Blade II (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von Bjoern.Becher
Der DAYWALKER ist zurück !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gestern war ich mal wieder in der Sneak Preview. Da in den nächsten Wochen so gute Filme wie \"In the Bedroom\" oder \"I am Sam\" anlaufen, hatte ich hohe Erwartungen. Es kam dann aber Blade II. Gut, dache ich, ein kurzweiliges Action-Vergnügen, kann auch ganz unterhaltsam sein. Jetzt aber zum eigentlichen Film und als Vorspann für alle, die den ersten Teil nicht kennen und mit dem Namen Blade nichts anfangen können, eine kurze Einführung.
Einführung
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Nach dem seine Mutter während der Schwangerschaft von einem Vampir gebissen wurde, kommt Blade halb als Mensch und halb als Vampir zur Welt. Er hat folglich die übernatürlichen Kräfte von Vampiren, aber nicht ihre Schwächen, so dass Knoblauch, Sonnenlicht und Silber, die Waffen gegen Vampire, ihm nichts ausmachen. Seine einzige Schwäche ist, dass auch er den Durst nach Blut hat. Dies kann er nur durch das tägliche Spritzen eines Serums verhindern. Blade, der aufgrund seiner Resistenz gegen Sonnenlicht, von den Vampiren nur Daywalker genannt wird, hat es sich nun zur Lebensaufgabe gemacht den Tod seiner Mutter zu rächen und die Menschheit von allen Vampiren zu befreien.
So das genug als Vorgeschichte, jetzt zum eigentlichen zweiten Teil, der 2 Jahre nach dem Ende des ersten Teil spielt.
Inhalt
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Blade (Wesley Snipes) war 2 Jahre auf der Suche nach seinem Freund Whistler (Kris Kristofferson), der von Vampiren gefangen genommen wurde. Nun hat er ihn in Prag gefunden und kann ihn befreien. Doch Whistler hat das Gift der Vampire in sich. Er ist auf dem Weg sich in einen Vampir zu verwandeln. Indem Blade ihm ein Gegenserum spritzt und für eine Nacht einsperrt, versucht er ihn zu heilen. Und es scheint gelungen zu sein. Am nächsten Morgen ist Whistler wieder ein Mensch. Nun soll er wieder Blade und Scud (Norman Reedus), Blades neuen dauerkiffenden Mechaniker, bei der Jagd gegen die Vampire unterstützen. Doch es kommt sofort zu Streitigkeiten zwischen Whistler, der die Arbeitseinstellung seines Nachfolgers alles andere als gut findet, und Scud, der nicht glaubt, dass Whistler geheilt ist und ihn als eine Gefahr ansieht.
Doch es bleibt kaum Zeit für Streitigkeiten. Vampire dringen in das geheime Versteck von Blade ein. Doch sie wollen nicht kämpfen. Sie wollen mit Blade verhandeln.
Sie wollen mit Blade gemeinsam gegen eine neue fürchterlichere Bedrohung kämpfen. Eine neue Spezies, die Reaper, eine Art übernatürlicher Vampire, angeführt von Nomak (Luke Goss), hat gleichsam einen Blutdurst auf Menschen als auch auf Vampire und stellt damit eine Bedrohung für beide Seiten dar.
Blade willigt in das Angebot ein. Er sieht erstens ein, dass die Reaper aufgrund ihres größeren Blutdurstes auch eine große Gefahr für die Menschheit sind und zweitens sieht er die Chance viele Dinge über die Vampire zu erfahren, die ihm in seinem späteren Kampf hilfreich sein könnten. Als Unterstützung wird ihm das Bloodpack zugeteilt, eine Art Spezial-Einheit der Vampire, die 2 Jahre lang nur darauf trainiert wurde, Blade zu töten. Blade soll diese Truppe im Kampf gegen die Reaper anführen, was natürlich sofort zu Spannungen mit dem bisher Anführer Reinhart (Ron Perlman) führt. Außerdem im Bloodpack ist auch die hübsche Nyssa (Leonor Varela), auf die Blade sehr schnell ein Auge wirft.
