Blade II (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von Looser1
Mach doch mal den Kiefer breit :-)
Pro:
packend, blutig, tolle Atmosphäre und Effekte
Kontra:
nichts für allzu zartbesaitete, Bonusmaterial könnte mehr sein
Empfehlung:
Ja
Blade hatte die Latte für den Nachfolger ja schon ziemlich hoch gelegt (siehe Bericht), doch um es gleich vorweg zu nehmen, meiner Meinung nach (ich hab auch schon anderes gehört) schafft es Blade 2, seinen Vorgänger zu toppen. Die Gründe dafür könnt ihr im nun folgenden Bericht lesen.
STORY
Viele Sequels sind ja Storymässig einfach ein Abklatsch des Vorgängers, nicht so Blade 2. Dies liegt wohl vor allem daran, dass im Gegensatz zum Prequel eine neue Rasse – die Reapers – auftauchen und Blade natürlich eine Menge Arbeit bescheren. Diese neue Rasse taucht in Prag auf, wo denn auch die Story beginnt. Die Eigenheit dieser Vampirmutanten ist, dass sie sowohl auf Menschen- wie auch auf Vampirblut aus sind. Die „klassischen“ Vampire greifen nun also zu dem recht ungewöhnlichen Mittel, ihren eigentlichen Erzfeind Blade um Hilfe im Kampf gegen die neue Bedrohung zu bitten. Natürlich ist Blade nach einigem hin und her mit von der Partie, (oder vielleicht doch eher Party :-)), und er sowie die „Vampir-Elite-Einheit“ namens Bloodpack machen sich daran, die Reapers auszulöschen.
Ich will jetzt auch nicht gross auf das ganze Team rund um unseren liebsten schwarzen Reaperjäger eingehen, aber neben einem anderen Waffenbastler ist auch Whistler, den man nach ansehen des ersten Teils eigentlich für Tot hielt, wieder mit dabei. Wer die beiden Filme noch nicht kennt, Whistler ist für Blade ungefähr das, was Q für James Bond ist, also ein unverzichtbares Teammitglied, welches immer die richtigen Waffen und Gimmicks für den jeweiligen Helden parat hat :-)
Was bei den nun anstehenden Auseinandersetzungen alles abgeht, woher die Reaper eigentlich genau kommen, was sonst noch so für Probleme auftauchen und wie der Film ausgeht möchte ich hier jetzt aber gar nicht erst breittreten, sondern euch nur diesen bewusst kurzen Storyvorgeschmack geben (obwohl natürlich viele Leute, die den Bericht lesen auch den Film kennen, und somit wissen, wie’s weitergeht).
MACHART
Wow!! Als ich den Film damals im Kino sah, war ich wirklich extrem erstaunt darüber, dass aus Hollywood noch solche extrem blutrünstigen Filme kommen. Doch dies ist nur einer von (meiner Meinung nach) vielen positiven Aspekten dieses Films.
Was einem an einem solchen Film eigentlich immer zuerst auffällt ist, ob die Atmosphäre stimmt, also ob die Locations die passende Stimmung vermitteln und ob die Beleuchtung stimmt. Dies ist hier hundertprozentig der Fall. Die erste grössere Szene ist die „Blutspendeszene“ in diesem alten Kellerverlies. Alles kommt irgendwie sehr steril und dennoch gruselig herüber und das Publikum wird noch vor den Opening Credits so richtig schön auf den Film eingestimmt (auch wenn man noch nicht ganz kapiert, was eigentlich abgeht).
Diese gute Beleuchtungs- und auch Kameraarbeit (ein Lob an dieser Stelle an den Director of Photography sowie an den Regisseur) sorgt auch im gesamten Rest des Films dafür, dass sich der Zuschauer immer mitten im geschehen wähnt, und immer die gewünschte Stimmung vorherrscht.
