Blade II (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von lost_hero
Auf der Jagd...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Den letzten Donnerstag Abend haben ein Kumpel von mir und ich dazu genutzt, mal wieder dem nahegelegenen Nürtinger Kino einen Besuch abzustatten, dem einzigen Kino in unserer Gegend, bei dem man die Auswahl an verschiedenen Filmen hat. Unsere Wahl ist schließlich auf „Blade II“ gefallen. Ich will gleich zu Beginn anmerken, dass ich den ersten Teil leider verpasst habe, das aber demnächst nachholen werde (aber dazu später mehr).
Die Story:
Blade (gespielt von einem cool agierenden Wesley Snipes) wurde halb als Mensch und halb als Vampir geboren. Durch seinem väterlichen Freund und Meister Abraham Whistler (Kris Kristofferson) ist es ihm allerdings gelungen, all die Nachteile, die das Vampirsein mit sich bringt, vor allem den unstillbaren Durst nach Blut, zu unterdrücken und dadurch nunmehr die positiven menschlichen und vampirischen Eigenschaften und Fähigkeiten zur Verfügung zu haben. Seine Lebensaufgabe besteht nun darin, Vampire zu bekämpfen, wo er sie nur finden kann. Dabei kommt es ihm zugute, dass er im Gegensatz zu seinen Halbverwandten unempfindlich das Licht der Sonne ist, was ihm den gefürchteten Namen „Daywalker“ eingetragen hat. Im Laufe der Zeit ist er so zum gefährlichsten Feind der Blutsauger geworden.
Doch dann taucht plötzlich ein neuer, mysteriöser gemeinsamer Feind auf, der in Prag der Gegenwart sein Unwesen treibt. Es handelt sich um die „Reaper“, furchterregende Kreaturen, die ebenfalls mit den Vampiren verwandt sind, aber gegen sämtliche Bekämpfungsmethoden, die normalerweise gegen Vampire angewandt werden, wie z.B. Silberkugeln, Knoblauch, usw., resistent sind. Und vor allem haben sie es auf Vampire abgesehen...
Angesichts dieser Veränderungen nimmt Vampirfürst Damaskinos über Unterhändler Kontakt zu Blade auf und bittet diesen, die alten Feindschaft für den Kampf gegen den neuen Gegner ruhen zu lassen. Blade geht auf diese Bitte ein und erhält dadurch tiefe Einblicke in das Reich der Dunkelheit. Gemeinsam mit einer Gruppe vampirischer Kämpfer, darunter auch Nyssa (Leonor Varela), die Tochter von Damaskinos, nimmt er den Kampf gegen den (noch) unbekannten Feind auf...
Die Umsetzung:
Die Kulissen, die für die Handlung gewählt wurden, sind recht aufwendig gestaltet und tragen einen Großteil zu der herrschenden düsteren Atmosphäre bei. Interessant ist dabei, dass das ganze Geschehen in der Gegenwart spielt und nicht, wie es bei traditionellen Vampirfilmen üblich ist, in der Vergangenheit angesiedelt ist. Auch die Maskenbildner haben ganze Arbeit geleistet, genauso wie die Spezialisten für die Special-Effects konnten sie sich bei diesem Film sicherlich nicht über zu wenig Arbeit beklagen, was sich aber letztlich bezahlt gemacht hat.
Im Vordergrund stehen dennoch natürlich in erster Linie die Action-Einlagen, die zumindest zu Beginn des Filmes äußerst beeindruckend wirken. Allerdings lässt diese Wirkung mit der Zeit dann doch etwas nach, irgendwie fehlen der Variantenreichtum und die Kreativität ein wenig. Außerdem ist der Stil doch etwas zu sehr an „Matrix“ angelehnt, was nicht unbedingt als schlecht zu bezeichnen ist, aber halt dementsprechend auch nichts wirklich Neues mit sich bringt.