Doch schon beim ersten Aufeinandertreffen mit den Reapern werden Blade, Whistler, Scud und das Bloodpack vor große Probleme gestellt. Die Reaper sind nicht mit den eigentlichen Waffen gegen Vampire zu töten. Silber und Knoblauch machen ihnen nichts aus. Nur das Licht ist das einzige Gegenmittel. Doch dies ist nicht die einzige Sorge von Blade, denn er muss jeden Moment damit rechnen, dass ihm Reinhart und das Bloodpack in den Rücken fallen und außerdem mehren sich alle Anzeichen dafür, dass er einen Verräter in seinen eigenen Reihen hat. Ist Whistler vielleicht doch nicht geheilt. Und warum verschont Nomak beim ersten Zusammentreffen Nyssa? Doch als Blade zu all diesen Fragen eine Antwort weiß, ist er schon tief verstrickt in einen perfiden Plan des Anführers aller Vampire Damskinos (Thomas Kretschmann). Zu tief?
So das sollte zum Inhalt reichen. Mehr zum Inhalt könnt ihr ja im Kino eurer Wahl erfahren. Jetzt aber meine Meinung zu diesem Film
Meine Meinung
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Vorneweg erst einmal die positiven Seiten. Blade 2 überzeugt durch knallharte Actionszenen, sehr gute Special-Effects und, wie es bei einem Vampir Film zu erwarten ist, auch durch sehr gute Kostüme, wobei man hier vor allem das des Obervampirs und das von Nomak hervorheben muss. Man muss aber auch sagen, dass der Film dabei äußerst blutrünstig ist. Dies kann sich aber noch ändern, da ich eine FSK 18-Version sah, es aber nach der Sneak Preview, also im regulären Programm, soweit ich gehört habe, nur eine FSK 16-Version gibt. Inwieweit diese sich von der Version unterscheidet, die ich gesehen habe, kann ich aber natürlich nicht sagen, aber ich denke, dass einige der äußerst blutrünstigen Szenen geschnitten werden.
Bei den Darstellern sind vor allem Luke Goss als Nomak und Kris Kristofferson als Whistler herauszuheben, die am meisten zu überzeugen wissen, wobei es bei Kris Kristofferson schade ist, dass seine Rolle im Gegensatz zum ersten Teil doch stark beschnitten wurde.
Wesley Snipes spielt seine Rolle routiniert, aber nicht überragend. Was mich an seiner Rolle stört ist der im Gegensatz zum ersten Teil noch mal extrem erhöhter \"Coolness-Faktor\". Blade wirkt bei jeder Handlung und vor allem bei jedem Kampf extrem cool. Vor allem in Kämpfen gegen die „normalen“ Vampire ist das stark zu merken. Diese stellen für Blade überhaupt kein Problem mehr da. Er hat mehr damit zu tun darauf zu achten, dass seine Brille richtig sitzt, als die Angriffe abzuwehren. Für einige Zuschauer des Films mag dies extrem gut (und cool) wirken, für mich ist es aber absolut übertrieben.
Damit komme ich auch zu einer weiteren Schwäche des Film: Der Story. Die Story ist aus vielen Filmen bekannt. Es ist ein Handlungsablauf, den man schon oft gesehen hat. Der Regisseur Gulliermo Del Toro hat zwar versucht mit zwei „überraschen“ Wendungen am Schluss, die Qualität der Story zu heben, leider ist ihm dies aber nicht gelungen, da ein Kinobesucher, der ein bisschen nachdenkt und schon mehrere Action – Filme gesehen hat, eigentlich nach der Hälfte des Films, spätestens nach zwei Dritteln, beide Wendungen erwartet. Auch sonst werden Elemente der Story nicht zur absoluten Zufriedenheit gelöst, so z.B. die Frage, warum Whistler nach dem ersten Teil noch bzw. wieder lebt. Hierfür wird dem Zuschauer zwar eine Antwort dargestellt, diese mag aber nicht zu überzeugen.
Allerdings muss man auch sagen, dass sich der Film sicherlich nicht an die Zuschauer richtet, die über solche Dinge nachdenken, sondern mehr an diejenigen, die knallharte Action einfach genießen wollen und dies gelingt dem Film.