Aber das eigentliche Herzstück dieses Filmes sind die absolut geilen Effekte, seien es nun Stunts, Kämpfe, diverse Special Effects (z.B. die „Spezialkiefer“ der Reapers) oder einfach die geilen Splatterszenen, die man so drastisch noch selten in einem Hollywoodfilm zu sehen bekam. Das der Film wohl kaum weniger blutig als sein Vorgänger sein würde deutet sich ebenfalls bereits in der ersten Szene an, wo ein Halsbiss zu einem doch recht anständigen Blutspritzer führt. Doch was in der restlichen Zeit des gut 110-minütigen Filmes auf den Betrachter zukommt ist wirklich die reinste Vampir/Reaper-Schlachterei und lässt wohl das Herz eines jeden Splatterfreaks höher schlagen. Hier hängen mal n bisschen Gedärme raus, da fliegt mal wieder ein Körperteil weg, aber der absolut geilste Effekt des ganzen Films ist immer noch die Kopfspaltung eines Vampirs. Ein kleiner Teil des Kopfs (ca. 1/3 inkl. Eines Auges) rollt dann weg, und der Rest des Körpers löst sich aufgrund einfallender UV-Strahlung auf, sodass nur noch ein blinzelnder 1/3-Kopf übrig bleibt, echt der Hammer, muss man gesehen haben :-)
Wie bereits angedeutet sind auch die Kämpfe toll synchronisiert (Wesley Snipes hat’s halt einfach drauf), und die Action allgemein stimmt einfach und reisst einem als Zuschauer einfach von Anfang bis Ende mit. Wären hier keine fähigen Leute am Werk gewesen wäre der Film wohl ziemlich langweilig geworden, aber so war’s ja glücklicherweise nicht. Für die „Machart gibt’s auf jeden Fall mal ein ganz dickes Plus und die volle Punktzahl!
SCHAUSPIELER
Wesley Snipes (Blade)
Tja, über ihn muss man eigentlich gar nicht allzu viele Worte verlieren. Er spielt seine Rolle wie im ersten Teil schon souverän, mit der nötigen Coolness und zeigt, dass er es Martial-Arts mässig einfach drauf hat.
Mehr braucht man zu ihm wirklich nicht zu sagen, denn ich will ja jetzt auch nicht nochmal alles runterrattern, was ich schon im Bericht zum ersten Teil erzählt hab :-)
Ron Pearlman (Reinhardt)
Der Name Ron Pearlman wird wohl vielen Leuten nichts sagen, aber als „Hellboy“ kennen ihn seit kurzem sicher einige von euch. In Blade 2 spielt ist er mehr oder weniger der Anführer des Blade-verbündeten Bloodpacks, zumindest sieht man ihn verhältnismässig oft. Alles in allem spielt er seine Rolle gut, auch wenn er natürlich nicht wirklich viel leisten muss. In einigen Szenen kommt er mir persönlich allerdings fast ein wenig zu cool rüber, allerdings stört das nicht wirklich.
Luke Goss (Nomak)
Er ist zwar nicht der Ober-Reaper, allerdings derjenige, der in grossen Teilen des Filmes im Einsatz ist, und somit vielleicht am ehesten im Gedächtnis bleibt. Auch er kann nicht allzu viel von seinm Schauspieltalent preisgeben, dafür hat er ein richtig geiles Make-up, und das ist doch auch schon was :-) Auch etwas, was im Gedächtnis bleibt ist die Reaper-typische „Kiefer-Attacke“, um ihre Opfer besser aussaugen zu können. Tja, andere Rassen, andere Sitten. Bei den Menschen heisst es „Beine breit“, und bei den Reapern halt „Kiefer breit“, wenn’s mal so richtig zur Sache gehen soll ;-)
Rest
Ohne jetzt gross weiter auf die anderen Darsteller einzugehen kann man sagen, dass alle ihren Job gut erledigen und eigentlich keiner abfällt. Bei einer so grossen Produktion kann man das allerdings auch erwarten.
DIE DVD
Auf der DVD (übrigens FSK 18) wird man mit einem sehr stilvoll gestalteten, animierten Hauptmenü empfangen. Von dort aus kann man den Hauptfilm (in DD 5.1 auf Deutsch oder Englisch) anschauen (Untertitel sind in Englisch, Deutsch und Deutsch für Hörgeschädigte enthalten), oder natürlich sich folgendes Bonusmaterial ansehen:
„Der Blut-Pakt“ heisst das Making-Of, welches in folgende Kapitel unterteilt wurde:
- Genesis Redux (Wie alles begann)
- Man and Myth (Die Figur „Blade“)
- Leader of the Pact (Die Regie)
- The Devil’s Architect (Die Ausstattung)
- Fear the Reapers (Die Maske & Special Effects)
- Suck-Head Chic (Das Kostümdesign)
- Kicking & Screaming (Die Stunt-Choreographie)
- Vampire Nocturnes (Die Musik)
Diese Specials haben eine Gesamtlaufzeit von ca. 82 min. Tja, was soll man noch gross dazu sagen, ist ja eigentlich alles selbsterklärend :-) Auf jeden Fall ist dieses Making-Of interessant gestaltet, viele Leute kommen zu Wort und wissen interessante Details zu berichten, ausserdem erhält man einen guten Blick hinter die Kulisse, was ich zumindest jeweils recht interessant finde.