Manche der Szenen sind allerdings sehr brutal bzw. eklig geraten, weshalb ich die Einstufung FSK18 durchaus nachvollziehen kann
Die Leistungen der Schauspieler sind dabei durchaus als solide zu bezeichnen, ohne dass es einen großen Ausreißer ins Positive oder Negative dabei zu verzeichnen gäbe.
Eine Ausnahme bildet hierbei Wesley Snipes, der die Rolle des Blade wirklich nahezu perfekt ausfüllt und dabei äußerst cool, aber auch sehr wortkarg, agiert. Dami bestätigt er seinen Ruf als sehr vielseitiger Schauspieler, der gekonnt in verschiedenen Genres agiert (Man denke zum Vergleich doch nur einmal an die Romanze „One Night Stand“ mit Wesley Snipes und Nastasja Kinski). Die anderen Schauspieler gehen mehr oder weniger, auch aufgrund der nur oberflächlichen Charakterzeichnungen, ein wenig unter.
Zum Spannungsverlauf lässt sich sagen, dass der Film mir nicht gerade permanent Grusel-Schauer über den Rücken gejagt hat, aber ich hab’ die Handlung durchaus interessiert mitverfolgt.
Ach ja, fast hätte ich hier vergessen, Guillermo del Toro, den Regiesseur des Filmes zu erwähnen. Das Drehbuch stammt von David S. Goyer und basiert und basiert auf den beliebten Marvel-Comics.
Mein Fazit:
Die Story an sich ist eher schlicht, teilweise auch mit einigen Ungereimtheiten, aber die Umsetzung macht einen Großteil davon wieder wett. „Blade II“ ist nun nicht gerade als Meilenstein des Action- oder Horror-Genres zu bezeichnen, aber es war nun auch keineswegs so, dass mir in den knapp 116 Minuten, die der Film dauert, langweilig geworden wäre (auch wenn die Geschichte teilweise leicht vorhersehbar war), nein das wirklich nicht. Alles in allem, hat es sich gelohnt (gegen ein bisschen Action hab’ ich halt nie was einzuwenden ;), diesen Film zu sehen, aber viel mehr war es dann auch wieder nicht. Demnächst werde ich nun, wie bereits angedeutet, die Sache mit dem ersten Teil nachholen und mich davon überzeugen, ob der erste Teil wirklich so viel besser war, wie ich es schon von verschiedenen Seiten gehört hab’.
Die Story:
Blade (gespielt von einem cool agierenden Wesley Snipes) wurde halb als Mensch und halb als Vampir geboren. Durch seinem väterlichen Freund und Meister Abraham Whistler (Kris Kristofferson) ist es ihm allerdings gelungen, all die Nachteile, die das Vampirsein mit sich bringt, vor allem den unstillbaren Durst nach Blut, zu unterdrücken und dadurch nunmehr die positiven menschlichen und vampirischen Eigenschaften und Fähigkeiten zur Verfügung zu haben. Seine Lebensaufgabe besteht nun darin, Vampire zu bekämpfen, wo er sie nur finden kann. Dabei kommt es ihm zugute, dass er im Gegensatz zu seinen Halbverwandten unempfindlich das Licht der Sonne ist, was ihm den gefürchteten Namen „Daywalker“ eingetragen hat. Im Laufe der Zeit ist er so zum gefährlichsten Feind der Blutsauger geworden.
Doch dann taucht plötzlich ein neuer, mysteriöser gemeinsamer Feind auf, der in Prag der Gegenwart sein Unwesen treibt. Es handelt sich um die „Reaper“, furchterregende Kreaturen, die ebenfalls mit den Vampiren verwandt sind, aber gegen sämtliche Bekämpfungsmethoden, die normalerweise gegen Vampire angewandt werden, wie z.B. Silberkugeln, Knoblauch, usw., resistent sind. Und vor allem haben sie es auf Vampire abgesehen...
