Blade II (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von Duvie
Gewaltspektakel mit Biss
Pro:
actionreiche Szene
Kontra:
gehörige Portion Gewalt
Empfehlung:
Ja
Die Story und Figuren:
Blade ist zur einen Hälfte Vampir und zur anderen Hälfte Mensch, doch in sich trägt er fast nur die guten Eigenschaften beider Rassen. So kann er sich blitzschnell bewegen, sich selbst heilen und hat übermenschliche Kräfte, er kann aber auch bei Tageslicht aktiv sein und hat weitgehend menschliche Gefühle. Alles in allem hat er nur einen Malus, den Durst nach Blut, den er durch das Spritzen eines besonderen Serums stillt.
Blades Freund Whistler ist auch wieder mit von der Partie. Wer in nach Blade 1 tot glaubte, der irrt. Vampire haben ihn künstlich am Leben erhalten und so kann er wieder fröhlich Wunderwaffen für unseren Vampirhelden basteln.
Zu Whistler gesellt sich dieses Mal ein zweiter Tüfftler, der zigarettenabhängige Scud, der ziemlich abgehoben wirkt, aber seine Arbeit wie es scheint recht gut erledigt.
Blade hasst von Kindesbeinen an alle Vampire, da diese seine Mutter getötet haben, er jagt sie und ist ihr größter Feind. Doch in diesem Film müssen sie ihn um Hilfe erbitten.
Eine neue Rasse Vampir ist entstanden, diese saugen nicht nut Menschen aus, sondern auch Vampire. Sie vermehren sich rasend schnell und haben einen unstillbaren Durst. Blade lässt sich auf die Zusammenarbeit mit dem Vampirvolk ein und bekommt eine \"Sondereinheit\" zur Verfügung gestellt, die ursprünglich dazu ausgebildet wurde, ihn zu jagen.
Anführerin dieser Gruppe ist die schöne wie auch gefährliche Nyssa, die Tochter des Vampirsführers. Blade wird ihr im Laufe des Filmes näher kommen, ob solche Zärtlichkeiten für einen Film dieser Art geeignet sind, darüber lässt sich streiten.
Die Jäger finden bald heraus, dass ihr Hauptziel Nomak ist, der wohl die Urform dieser neuen Spezies darstellt, nur durch ihn, können sie alle vernichten. Doch bis dahin ist es ein langer Weg. Viele Vampire lassen ihr Leben und die Zuschauer werden heiße Kämpfe und unglaubliche Tote gewahr.
Der Schluss dieses Films birgt noch manche Überraschung, die ich hier auf keinen Fall verraten möchte!
Die Darsteller:
Blade wird wie schon im erster Teil von Wesley Snipes dargestellt. Diesen finde ich in der Rolle des Vampirjägers sehr überzeugend. Allerdings ist das wohl eher seiner gekonnten Aufmachung in langem Ledermantel mit scharfem Schwert und ausgetüftelten Waffen zu verdanken, als seinen tatsächlichen schauspielerischen Leistungen. Blade ist leider recht eindimensional, man wird nie von ihm überrascht, weil er etwa sein Handlungsmuster durchbricht und somit hatte Snipes wohl auch denkbar wenig Möglichkeiten, seine schauspielrische Vielfalt unter Beweis zu stellen.
Der alte Tüfftler Whistler wird von Kris Kristofferson gemiemt. Ich halte ihn für die Idealbesetzung. Mit seinem faltigen gegerbten Gesicht und den strahlend blauen Augen glaubt man ihm den etwas verrückten, aber sehr schlagkräftigen besten Freund Blades sofort. Er ist natürlich ein Mensch und hat sein Leben voll und ganz der Vampirjagd verschrien. Krsitofferson spielt den Eigenbrödler überzeugend und man glaubt ihm auch die Brüche, die es in seinem Handeln ab und an gibt.
Jungtüfftler Scud wird von Norman Reedus dargestellt. Auch ihn halte ich für ersetzbar. Ich fand ihn zwar nicht schlecht, aber seine Rolle enthält keine großen Schwierigkeiten und könnte somit von jedem Newcomer gespielt werden.