Weiter sind bei den Specials noch die zwei Menüpunkte „Die Darsteller“ und „Die Filmemacher“ enthalten, allerdings sind die nicht wirklich der Rede wert, da einfach nur die Leute aufgelistet werden, die an dem Film mitgearbeitet haben (Das kann man ja alles auch im Abspann nachsehen…).
Alles in allem nicht schlecht, allerdings gibt es heutzutage sicher DVDs mit mehr Bonusmaterial, aber ich denke, das was hier geboten wird geht in Ordnung.
MEINE MEINUNG + FAZIT
Blade 2 ist storymässig schon ziemlich anders als der erste Teil. Klar, es geht wieder ums rumknabbern und abmurksen, aber die Geschichte, die dahinter steckt ist halt eine andere (und wurde von mir, genauso wie einige andere Details, absichtlich nicht genauer erwähnt), was ich persönlich gut finde, da man halt nicht gleich zu Beginn des Filmes aufgrund des Vorgängers weiss, wie der Hase läuft.
Der Film ist allerdings wirklich nicht für Leute, die kein Blut sehen können, und sich nicht an schönen Splattereffekten erfreuen :-) Ich erinnere mich noch genau, als ich damals mit einem Arbeitskollegen den Film im Kino gesehen hab: Ich hab mich köstlich amüsiert während er das ganze ziemlich daneben fand und wohl nicht schlafen konnte in der darauf folgenden Nacht :-) Tja, aber so sind die Geschmäcker halt verschieden…
Ich kann den Film jedenfalls jedem empfehlen dem entweder der erste Teil schon gefallen hat (den trotz der anderen Story spricht der Film sicher das gleiche blutsaugende Publikum an :-)), aber auch jedem, der einfach auf rasante Action steht, gerne ein paar geile Effekte sieht, und nix gegen eine vielleicht etwas düstere Atmosphäre hat.
Aus meiner Sicht hat dieser Film seinen Vorgänger sogar noch getoppt, und ich warte schon sehnsüchtig darauf, dass endlich der dritte Teil erscheint.
Das einzige, was man vielleicht als kleinen Kritikpunkt ansehen kann, ist die Tatsache, dass man von Bonusmaterial nicht gerade überschüttet wird, aber immerhin sind die Features, die auf der DVD enthalten sind sehr informativ.
Ich freu mich wie immer über eure Meinung/Kritik/Anregung in den Kommentaren oder im GB!
STORY
Viele Sequels sind ja Storymässig einfach ein Abklatsch des Vorgängers, nicht so Blade 2. Dies liegt wohl vor allem daran, dass im Gegensatz zum Prequel eine neue Rasse – die Reapers – auftauchen und Blade natürlich eine Menge Arbeit bescheren. Diese neue Rasse taucht in Prag auf, wo denn auch die Story beginnt. Die Eigenheit dieser Vampirmutanten ist, dass sie sowohl auf Menschen- wie auch auf Vampirblut aus sind. Die „klassischen“ Vampire greifen nun also zu dem recht ungewöhnlichen Mittel, ihren eigentlichen Erzfeind Blade um Hilfe im Kampf gegen die neue Bedrohung zu bitten. Natürlich ist Blade nach einigem hin und her mit von der Partie, (oder vielleicht doch eher Party :-)), und er sowie die „Vampir-Elite-Einheit“ namens Bloodpack machen sich daran, die Reapers auszulöschen.
Ich will jetzt auch nicht gross auf das ganze Team rund um unseren liebsten schwarzen Reaperjäger eingehen, aber neben einem anderen Waffenbastler ist auch Whistler, den man nach ansehen des ersten Teils eigentlich für Tot hielt, wieder mit dabei. Wer die beiden Filme noch nicht kennt, Whistler ist für Blade ungefähr das, was Q für James Bond ist, also ein unverzichtbares Teammitglied, welches immer die richtigen Waffen und Gimmicks für den jeweiligen Helden parat hat :-)
Was bei den nun anstehenden Auseinandersetzungen alles abgeht, woher die Reaper eigentlich genau kommen, was sonst noch so für Probleme auftauchen und wie der Film ausgeht möchte ich hier jetzt aber gar nicht erst breittreten, sondern euch nur diesen bewusst kurzen Storyvorgeschmack geben (obwohl natürlich viele Leute, die den Bericht lesen auch den Film kennen, und somit wissen, wie’s weitergeht).