Ich habe mir lange Gedanke gemacht über die Bewertung, die ich diesem Film gebe und ob ich eine Empfehlung ausspreche. Ich habe mich schließlich entschlossen dem Film 6 Punkte zu geben. Er mag zwar für einen Actionfilm fast vollauf überzeugen (wobei es auch hier deutlich stärkere gibt), im Vergleich zu anderen Filmen ist er aber nur mittelmäßig und auch im Vergleich zum Vorgänger fällt er ab. Eine Empfehlung spreche ich aber aus, da Fans des Vorgängers und Anhänger dieses Genre den Film auf keinen Fall verpassen sollten und er diesen sicherlich gefallen wird.
Kinogänger, die lieber etwas mehr nachdenken und sich nicht nur berieseln lassen wollen, muss ich von dem Film aber eher abraten, außer sie schaffen es wie ich nach einiger Zeit das Gehirn etwas abzuschalten und die Action-Szene zu genießen.
Abschließend möchte ich noch alle Fans des Films darauf aufmerksam machen, dass Wesley Snipes schon einen dritten Teil angekündigt hat, wobei ich mich frage, woher sie dafür noch eine vernünftige Story hernehmen wollen.
Blade 2 bekommt blutrünstige 6 Punkte auf meiner 10er Skala!
Jetzt ganz zum Abschluss noch die Statistiken des Films:
Titel Deutschland: Blade 2
Originaltitel: Blade 2
Genre: Action
USA 2001, FSK 18, Laufzeit : 107 Minuten
Darsteller: Wesley Snipes (Blade), Kris Kristofferson (Whistler), Norman Reedus (Scud), Leonor Varelia (Nyssa), Luke Goss (Nomak), Ron Perlmann (Reinhardt), Matt Schulze (Chupa), Thomas Kretschmann (Damaskinos), Danny John Jules (Asad), Tony Curran (Priest), Donnie Yen (Snowman), Marit Velle Kile (Verlaine), Daz Crwaford (Lighthammer)
Regie: Guillermo Del Toro
Produzenten: Michael De Luca, Peter Frankfurt, Wesley Snipes
Drehbuch: David S. Goyer
Musik: Marco Beltrami, Buck Sanders
Kamera: Gabriel Beristain
Ausstattung: Carol Spier
Schnitt: Peter Amundson
Kostüme: Wendy Partridge
© Björn Becher 2002
Der Bericht wurde zuerst am 26.04.2002 auf www.ciao.de veröffentlich
Einführung
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Nach dem seine Mutter während der Schwangerschaft von einem Vampir gebissen wurde, kommt Blade halb als Mensch und halb als Vampir zur Welt. Er hat folglich die übernatürlichen Kräfte von Vampiren, aber nicht ihre Schwächen, so dass Knoblauch, Sonnenlicht und Silber, die Waffen gegen Vampire, ihm nichts ausmachen. Seine einzige Schwäche ist, dass auch er den Durst nach Blut hat. Dies kann er nur durch das tägliche Spritzen eines Serums verhindern. Blade, der aufgrund seiner Resistenz gegen Sonnenlicht, von den Vampiren nur Daywalker genannt wird, hat es sich nun zur Lebensaufgabe gemacht den Tod seiner Mutter zu rächen und die Menschheit von allen Vampiren zu befreien.
So das genug als Vorgeschichte, jetzt zum eigentlichen zweiten Teil, der 2 Jahre nach dem Ende des ersten Teil spielt.
Inhalt
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Blade (Wesley Snipes) war 2 Jahre auf der Suche nach seinem Freund Whistler (Kris Kristofferson), der von Vampiren gefangen genommen wurde. Nun hat er ihn in Prag gefunden und kann ihn befreien. Doch Whistler hat das Gift der Vampire in sich. Er ist auf dem Weg sich in einen Vampir zu verwandeln. Indem Blade ihm ein Gegenserum spritzt und für eine Nacht einsperrt, versucht er ihn zu heilen. Und es scheint gelungen zu sein. Am nächsten Morgen ist Whistler wieder ein Mensch. Nun soll er wieder Blade und Scud (Norman Reedus), Blades neuen dauerkiffenden Mechaniker, bei der Jagd gegen die Vampire unterstützen. Doch es kommt sofort zu Streitigkeiten zwischen Whistler, der die Arbeitseinstellung seines Nachfolgers alles andere als gut findet, und Scud, der nicht glaubt, dass Whistler geheilt ist und ihn als eine Gefahr ansieht.
