Erfahrungsbericht von Renator
Black & White: Göttlich gut oder eher für die Hölle?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich denke euch allen ist der riesen Hype um Black & White bekannt. Auch wenn das Spiel nun schon relativ alt ist, so ist es doch immer noch ein gutes Beispiel für die Macht des Internets und der Spielemagazine. Das am Anfang so gepuschte und gehypte Spiel wurde dann doch nicht zu einem allzu grossen Erfolg. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es ist ein gutes Spiel mit vielen Verkäufen, jedoch erfüllte es unser aller Erwartungen doch nicht wirklich.
Für alle die das Spiel noch nicht kennen: Man selber ist in dem Spiel ein Gott: Gut, neutral oder böse! Es bleibt einem selber überlassen, wie man seine gläubigen Untertanen behandelt. Nun bekommt man eine Kreatur (einen Affen, Tiger, Löwe, Kuh usw.) welcher man ein gewisses Verhalten beibringen kann. So kann man ihm zum Beispiel zeigen, dass es immer die Felder eurer Dorfbwohner gießen soll, wenn ihr es wünscht könnt ihr eure Kreatur auch loben wenn sie einen eurer Dörfler frisst. Euer Wesen merkt sich nämlich wofür es Streicheleinheiten und wofür es Schläge gibt und wird auch in Zukunft dementsprechend handeln. Je mehr Aufmerksamkeit ihr eurer Kreatur widmet, desto schneller wächst sie. Auch könnt ihr ihr Zaubersprüche beibringen, welche besonders beim Kampf gegen andere Götter bzw. Kreaturen benötigt werden.
Am Anfang stand die überaus prächtige Grafik! Ja, doch die Grafik ist und war wirklich nicht von schlechten Eltern. Sie ist sehr bunt und aus der Distanz ist es doch schön anzusehen, wie meine Kreatur meinen Dorfbewohnern hilft oder wie es sie quält. Die Sonnenuntergänge sehen auch phantastisch aus! Gut gelungen ist es den Entwicklern ebenfalls die Entwicklung der Kreatur in Szene zu setzen. So sehen eben böse Kreaturen rot und eben böse mit langen Krallen aus, während liebe Kreaturen immer mehr einem Engel gleichen. Dasselbe geschieht mit eurer Umwelt! Ein böser Gott sorgt dafür, dass die Welt dunkler wird und einen leichten roten Touch bekommt, währen ein lieber Gott seine Dörfer wie den Himmel erstrahlen lässt. Wie bereits gesagt: Aus der Distanz lässt sich das ganze wunderbar genießen, aber wehe man zoomt allzu nah an die Dorfbewohner heren: Polygonmonster! Weder fein animiert noch mit Liebe zum Detail wurden die Dorfbewohner erstellt. Eigentlich auch verständlich, denn wie soll man detaillierte Dorfbewohner machen, wenn sie teilweise zu Hundertschaften über den Bildschirm flitzen! Das würde zu viel Geschwindigkeit kosten. Jedoch gab es auch schon früher Technologien, die dafür sorgten, dass wenn man näher an ein Objekt zoomt es auch detaillierter wird. Warum ging dies bei Black & White nicht?
Der Sound ist ehrlich gesagt heutzutage nichts besonderes mehr... Man hört hier und da ein paar Kinder kreischen, eine duselige Musik oder eben wie unsere Kreatur gerade ein paar Bäume ausreisst! Ganz angenehm sind auch die Schreie wenn man ganze Felsen ins Dorf fallen lässt.
Die Steuerung in dem Spiel... ui ist eine ganz heikle Angelegenheit! Ich kenne viele Meinungen: Kompliziert, Intuitiv, einfach usw. Ich persönlich denke, dass das Grundprinzip richtig war, aber irgendwie falsch umgesetzt worden ist: In dem Spiel selber gibt es keinerlei Menü oder ähnliches. Man vollführt alle Bedienungen mit der Maus: Zoomen, drehen, bewegen, Kreatur streicheln, Zaubersprüche usw.. Wie das funktionieren soll? Nunja je nachdem wo man die Maus auf dem Bildschirm hat, bekommt sie andere Funktionen: Am Bildschirmrand dient sie zum drehen, heben und senken des Bildschirmes. Wenn man sich die Landschaft mit der Hand (Maus) packt kann man sich fortbewegen. Mit schnellen bzw. langsamen Bewegungen kann man seine Kreatur schlagen bzw. streicheln! Und wenn man zaubern will muss man einfach bestimmt Muster malen. Naja nicht gerade einfach, denn eine Menge Übung gehört schon dazu sonst zaubert man gar nicht bzw. was falsches, was im Eifer des Gefechtes manchmal nicht allzu gut kommt.