Nyssa, die hübsche Vampirin ist wie ich finde sehr gut besetzt. Leonora Varela stellt den Zwiespalt in dem sie sich am Ende des Films befindet sehr gut dar. Sie schafft es auch, die nahezu menschlichen Gefühle in dieser Person so darstellen, dass sie als Vampir dennoch glaubhaft bleibt. Aber nicht zuletzt freut man sich auch wegen ihrem sehr hübschen Aussehen, wenn sie auf die Leinwand tritt.
Nomak war wohl einer der schwierigsten Rollen. Luke Goss war bis zur Unkenntlichkeit auf hässlich getrimmt, spielte den ganzen Film durch den Sündenbock und hatte dennoch vermutlich den weichsten Kern im Film. Luke Goss gelang es hierbei stets geheimnisvoll zu bleiben, furcheinflösend zu wirken, aber dennoch eine Faszination auf den Zuschauer auszuüben. Mein Kompliment!
Meine Meinung:
Der Film lebt in erster Linie von seiner Geschwindigkeit, die insbesondere in den Kamfszenen hervortritt. Solche Szenen gibt es reichlich. Die Kampfarten werden reichhaltig variiert, spätestens nachdem die Spezialeinheit herausfinden musste, dass mit Silbermunition nichts auszurichten ist. So greißft Blade zum Schwert oder aber zu asiatischen Kampftechniken. In den Kampfszenen sieht man einige Köpfe rollen, Gliedmaßen davonfliegen oder Gegner einfach in Flammen aufgehen. Dennoch sind die Kämpfe mehr auf Ästhetik als auf Realismus getrimmt.
Die Story. die eigentlich von vielen niedergemacht wird, fand ich persönlich besser als im ersten Teil. Der Schluss ist wirklich überraschend und man ist durch die Idee, mit einer völlig neuen Vampirrasse auch an die Handlung gefesselt, immerhin möchte man herausfinden, wie solch eine Rasse entstehen konnte.
Mein Fazit:
Für Liebhaber von Vampirfilmen und Blade 1 ist dieser Film ein Muss, allen anderen sei davon abgeraten, da es hauptsächlich ein Kampfspektakel ist, das man in eine nicht zu schlechte Handlung verpackt hat.
Blade ist zur einen Hälfte Vampir und zur anderen Hälfte Mensch, doch in sich trägt er fast nur die guten Eigenschaften beider Rassen. So kann er sich blitzschnell bewegen, sich selbst heilen und hat übermenschliche Kräfte, er kann aber auch bei Tageslicht aktiv sein und hat weitgehend menschliche Gefühle. Alles in allem hat er nur einen Malus, den Durst nach Blut, den er durch das Spritzen eines besonderen Serums stillt.
Blades Freund Whistler ist auch wieder mit von der Partie. Wer in nach Blade 1 tot glaubte, der irrt. Vampire haben ihn künstlich am Leben erhalten und so kann er wieder fröhlich Wunderwaffen für unseren Vampirhelden basteln.
Zu Whistler gesellt sich dieses Mal ein zweiter Tüfftler, der zigarettenabhängige Scud, der ziemlich abgehoben wirkt, aber seine Arbeit wie es scheint recht gut erledigt.
Blade hasst von Kindesbeinen an alle Vampire, da diese seine Mutter getötet haben, er jagt sie und ist ihr größter Feind. Doch in diesem Film müssen sie ihn um Hilfe erbitten.
Eine neue Rasse Vampir ist entstanden, diese saugen nicht nut Menschen aus, sondern auch Vampire. Sie vermehren sich rasend schnell und haben einen unstillbaren Durst. Blade lässt sich auf die Zusammenarbeit mit dem Vampirvolk ein und bekommt eine \"Sondereinheit\" zur Verfügung gestellt, die ursprünglich dazu ausgebildet wurde, ihn zu jagen.
Anführerin dieser Gruppe ist die schöne wie auch gefährliche Nyssa, die Tochter des Vampirsführers. Blade wird ihr im Laufe des Filmes näher kommen, ob solche Zärtlichkeiten für einen Film dieser Art geeignet sind, darüber lässt sich streiten.