Doch es bleibt kaum Zeit für Streitigkeiten. Vampire dringen in das geheime Versteck von Blade ein. Doch sie wollen nicht kämpfen. Sie wollen mit Blade verhandeln.
Sie wollen mit Blade gemeinsam gegen eine neue fürchterlichere Bedrohung kämpfen. Eine neue Spezies, die Reaper, eine Art übernatürlicher Vampire, angeführt von Nomak (Luke Goss), hat gleichsam einen Blutdurst auf Menschen als auch auf Vampire und stellt damit eine Bedrohung für beide Seiten dar.
Blade willigt in das Angebot ein. Er sieht erstens ein, dass die Reaper aufgrund ihres größeren Blutdurstes auch eine große Gefahr für die Menschheit sind und zweitens sieht er die Chance viele Dinge über die Vampire zu erfahren, die ihm in seinem späteren Kampf hilfreich sein könnten. Als Unterstützung wird ihm das Bloodpack zugeteilt, eine Art Spezial-Einheit der Vampire, die 2 Jahre lang nur darauf trainiert wurde, Blade zu töten. Blade soll diese Truppe im Kampf gegen die Reaper anführen, was natürlich sofort zu Spannungen mit dem bisher Anführer Reinhart (Ron Perlman) führt. Außerdem im Bloodpack ist auch die hübsche Nyssa (Leonor Varela), auf die Blade sehr schnell ein Auge wirft.
Doch schon beim ersten Aufeinandertreffen mit den Reapern werden Blade, Whistler, Scud und das Bloodpack vor große Probleme gestellt. Die Reaper sind nicht mit den eigentlichen Waffen gegen Vampire zu töten. Silber und Knoblauch machen ihnen nichts aus. Nur das Licht ist das einzige Gegenmittel. Doch dies ist nicht die einzige Sorge von Blade, denn er muss jeden Moment damit rechnen, dass ihm Reinhart und das Bloodpack in den Rücken fallen und außerdem mehren sich alle Anzeichen dafür, dass er einen Verräter in seinen eigenen Reihen hat. Ist Whistler vielleicht doch nicht geheilt. Und warum verschont Nomak beim ersten Zusammentreffen Nyssa? Doch als Blade zu all diesen Fragen eine Antwort weiß, ist er schon tief verstrickt in einen perfiden Plan des Anführers aller Vampire Damskinos (Thomas Kretschmann). Zu tief?
So das sollte zum Inhalt reichen. Mehr zum Inhalt könnt ihr ja im Kino eurer Wahl erfahren. Jetzt aber meine Meinung zu diesem Film
Meine Meinung
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Vorneweg erst einmal die positiven Seiten. Blade 2 überzeugt durch knallharte Actionszenen, sehr gute Special-Effects und, wie es bei einem Vampir Film zu erwarten ist, auch durch sehr gute Kostüme, wobei man hier vor allem das des Obervampirs und das von Nomak hervorheben muss. Man muss aber auch sagen, dass der Film dabei äußerst blutrünstig ist. Dies kann sich aber noch ändern, da ich eine FSK 18-Version sah, es aber nach der Sneak Preview, also im regulären Programm, soweit ich gehört habe, nur eine FSK 16-Version gibt. Inwieweit diese sich von der Version unterscheidet, die ich gesehen habe, kann ich aber natürlich nicht sagen, aber ich denke, dass einige der äußerst blutrünstigen Szenen geschnitten werden.
Bei den Darstellern sind vor allem Luke Goss als Nomak und Kris Kristofferson als Whistler herauszuheben, die am meisten zu überzeugen wissen, wobei es bei Kris Kristofferson schade ist, dass seine Rolle im Gegensatz zum ersten Teil doch stark beschnitten wurde.