MACHART
Wow!! Als ich den Film damals im Kino sah, war ich wirklich extrem erstaunt darüber, dass aus Hollywood noch solche extrem blutrünstigen Filme kommen. Doch dies ist nur einer von (meiner Meinung nach) vielen positiven Aspekten dieses Films.
Was einem an einem solchen Film eigentlich immer zuerst auffällt ist, ob die Atmosphäre stimmt, also ob die Locations die passende Stimmung vermitteln und ob die Beleuchtung stimmt. Dies ist hier hundertprozentig der Fall. Die erste grössere Szene ist die „Blutspendeszene“ in diesem alten Kellerverlies. Alles kommt irgendwie sehr steril und dennoch gruselig herüber und das Publikum wird noch vor den Opening Credits so richtig schön auf den Film eingestimmt (auch wenn man noch nicht ganz kapiert, was eigentlich abgeht).
Diese gute Beleuchtungs- und auch Kameraarbeit (ein Lob an dieser Stelle an den Director of Photography sowie an den Regisseur) sorgt auch im gesamten Rest des Films dafür, dass sich der Zuschauer immer mitten im geschehen wähnt, und immer die gewünschte Stimmung vorherrscht.
Aber das eigentliche Herzstück dieses Filmes sind die absolut geilen Effekte, seien es nun Stunts, Kämpfe, diverse Special Effects (z.B. die „Spezialkiefer“ der Reapers) oder einfach die geilen Splatterszenen, die man so drastisch noch selten in einem Hollywoodfilm zu sehen bekam. Das der Film wohl kaum weniger blutig als sein Vorgänger sein würde deutet sich ebenfalls bereits in der ersten Szene an, wo ein Halsbiss zu einem doch recht anständigen Blutspritzer führt. Doch was in der restlichen Zeit des gut 110-minütigen Filmes auf den Betrachter zukommt ist wirklich die reinste Vampir/Reaper-Schlachterei und lässt wohl das Herz eines jeden Splatterfreaks höher schlagen. Hier hängen mal n bisschen Gedärme raus, da fliegt mal wieder ein Körperteil weg, aber der absolut geilste Effekt des ganzen Films ist immer noch die Kopfspaltung eines Vampirs. Ein kleiner Teil des Kopfs (ca. 1/3 inkl. Eines Auges) rollt dann weg, und der Rest des Körpers löst sich aufgrund einfallender UV-Strahlung auf, sodass nur noch ein blinzelnder 1/3-Kopf übrig bleibt, echt der Hammer, muss man gesehen haben :-)
Wie bereits angedeutet sind auch die Kämpfe toll synchronisiert (Wesley Snipes hat’s halt einfach drauf), und die Action allgemein stimmt einfach und reisst einem als Zuschauer einfach von Anfang bis Ende mit. Wären hier keine fähigen Leute am Werk gewesen wäre der Film wohl ziemlich langweilig geworden, aber so war’s ja glücklicherweise nicht. Für die „Machart gibt’s auf jeden Fall mal ein ganz dickes Plus und die volle Punktzahl!
SCHAUSPIELER
Wesley Snipes (Blade)
Tja, über ihn muss man eigentlich gar nicht allzu viele Worte verlieren. Er spielt seine Rolle wie im ersten Teil schon souverän, mit der nötigen Coolness und zeigt, dass er es Martial-Arts mässig einfach drauf hat.
Mehr braucht man zu ihm wirklich nicht zu sagen, denn ich will ja jetzt auch nicht nochmal alles runterrattern, was ich schon im Bericht zum ersten Teil erzählt hab :-)
Ron Pearlman (Reinhardt)
Der Name Ron Pearlman wird wohl vielen Leuten nichts sagen, aber als „Hellboy“ kennen ihn seit kurzem sicher einige von euch. In Blade 2 spielt ist er mehr oder weniger der Anführer des Blade-verbündeten Bloodpacks, zumindest sieht man ihn verhältnismässig oft. Alles in allem spielt er seine Rolle gut, auch wenn er natürlich nicht wirklich viel leisten muss. In einigen Szenen kommt er mir persönlich allerdings fast ein wenig zu cool rüber, allerdings stört das nicht wirklich.