Die Jäger finden bald heraus, dass ihr Hauptziel Nomak ist, der wohl die Urform dieser neuen Spezies darstellt, nur durch ihn, können sie alle vernichten. Doch bis dahin ist es ein langer Weg. Viele Vampire lassen ihr Leben und die Zuschauer werden heiße Kämpfe und unglaubliche Tote gewahr.
Der Schluss dieses Films birgt noch manche Überraschung, die ich hier auf keinen Fall verraten möchte!
Die Darsteller:
Blade wird wie schon im erster Teil von Wesley Snipes dargestellt. Diesen finde ich in der Rolle des Vampirjägers sehr überzeugend. Allerdings ist das wohl eher seiner gekonnten Aufmachung in langem Ledermantel mit scharfem Schwert und ausgetüftelten Waffen zu verdanken, als seinen tatsächlichen schauspielerischen Leistungen. Blade ist leider recht eindimensional, man wird nie von ihm überrascht, weil er etwa sein Handlungsmuster durchbricht und somit hatte Snipes wohl auch denkbar wenig Möglichkeiten, seine schauspielrische Vielfalt unter Beweis zu stellen.
Der alte Tüfftler Whistler wird von Kris Kristofferson gemiemt. Ich halte ihn für die Idealbesetzung. Mit seinem faltigen gegerbten Gesicht und den strahlend blauen Augen glaubt man ihm den etwas verrückten, aber sehr schlagkräftigen besten Freund Blades sofort. Er ist natürlich ein Mensch und hat sein Leben voll und ganz der Vampirjagd verschrien. Krsitofferson spielt den Eigenbrödler überzeugend und man glaubt ihm auch die Brüche, die es in seinem Handeln ab und an gibt.
Jungtüfftler Scud wird von Norman Reedus dargestellt. Auch ihn halte ich für ersetzbar. Ich fand ihn zwar nicht schlecht, aber seine Rolle enthält keine großen Schwierigkeiten und könnte somit von jedem Newcomer gespielt werden.
Nyssa, die hübsche Vampirin ist wie ich finde sehr gut besetzt. Leonora Varela stellt den Zwiespalt in dem sie sich am Ende des Films befindet sehr gut dar. Sie schafft es auch, die nahezu menschlichen Gefühle in dieser Person so darstellen, dass sie als Vampir dennoch glaubhaft bleibt. Aber nicht zuletzt freut man sich auch wegen ihrem sehr hübschen Aussehen, wenn sie auf die Leinwand tritt.
Nomak war wohl einer der schwierigsten Rollen. Luke Goss war bis zur Unkenntlichkeit auf hässlich getrimmt, spielte den ganzen Film durch den Sündenbock und hatte dennoch vermutlich den weichsten Kern im Film. Luke Goss gelang es hierbei stets geheimnisvoll zu bleiben, furcheinflösend zu wirken, aber dennoch eine Faszination auf den Zuschauer auszuüben. Mein Kompliment!
Meine Meinung:
Der Film lebt in erster Linie von seiner Geschwindigkeit, die insbesondere in den Kamfszenen hervortritt. Solche Szenen gibt es reichlich. Die Kampfarten werden reichhaltig variiert, spätestens nachdem die Spezialeinheit herausfinden musste, dass mit Silbermunition nichts auszurichten ist. So greißft Blade zum Schwert oder aber zu asiatischen Kampftechniken. In den Kampfszenen sieht man einige Köpfe rollen, Gliedmaßen davonfliegen oder Gegner einfach in Flammen aufgehen. Dennoch sind die Kämpfe mehr auf Ästhetik als auf Realismus getrimmt.
Die Story. die eigentlich von vielen niedergemacht wird, fand ich persönlich besser als im ersten Teil. Der Schluss ist wirklich überraschend und man ist durch die Idee, mit einer völlig neuen Vampirrasse auch an die Handlung gefesselt, immerhin möchte man herausfinden, wie solch eine Rasse entstehen konnte.
Mein Fazit:
Für Liebhaber von Vampirfilmen und Blade 1 ist dieser Film ein Muss, allen anderen sei davon abgeraten, da es hauptsächlich ein Kampfspektakel ist, das man in eine nicht zu schlechte Handlung verpackt hat.
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