Was lernen wir aus alledem? Nicht auf den Hype achten! Erstmal irgendwie zur Probe spielen (z.B. Demoversion), auf Freunde und Bekannte hören oder einfach GameStar lesen!
Für alle die das Spiel noch nicht kennen: Man selber ist in dem Spiel ein Gott: Gut, neutral oder böse! Es bleibt einem selber überlassen, wie man seine gläubigen Untertanen behandelt. Nun bekommt man eine Kreatur (einen Affen, Tiger, Löwe, Kuh usw.) welcher man ein gewisses Verhalten beibringen kann. So kann man ihm zum Beispiel zeigen, dass es immer die Felder eurer Dorfbwohner gießen soll, wenn ihr es wünscht könnt ihr eure Kreatur auch loben wenn sie einen eurer Dörfler frisst. Euer Wesen merkt sich nämlich wofür es Streicheleinheiten und wofür es Schläge gibt und wird auch in Zukunft dementsprechend handeln. Je mehr Aufmerksamkeit ihr eurer Kreatur widmet, desto schneller wächst sie. Auch könnt ihr ihr Zaubersprüche beibringen, welche besonders beim Kampf gegen andere Götter bzw. Kreaturen benötigt werden.
Am Anfang stand die überaus prächtige Grafik! Ja, doch die Grafik ist und war wirklich nicht von schlechten Eltern. Sie ist sehr bunt und aus der Distanz ist es doch schön anzusehen, wie meine Kreatur meinen Dorfbewohnern hilft oder wie es sie quält. Die Sonnenuntergänge sehen auch phantastisch aus! Gut gelungen ist es den Entwicklern ebenfalls die Entwicklung der Kreatur in Szene zu setzen. So sehen eben böse Kreaturen rot und eben böse mit langen Krallen aus, während liebe Kreaturen immer mehr einem Engel gleichen. Dasselbe geschieht mit eurer Umwelt! Ein böser Gott sorgt dafür, dass die Welt dunkler wird und einen leichten roten Touch bekommt, währen ein lieber Gott seine Dörfer wie den Himmel erstrahlen lässt. Wie bereits gesagt: Aus der Distanz lässt sich das ganze wunderbar genießen, aber wehe man zoomt allzu nah an die Dorfbewohner heren: Polygonmonster! Weder fein animiert noch mit Liebe zum Detail wurden die Dorfbewohner erstellt. Eigentlich auch verständlich, denn wie soll man detaillierte Dorfbewohner machen, wenn sie teilweise zu Hundertschaften über den Bildschirm flitzen! Das würde zu viel Geschwindigkeit kosten. Jedoch gab es auch schon früher Technologien, die dafür sorgten, dass wenn man näher an ein Objekt zoomt es auch detaillierter wird. Warum ging dies bei Black & White nicht?
Der Sound ist ehrlich gesagt heutzutage nichts besonderes mehr... Man hört hier und da ein paar Kinder kreischen, eine duselige Musik oder eben wie unsere Kreatur gerade ein paar Bäume ausreisst! Ganz angenehm sind auch die Schreie wenn man ganze Felsen ins Dorf fallen lässt.
Die Steuerung in dem Spiel... ui ist eine ganz heikle Angelegenheit! Ich kenne viele Meinungen: Kompliziert, Intuitiv, einfach usw. Ich persönlich denke, dass das Grundprinzip richtig war, aber irgendwie falsch umgesetzt worden ist: In dem Spiel selber gibt es keinerlei Menü oder ähnliches. Man vollführt alle Bedienungen mit der Maus: Zoomen, drehen, bewegen, Kreatur streicheln, Zaubersprüche usw.. Wie das funktionieren soll? Nunja je nachdem wo man die Maus auf dem Bildschirm hat, bekommt sie andere Funktionen: Am Bildschirmrand dient sie zum drehen, heben und senken des Bildschirmes. Wenn man sich die Landschaft mit der Hand (Maus) packt kann man sich fortbewegen. Mit schnellen bzw. langsamen Bewegungen kann man seine Kreatur schlagen bzw. streicheln! Und wenn man zaubern will muss man einfach bestimmt Muster malen. Naja nicht gerade einfach, denn eine Menge Übung gehört schon dazu sonst zaubert man gar nicht bzw. was falsches, was im Eifer des Gefechtes manchmal nicht allzu gut kommt.
Was lernen wir aus alledem? Nicht auf den Hype achten! Erstmal irgendwie zur Probe spielen (z.B. Demoversion), auf Freunde und Bekannte hören oder einfach GameStar lesen!
10 Bewertungen, 2 Kommentare
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19.02.2002, 11:44 Uhr von denjuandemarco
Bewertung: sehr hilfreichHöllisch gut eben, hehee!!
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19.02.2002, 11:41 Uhr von Maeuschen21
Bewertung: sehr hilfreichDas habe ich auch und ich spielees sogar manchmal ;o)
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