Angesichts dieser Veränderungen nimmt Vampirfürst Damaskinos über Unterhändler Kontakt zu Blade auf und bittet diesen, die alten Feindschaft für den Kampf gegen den neuen Gegner ruhen zu lassen. Blade geht auf diese Bitte ein und erhält dadurch tiefe Einblicke in das Reich der Dunkelheit. Gemeinsam mit einer Gruppe vampirischer Kämpfer, darunter auch Nyssa (Leonor Varela), die Tochter von Damaskinos, nimmt er den Kampf gegen den (noch) unbekannten Feind auf...
Die Umsetzung:
Die Kulissen, die für die Handlung gewählt wurden, sind recht aufwendig gestaltet und tragen einen Großteil zu der herrschenden düsteren Atmosphäre bei. Interessant ist dabei, dass das ganze Geschehen in der Gegenwart spielt und nicht, wie es bei traditionellen Vampirfilmen üblich ist, in der Vergangenheit angesiedelt ist. Auch die Maskenbildner haben ganze Arbeit geleistet, genauso wie die Spezialisten für die Special-Effects konnten sie sich bei diesem Film sicherlich nicht über zu wenig Arbeit beklagen, was sich aber letztlich bezahlt gemacht hat.
Im Vordergrund stehen dennoch natürlich in erster Linie die Action-Einlagen, die zumindest zu Beginn des Filmes äußerst beeindruckend wirken. Allerdings lässt diese Wirkung mit der Zeit dann doch etwas nach, irgendwie fehlen der Variantenreichtum und die Kreativität ein wenig. Außerdem ist der Stil doch etwas zu sehr an „Matrix“ angelehnt, was nicht unbedingt als schlecht zu bezeichnen ist, aber halt dementsprechend auch nichts wirklich Neues mit sich bringt.
Manche der Szenen sind allerdings sehr brutal bzw. eklig geraten, weshalb ich die Einstufung FSK18 durchaus nachvollziehen kann
Die Leistungen der Schauspieler sind dabei durchaus als solide zu bezeichnen, ohne dass es einen großen Ausreißer ins Positive oder Negative dabei zu verzeichnen gäbe.
Eine Ausnahme bildet hierbei Wesley Snipes, der die Rolle des Blade wirklich nahezu perfekt ausfüllt und dabei äußerst cool, aber auch sehr wortkarg, agiert. Dami bestätigt er seinen Ruf als sehr vielseitiger Schauspieler, der gekonnt in verschiedenen Genres agiert (Man denke zum Vergleich doch nur einmal an die Romanze „One Night Stand“ mit Wesley Snipes und Nastasja Kinski). Die anderen Schauspieler gehen mehr oder weniger, auch aufgrund der nur oberflächlichen Charakterzeichnungen, ein wenig unter.
Zum Spannungsverlauf lässt sich sagen, dass der Film mir nicht gerade permanent Grusel-Schauer über den Rücken gejagt hat, aber ich hab’ die Handlung durchaus interessiert mitverfolgt.
Ach ja, fast hätte ich hier vergessen, Guillermo del Toro, den Regiesseur des Filmes zu erwähnen. Das Drehbuch stammt von David S. Goyer und basiert und basiert auf den beliebten Marvel-Comics.
Mein Fazit:
Die Story an sich ist eher schlicht, teilweise auch mit einigen Ungereimtheiten, aber die Umsetzung macht einen Großteil davon wieder wett. „Blade II“ ist nun nicht gerade als Meilenstein des Action- oder Horror-Genres zu bezeichnen, aber es war nun auch keineswegs so, dass mir in den knapp 116 Minuten, die der Film dauert, langweilig geworden wäre (auch wenn die Geschichte teilweise leicht vorhersehbar war), nein das wirklich nicht. Alles in allem, hat es sich gelohnt (gegen ein bisschen Action hab’ ich halt nie was einzuwenden ;), diesen Film zu sehen, aber viel mehr war es dann auch wieder nicht. Demnächst werde ich nun, wie bereits angedeutet, die Sache mit dem ersten Teil nachholen und mich davon überzeugen, ob der erste Teil wirklich so viel besser war, wie ich es schon von verschiedenen Seiten gehört hab’.
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