Wesley Snipes spielt seine Rolle routiniert, aber nicht überragend. Was mich an seiner Rolle stört ist der im Gegensatz zum ersten Teil noch mal extrem erhöhter \"Coolness-Faktor\". Blade wirkt bei jeder Handlung und vor allem bei jedem Kampf extrem cool. Vor allem in Kämpfen gegen die „normalen“ Vampire ist das stark zu merken. Diese stellen für Blade überhaupt kein Problem mehr da. Er hat mehr damit zu tun darauf zu achten, dass seine Brille richtig sitzt, als die Angriffe abzuwehren. Für einige Zuschauer des Films mag dies extrem gut (und cool) wirken, für mich ist es aber absolut übertrieben.
Damit komme ich auch zu einer weiteren Schwäche des Film: Der Story. Die Story ist aus vielen Filmen bekannt. Es ist ein Handlungsablauf, den man schon oft gesehen hat. Der Regisseur Gulliermo Del Toro hat zwar versucht mit zwei „überraschen“ Wendungen am Schluss, die Qualität der Story zu heben, leider ist ihm dies aber nicht gelungen, da ein Kinobesucher, der ein bisschen nachdenkt und schon mehrere Action – Filme gesehen hat, eigentlich nach der Hälfte des Films, spätestens nach zwei Dritteln, beide Wendungen erwartet. Auch sonst werden Elemente der Story nicht zur absoluten Zufriedenheit gelöst, so z.B. die Frage, warum Whistler nach dem ersten Teil noch bzw. wieder lebt. Hierfür wird dem Zuschauer zwar eine Antwort dargestellt, diese mag aber nicht zu überzeugen.
Allerdings muss man auch sagen, dass sich der Film sicherlich nicht an die Zuschauer richtet, die über solche Dinge nachdenken, sondern mehr an diejenigen, die knallharte Action einfach genießen wollen und dies gelingt dem Film.
Ich habe mir lange Gedanke gemacht über die Bewertung, die ich diesem Film gebe und ob ich eine Empfehlung ausspreche. Ich habe mich schließlich entschlossen dem Film 6 Punkte zu geben. Er mag zwar für einen Actionfilm fast vollauf überzeugen (wobei es auch hier deutlich stärkere gibt), im Vergleich zu anderen Filmen ist er aber nur mittelmäßig und auch im Vergleich zum Vorgänger fällt er ab. Eine Empfehlung spreche ich aber aus, da Fans des Vorgängers und Anhänger dieses Genre den Film auf keinen Fall verpassen sollten und er diesen sicherlich gefallen wird.
Kinogänger, die lieber etwas mehr nachdenken und sich nicht nur berieseln lassen wollen, muss ich von dem Film aber eher abraten, außer sie schaffen es wie ich nach einiger Zeit das Gehirn etwas abzuschalten und die Action-Szene zu genießen.
Abschließend möchte ich noch alle Fans des Films darauf aufmerksam machen, dass Wesley Snipes schon einen dritten Teil angekündigt hat, wobei ich mich frage, woher sie dafür noch eine vernünftige Story hernehmen wollen.
Blade 2 bekommt blutrünstige 6 Punkte auf meiner 10er Skala!
Jetzt ganz zum Abschluss noch die Statistiken des Films:
Titel Deutschland: Blade 2
Originaltitel: Blade 2
Genre: Action
USA 2001, FSK 18, Laufzeit : 107 Minuten
Darsteller: Wesley Snipes (Blade), Kris Kristofferson (Whistler), Norman Reedus (Scud), Leonor Varelia (Nyssa), Luke Goss (Nomak), Ron Perlmann (Reinhardt), Matt Schulze (Chupa), Thomas Kretschmann (Damaskinos), Danny John Jules (Asad), Tony Curran (Priest), Donnie Yen (Snowman), Marit Velle Kile (Verlaine), Daz Crwaford (Lighthammer)
Regie: Guillermo Del Toro
Produzenten: Michael De Luca, Peter Frankfurt, Wesley Snipes
Drehbuch: David S. Goyer
Musik: Marco Beltrami, Buck Sanders
Kamera: Gabriel Beristain
Ausstattung: Carol Spier
Schnitt: Peter Amundson
Kostüme: Wendy Partridge
© Björn Becher 2002
Der Bericht wurde zuerst am 26.04.2002 auf www.ciao.de veröffentlich
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