Luke Goss (Nomak)
Er ist zwar nicht der Ober-Reaper, allerdings derjenige, der in grossen Teilen des Filmes im Einsatz ist, und somit vielleicht am ehesten im Gedächtnis bleibt. Auch er kann nicht allzu viel von seinm Schauspieltalent preisgeben, dafür hat er ein richtig geiles Make-up, und das ist doch auch schon was :-) Auch etwas, was im Gedächtnis bleibt ist die Reaper-typische „Kiefer-Attacke“, um ihre Opfer besser aussaugen zu können. Tja, andere Rassen, andere Sitten. Bei den Menschen heisst es „Beine breit“, und bei den Reapern halt „Kiefer breit“, wenn’s mal so richtig zur Sache gehen soll ;-)
Rest
Ohne jetzt gross weiter auf die anderen Darsteller einzugehen kann man sagen, dass alle ihren Job gut erledigen und eigentlich keiner abfällt. Bei einer so grossen Produktion kann man das allerdings auch erwarten.
DIE DVD
Auf der DVD (übrigens FSK 18) wird man mit einem sehr stilvoll gestalteten, animierten Hauptmenü empfangen. Von dort aus kann man den Hauptfilm (in DD 5.1 auf Deutsch oder Englisch) anschauen (Untertitel sind in Englisch, Deutsch und Deutsch für Hörgeschädigte enthalten), oder natürlich sich folgendes Bonusmaterial ansehen:
„Der Blut-Pakt“ heisst das Making-Of, welches in folgende Kapitel unterteilt wurde:
- Genesis Redux (Wie alles begann)
- Man and Myth (Die Figur „Blade“)
- Leader of the Pact (Die Regie)
- The Devil’s Architect (Die Ausstattung)
- Fear the Reapers (Die Maske & Special Effects)
- Suck-Head Chic (Das Kostümdesign)
- Kicking & Screaming (Die Stunt-Choreographie)
- Vampire Nocturnes (Die Musik)
Diese Specials haben eine Gesamtlaufzeit von ca. 82 min. Tja, was soll man noch gross dazu sagen, ist ja eigentlich alles selbsterklärend :-) Auf jeden Fall ist dieses Making-Of interessant gestaltet, viele Leute kommen zu Wort und wissen interessante Details zu berichten, ausserdem erhält man einen guten Blick hinter die Kulisse, was ich zumindest jeweils recht interessant finde.
Weiter sind bei den Specials noch die zwei Menüpunkte „Die Darsteller“ und „Die Filmemacher“ enthalten, allerdings sind die nicht wirklich der Rede wert, da einfach nur die Leute aufgelistet werden, die an dem Film mitgearbeitet haben (Das kann man ja alles auch im Abspann nachsehen…).
Alles in allem nicht schlecht, allerdings gibt es heutzutage sicher DVDs mit mehr Bonusmaterial, aber ich denke, das was hier geboten wird geht in Ordnung.
MEINE MEINUNG + FAZIT
Blade 2 ist storymässig schon ziemlich anders als der erste Teil. Klar, es geht wieder ums rumknabbern und abmurksen, aber die Geschichte, die dahinter steckt ist halt eine andere (und wurde von mir, genauso wie einige andere Details, absichtlich nicht genauer erwähnt), was ich persönlich gut finde, da man halt nicht gleich zu Beginn des Filmes aufgrund des Vorgängers weiss, wie der Hase läuft.
Der Film ist allerdings wirklich nicht für Leute, die kein Blut sehen können, und sich nicht an schönen Splattereffekten erfreuen :-) Ich erinnere mich noch genau, als ich damals mit einem Arbeitskollegen den Film im Kino gesehen hab: Ich hab mich köstlich amüsiert während er das ganze ziemlich daneben fand und wohl nicht schlafen konnte in der darauf folgenden Nacht :-) Tja, aber so sind die Geschmäcker halt verschieden…
Ich kann den Film jedenfalls jedem empfehlen dem entweder der erste Teil schon gefallen hat (den trotz der anderen Story spricht der Film sicher das gleiche blutsaugende Publikum an :-)), aber auch jedem, der einfach auf rasante Action steht, gerne ein paar geile Effekte sieht, und nix gegen eine vielleicht etwas düstere Atmosphäre hat.
Aus meiner Sicht hat dieser Film seinen Vorgänger sogar noch getoppt, und ich warte schon sehnsüchtig darauf, dass endlich der dritte Teil erscheint.
Das einzige, was man vielleicht als kleinen Kritikpunkt ansehen kann, ist die Tatsache, dass man von Bonusmaterial nicht gerade überschüttet wird, aber immerhin sind die Features, die auf der DVD enthalten sind sehr informativ.
Ich freu mich wie immer über eure Meinung/Kritik/Anregung in den Kommentaren oder im GB!
21 Bewertungen, 1 Kommentar
-
29.10.2004, 12:18 Uhr von Phlegma
Bewertung: sehr hilfreich..einen der beiden Teile habe ich schonmal gesehen... *gg*
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