Erfahrungsbericht von Mr.Smith
GUT, oder vielleicht doch nicht? Ich denke schon...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jetzt einmal ehrlich, wer hat davon nicht zumindest schon einmal gehört?
"Das beste Computerspiel aller Zeiten!"
Was ist dran an dieser Aussage?
Aber erstmal zur Erläuterung für diejenigen unter uns, die es tatsächlich nicht kennen.
Das Spielprinzip ist eigentlich ganz einfach:
Man ist ein Gott und kann tun und lassen was man will!
Der Anfang:
In einem Intro sieht man ein paradiesisches Eiland (Eden), auf dem ein kleines Kind in Gefahr gerät. Seine Eltern sind verzweifelt und beginnen in ihrer Verzweiflung durch beten einen Gott auf den Plan zu rufen, der ihr Kind retten soll.
Dieser Gott ist man selbst!
Man rettet nun also das Kind und bekommt darufhin die gesamte Insel zu Füßen gelegt. Von da an kriegt man von seinem Gewissen, bestehend aus einem Alten Mann mit weißem Bart (das gute Gewissen) und einem Teufel (das böse Gewissen) die Steuerung erklärt, die sich am Anfang als gar nicht so einfach herausstellt.Doch eigentlich kommt man ziemlich schnell ins Spielgeschehen hinein.
Features, die das Spiel auszeichnen:
Die aufwendige 3D Grafik hat mich vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen und ich verbrachte viel Zeit allein mit dem Kennenlernen der Gegend. Faszinierend ist auch die Realitätsnähe was das Verhalten in der Natur angeht. So kann man zum Beispiel Steine in einem Feuer zum Glühen bringen. Oder der Flug eines geworfenen Steines wird durch Unebenheiten im Boden oder andere Gegenstände beeinflusst.
Einen weiteren Höhepunkt erhält das Spiel, wenn die Kreaturen hinzu kommen. Nachdem man nämlich eine Weile gespielt hat, kommt man über den "Haupt-plot", der sich anhand von goldenen Schriftrollen durch das ganze Spiel zieht, an einen Ort an dem man sich eine eigene Kreatur (quasi ein Haustier) auswählen kann. (Am Anfang Kuh, Affe und Tiger. Später kommen aber noch andere, wie Eisbär, Zebra und Schilkröte ins Spiel.)
Jeder Gott, (es gibt mehrere, freundlich wie auch feindliche) besitzt eine Kreatur, die er nach Belieben steuern kann. Allerdings muss man seiner Kreatur als ertses einige Dinge beibringen, sei es was sie essen darf, wo sie es finden kann, wo sie trinken kann usw..
Das nimmt einige Zeit in Anspruch macht aber Spaß. (Tamakotchi-Effekt)
Mit der Zeit wird die Kreatur größer und man kann ihr Zaubersprüche beibringen, die dazu dienlich sind andere Dörfer zu bekehren und somit seine Macht auszuweiten.
Bei der Ausdehnung der Macht ist es einem völlig frei gestellt, ob man ein Tyrann ist und seine Gläubigen durch Angst zwingt zu gehorchen, oder ob man gut ist und seine Dorfbewohner hier ein bisschen mit einem Nahrungszauber verwöhnt oder dort mit einem kleinen Schauer die Felder zum Sprießen bringt.
Je nach Gesinnung verändert sich im Laufe des Spieles der Tempel, der das Zentrum der Macht darstellt im Aussehen. Ist man böse färbt er sich rot, kriegt mörderisch spitze Zacken und um ihn herum tobt ein ständig andauerndes Unwetter. Ist man jedoch gut, erstrahlt der Tempel bald in einem hellen, leuchtenden weiß.
Unabhängig davon verändert sich auch die Gesinnung der Kreatur. Diese wird am stärksten durch das Essverhalten der Kreatur geprägt. Sprich: Frisst sie Menschen und Tiere wird sie eher böse und stark. Frisst sie Getreide und Fisch, wird sie weicher und gut.
Multiplayer:
Im Multiplayer-Modus kann man wahlweise gegeneinander antreten, oder miteinander ein Siedlung aufbauen. Es gibt für diese Zwecke extra Multiplayer-Karten, die sich gut zum Spielen eignen.
Der Multiplayer-Modus ist auch gut um seine Kreatur zu trainieren und sie gegen die des Mitspielers antreten zu lassen.
Doch wo gibt es Spiele ohne Nachteile?
-Die ersten Versionen waren verbugt. Zum Beispiel verlernte die Kreatur gern mal Dinge, die man ihr vorher mühsam beigebracht hatte.(Inzwischen gibt es allerdings ne Menge Patches.)
-Aus unerfindlichen Gründen musste ich viermal ein neues Spiel beginnen, was durch das nichtabschaltbare Tutorial ziemlig nervig war.
-Die Story ist nicht sehr anspruchsvoll und wird im 4. Level urplötzlich verdammt schwer zu bewältigen.
-Insgesamt auf die Dauer zu wenig Abwechslung.
Fazit:
Trotz den Nachteilen ist Black & White ein sehr, sehr schönes Spiel, dass einen wirklich lange beschäftigen kann.
Ich selbst habe nach einer Pause gerade wieder angefangen es zu spielen und muss sagen, dass es mich immerwieder fasziniert und mitreisst.
