaft“ erlangen, Diese 24 verschiedenen Tiere fordern zu ebenso vielen Wettkämpfen, in denen du sie schlagen oder ihnen einen Gefallen tun musst.
Da wird gegen die Kuh gekegelt, der unsichtbare Wolf will mittels Spurensuche im Versteckspiel geschlagen werden, und für den Bock treibst du eine Herde Schafe zusammen. Akteur ist dabei fast immer dein Tier, das du aus einem „Black & White“-Spielstand importierst oder zu Beginn aussuchst. Sein Einfallsreichtum, sein Fleiß und seien Erfahrung entscheiden über Sieg oder Versagen in den Wettkämpfen-und natürlich deine Führungsqualitäten mit den drei bekannten Halsbändern. Hauptmotivator deiner Kreatur ist die Aussicht auf eine Partnerin fürs Leben, Die Paarung mit Eve ist alles, was dein Tier will. Diese Aufgabe kann aber nur erfüllen, wer sich vorher als guter Vater beweist. Und deshalb gibt es Tyke, Dieses kleine Küken ist eine ganz besondere Kreatur, denn es hört einzig und allein auf dein Haustier. Und es will gekonnt erzogen werden, denn Tyke ist deinem Tier in einer Vielzahl von Wettkämpfen hilfreich. Du kannst Tykes Entwicklung ausschließlich über deine Kreatur beeinflussen: das kleinen Hähnchen macht alles nach was der große Boss tut, welcher wiederum alles das nachmacht, was du anstellst. Tykes Aufzucht ist nie leicht. Schon seine Schöpfung ist ein haarsträubend komplexes Unterfangen. Erst muss Tykes Ei umständlich vom Baum geworfen werden, und danach soll es deine Kreatur in die Vulkan-Gegend zum Brutplatz transportieren. Hört sich einfach an, aber wenn dein Tier einfach keine Lust mehr auf das Ei hat und es ablegt, geht der ganze Eiertanz wieder von vorne Los.

Spielerisch haben die Entwickler von Lionhead den Kampf gegen andere Götter komplett gestrichen-im Mittelpunkt steht nur deine Kreatur.

Der Zauber, die Macht und das Management:

Es gilt es, die Dörfer der Insel von deiner Allmacht zu überzeugen, denn sie geben dir mit ihren Gebeten schließlich die Macht zu zaubern. Die Kreatur-Wunder stehen ganz oben auf der Auftragsliste der Beschwörer. Vergessen darfst du das Management der Dörfer also nicht, auf übertriebene Ausweitung deines Reiches verzichtest du aber getrost.

Grafik:

Die Grafik von Black & White „Insel der Kreaturen“ ist in großen und ganzen sehr gut gelungen. Die Landschaft, die Figuren und die Kreaturen sind besser detaillierter geformt als bei „Black & White“.

Steuerung:

Die Steuerung von Black & White und Black & White „Insel der Kreaturen“ sind zum größten Teil gleich geblieben.

Fazit:

Wer schon immer lieber mit seiner Kreatur gespielt hat, verliebt sich bestimmt in die „Insel der Kreaturen“. Die Aufträge sind kurzweilig, Zeitdruck gibt es nicht, und Küken Tyke macht die Sache noch eine Spur interessanter. Echten Strategiespielern ist das Interaktive Tierheim dann aber doch zu langweilig-der große Widersacher fehlt.

System-Voraussetzung: Pentium 3
128 MB RAM
900 MB HD
Orginal-"Black&White
GeForce 2

13 Bewertungen, 1 Kommentar

  • natieflow

    09.03.2002, 23:48 Uhr von natieflow
    Bewertung: sehr hilfreich

    es heisst HDD <-mit 2 D aber sehr nützlich dein bericht