Danke Peter Molyneux!
"Das beste Computerspiel aller Zeiten!"
Was ist dran an dieser Aussage?
Aber erstmal zur Erläuterung für diejenigen unter uns, die es tatsächlich nicht kennen.
Das Spielprinzip ist eigentlich ganz einfach:
Man ist ein Gott und kann tun und lassen was man will!
Der Anfang:
In einem Intro sieht man ein paradiesisches Eiland (Eden), auf dem ein kleines Kind in Gefahr gerät. Seine Eltern sind verzweifelt und beginnen in ihrer Verzweiflung durch beten einen Gott auf den Plan zu rufen, der ihr Kind retten soll.
Dieser Gott ist man selbst!
Man rettet nun also das Kind und bekommt darufhin die gesamte Insel zu Füßen gelegt. Von da an kriegt man von seinem Gewissen, bestehend aus einem Alten Mann mit weißem Bart (das gute Gewissen) und einem Teufel (das böse Gewissen) die Steuerung erklärt, die sich am Anfang als gar nicht so einfach herausstellt.Doch eigentlich kommt man ziemlich schnell ins Spielgeschehen hinein.
Features, die das Spiel auszeichnen:
Die aufwendige 3D Grafik hat mich vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen und ich verbrachte viel Zeit allein mit dem Kennenlernen der Gegend. Faszinierend ist auch die Realitätsnähe was das Verhalten in der Natur angeht. So kann man zum Beispiel Steine in einem Feuer zum Glühen bringen. Oder der Flug eines geworfenen Steines wird durch Unebenheiten im Boden oder andere Gegenstände beeinflusst.
Einen weiteren Höhepunkt erhält das Spiel, wenn die Kreaturen hinzu kommen. Nachdem man nämlich eine Weile gespielt hat, kommt man über den "Haupt-plot", der sich anhand von goldenen Schriftrollen durch das ganze Spiel zieht, an einen Ort an dem man sich eine eigene Kreatur (quasi ein Haustier) auswählen kann. (Am Anfang Kuh, Affe und Tiger. Später kommen aber noch andere, wie Eisbär, Zebra und Schilkröte ins Spiel.)
Jeder Gott, (es gibt mehrere, freundlich wie auch feindliche) besitzt eine Kreatur, die er nach Belieben steuern kann. Allerdings muss man seiner Kreatur als ertses einige Dinge beibringen, sei es was sie essen darf, wo sie es finden kann, wo sie trinken kann usw..
Das nimmt einige Zeit in Anspruch macht aber Spaß. (Tamakotchi-Effekt)
Mit der Zeit wird die Kreatur größer und man kann ihr Zaubersprüche beibringen, die dazu dienlich sind andere Dörfer zu bekehren und somit seine Macht auszuweiten.
Bei der Ausdehnung der Macht ist es einem völlig frei gestellt, ob man ein Tyrann ist und seine Gläubigen durch Angst zwingt zu gehorchen, oder ob man gut ist und seine Dorfbewohner hier ein bisschen mit einem Nahrungszauber verwöhnt oder dort mit einem kleinen Schauer die Felder zum Sprießen bringt.
Je nach Gesinnung verändert sich im Laufe des Spieles der Tempel, der das Zentrum der Macht darstellt im Aussehen. Ist man böse färbt er sich rot, kriegt mörderisch spitze Zacken und um ihn herum tobt ein ständig andauerndes Unwetter. Ist man jedoch gut, erstrahlt der Tempel bald in einem hellen, leuchtenden weiß.
Unabhängig davon verändert sich auch die Gesinnung der Kreatur. Diese wird am stärksten durch das Essverhalten der Kreatur geprägt. Sprich: Frisst sie Menschen und Tiere wird sie eher böse und stark. Frisst sie Getreide und Fisch, wird sie weicher und gut.
Multiplayer:
Im Multiplayer-Modus kann man wahlweise gegeneinander antreten, oder miteinander ein Siedlung aufbauen. Es gibt für diese Zwecke extra Multiplayer-Karten, die sich gut zum Spielen eignen.
Der Multiplayer-Modus ist auch gut um seine Kreatur zu trainieren und sie gegen die des Mitspielers antreten zu lassen.
Doch wo gibt es Spiele ohne Nachteile?
-Die ersten Versionen waren verbugt. Zum Beispiel verlernte die Kreatur gern mal Dinge, die man ihr vorher mühsam beigebracht hatte.(Inzwischen gibt es allerdings ne Menge Patches.)
-Aus unerfindlichen Gründen musste ich viermal ein neues Spiel beginnen, was durch das nichtabschaltbare Tutorial ziemlig nervig war.
-Die Story ist nicht sehr anspruchsvoll und wird im 4. Level urplötzlich verdammt schwer zu bewältigen.
-Insgesamt auf die Dauer zu wenig Abwechslung.
Fazit:
Trotz den Nachteilen ist Black & White ein sehr, sehr schönes Spiel, dass einen wirklich lange beschäftigen kann.
Ich selbst habe nach einer Pause gerade wieder angefangen es zu spielen und muss sagen, dass es mich immerwieder fasziniert und mitreisst.
Danke Peter Molyneux!
15 Bewertungen, 1 Kommentar
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05.03.2002, 23:19 Uhr von steppo
Bewertung: sehr hilfreichHört sich interessant an
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